- Wann ist eine Kastration gerechtfertigt? Beitrag #1
cherry-lein
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Hallo zusammen!
Wir haben eine 5 jährige Labrador Hündin. Sie wurde sehr spät läufig, das erste Mal erst mit ca 18 Monaten und seitdem auch nur ca alle 8-10 Monate einmal. Wir haben also insgesamt noch nicht so viele Läufigkeiten gehabt.
Leider haben wir von Anfang an das Problem das sie sehr stark scheinträchtig wird und es wird von Mal zu Mal immer schlimmer. Ich dachte eigentlich vielleicht wird es besser wenn sie älter wird und sich daran gewöhnt hat aber das Gegenteil ist der Fall.
Wenn es los geht ist sie maximal depressiv aber gleichzeitig unfassbar unruhig, jammert den ganzen Tag und ist extrem anhänglich dazu ist sie noch viel verfressener als sonst und inhaliert wirklich alles, egal ob fressbar oder nicht, hat einen extremen Nestbautrieb sodass sie mittlerweile die dritte Höhle in unseren Garten gegraben hat (ja tatsächlich, richtige Wurfhöhlen) und sobald sie in den Garten darf verzieht sie sich sofort in ihre Höhle und will nicht mehr raus kommen oder die fängt an eine neue zu buddeln wenn wir eine zu machen.
Sie hat auch jedes Mal Milcheinschuss und leidet extrem unter dem Hormonchaos, man merkt ihr richtig an wie verzweifelt sie ist.
Dieses Mal ist es das erste Mal seit unser Sohn auf der Welt ist und nun ist sie richtig schlimm dabei und versucht unser Baby zu bemuttern, passt extrem auf ihn auf, will ihn ständig ablecken und versucht ihn auch zu "erziehen" was wir aber natürlich unterbinden. Sie behandelt ihn knapp gesagt wie ihren Welpen.
Wir überlegen schon länger ob es gerechtfertigt wäre sie zu kastrieren aber dieses Mal ganz besonders. Eigentlich ist es ja natürlich und gehört dazu und ich möchte ihr keine unnötige OP antun, allein schon weil ich Angst vor Komplikationen habe aber sie leidet jedes Mal so sehr das sie mir einfach nur leid tut und ich ihr gerne helfen möchte. Wir haben schon mal einen Termin zur Beratung beim Tierarzt gemacht aber ich wollte mal eure Meinung hören.
Findet ihr es in diesem Fall ok eine Hündin zu kastrieren um ihr diesen Leidensdruck zu nehmen oder muss sie (und wir) da einfach durch?
Wir haben eine 5 jährige Labrador Hündin. Sie wurde sehr spät läufig, das erste Mal erst mit ca 18 Monaten und seitdem auch nur ca alle 8-10 Monate einmal. Wir haben also insgesamt noch nicht so viele Läufigkeiten gehabt.
Leider haben wir von Anfang an das Problem das sie sehr stark scheinträchtig wird und es wird von Mal zu Mal immer schlimmer. Ich dachte eigentlich vielleicht wird es besser wenn sie älter wird und sich daran gewöhnt hat aber das Gegenteil ist der Fall.
Wenn es los geht ist sie maximal depressiv aber gleichzeitig unfassbar unruhig, jammert den ganzen Tag und ist extrem anhänglich dazu ist sie noch viel verfressener als sonst und inhaliert wirklich alles, egal ob fressbar oder nicht, hat einen extremen Nestbautrieb sodass sie mittlerweile die dritte Höhle in unseren Garten gegraben hat (ja tatsächlich, richtige Wurfhöhlen) und sobald sie in den Garten darf verzieht sie sich sofort in ihre Höhle und will nicht mehr raus kommen oder die fängt an eine neue zu buddeln wenn wir eine zu machen.
Sie hat auch jedes Mal Milcheinschuss und leidet extrem unter dem Hormonchaos, man merkt ihr richtig an wie verzweifelt sie ist.
Dieses Mal ist es das erste Mal seit unser Sohn auf der Welt ist und nun ist sie richtig schlimm dabei und versucht unser Baby zu bemuttern, passt extrem auf ihn auf, will ihn ständig ablecken und versucht ihn auch zu "erziehen" was wir aber natürlich unterbinden. Sie behandelt ihn knapp gesagt wie ihren Welpen.
Wir überlegen schon länger ob es gerechtfertigt wäre sie zu kastrieren aber dieses Mal ganz besonders. Eigentlich ist es ja natürlich und gehört dazu und ich möchte ihr keine unnötige OP antun, allein schon weil ich Angst vor Komplikationen habe aber sie leidet jedes Mal so sehr das sie mir einfach nur leid tut und ich ihr gerne helfen möchte. Wir haben schon mal einen Termin zur Beratung beim Tierarzt gemacht aber ich wollte mal eure Meinung hören.
Findet ihr es in diesem Fall ok eine Hündin zu kastrieren um ihr diesen Leidensdruck zu nehmen oder muss sie (und wir) da einfach durch?
