- alte Ratte (2,5 Jahre) - neuen Partner im gleichen Alter oder zu vorhandenen jüngeren (1,5 Jahre) vergesellschaften? Beitrag #1
xratyratyx
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Hallo 
habe leider nichts passendes hier im Forum gefunden...
Unsere Situation ist wie folgt:
Das Anfangsrudel bestand aus 4 Männchen (2 Geschwister jeweils). Wir haben einen großen Käfig mit 4 Etagen.
2 davon sind schon mit 1,5 Jahren verstorben. Die restlichen zwei haben sich geliebt, aber eine davon hatte einen kleinen Klatsch. Er hat den anderen immer am Rücken gerupft. Diese rupfende Ratte ist vor ein paar Wochen verstorben. Eine Ratte ist nun alleine.
Vor ca 1 Jahr haben wir die Etagen getrennt. Die beiden Ratten vom Hauptrudel hatten 2 Etagen und die Jungtiere hatten auch 2 Etagen. Sie sollten dann vergesellschaftet werden, was durch Zeitmangel unsererseits dann doch nicht funktioniert hat. Wir haben sie öfter mal auf dem Sofa angenähert, allerdings haben die jungen Ratten direkt buschiges Fell bekommen und gingen in den Angriff über, haben stark geschnaubt und waren sehr gestresst. Die alten Ratten waren neugierig und wollten Kontakt haben.
Wir haben es dann gelassen. Jetzt ist es wahrscheinlich zu spät. Jegliche Versuche scheitern und enden in Beißen und harten Angriffen. Die jüngeren Ratten sind ziemlich gut gebaut und haben enorm Kraft.
Die letzte Ratte vom Hauptrudel würde gerne hoch zu den anderen, ist aber schon zu schwach, um deren Angriffe ohne Schaden abzuwehren.
Macht es mehr Sinn ihr einen Partner von außen zu suchen, der auch schon 2/ 2,5 Jahre + ist? Weiter versuchen ihn mit unseren jüngeren Ratten zu vergesellschaften?
Oder sollte man in dem Fall lieber abwarten, bis es zu Ende geht und mehr Menschenkontakt ermöglichen?
Zum Charakter der alten Ratte: Er mag es nicht sonderlich angefasst zu werden. Nur ganz selten, wenn er schläfrig ist. Er kuschelt sich oft an ein Kuscheltier und sucht Nähe, weil es ähnlich aussieht wie sein verstorbener Partner. Die meiste Zeit liegt er aber alleine, zurückgezogen in seinem Haus. Kommt nur zum Essen und Trinken raus und selbst das muss man ihm direkt unter die Nase halten. Man merkt, dass er trauert, aber auch ganz glücklich ist, dass er schlafen kann und alles ruhig zugeht, er nicht mehr gerupft wird usw. Er läuft gerne auf dem Boden rum und erkundet, ist aber schnell erschöpft davon.
Danke für alle Vorschläge
habe leider nichts passendes hier im Forum gefunden...
Unsere Situation ist wie folgt:
Das Anfangsrudel bestand aus 4 Männchen (2 Geschwister jeweils). Wir haben einen großen Käfig mit 4 Etagen.
2 davon sind schon mit 1,5 Jahren verstorben. Die restlichen zwei haben sich geliebt, aber eine davon hatte einen kleinen Klatsch. Er hat den anderen immer am Rücken gerupft. Diese rupfende Ratte ist vor ein paar Wochen verstorben. Eine Ratte ist nun alleine.
Vor ca 1 Jahr haben wir die Etagen getrennt. Die beiden Ratten vom Hauptrudel hatten 2 Etagen und die Jungtiere hatten auch 2 Etagen. Sie sollten dann vergesellschaftet werden, was durch Zeitmangel unsererseits dann doch nicht funktioniert hat. Wir haben sie öfter mal auf dem Sofa angenähert, allerdings haben die jungen Ratten direkt buschiges Fell bekommen und gingen in den Angriff über, haben stark geschnaubt und waren sehr gestresst. Die alten Ratten waren neugierig und wollten Kontakt haben.
Wir haben es dann gelassen. Jetzt ist es wahrscheinlich zu spät. Jegliche Versuche scheitern und enden in Beißen und harten Angriffen. Die jüngeren Ratten sind ziemlich gut gebaut und haben enorm Kraft.
Die letzte Ratte vom Hauptrudel würde gerne hoch zu den anderen, ist aber schon zu schwach, um deren Angriffe ohne Schaden abzuwehren.
Macht es mehr Sinn ihr einen Partner von außen zu suchen, der auch schon 2/ 2,5 Jahre + ist? Weiter versuchen ihn mit unseren jüngeren Ratten zu vergesellschaften?
Oder sollte man in dem Fall lieber abwarten, bis es zu Ende geht und mehr Menschenkontakt ermöglichen?
Zum Charakter der alten Ratte: Er mag es nicht sonderlich angefasst zu werden. Nur ganz selten, wenn er schläfrig ist. Er kuschelt sich oft an ein Kuscheltier und sucht Nähe, weil es ähnlich aussieht wie sein verstorbener Partner. Die meiste Zeit liegt er aber alleine, zurückgezogen in seinem Haus. Kommt nur zum Essen und Trinken raus und selbst das muss man ihm direkt unter die Nase halten. Man merkt, dass er trauert, aber auch ganz glücklich ist, dass er schlafen kann und alles ruhig zugeht, er nicht mehr gerupft wird usw. Er läuft gerne auf dem Boden rum und erkundet, ist aber schnell erschöpft davon.
Danke für alle Vorschläge