- Erscheinungsformen von Territorialverhalten Beitrag #1
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Tapa
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Die Überschrift ist umständlich, trifft es aber. Googelt man nach Territorialverhalten, landet man immer bei Beschreibungen des klassischen Postboten-Problems, bzw des bei Besuch ausrastenden Hundes, der alle anbellt und im weiteren zu Zerfleischen droht - und die Lösung des Problems lautet immerzu Deckentraining, Deckentraining und Deckentraining.
So dramatisch ist es hier zum Glück nicht. Wenn es klingelt, steht Mina auf und geht ohne Bellen gemessenen Schrittes zu Tür, guckt kurz, ob evtl Herrchen derjenige ist, der geklingelt hat (das ist relativ oft der Fall, da mein Mann oft mit dreckigen Schuhen im Garten wurstelt, und wenn er dann was aus dem Haus braucht, klingelt und mich bittet, es zu holen, anstattdieSchuheausziehenzu müssen). Ist er es, freut sie sich, ist es Besuch, guckt sie einen Moment und lascht dann von sich aus zurück ins Körbchen, während ich den Besuch einlasse. Das Körbchen steht in einer Nische an strategisch ungünstiger Stelle, wo sie wenig einsehen kann.
Also da ist kein Problem, und das kann aus meiner Sicht so bleiben.
Wenn Besuch auf der Terrasse ist, ist es okay, solange der artig auf unseren Gartenstühlen sitzt. Kommt Besuch auf die Idee, selbständig im Garten herumlaufen oder selbständig rein aufs Klo zu wollen, muss ich entweder den Besuch begleiten oder den Hund ranrufen und kurz festhalten.
Mache ich das nicht bzw kommt es für mich überraschend zu so einer Situation, so dass ich vorher nicht richtig gemanagt habe, passiert immer das gleiche.
Mina geht quasi verfolgend hinter den sich bewegenden Menschen her, deutet einen Schritt dicht an die Person an, verbunden mit einem lauten und schon imponierenden WAAH was dazu führt, dass Mensch erschrocken ist und einen Schritt schneller vorwärts macht. Offenbar genau das, was sie damit erreichen wollte.
Wenn wir direkt dabei sind, macht sie das nicht. Nur in ungeplanten Situationen, die so nicht vorhersehbar waren und wir nicht nahe genug dabei waren.
Kürzlich waren wir bei meinen Eltern, also gar nicht daheim. Wir sind mehrfach im Jahr zur Übernachtung dort, weil sie weiter weg wohnen. Da ist sie in gleicher Manier hinter meiner Schwester, die gerade die Treppe runter ging, her. Also nicht in die Fersen gezwickt, aber von hinten vorwärts getrieben.
Wir waren zu diesem Zeitpunkt bereits die Treppe runter gelaufen, also meine Schwester war zwischen uns und den Hund geraten auf der Treppe.
Okay, natürlich besser managen. Kann ich sonst noch was tun? Und wie reagiere ich in solchen Situationen wie der mit meiner Schwester, wenn sie also andere Leute vorantreibt, gegenüber dem Hund richtig? Also wenn es passieren sollte?
Mina ist aus Rumänien, seit 3 Jahren bei uns, sehr lieb und anhänglich.
Von den Rassen her, die mutmaßlich drin stecken, wird Ungarische/Siebenbürgen Bracke vermutet sowie Carpatin.
So dramatisch ist es hier zum Glück nicht. Wenn es klingelt, steht Mina auf und geht ohne Bellen gemessenen Schrittes zu Tür, guckt kurz, ob evtl Herrchen derjenige ist, der geklingelt hat (das ist relativ oft der Fall, da mein Mann oft mit dreckigen Schuhen im Garten wurstelt, und wenn er dann was aus dem Haus braucht, klingelt und mich bittet, es zu holen, anstattdieSchuheausziehenzu müssen). Ist er es, freut sie sich, ist es Besuch, guckt sie einen Moment und lascht dann von sich aus zurück ins Körbchen, während ich den Besuch einlasse. Das Körbchen steht in einer Nische an strategisch ungünstiger Stelle, wo sie wenig einsehen kann.
Also da ist kein Problem, und das kann aus meiner Sicht so bleiben.
Wenn Besuch auf der Terrasse ist, ist es okay, solange der artig auf unseren Gartenstühlen sitzt. Kommt Besuch auf die Idee, selbständig im Garten herumlaufen oder selbständig rein aufs Klo zu wollen, muss ich entweder den Besuch begleiten oder den Hund ranrufen und kurz festhalten.
Mache ich das nicht bzw kommt es für mich überraschend zu so einer Situation, so dass ich vorher nicht richtig gemanagt habe, passiert immer das gleiche.
Mina geht quasi verfolgend hinter den sich bewegenden Menschen her, deutet einen Schritt dicht an die Person an, verbunden mit einem lauten und schon imponierenden WAAH was dazu führt, dass Mensch erschrocken ist und einen Schritt schneller vorwärts macht. Offenbar genau das, was sie damit erreichen wollte.
Wenn wir direkt dabei sind, macht sie das nicht. Nur in ungeplanten Situationen, die so nicht vorhersehbar waren und wir nicht nahe genug dabei waren.
Kürzlich waren wir bei meinen Eltern, also gar nicht daheim. Wir sind mehrfach im Jahr zur Übernachtung dort, weil sie weiter weg wohnen. Da ist sie in gleicher Manier hinter meiner Schwester, die gerade die Treppe runter ging, her. Also nicht in die Fersen gezwickt, aber von hinten vorwärts getrieben.
Wir waren zu diesem Zeitpunkt bereits die Treppe runter gelaufen, also meine Schwester war zwischen uns und den Hund geraten auf der Treppe.
Okay, natürlich besser managen. Kann ich sonst noch was tun? Und wie reagiere ich in solchen Situationen wie der mit meiner Schwester, wenn sie also andere Leute vorantreibt, gegenüber dem Hund richtig? Also wenn es passieren sollte?
Mina ist aus Rumänien, seit 3 Jahren bei uns, sehr lieb und anhänglich.
Von den Rassen her, die mutmaßlich drin stecken, wird Ungarische/Siebenbürgen Bracke vermutet sowie Carpatin.