- Kehlkopflähmung. Ich brauche eine Entscheidungshilfe Beitrag #1
Tierliebhaberin
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Hallo ihr Lieben,
zuallererst möchte ich mich entschuldigen das ich auf mein zuletzt erstelltes Thema nicht mehr geantwortet habe. Die Ereignisse in meinem Leben haben sich überschlagen. Wer die Vorgeschichte zu Dakota wissen möchte, kann sich meinen Thread von vor ein paar Wochen ja nochmal durchlesen.
Dakota (16) hat nun seit Monaten Probleme mit ihrem Kehlkopf. Es wurden immer Kehlkopfentzündungen diagnostiziert, aber so richtig geholfen hat nichts. Das einzige Antibiotika was kurzzeitig half war Doxybactin. Dazu kamen dann komische Wucherungen im Hals die wir nun mit Kortison im Griff haben. Momentan sind diese Wucherungen gar nicht da.
Mir ist jetzt aber seit einer Woche aufgefallen das sie neben den Atemgeräuschen, die sie sonst schon hatte in letzter Zeit, irgendwie schwerer atmet. Also man hört das die Luft nicht mehr so flüssig durchgeht wie normal. Sie hechelt nicht und hat auch keine extreme Atmenot, aber man merkt das sie schlechter Luft bekommt. Unsere Tierärztin hat sie dann abgehorcht und meinte das die Atemgeräusche sich echt heftig anhören und sie durchs abhören sagen kann das sie eine einseitige Kehlkopflähmung hat. Ich wollte darüber Gewissheit und so haben wir gestern in der Tierklinik eine Endoskopie machen lassen, wo es tatsächlich bestätigt wurde. Eine Seite (ihre linke) arbeitet gar nicht mehr. Dadurch bekommt sie natürlich deutlich weniger Luft. Die Aussichten sind jetzt auch nicht so doll wenn wir mal ehrlich sind. Sie bekommt nun weiter Kortisontabletten.
Die Atemgeräusche sind schon doll und sie ist definitiv unruhig. Sie schreckt öfter auf und kommt weniger zur Ruhe. Manchmal sitzt sie stundenlang da, schläft aber nicht. Wenn sie aus dem Schlaf aufschreckt, würde ich vermuten das es daher kommt weil sie dann merkt das sie nicht so viel Luft bekommt wie sonst und Angst hat oder so?
Eben war sie am schlafen, im Gegenteil zu den letzten Tagen relativ ruhig und ich hatte mich schon ein wenig gefreut, da schreckt sie auf einmal hoch, ist super unruhig gewesen (ich würde es fast Panik nennen), miaut mehrmals hintereinander richtig kläglich, dreht sich auch mehrmals von eine Seite auf die andere und versuchte irgendeine Position zu finden. Ich bin sofort zu ihr und dachte das wars. Hab sie dann versucht zu beruhigen was auch schnell klappte. Jetzt schläft sie wieder ruhig. Aber was bitte war das? Sowas habe ich in all den Jahren wo ich Katzen habe noch nicht erlebt. Dieses klägliche Miauen hat mich sehr an die letzten Stunden mit unserem Kater damals erinnert. Kurz bevor er gehen musste, hat er auch so kläglich miaut.
Was würdet ihr an meiner Stelle tun?
Ist der Zeitpunkt für eine Erlösung schon gekommen? Ist es zu früh?
Quält sie sich oder interpretiere ich zuviel rein? Ich habe definitiv das Gefühl das sie sich nicht so wohl fühlt. Fressen tut sie noch.
Es gibt hier in der Nähe eine Tierklinik die das operieren würde. Mit denen habe ich gestern noch telefoniert und sie wollen sich Anfang der Woche alle Befunde ansehen und schauen was sie tun können. Allerdings ist sie ja auch schon 16 und ehrlicherweise habe ich Angst ihr noch zuviel zuzumuten.
Könnt ihr mir raten was ihr tun würdet? Ich bin durcheinander was richtig und falsch ist. Allerdings geht das ganze nun schon Monate so und es wird schlimmer. Und ehrlicherweise sind unser beider Nerven mittlerweile ziemlich am Ende. Bis vor einigen Monaten war sie so fit, niemand sieht ihr ihre 16 Jahre an und nun ist alles so gekommen. Ich habe Angst sie zu lange zu quälen, aber auch sie zu schnell gehen zu lassen.
Liebe Grüße
Tierliebhaberin
zuallererst möchte ich mich entschuldigen das ich auf mein zuletzt erstelltes Thema nicht mehr geantwortet habe. Die Ereignisse in meinem Leben haben sich überschlagen. Wer die Vorgeschichte zu Dakota wissen möchte, kann sich meinen Thread von vor ein paar Wochen ja nochmal durchlesen.
Dakota (16) hat nun seit Monaten Probleme mit ihrem Kehlkopf. Es wurden immer Kehlkopfentzündungen diagnostiziert, aber so richtig geholfen hat nichts. Das einzige Antibiotika was kurzzeitig half war Doxybactin. Dazu kamen dann komische Wucherungen im Hals die wir nun mit Kortison im Griff haben. Momentan sind diese Wucherungen gar nicht da.
Mir ist jetzt aber seit einer Woche aufgefallen das sie neben den Atemgeräuschen, die sie sonst schon hatte in letzter Zeit, irgendwie schwerer atmet. Also man hört das die Luft nicht mehr so flüssig durchgeht wie normal. Sie hechelt nicht und hat auch keine extreme Atmenot, aber man merkt das sie schlechter Luft bekommt. Unsere Tierärztin hat sie dann abgehorcht und meinte das die Atemgeräusche sich echt heftig anhören und sie durchs abhören sagen kann das sie eine einseitige Kehlkopflähmung hat. Ich wollte darüber Gewissheit und so haben wir gestern in der Tierklinik eine Endoskopie machen lassen, wo es tatsächlich bestätigt wurde. Eine Seite (ihre linke) arbeitet gar nicht mehr. Dadurch bekommt sie natürlich deutlich weniger Luft. Die Aussichten sind jetzt auch nicht so doll wenn wir mal ehrlich sind. Sie bekommt nun weiter Kortisontabletten.
Die Atemgeräusche sind schon doll und sie ist definitiv unruhig. Sie schreckt öfter auf und kommt weniger zur Ruhe. Manchmal sitzt sie stundenlang da, schläft aber nicht. Wenn sie aus dem Schlaf aufschreckt, würde ich vermuten das es daher kommt weil sie dann merkt das sie nicht so viel Luft bekommt wie sonst und Angst hat oder so?
Eben war sie am schlafen, im Gegenteil zu den letzten Tagen relativ ruhig und ich hatte mich schon ein wenig gefreut, da schreckt sie auf einmal hoch, ist super unruhig gewesen (ich würde es fast Panik nennen), miaut mehrmals hintereinander richtig kläglich, dreht sich auch mehrmals von eine Seite auf die andere und versuchte irgendeine Position zu finden. Ich bin sofort zu ihr und dachte das wars. Hab sie dann versucht zu beruhigen was auch schnell klappte. Jetzt schläft sie wieder ruhig. Aber was bitte war das? Sowas habe ich in all den Jahren wo ich Katzen habe noch nicht erlebt. Dieses klägliche Miauen hat mich sehr an die letzten Stunden mit unserem Kater damals erinnert. Kurz bevor er gehen musste, hat er auch so kläglich miaut.
Was würdet ihr an meiner Stelle tun?
Ist der Zeitpunkt für eine Erlösung schon gekommen? Ist es zu früh?
Quält sie sich oder interpretiere ich zuviel rein? Ich habe definitiv das Gefühl das sie sich nicht so wohl fühlt. Fressen tut sie noch.
Es gibt hier in der Nähe eine Tierklinik die das operieren würde. Mit denen habe ich gestern noch telefoniert und sie wollen sich Anfang der Woche alle Befunde ansehen und schauen was sie tun können. Allerdings ist sie ja auch schon 16 und ehrlicherweise habe ich Angst ihr noch zuviel zuzumuten.
Könnt ihr mir raten was ihr tun würdet? Ich bin durcheinander was richtig und falsch ist. Allerdings geht das ganze nun schon Monate so und es wird schlimmer. Und ehrlicherweise sind unser beider Nerven mittlerweile ziemlich am Ende. Bis vor einigen Monaten war sie so fit, niemand sieht ihr ihre 16 Jahre an und nun ist alles so gekommen. Ich habe Angst sie zu lange zu quälen, aber auch sie zu schnell gehen zu lassen.
Liebe Grüße
Tierliebhaberin