- Yorkie-Mix (14 J.) Ohnmacht und Krampfanfall Beitrag #1
Rilke
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"Mein Sammy (m) ist 14 Jahre alt und ein Yorkshire-Mix. Aufgenommen habe ich ihn, als er 3 Jahre alt war. Mittlerweile ist er durch eine beidseitige Linsenluxation fast blind, und darüber hinaus auch fast taub. Das ist aber kein Problem, er ist soweit noch fit bis auf eine Mitralklappen-Insuffizienz, die mit Cardisure behandelt wird. Ein Herz-Ultraschall ist demnächst geplant, weil er gerade wieder sehr viel hustet."
Hallo zusammen,
mit den obigen Worten habe ich meinen Sammy hier vor einiger Zeit vorgestellt.
Letzte Woche waren wir beim Tierarzt, nur "mal eben Krallen kürzen". Er hat sich dabei so aufgeregt, hat gehechelt und gestrampelt, bis die Tierärztin sagte, wir machen mal eben eine Pause, er hat schon eine blaue Zunge. Von der Helferin wurde er dann auf den Boden gesetzt, wo er zu taumeln begann und dann umkippte. Sofort haben sie ihn hochgenommen und sind mit ihm in ein anderes Behandlungszimmer geeilt, wo er Sauerstoff bekam und an einen Tropf angeschlossen wurde. Nach kurzer Zeit ging es ihm wieder gut und ich konnte ihn mit nach Hause nehmen. Lt. der TÄ war es der Kreislauf, der schlapp machte, weil er sich so aufgeregt hatte. Sie sagte auch, dass er wohl jetzt auf die kleinste Aufregung mit Herzstillstand reagieren könnte. Sie hat noch sein Herz abgehört und mir dann ein entwässerndes Medikament mitgegeben (Dimazon, 1/4 je morgens und abends). (Fun Fact: ich hatte mich hier seinerzeit angemeldet, weil er eh alles vollpinkelt.
)
Heute wollte ich nachmittags mit ihm rausgehen, trage ihn die Treppe runter, die er seit der Linsenluxation nicht mehr alleine bewältigen kann, setze ihn im Flur ab, da fängt er an, etwas zu husten (siehe oben, Herzhusten), taumelte dann und kippte um, streckte alle vier Beine durch, fing an zu zucken, schrie wie am Spieß und machte unter sich. Ich dachte, das sei das Ende!
Ich habe ihn dann hochgenommen, weil ich dachte, er hätte Atemnot, und dann kam er auch schon wieder zu sich und konnte selbständig stehen, wenn auch anfangs etwas wackelig. Ich habe dann beim TA angerufen und wir konnten sofort kommen. Die TÄ hat ihn abgehört und die Schleimhäute kontrolliert (bei dem Anfall hatte er eine blaue, kalte Zunge) und dann gesagt, wir müssten das Dimazon erhöhen auf 1/2 morgens und abends, um das Herz stärker zu entlasten. Von einer weiteren Diagnostik riet sie mir ab, weil das eine zu große Belastung für ihn sei.
Ich habe den heutigen Vorfall einer Bekannten geschildert, die sagte, dass dieser Anfall sie sehr an ihren eigenen Hund erinnert, der einen großen Tumor im Kopf hatte, der solche Anfälle verursachte, und ich solle das per MRT abklären lassen. Eine Epilepsie (wie ich erst dachte) würde sich nicht erst in so fortgeschrittenem Alter plötzlich zeigen. Jetzt habe ich natürlich bei jedem kleinen Husten Angst, dass er wieder so einen Anfall bekomm und befürchte, es könne jeden Tag mit ihm zuende gehen.
Was meint ihr, hat jemand von euch einen solchen Anfall schon mal erlebt?
Hallo zusammen,
mit den obigen Worten habe ich meinen Sammy hier vor einiger Zeit vorgestellt.
Letzte Woche waren wir beim Tierarzt, nur "mal eben Krallen kürzen". Er hat sich dabei so aufgeregt, hat gehechelt und gestrampelt, bis die Tierärztin sagte, wir machen mal eben eine Pause, er hat schon eine blaue Zunge. Von der Helferin wurde er dann auf den Boden gesetzt, wo er zu taumeln begann und dann umkippte. Sofort haben sie ihn hochgenommen und sind mit ihm in ein anderes Behandlungszimmer geeilt, wo er Sauerstoff bekam und an einen Tropf angeschlossen wurde. Nach kurzer Zeit ging es ihm wieder gut und ich konnte ihn mit nach Hause nehmen. Lt. der TÄ war es der Kreislauf, der schlapp machte, weil er sich so aufgeregt hatte. Sie sagte auch, dass er wohl jetzt auf die kleinste Aufregung mit Herzstillstand reagieren könnte. Sie hat noch sein Herz abgehört und mir dann ein entwässerndes Medikament mitgegeben (Dimazon, 1/4 je morgens und abends). (Fun Fact: ich hatte mich hier seinerzeit angemeldet, weil er eh alles vollpinkelt.
Heute wollte ich nachmittags mit ihm rausgehen, trage ihn die Treppe runter, die er seit der Linsenluxation nicht mehr alleine bewältigen kann, setze ihn im Flur ab, da fängt er an, etwas zu husten (siehe oben, Herzhusten), taumelte dann und kippte um, streckte alle vier Beine durch, fing an zu zucken, schrie wie am Spieß und machte unter sich. Ich dachte, das sei das Ende!
Ich habe den heutigen Vorfall einer Bekannten geschildert, die sagte, dass dieser Anfall sie sehr an ihren eigenen Hund erinnert, der einen großen Tumor im Kopf hatte, der solche Anfälle verursachte, und ich solle das per MRT abklären lassen. Eine Epilepsie (wie ich erst dachte) würde sich nicht erst in so fortgeschrittenem Alter plötzlich zeigen. Jetzt habe ich natürlich bei jedem kleinen Husten Angst, dass er wieder so einen Anfall bekomm und befürchte, es könne jeden Tag mit ihm zuende gehen.
Was meint ihr, hat jemand von euch einen solchen Anfall schon mal erlebt?