Gehirntumor bei katze

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  • Gehirntumor bei katze Beitrag #1
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Engelmarie

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Hallo und guten Abend,
Ich habe eine wundervolle sensible alte Katzendame, die im.mai 17 geworden ist. Seit Mai leidet sie unter Schnupfen und Tränenenden Auge ( einseitig). Hatte Antibiotikum plus Immuntherapie bekommen, da Bakterien gefunden worden sind. Nach 6 Wochen mit Rücksprache des Arztes Therapie beendet. Eine Woche später, Verweigerung von Essen und Trinken und der Schnupfen ist grausig. Heute zur Diagnostik in die tierklinik, es wurde CT und die Nase gespiegelt. Diagnose Hirntumor, der schon am Knochen von der Nase sitzt und Knochen beschädigt bzw..angefressen
.ich werde keine Chemotherapie plus Injektionen machen. Das Geld habe ich nicht, und ob sich das alles lohnt, ist auch fragwürdig. Jetzt bekommt sie Schmerzmittel und was zum Einreiben in die Ohren rein.
Frage an die Katzenhalter, ich weiss nicht, wann der Punkt kommt , wo ich sie loslassen muss, denn diese Schockdiagnose von heute bricht mir das Herz und ich hab noch nie so eine Seelen verwandtes Tier gehabt und denke schon jetzt daran, was kommt dann?? Neue Katze oder Hund?

Wie beerdigen ich sie und und und und!!
2. Das nächste Problem sind die immensen Ausgaben, die ich bisher hatte und jetzt muss in Raten zahlen. Finanziell bricht mir das das Knie. Ich wollte auch eine Telefonseelsorge anrufen, bin da noch nicht so fündig gefunden.

Hatte einen Spendenaufruf vor 6 Wochen gestartet. Und es kam 70 uro zusammen. Jetzt muss ich 1500 zahlen. Und das natürlich in Raten...gibt's da noch andere Institutionen die behilflich sind, wenn man in unvorhersehbarer Zeit ein krankes Tier behandeln lassen muss. Mich macht das alles ziemlich fertig und wollte nach Tipps und Anregungen fragen. Danke fürs Lesen.

Und viele katzengrüsse da an euch draussen.

Marie
 
  • Gehirntumor bei katze Beitrag #2
Hallo Marie,

Du hats mein vollstes Mitgefühl für deine Situation, das ist nie einfach. Erstmal super das du die Diagnostik machen lassen hast!
Wenn der Tumor schon den Knochen angreift, ist das hochgradig schmerzhaft, auch Schnupfen und das tränende Auge sprechen dafür, dass das Gewebe schon angegriffen ist. Gut das dir dein TA ein Schmerzmittel mitgegeben hat. Das Zeug zum einreiben für die Ohren wird Mirataz sein - ein Appetitanreger. Verwöhn sie, lass sie fressen was sie mag... aber wann der Punkt gekommen ist weisst nur du. Du kennst sie und weisst wie sie sonst war. Hast du das Gefühl sie hat noch ausreichend gute Phasen, oder wird es nur immer schlechter? Wenn sie weiter nicht fressen mag, sich zurückzieht, Schnupfen/Augenausfluss schlimmer werden, lass sie zeitnah gehen...

Nimm Abschied und lass dir die Zeit zum trauern die du brauchst. Wie schnell du danach einem neuen Tier ein zu Hause geben magst, entscheidest du. Da gibt es kein richtig oder falsch. Auch bei mir war es unterschiedlich, manchmal hatte ich recht schnell wieder jemanden der den Weg zu mir gefunden hat und manchmal dauerte es etwas.
Meine Katzen liegen alle bei meinen Eltern im Garten begraben. Eine Freundin hat ihre auf dem Tierfriedhof in unserer Stadt beerdigt. Du kannst sie auch einäschern lassen... da gibt es viele Wege.

Finanziell ist es immer eng, grade wenn sich da so viel anstaut. Das dein Tierarzt dir Ratenzahlung ermöglicht ist toll, ist heute leider nicht mehr selbstverständlich. Das abzubezahlen wird eine Weile dauern, aber du schaffst das! Spendenaufrufe sind hier im Forum glaub ich nicht erlaubt, aber wenn du Facebook/Instagram hast, kannst du es dort auf jeden Fall nochmal versuchen deinen Aufruf zu verbreiten. Auch auf Nachbarschaftsportalen habe ich sowas schon gesehen. Bei uns hilft manchmal die Tiertafel, sofern man dort vorher schon war. Tierheime/Tierhilfsorgas haben oft selber finanzielle Engpässe und können eher weniger helfen.

Ich wünsche dir viel kraft für die nächste Zeit!
Shiria
 
  • Gehirntumor bei katze Beitrag #3
Vielen Dank für die lieben Worte. Ich denke, lange wird es nicht mehr gehen. Denn ihr Zustand hat sich ohne die Medikamente rapide verschlechtert. Und das ist genau das Ding, wie lange soll ich sie damit noch leben lassen. Unter dem Schmerzmittel zieht sie sich nicht zurück , schläft viel, ( hat sie vorher ja auch schon getan und schmusen auch und geht automatisch mit ins Bett, wie sie es sonst auch tat. Da ich noch nie eine Katze hatte, die dermaßen krank ist, fällt es mir schwer zu sagen, ich lass sie jetzt einschläfern......aber du hast Recht, ich werde auf mein Bauchgefühl hören. Aber sie kann ja auch nicht ewig Schmerzmittel nehmen. Und die müsste ich ihr oral verabreichen und das ist auch immer sehr anstrengend, da sie ja noch ein anderes Hormon gespritzt bekommt. Aber auch dss wird nur eine kleine Zeit gehen. Ich muss das auch nochmal besprechen mit Tierarzt..nochmals lieben Dank...... Und ich werde eine Zeit der Trauer haben....., Die ich ja jetzt schon habe....
 
  • Gehirntumor bei katze Beitrag #4
Unsere Tiere leben im Hier und Jetzt. Wichtig ist, dass wir sie vor Leiden bewahren. Bei einer solchen Diagnose gibt es eigentlich kein "zu früh" für die Euthanasie. Denn ein gewisses Leiden besteht ja jetzt schon (was durch die Medis zu einem gewissen grad kompensiert wird) und es ist abzusehen, dass es nicht mehr besser wird. Es gibt sicher auch Halter, die sie gar nicht mehr aufwachen lassen hätten.
Von daher kannst du gut auf deinen Bauch hören. Wenn er meint, jetzt sollte sie gehen dürfen, dann lass sie erlösen. Bei der Empathie, die ich aus deinen Worte lese, wirst du kaum einen deutlich zu späten Zeitpunkt wählen.
Ich wünsche euch alles Gute und einen "schönen" Abschied. Keinen übereilten, gar im Notdienst. Lieber geplant und in Ruhe, an einem schönen Tag, den ihr nochmals zusammen geniesst.
 
  • Gehirntumor bei katze Beitrag #5
Dankeschön für die Worte, ich bin so unendlich traurig. Und klar es gibt noch gute Momente. Aber ich brauche da noch so meine Zeit und muss dass mit Tierarzt besprechen. Ich hab noch gar kein Bauchgefühl dazu!!!
 
  • Gehirntumor bei katze Beitrag #6
Ich kann auch nachfühlen, wie es Dir jetzt geht. Es ist sehr schmerzhaft ein geliebtes Tier so zu sehen mit dem Wissen, dass es keine Heilung/Besserung mehr gibt und die letzte, kurze Zeit angebrochen ist.
Es kann sehr gut sein, dass Deine Katze Dir zeigt, wann sie meint „jetzt ist genug, ich möchte gehen“. Dann höre auch sie.
Dein Bauchgefühl wird kommen.

Ein Tier einzuäschern kostet einiges. Ich habe meine Hunde einäschern lassen und bei einem befreundeten Waldbesitzer beigesetzt. In einer Urne würde ich es heute nicht mehr machen. Obwohl mir gesagt wurde, dass sie sich mit der Zeit zersetzt, weiß ich heute, dass es nicht der Fall sein wird.…..☹️ Wenn man kein Grundstück oder Privatwald zur Verfügung hat, kommen noch die Kosten für einen Tierfriedhof dazu….

In jungen Jahren habe ich einmal den Spruch gelesen, der mich schon damals sehr berührt hat und dessen Fan ich noch immer bin:
“Laßt mein Grab verwildern und gebt mir zu Lebzeiten die Blumen“

Meine Meinung: Du hast hohe Kosten bisher.Hut ab, dass Du das für Dein Tier auf Dich genommen hast! Zu Lebzeiten des Tieres.
Wenn es gestorben ist, bleit nur die Hülle zurück….belaste Dich nicht weiter mit Einäscherungs- u. Folgekosten. Dem Kätzchen nutzt es nichts mehr.
Ich weiß, dass viele lebende Menschen einen Friedhof o. Urnengrab des Verstorbenen für sich selber brauchen……sie sind für die Hinterbliebenen, nicht die Toten.

Ob ein längerer, geplanter Abschied oder ein schneller evtl.mit Notdienst für euch beide besser ist, weißt nur Du. Da ist jeder unterschiedlich. Wähle den für Dich besseren Weg.

Viel Kraft in dieser sehr schweren, schmerzhaften Zeit euch beiden.
 
  • Gehirntumor bei katze Beitrag #7
Vielen lieben Dank für die einfühlsamen Worte..ja ,ich denke, sie wird mir zeigen, wann es soweit ist. Um ganz ehrlich zu sein hätte ich auch gern eine Urne. Ich kenne leider nur einen, der einen Garten hat, und leider zu weit weg von mir. Ich würde auch am liebsten die Asche immer bei mir tragen. Denn im Herzen ist sie ja sowieso. Ich denke auch, ich halte das auch nicht mehr lange aus, denn nachts höre ich immer ihren Schnupfen und das Laute Atmen, und denke, was kann ich noch für sie tun, damit sie nicht so sehr noch im leid davon geht und denke, hört sie jetzt auf zu atmen?? Sie sucht sehr oft die Nähe noch zu mir. Auf der anderen Seite geht sie immer noch spazieren im Treppenhaus und springt noch auf die Fensterbank, um frische Luft zu schnappen. Und denke, sie kann ja noch so einiges......🤷🤔
 
  • Gehirntumor bei katze Beitrag #8
Ich denke sie springt in ihrer Not nach mehr Sauerstoff noch auf die Fensterbank. Du schreibst ja, dass sie laut/schwer atmet und Schnupfen hat ( die Schleimhäute sind bestimmt angeschwollen und das erschwert die Atmung noch weiter) 😔 Im Treppenhaus ist es kühler, oder? Erleichtert die Atmung…..sie scheint Entlastung zu suchen….
 
  • Gehirntumor bei katze Beitrag #9
Na das hat sie schon immer gemacht. Sowohl Fensterbank , als auch Treppenhaus. Ist ja ihr einziger Auslauf, da kein Garten oder Balkon.🤷
 
  • Gehirntumor bei katze Beitrag #10
Ich kann es so gut nachvollziehen, was Du schreibst. Mein Kater hatte einen Zungentumor, und ich hab mich auch immer gefragt "woher weiß ich, wann es soweit ist"? Und ja, er hat es mir gezeigt, er hat sich zurückgezogen, außerdem konnte ich selber einfach nicht mehr (täglich 2 Stunden lang Blut aufzuwischen war einfach grauenhaft).
Was Du schreibst von wegen "Asche immer bei dir tragen" - ich hab mir damals aus seinem Fell einen Kettenanhänger machen lassen, superschön, kostet natürlich auch ein bisschen was. Google mal, ich weiß die Anbieterin leider nicht mehr. Du kannst Dir hier die letzten Tage bzw. den Abschied durchlesen, und wie es mir danach ging - vielleicht hilft es Dir. Und wenn es Dich noch mehr runterzieht, dann lass es natürlich. Ich drück Dich virtuell.
 
  • Gehirntumor bei katze Beitrag #11
Ich danke dir für deinen Beitrag. Ja sie zieht sich zurück, aber nicht nur. Sie kommt immer wieder zwischdurch hier ins Wohnzimmer zu mir und wir kuscheln. Habe deinen Beitrag gelesen , der letzte Abschied.... Aber da waren zwischendurch so viele Anderen Beiträge dazwischen, dass ich gar nicht genau weiss, welcher jetzt von dir eigentlich ist..🤔und kann das Grad nicht ganz nachvollziehen.sorry.

Um ganz ehrlich zu sein, kann auch ich nicht mehr und der Alltag dreht sich nur noch um Katze, wo bekomme ich spenden her, wie mache ich das mit der Ratenzahlung und und und und das zumùrbt mich im Kopf und ich hoffe, dass ich nicht danach Abstürze , wenn's vorbei ist. Ich habe hier keinen weiteren und möchte auch noch einmal ein Haustier haben. Nur die finanziellen sind dermaßen beschränkt , da läuft mir Grad alles aus dem.Ruder.

Ich danke dir für deine Anteilnahme. Nur wenige aus meinem Bekanntenkreis haben mir Kraft gewünscht. Und andere nehmen meinen Zustand kommentarlos hin
.da bin ich auch Grad sehr enttäuscht von einigen Leuten.....🤔😞😞😞
 
  • Gehirntumor bei katze Beitrag #12
Oh je... das tut mir wirklich sehr Leid für dich, wünsche dir alles Gute!

Weil du das liebe Geld ansprichst: Du könntest es mit einem Kredit probieren, manche Arbeitgeber gewähren einem auch einen Vorschuss und man kann zinsfrei abstottern. Fragen schadet nicht. Auf Spenden würde ich mich nicht verlassen.
Von einem Hund würde ich dir bei Geldsorgen auch dringend abraten. Das ist absolut nicht vergleichbar mit einer Katze. Man kann das gar nicht deutlich genug sagen...
 
  • Gehirntumor bei katze Beitrag #13
Nein ich arbeite nicht mehr. Bekomme Erwerbsminderungsrente. Ich zahle natürlich in Raten ab. Über die Abrechnungsstelle. Ich verlasse mich auch nicht auf spenden. Aber ein Versuch ist es wert und ich bin dankbar über jeden Cent.
Und Hund kommt sicherlich nicht in Frage. Denn die ganzen Versicherungen sind ja immens teuer. Ich bräuchte zumindest keine Hundesteuer zahlen.

Na ja das finanzielle ist die eine Seite. Ich hätte auch kein CT etc. Machen brauchen.....und ihr immer weiter Antibiotikum gegeben!!?? Aber das war und ist es mir wert und ich werde die nächsten Schritte in Ruhe mit meiner hiesigen Ärztin besprechen, bei der wir schon 12 Jahre sind. Ist alles nicht einfach, wenn dein Tier und Lebensbegleiter , und das ist so für mich, auf einmal unerwartet krank wird und den letzten Weg gehen muss. Aber ich werde das bestmögliche für sie noch tun und sie begleiten, so gut es geht. So wie ich es beim.Menschen, der mir nahe steht und der zu meinem Leben gehört auch tun würde und.
 
  • Gehirntumor bei katze Beitrag #14
Ob ein längerer, geplanter Abschied oder ein schneller evtl.mit Notdienst für euch beide besser ist, weißt nur Du. Da ist jeder unterschiedlich. Wähle den für Dich besseren Weg.
Glaub mir, kein Mensch wünscht sich einen Abschied im Notdienst. Zu wissen, dass das Tier sehr leidet und es jetzt dringend sein MUSS, da wird jede Minute, die man warten muss, schwerer. Und die tun im Nachhinein besonders weh.
Dazu kommt, dass man oft nicht bei bekannten Tierärzten landet, sondern bei irgendwem. Man weiss nicht, wie der vorgeht, kann es vorher nicht absprechen. Vielleicht ist der auch noch genervt, weil man ihn vielleicht aus dem Bett geklingelt hat, sodass der Abschied zusätzlich unschön wird. Und nicht zu vergessen: Wenn der unbekannte Notfall-Tierarzt seinen Job richtig macht (er will ja nicht verklagt werden), wird er das Tier nochmals gründlich untersuchen, um sich zu vergewissern, dass eine Euthanasie der richtige Weg ist. Das zieht das Ganze nochmal in die Länge - bei einem stark leidenden Tier (denn sonst würde man ja nicht in den Notdienst). Die bekannte Tierärztin hingegen kennt die Krankengeschichte, sodass die Untersuchung für das Tier kürzer ausfallen sollte.

Ich hab noch gar kein Bauchgefühl dazu!!!
Das ist der Zeitpunkt auch noch nicht da. Der Bauch meldet sich, keine Sorge.
 
  • Gehirntumor bei katze Beitrag #15
Glaub mir, kein Mensch wünscht sich einen Abschied im Notdienst. Zu wissen, dass das Tier sehr leidet und es jetzt dringend sein MUSS, da wird jede Minute, die man warten muss, schwerer. Und die tun im Nachhinein besonders weh.
Dazu kommt, dass man oft nicht bei bekannten Tierärzten landet, sondern bei irgendwem. Man weiss nicht, wie der vorgeht, kann es vorher nicht absprechen. Vielleicht ist der auch noch genervt, weil man ihn vielleicht aus dem Bett geklingelt hat, sodass der Abschied zusätzlich unschön wird. Und nicht zu vergessen: Wenn der unbekannte Notfall-Tierarzt seinen Job richtig macht (er will ja nicht verklagt werden), wird er das Tier nochmals gründlich untersuchen, um sich zu vergewissern, dass eine Euthanasie der richtige Weg ist. Das zieht das Ganze nochmal in die Länge - bei einem stark leidenden Tier (denn sonst würde man ja nicht in den Notdienst). Die bekannte Tierärztin hingegen kennt die Krankengeschichte, sodass die Untersuchung für das Tier kürzer ausfallen sollte.
Glaub mir, es gibt Menschen, die sich einen Abschied auch im Notdienst wünschen!

Ich habe beides hinter mir.

Beides war schrecklich auf seine eigene Weise. Was schlimmer war? Ich mag es nicht beurteilen.

Aber manchmal lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende ( oder langem Ende).

Vielleicht hast Du es noch nicht erlebt, kannst es nicht beurteilen oder nachempfinden. Oder bewertest/empfindest es anders, schließt einfach von Dir auf andere.

Glaube mir…..
 
  • Gehirntumor bei katze Beitrag #16
Glaub mir, kein Mensch wünscht sich einen Abschied im Notdienst. Zu wissen, dass das Tier sehr leidet und es jetzt dringend sein MUSS, da wird jede Minute, die man warten muss, schwerer. Und die tun im Nachhinein besonders weh.
Dazu kommt, dass man oft nicht bei bekannten Tierärzten landet, sondern bei irgendwem. Man weiss nicht, wie der vorgeht, kann es vorher nicht absprechen. Vielleicht ist der auch noch genervt, weil man ihn vielleicht aus dem Bett geklingelt hat, sodass der Abschied zusätzlich unschön wird. Und nicht zu vergessen: Wenn der unbekannte Notfall-Tierarzt seinen Job richtig macht (er will ja nicht verklagt werden), wird er das Tier nochmals gründlich untersuchen, um sich zu vergewissern, dass eine Euthanasie der richtige Weg ist. Das zieht das Ganze nochmal in die Länge - bei einem stark leidenden Tier (denn sonst würde man ja nicht in den Notdienst). Die bekannte Tierärztin hingegen kennt die Krankengeschichte, sodass die Untersuchung für das Tier kürzer ausfallen sollte.
Das hat jetzt mit der TE fast nichts zu tun, aber dennoch wollte ich sagen: ich weiß so genau, was Du meinst. Ich hatte gestern lange Angst, dass es bei meiner 19jährigen Lilly soweit ist. Und das erste, was ich zu meinem Freund sagte, war: sie soll nicht in der Tierklinik gehen, sie MUSS bis Montag durchhalten, damit sie dann wenigstens bei meiner TÄ gehen kann. Da waren mein Bauch und ich uns zu 1000 % einig. (Wir waren heute bei meiner TÄ, und es geht ihr besser - wir werden sehen ...).
 
  • Gehirntumor bei katze Beitrag #17
Manchmal gibt einem eine Krankheit keine Zeit mehr für einen langsameren Abschied. Überraschende Komplikationen. Dann ist es m.M.n. gut, wenn es einen Notdienst gibt um unnötiges Leid zu verhindern. Und wenn er in einer Tierklinik ist, die man kennt, sehr gut.
Kein Tier, kein Lebewesen sollte m.M.n. unnötig leiden, weil der Besitzer es länger haben möchte, die Angehörigen den Todkranken nicht gehen lassen wollen ( können?) ode es keinen Notdienst/TA oder schnellen Rettungsdienst gibt.

In unserer Gegend gibt es z.T. am Wochenende keinen Notdienst mehr, weder Tierarzt noch Tierklinik. Nicht genug Tierärzte. Man muss sehr weit fahren…..☹️ Ein Horror für alle Tierbesitzer in unserer Gegend bei Unfällen, plötzlichen schweren Erkrankungen, plötzlichen Verschlechterungen oder Komplikationen.

Ein langer Abschied, bei dem man weiß, dass das Tier z.B. in 3 Tagen euthanasiert wird, kann auch zur Hölle werden m.M.n.

Ich persönlich wünsche mir und meinen Tieren beides nicht. Aber man kann sich nicht immer alles aussuchen und die Ereignisse überschlagen sich oder es gibt nur vorgegebene Möglichkeiten.
 
  • Gehirntumor bei katze Beitrag #18
Eine Euthanasie ohne Notdienst bedeutet doch nicht automatisch, das Tier länger leiden zu lassen?
Sondern viel eher, vorher Abschied zu nehmen, also bevor das Tier nur noch leidet, damit man den Notdienst gar nicht braucht. Dann hat man auch die Zeit, sich zu verabschieden.
 
  • Gehirntumor bei katze Beitrag #19
Nein, Nienor, das bedeutet es nicht automatisch. Da stimme ich Dir zu. Aber es kann!
Genauso heißt es nicht automatisch, dass es furchtbarer ist beim Notdienst als wenn man wartet bis der HausTA wieder erreichbar ist 2-3 Tage später.

Ich bin den Tod so oft begegnet. Da ist selten etwas “automatisch“ oder „normal“, machmal vorhersehbar, aber nicht immer. Er ist so individuell wie jedes Lebewesen/Leben individuell ist.

Notdienst kann auch einfach heißen, dass man eben einen TA am Wochenende/abends braucht, weil eine akute, nicht vorhersehbare Verschlechterung eintritt. Die Prognose war erst gut, dann gibts Komplikationen. Und dann? Warten bis zum Montag zur Euthanasie, von der man weiß, dass sie dann kommt?

Was Du beschreibst ist doch der „Idealfall“. Genauso wie sich jeder Mensch wünscht friedlich einzuschlafen oder schnell, kurz und knapp zu sterben. Aber wie oft passiert denn das wirklich?

Jedes Ding hat immer zwei Seiten, Vor- und Nachteile. Machmal muss man versuchen das kleinere Übel auszuwählen. Und das kann m.M.n. eben auch der Notdienst dann sein, der einem dann erzählt, dass der Zeitpunkt jetzt gekommen ist und nicht erst z.B. in 1 Woche.

Und da meine ich eben sollte der Bauch ( oder das Wissen) dann entscheiden und nicht eine festgelegte Planung.
 
  • Gehirntumor bei katze Beitrag #20
Ich danke euch für die Auseinandersetzung zu diesem/ meinem aktuellen Thema. Ich hoffe natürlich nicht, dass ich zum Not Dienst muss. Ich warte noch auf den pathologischen Befund . Und was eigentlich mit das schlimmste ist, dass sie soviel niest. Und das ist ja unter dem Antibiotikum besser geworden. Ich habe mit meiner Tierärztin gesprochen, und ich werde sie weiterhin beobachten. Noch verzieht sie sich nicht ständig. Ist oft bei mir, und schläft ganz viel und abends wird sie immer etwas munterer. Aber ich möchte jetzt gar nicht mehr viel diskutieren,....ich denke, ich werde es schon merken, wenn es soweit ist......und verantwortlich handeln. Danke......🤗🙏🐱❣️
 
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