- Hund verhält sich anders, wenn wir allein sind... Beitrag #1
Keisuke
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Hallo,
jetzt brauche ich mal eure Hilfe. Es geht um unseren Hund Mo, ca. 7 Jahre alt (Auslandshund, deshalb geschätzt) und seit 6 Jahren bei uns.
Am Anfang war er ein kleiner Schisser und hatte Angst vor einigen Sachen: Brücken, Hauseingängen, Hausfluren, einigen Böden (Fliesen z.B.), Tiefgaragen, großen Gebäuden, Männern...
Inzwischen vertraut er uns (meiner Frau und mir) sehr und wir können so gut wie überall mit ihm hin. Er ist ein ganz toller Hund.
Durch die corona-Pandemie arbeiteten meine Frau und ich im Home-Office und waren daher so gut wie immer Zuhause. Vorher kam er entweder mit mir ins Büro, ich war mit ihm allein im Home Office oder er konnte mit meiner Frau ins Büro. Ein paar Stunden allein bleiben (z.B. abends, wenn wir weggehen, wenn wir einkaufen oder Arztbesuche etc) ist für ihn eigentlich kein Problem.
Jetzt ist es so, dass meine Frau relativ regelmäßig (ca. 4-6x im Jahre) für eine Woche geschäftlich verreist. Das kam auch früher schon mal vor, aber da nicht so regelmäßig, oft auch nur 1-2 Tage.
Beim letzten Mal war Mo ziemlich anhänglich, als wir allein waren. Er folgte mir quasi durch die Wohnung, war irgendwie immer bei mir... und das schlimmste: Er hat immer wieder gejammert/gewinselt.
Und ich weiß nicht, was zu tun ist.
Vom Charakter ist er schon ein "Kontroletti". Er mag es z.B. nicht, wenn ich mit meinen Eltern spazieren gehe und sich einer aus der Gruppe entfernt
Im Alltag hat sich das aber inzwischen ganz gut geregelt. Er schaut zwar mal, was wir so treiben bzw. wenn irgendwas ungewöhnlich und außerhalb der Routine ist, muss er schon "gucken kommen" (z.B. ich ziehe mir Schuhe an, weil ich einen Arzttermin habe; normalerweise verlasse ich das Haus aber nie um die Uhrzeit), aber es ist nicht so, dass er jetzt 24/7 "auf der Lauer liegt" und nicht zur Ruhe kommt.
Als wir alleine waren, war er da aber echt nervig. Er ist mir quasi mit aufs Klo gefolgt, hat immer mal wieder gejammert/gewinselt und ehrlicherweise hat mich das etwas genervt. Mein Alltag war zu dem Zeitpunkt aber auch nicht routiniert, ich hatte nicht den üblichen Ablauf in der Woche; vielleicht lag es daran.
Jetzt steht auf jeden Fall die nächste Geschäftsreise meiner Frau an und ich frage mich: Wie soll ich das handhaben, wenn er wieder so an mir klebt?
Soll ich ihn einfach komplett ignorieren? Oder ihn immer wieder auf seinen Platz schicken? Soll ich drauf eingehen, wenn er winselt? Ich habe mal gelesen, dass manche bei so einem "kontrolletti" gerne einfach den Raum so lange wechseln, bis der Hund die Nase voll hat und sich verkrümmelt... da hab ich etwas Sorge, dass ich Mo dann total da rein steigert und überdreht.
Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, ob ER einfach meine Nähe braucht, weil eben Frauchen nicht da ist, oder ob er denkt, dass ICH IHN brauche. Wenn ihr versteht. Nach dem Motto: "Mensch 1 ist weg, ich muss jetzt auf Mensch 2 aufpassen!"
Ich möchte einfach nicht, dass sich das irgendwann zu einem Problem aufbläst. Das letzte Mal habe ich es größtenteils ignoriert, quasi "mein Ding" gemacht und keine große Sache daraus gemacht, ich weiß aber wirklich nicht, ob das die Lösung ist oder ob es dann in eine erlernte Hilflosigkeit oder sowas entwickeln kann.
Vielleicht könnt ihr mir ja helfen oder Tipps geben, was ich am besten tun soll.... auch Literatur-Tipps sind gern gesehen.
LG und Danke
jetzt brauche ich mal eure Hilfe. Es geht um unseren Hund Mo, ca. 7 Jahre alt (Auslandshund, deshalb geschätzt) und seit 6 Jahren bei uns.
Am Anfang war er ein kleiner Schisser und hatte Angst vor einigen Sachen: Brücken, Hauseingängen, Hausfluren, einigen Böden (Fliesen z.B.), Tiefgaragen, großen Gebäuden, Männern...
Inzwischen vertraut er uns (meiner Frau und mir) sehr und wir können so gut wie überall mit ihm hin. Er ist ein ganz toller Hund.
Durch die corona-Pandemie arbeiteten meine Frau und ich im Home-Office und waren daher so gut wie immer Zuhause. Vorher kam er entweder mit mir ins Büro, ich war mit ihm allein im Home Office oder er konnte mit meiner Frau ins Büro. Ein paar Stunden allein bleiben (z.B. abends, wenn wir weggehen, wenn wir einkaufen oder Arztbesuche etc) ist für ihn eigentlich kein Problem.
Jetzt ist es so, dass meine Frau relativ regelmäßig (ca. 4-6x im Jahre) für eine Woche geschäftlich verreist. Das kam auch früher schon mal vor, aber da nicht so regelmäßig, oft auch nur 1-2 Tage.
Beim letzten Mal war Mo ziemlich anhänglich, als wir allein waren. Er folgte mir quasi durch die Wohnung, war irgendwie immer bei mir... und das schlimmste: Er hat immer wieder gejammert/gewinselt.
Und ich weiß nicht, was zu tun ist.
Vom Charakter ist er schon ein "Kontroletti". Er mag es z.B. nicht, wenn ich mit meinen Eltern spazieren gehe und sich einer aus der Gruppe entfernt
Im Alltag hat sich das aber inzwischen ganz gut geregelt. Er schaut zwar mal, was wir so treiben bzw. wenn irgendwas ungewöhnlich und außerhalb der Routine ist, muss er schon "gucken kommen" (z.B. ich ziehe mir Schuhe an, weil ich einen Arzttermin habe; normalerweise verlasse ich das Haus aber nie um die Uhrzeit), aber es ist nicht so, dass er jetzt 24/7 "auf der Lauer liegt" und nicht zur Ruhe kommt.
Als wir alleine waren, war er da aber echt nervig. Er ist mir quasi mit aufs Klo gefolgt, hat immer mal wieder gejammert/gewinselt und ehrlicherweise hat mich das etwas genervt. Mein Alltag war zu dem Zeitpunkt aber auch nicht routiniert, ich hatte nicht den üblichen Ablauf in der Woche; vielleicht lag es daran.
Jetzt steht auf jeden Fall die nächste Geschäftsreise meiner Frau an und ich frage mich: Wie soll ich das handhaben, wenn er wieder so an mir klebt?
Soll ich ihn einfach komplett ignorieren? Oder ihn immer wieder auf seinen Platz schicken? Soll ich drauf eingehen, wenn er winselt? Ich habe mal gelesen, dass manche bei so einem "kontrolletti" gerne einfach den Raum so lange wechseln, bis der Hund die Nase voll hat und sich verkrümmelt... da hab ich etwas Sorge, dass ich Mo dann total da rein steigert und überdreht.
Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, ob ER einfach meine Nähe braucht, weil eben Frauchen nicht da ist, oder ob er denkt, dass ICH IHN brauche. Wenn ihr versteht. Nach dem Motto: "Mensch 1 ist weg, ich muss jetzt auf Mensch 2 aufpassen!"
Ich möchte einfach nicht, dass sich das irgendwann zu einem Problem aufbläst. Das letzte Mal habe ich es größtenteils ignoriert, quasi "mein Ding" gemacht und keine große Sache daraus gemacht, ich weiß aber wirklich nicht, ob das die Lösung ist oder ob es dann in eine erlernte Hilflosigkeit oder sowas entwickeln kann.
Vielleicht könnt ihr mir ja helfen oder Tipps geben, was ich am besten tun soll.... auch Literatur-Tipps sind gern gesehen.
LG und Danke