Arthrose

Diskutiere Arthrose im Chinchilla Gesundheit Forum im Bereich Chinchilla Forum; Hallo allerseits, eines unserer Böckchen (11J) hat vor etwas mehr als zwei Wochen auf einmal seinen Unterleib auf den Boden gedrückt und wollte...
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Chinchan

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Hallo allerseits,

eines unserer Böckchen (11J) hat vor etwas mehr als zwei Wochen auf einmal seinen Unterleib auf den Boden gedrückt und wollte sich nicht mehr so richtig bewegen.
Dachte zuerst, daß entweder er sich beim Spielen mit den anderen verletzt, oder er Bauchschmerzen hätte. Bauch war allerdings weich, keine Aufgasungen oder so. Haben ihm dann Novalgin gegeben und sind nachts noch in die Tierklinik gefahren. Die bereitschafthabende Tierärztin hat jetzt nicht viel machen können bzw. herausgefunden und es ging ihm in der Klinik auch etwas besser (Novalgin hat gewirkt). Am nächsten Morgen aber war's dann wieder schlimmer, also sind wir zu unserer Haustierärztin, wo ein Röntgenbild gemacht wurde. Diagnose: Arthrose in den Knien und etwas an der Bandscheibe in Höhe der Hüfte, Hüfte wohl auch arthrotisch.

Wir sind erstmal so verblieben, daß er drei Tage Metacam bekam und für zwölf Tage Zeel und Traumeel und wir dann weitersehen.

Das hat er auch bekommen und das Bauch-an-den-Boden-Drücken war nach der ersten Dosis dann auch wieder vorbei. Sprang herum, jagte sich mit den anderen, alles soweit okay. Vorerst. Jetzt werden die Schmerzen wohl immer mal wieder zwischendurch schlimmer, sodaß er kaum futtert, gar nichts mehr trinkt, Köttel sehen schlimm aus, wenn denn überhaupt welche rauskommen. Leckerlis nimmt er teilweise an, futtert aber sehr langsam.

Also haben wir ihm einen Cocktail aus Rodicare Akut, Rodicare Appetit, aufgeweichten Flohsamenschalen in Wasser, Simeticon, etwas Apfelsaft für den Geschmack, Bene-Bac (hatten vor einiger Zeit tatsächlich noch etwas bekommen) und seinen Medis (da Zeel und Traumeel mittlerweile aufgebraucht sind, sind wir auf Rodicare Artrin umgestiegen, holen Zeel und Traumeel aber noch nach) gegeben. Das hat zu mindest eine Dehydrierung verhindert. Weiterhin geben wir Chicorée als Frischfutter, damit da auch noch etwas Flüssigkeit aufgenommen wird.
Nochmal beim Tierarzt gewesen, da ging's dann wieder ein wenig (Köttel kamen). Der Tierarzt hat als Vermutung geäußert, daß unser Chin eventuell nicht mehr an die Trinkflasche will, vielleicht weil er da eine schlechte Erfahrung gemacht hat oder die Position, die er zum Trinken einnehmen müsste, ihm Schmerzen bereitet.
Wir haben ihm jetzt einen zusätzlichen Trinknapf reingestellt und ihn heute morgen mit 12ml Flohsamenschalen/Wasser/Apfelsaft gefüttert. Trinknapf wird noch nicht angenommen.
Köttel immernoch sehr selten und wenn, dann klein, trocken und deformiert. Er sieht auch leidend aus, wenn er im Käfig sitzt. Draußen rennt und springt er herum, als ob nichts wäre.
Bauchmassage lehnt er ab, vermutlich weil ihm der Rücken wehtut. Machen wir aber trotzdem und wir haben ihm jetzt noch einmal Metacam verabreicht.

Soviel zur Vorgeschichte. Wir hoffen, daß wir das mit der Nahrungs- und Wasseraufnahme irgendwie hinkriegen.
Das mit den Schmerzen wird wohl immer wieder zu solchen Problemen führen, da bleibt nur eine Schmerztherapie, in welcher Form auch immer.
Die Katze meiner Eltern, mittlerweile 21 Jahre alt, hat ebenfalls Arthrose und bekommt Canosan, was Glycosamin enthält. Meine Mutter, ebenfals Arthrose, nimmt etwas auf Hyaluronbasis. Rodicare Artrin hat beide Wirkstoffe, also wird's wohl nicht verkehrt sein. Weiterhin könnten Zeel und Traumeel (homöopathisch) helfen.

Eine OP kommt aufgrund des Alters nicht infrage, und ich würde mich auch wundern, wenn es eine künstliche Hüfte oder so für Chinchillas gäbe. Collagen spritzen ist vermutlich auch unrealistisch.

Seinen Käfig haben wir umgebaut, daß er alles notfalls auch ohne große Sprünge erreichen kann, und in eine seiner Bretter habe ich ein Wärmepad installiert. Bisher hat's ihn nicht nicht sonderlich interessiert, aber vielleicht kommt das noch. Der Raum hat ganzjährig zwischen 23°C und 24°C.

Habt Ihr eventuell noch Ideen, was man ihm gutes tun könnte?
 
  • Arthrose Beitrag #2
Besprich bitte mit deinem Arzt ob Metacam eine Dauerbedarfsmedikationsein könnte. Ich meine, ob er immer Metacam für 3-5 Tage bekommt, wenn er Schmerzen zeigt.
Rodcare artrin hat meinen Tieren mit Arthose immer gut geholfen(verschiedeneNager, keine Chinchillas)
 
  • Arthrose Beitrag #3
Hallo & danke für die Antwort.
Metacam steht im Ruf, nicht sonderlich gut für den Verdauungsapparat zu sein, weswegen wir bei (kurzzeitigen) Schmerzen (also z.B. Bauchweh) eher auf das bekömmlichere Novalgin setzen. Das ist bei Arthrose natürlich keine Option, da die Schmerzursache ja nicht einfach nach ein paar Stunden weg ist.
Ich werde nochmal mit der Tierärztin darüber sprechen, wie lange man am Stück Metacam geben könnte, ohne ihn eine Toleranz gegenüber Schmerzmitteln aufbauen zu lassen, oder ihm sonstwie zu schaden.
Daß Artrin bei Deien Nagern gut geholfen hat, ist ein sehr wertvoller Hinweis, danke dafür. Das lässt hoffen :)
 
  • Arthrose Beitrag #4
Hallo,

Arthrosen sind ein Teufelskreis. Wenn keine vernünftige Schmerzbehandlung erfolgt werden die betroffenen Bereiche geschont, dadurch schreitet die Arthrose schneller fort und andere Bereich werden überbelastet. Nicht-steroidalen Antiphlogistika wie Metacam sind das Mittel der Wahl, sie wirken nicht nur schmerzlindernd sondern auch entzündungshemmend. Ist die Arthrose soweit fortgeschritten dass das Tier dauerhaft Schmerzen hat muss die Therapie auch dauerhaft erfolgen. Zu beachten sind die hohen Dosierungen die bei Tieren wie Chinchillas nötig sind, das sind weitaus höhere Dosierungen als z.B. bei Hund und Katze. Beginnen sollte man mit einer hohen Dosis, ist das Tier schmerzfrei (!) kann die Dosis langsam nach unten angepasst werden. Natürlich bergen solche Medikamente gewisse Risiken (allerdings sind die möglichen Nebenwirkungen auch bei Dauertherapie kein muss, sondern nur ein kann, sehr häufig vertragen die Tiere es absolut problemlos), aber Schmerzen sind keine Alternative. Lieber noch eine schöne schmerzfreie ggf. etwas kürzere Zeit als ein langes Leiden.

Alle Zusätze können gerne ergänzend genutzt werden, aber sie sind kein anstatt, sondern nur ein on top.

Allerdings finde ich die von dir beschriebene Problematik ungewöhnlich. Arthrosen können Schmerzen verursachen beeinträchtigen in der Regel aber weniger maßgeblich das Allgemeinbefinden. Bei einem Chinchilla mit solchen Symptomen gehören auf jeden Fall die Zähne abgeklärt. So ein Tierchen kann ja auch mehrere Baustellen haben. Wurden die Zähne geprüft?
 
  • Arthrose Beitrag #5
Hallo Tova, vielen Dank für Deine ausführliche Erklärung. Das klingt sehr schlüssig, ich nehm' diese Infos mal mit zur Tierärztin.
Die Zähne wurden jetzt mehrfach kontrolliert, auch von verschiedenen Tierärzten. Keinerlei Probleme damit.
Momentan frisst er auch und hat Appetit, er futtert halt nur etwas langsamer. Trinken nach wie vor Fehlanzeige, aber ich habe ihm heute morgen auch gut 15ml Flüssigkeit gegeben – die er übrigens sehr gern angenommen (und sogar nach mehr verlangt) hat, also keine Notwendigkeit zur "Zwangs"zuführung von Flüssigkeit.
Außerhalb des Käfigs bewegt er sich auch normal, er spielt mit den anderen Chills, düst mit Höchstgeschwindigkeit durch die Räume, springt hoch, kommt unter die Bettdecke zum Kuscheln, aber lässt sich nicht mehr so gern anfassen. Bauchmassage wird z.B. auch abgelehnt. Etwas seltsam ist, daß er sich sehr häufig an den verschiedensten Stellen kratzt, aber Parasiten können definitiv, Allergien auch eigentlich ausgeschlossen werden.
 
  • Arthrose Beitrag #6
Etwas seltsam ist, daß er sich sehr häufig an den verschiedensten Stellen kratzt, aber Parasiten können definitiv, Allergien auch eigentlich ausgeschlossen werden.
Ein solches Kratzen oder auch Lecken und Fellrupfen kann man oft bei Schmerzen beobachten - die Tiere sind irritiert und versuchen das von außen irgendwie wegzubekommen.

Mich irritiert auch ein wenig das Bauch nach unten drücken. Ich kenne das eher von Entzündungen der ableitenden Harnwege oder auch Blasensteinen etc. Oder bei Weibchen bei Gebärmutterproblematiken (Zysten, Tumore, Entzündungen), die leider viel zu oft nicht erkannt werden gerade bei den ganz Kleinen.

Natürlich kann ein starker Wirbelsäulen-- uo Nervenschmerz einem auch alles an Lebensfreude nehmen (und auch die Verdauungsfunktion beeinträchtigen im Extremfall) und Deine TÄ scheint ja auch etwas am unteren Rücken im Röbi gesehen zu haben (vermutlich eine Spondylose oder auch Wirbelgelenksarthrose? Eben entsprechend verknöchert/versteift). Hierfür wurden - genauso wie für die Hüft- und Kniearthosen ja bereits die wichtigsten Maßnahmen genannt bzw ergriffen:

Käfig umbauen
, so dass er überwiegend eben ist und alles ohne Springen und recken und steile Aufstige erreichbar sit (auch das Sandbad etc),
Wärmequelle,
Ich habe zwar Degus, aber diese sind mit vielem sehr ähnlich und ich würde auch ganz stark für eine dauerhafte Palliativgabe von "normal"/niedrig dosiertem Metacam plädieren. Zum einen vertragen das optimal ernährte Nager in der Regel wirklich gut auch über Jahre, wenn man nicht gerade Extremdsierungen wählt sondern sich am Ewringmann-Schema orientiert. Dann ist es auch eine Sache der Barmherzigkeit und zudem gilt es, beweglich zu bleiben..
Hier geht es (genauso wie bei retrograd-Zahnpatienten) ja nicht mehr darum, dass das Chin in 10 Jahren noch eine perfekte Niere etc hat - sondern,dass es noch einige Monate - möglichkerweise auch Jahre - ein lebenswertes Leben führen kann, bei dem nicht jeder Tag eine Qual ist.

Sehr gute Erfahrungen habe ich bei Arthrose mit Rodicare Artin gemacht: ich habe einen Degu, dessen Knie fies betroffen sind, so dass er anfing, sich immer wieder auch das Fell an den Innenschenkeln und dann auch mal außen wegzurupfen. Metacam bekam er sowieso schon, da er damit (+UVB und viel Wiesengrün) trotz seiner zu langen Zahnwurzeln sehr gut eingestellt ist mit einem etwas verlängerten Schleifrhythmus von im Schnitt gut 2 Monaten (früher sogar fast 3 als er kam und noch jünger war).
Seitdem er täglich einen ordentlichen Tropfen Rodicare Artin bekommt ist das komplett weg. Es tut ihm sichtbar gut und wenn man sich ein wneig in der Alternaitv- und planzlichen Medizin umschaut und dann auf die Zusammensetzung, dann weiß man auch warum. So nett das mit den Heel-Komplexhomöopathien ist - die kann man sich bei so etwas eher sparen. Das reicht hinten und vonre nicht.

Eigenartig ist, wie Du beschreibst dass das Verhalten im FReilauf so ganz anders ist. Das kann die Aufregung sein - aber ein wenig tippe ich eher auf die Fläche und fehlende Steigung: dass er dort schmerzfrier ist: Magst Du mal ein Foto Deines Käfigs einstellen (und wenn nicht: für Dich sehr kritisch nochmal beurteilen, ob der nicht evtl zu wneig Länge und viel Höhe hat? Und Dein Chin besser in einem Bodengehege aufgehoben wäre - vielleicht ist da etwas möglich? )

Eine weitere Möglichkeit ist eben eine wikliche Top-Meinung einzuholen. Ich weiß, dass in Chinkreisen Dr. Theermann in Hanau wirklich über Stunden von vielen angefahren wird aus gutem Grund. Gerade auch in schwierigen Fällen. Vielleicht ist das auch eine Option für Euch?
LG Sabine
 
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  • Arthrose Beitrag #7
Ein solches Kratzen oder auch Lecken und Fellrupfen kann man oft bei Schmerzen beobachten - die Tiere sind irritiert und versuchen das von außen irgendwie wegzubekommen.
Ja, hatte auch davon gelesen, daß das eine Ursache sein kann. Das "sehr häufig" war im Eifer des Gefechts vielleicht etwas übertrieben, heute hat er sich bislang kein einziges mal gekratzt. Ausgiebige Fellpflege ja, aber das etwa gleich viel wie die anderen beiden. Er zuckt auch nicht mehr zurück, wenn man ihn am Rücken berührt. Köttel kommen und sehen schon relativ akzeptabel aus.
Ich habe zwar Degus, aber diese sind mit vielem sehr ähnlich und ich würde auch ganz stark für eine dauerhafte Palliativgabe von "normal"/niedrig dosiertem Metacam plädieren. Zum einen vertragen das optimal ernährte Nager in der Regel wirklich gut auch über Jahre, wenn man nicht gerade Extremdsierungen wählt sondern sich am Ewringmann-Schema orientiert.
Ein Ewringmann-Schema für Chinchillas habe ich nicht gefunden, aber die Dosierung für Meerschweinchen mit 0.2ml/d dürfte dem entsprechen? Ich gebe momentan von der TÄ empfohlen 0.1ml/d. Die Dosis schlägt auch gut an.
Sehr gute Erfahrungen habe ich bei Arthrose mit Rodicare Artin gemacht: […]
Seitdem er täglich einen ordentlichen Tropfen Rodicare Artin bekommt ist das komplett weg. Es tut ihm sichtbar gut und wenn man sich ein wneig in der Alternaitv- und planzlichen Medizin umschaut und dann auf die Zusammensetzung, dann weiß man auch warum.
Wie lange dauert es eigentlich so grob geschätzt, bis Artrin spürbar wirkt?
So nett das mit den Heel-Komplexhomöopathien ist - die kann man sich bei so etwas eher sparen. Das reicht hinten und vonre nicht
Mag sein. Der andere Tierarzt meinte Ähnliches, aber auch "schaden kann's nicht". Außerdem mochte er (Chinchilla, nicht der Tierarzt) das Zeug ganz gern.
Eigenartig ist, wie Du beschreibst dass das Verhalten im FReilauf so ganz anders ist. Das kann die Aufregung sein - aber ein wenig tippe ich eher auf die Fläche und fehlende Steigung: dass er dort schmerzfrier ist:
Aufregung hat er beim Spielen mit den anderen. Wenn sie aber in ihren Käfig zurückgekehrt sind und keine Lust mehr haben, ist er trotzdem noch unterwegs und hüpft hier durch die Gegend. Aufregung ist da weniger; er ist dann total entspannt. Aber er springt und klettert sehr gern. Auf den Nachttisch, auf's Bett rauf, auf den Sessel, ..., das sind alles Sprünge von mind. 30cm. Im Sandbad macht er auch die komplette Rolle. Wenn er dabei Schmerzen hätte, würde er nur mit den Pfoten kratzen und sich auf ein bißchen mit dem Kopf schubbern beschränken. Das passt irgendwie alles nicht zusammen.
Magst Du mal ein Foto Deines Käfigs einstellen (und wenn nicht: für Dich sehr kritisch nochmal beurteilen, ob der nicht evtl zu wneig Länge und viel Höhe hat? Und Dein Chin besser in einem Bodengehege aufgehoben wäre - vielleicht ist da etwas möglich? )
Sein Käfig ist der obere von zweien in einer Höhe von vielleicht 1.20m, eine Außentreppe führt da hoch. Entweder nimmt er diese oder gibt mir Bescheid, daß er über meine Schulter hoch möchte. Der Käfig hat unten so 1m auf 55cm, oben ca. 85cm auf 45cm, Gesamthöhe ca. 90cm. Bodengehege wäre möglich, wenn sich zeigt, daß er nicht mehr in die Vertikale möchte. Aber momentan zwingt ihn nichts auf die oberen Ebenen (futtern, trinken kann er unten, schlafen tut er, wo er gerade will). Auslauf morgens je nach Lust und Laune zwischen einer und zwei Stunden, abends zwischen drei und fünf Stunden. Manchmal bleiben die Käfige auch tagsüber offen und dann pennen ein oder zwei Chills gern auch mal im Bett unter der Decke.
Eine weitere Möglichkeit ist eben eine wikliche Top-Meinung einzuholen. Ich weiß, dass in Chinkreisen Dr. Theermann in Hanau wirklich über Stunden von vielen angefahren wird aus gutem Grund. Gerade auch in schwierigen Fällen. Vielleicht ist das auch eine Option für Euch?
Mhja. Mit dieser Tierärztin haben wir jetzt keine so tollen Erfahrungen gemacht.
 
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  • Arthrose Beitrag #8
Hallo,
ich zögere etwas mit der Antwort, denn ich glaube, dasss unsere Haltungsvorstellungen aufgrund des Käfigbilds und nach dem Urteil über die TÄ etwas auseinandergehen.
Ich würde mir wirklich eine gute Zweitmeinung holen, um Gewissheit zu haben - und es gibt deutschlandweit nur knappe 1-2 handvoll wirklich geeigneter TÄ für Degus und CHinchillas.

Und sei mir nicht böse aber Dein Käfig ist viel zu klein für 2 Chinhcillas ist (auch für einen). Und Auslauf morgens und abends macht das nicht wett - vor allem ist ja auch keiner immer zuhause. Zudem ist bei den Längenmaßen ja auch nur eine recht steile Rampe möglich - das in Hinblick auf eine mögliche Verknöcherung uo Arhorse des unteren Rückens oder eines veräderten Verhaltens im Auslauf. Was soll der CHin denn in dem Käfig auch machen? Bestimmt kennst Du diese Seite - hier findest Du auch gute Ideen für Maße und Einrichtung einer artgerechten Behausung.
 
  • Arthrose Beitrag #9
Ein Ewringmann-Schema für Chinchillas habe ich nicht gefunden, aber die Dosierung für Meerschweinchen mit 0.2ml/d dürfte dem entsprechen? Ich gebe momentan von der TÄ empfohlen 0.1ml/d. Die Dosis schlägt auch gut an.
Zum Metacam: Wichtig ist eben, dass Du weißt ob Du Hunde- oder Katzenmetacam bekommen hast, da der Wirkstoff unterschiedlich konzentriert vorliegt. Wenn es abgefüllt wurde: am besten nachfragen, wenn Du Dir hier weitere Gedanken machst. Zu Deiner Frage: Hier wurde es netterweise für CHins sogar schon ausgerechnet :
 
  • Arthrose Beitrag #10
Wie lange dauert es eigentlich so grob geschätzt, bis Artrin spürbar wirkt?
Das kann man glaube ich nicht verallgemeienrn, denn es ist ja sehr entscheident, was der Patient jeweils hat. Bei meinem Harry hat es erstaunlich schnell angeschlagen: Die kahlen Stellen wuchsen innerhalb von 2-3 Wochen zu und ich habe ihn auch nie mehr da übermäßig rumputzen sehen.
Aber das heißt ja nicht, dass es bei jedem Patienten alles genausogut und vor allem für uns sichtbar lindernd abdeckt.
 
  • Arthrose Beitrag #11
Aufregung hat er beim Spielen mit den anderen. Wenn sie aber in ihren Käfig zurückgekehrt sind und keine Lust mehr haben, ist er trotzdem noch unterwegs und hüpft hier durch die Gegend. Aufregung ist da weniger; er ist dann total entspannt. Aber er springt und klettert sehr gern. Auf den Nachttisch, auf's Bett rauf, auf den Sessel, ..., das sind alles Sprünge von mind. 30cm. Im Sandbad macht er auch die komplette Rolle. Wenn er dabei Schmerzen hätte, würde er nur mit den Pfoten kratzen und sich auf ein bißchen mit dem Kopf schubbern beschränken. Das passt irgendwie alles nicht zusammen.
Ja - irgendwie hört es sich so an, als ob das Problem woanders liegt und er nur auch Arthrose hat. Deise aber nicht ausschlaggebend für die beschriebenen Problem sind. Da müsste wie gesagt am besten nochmal ein spezialisierter TA alles anschauen - da können wir hier nur weiter raten.
Berichte doch gerne mal hier später, was herausgekommen ist.
 
  • Arthrose Beitrag #12
Zum Metacam: Wichtig ist eben, dass Du weißt ob Du Hunde- oder Katzenmetacam bekommen hast, da der Wirkstoff unterschiedlich konzentriert vorliegt. Wenn es abgefüllt wurde: am besten nachfragen, wenn Du Dir hier weitere Gedanken machst. Zu Deiner Frage: Hier wurde es netterweise für CHins sogar schon ausgerechnet :
Das ist das für Katzen und Meerschweinchen. Die Dosis von 0.1ml hat die TÄin nochmal bestätigt und meinte, länger als 14d würde sie es nicht empfehlen. Bei starken Schmerzen wären auch 0.2ml ok, aber eben nicht über längere Zeit.
Das kann man glaube ich nicht verallgemeienrn, denn es ist ja sehr entscheident, was der Patient jeweils hat. Bei meinem Harry hat es erstaunlich schnell angeschlagen: Die kahlen Stellen wuchsen innerhalb von 2-3 Wochen zu und ich habe ihn auch nie mehr da übermäßig rumputzen sehen.
Aber das heißt ja nicht, dass es bei jedem Patienten alles genausogut und vor allem für uns sichtbar lindernd abdeckt.
Das Artrin, meinte sie, könne schon so 2-4 Wochen dauern, bis es anschlägt, das Heel 3-4 Wo.

Übrigens haben sich seine Köttel wieder komplett normalisiert, und Schmerzmittel ist seit Donnerstag nicht nötig. Ja, er bewegt sich in manchen Situationen etwas vorsichtiger und ist möchte an der Hüfte nicht so gern berührt werden, aber er kratzt sich jetzt schon ein paar Tage nur noch wenig (z.B. beim Putzen oder nach dem Aufwachen, wie die anderen Chills auch).
 
  • Arthrose Beitrag #13
Generell (und auch für Deinen Hinterkopf, falls die starken Beschwerden nun bald wiederkommen ohne Meloxicam): zum Metacam haben sowohl Tova als auch ich schon etwas geschrieben. Vielleict magst Du es nochmal lesen und Dir ggflls auch noch in reinen Chingruppen dazu Rat holen.

Chinchillas sind keine Katzen oder Hunde - sie verstoffwechseln anders - es liege hier einfach andere Erfahrungen vor. Man kann ds nicht einfach übertragen .
Übrigens haben sich seine Köttel wieder komplett normalisiert, und Schmerzmittel ist seit Donnerstag nicht nötig. Ja, er bewegt sich in manchen Situationen etwas vorsichtiger und ist möchte an der Hüfte nicht so gern berührt werden, aber er kratzt sich jetzt schon ein paar Tage nur noch wenig (z.B. beim Putzen oder nach dem Aufwachen, wie die anderen Chills auch).

Hi! Das ist schön :) . Eventuell war ja auch eine starke Prellung aufgrund eines Sturzes die Ursaceh. Das kann ebenso weh tun wie ein Bruch und bis zur vollständigen Heilung ebenso mehrere Wochen brauchen.
Dan wäre das on topp zu den Befunden im Röbi gekommen.

Oder es bestehen eben massive Einschränkungen durch Verschleiß und Entzündungen an den Gelenken und am unteren Rücken - und derzeit beobachtest Du nun, dass es eben aufgrund der Schmerzmittl und des Artrins und der wiedergewonnenen Beweglichkeit nun zu einer Verbesserung und etwas wiedergewonnenen Lebensqualität kommt.

In dem Fal solltet ihr sehr achtsam sein, sobald die der Zustand wieder verschlechtert trotz Rodicare Artin. Und dann unbedingt das Metacam wieder geben und zwar bevor die Schmerzen alles wieder lahnmlegen.
Und das Metacam sollte dann palliativ, dauerhaft gegeben werden in einer Dosierung, in der es sichtbar wirkt, aber nicht unnöig zu hoch. Das muss man gegen Ende evtl weiter anpasssen, wenn der Zustand sich verschlechtert.

Es wäre nicht ok, ein Tier dann leiden zu lassen und wie gesagt: Hier liegen andere Erfahrungen mit einer dauerhaften palliativen Gabe vor als sie Dein TA von anderen Tieren überträgt (Zweitmeinung von der Liste der AG Kleinsäuger - oder noch mit weit höherer Trefferquote die handverleseen Adressen hier ).
Wie ähnliche Nager/Beutetiere auch leiden Chinhcillas still und versuchen zu lange wie möglich unauffällig mitzumachen und sich keine Schwächen anmerken zu lassen. Oft bis eben dann gar nichts mehr geht. Deshalb ist es an uns als Haltern, hier genauer hinzuschauen, ab wann eben doch dauerhaft Medis hermüssen (wenn man nicht mehr anders helfen kann), die Umgebung anzupassen - und wie lange es ihm das damit dann noch gut geht.

Jetzt hoffe ich natürlich mit Euch, dass ihr den unteren Teil meiner Nachricht gar nciht braucht, weil es tatsöchlich eine akute und reversible Ursache gab. Weiter gute Besserung.
 
  • Arthrose Beitrag #14
Hi, mal ein kurzes Update.

Fr. Theermann ist für längere Zeit in Mutterschaft, aber ich habe einen Termin in der 2. Januarwoche bei Fr. Dr. Falter in Frankfurt bekommen.
Schmerzmittel benötigt er gar nicht mehr, er verhält sich absolut wie früher. Kein Kratzen, kein Jucken, kein vorsichtiges Bewegen, sondern Highspeedrennen, überall hochhüpfen, neugierung und aufgedreht wie ein Jungchill :)

Allerdings hat unser anderes Chill (das erblindete, 13½J) eine Fraktur im Sprunggelenk. Erst hieß es, der Os Tarsi Centrale wäre "nur" herausgesprungen, und es müsste unter Narkose dann wieder in Position gedrückt werden. Beim erneuten Röntgen unter Narkose wurde dann klar, daß zusätzlich eine Trümmerfraktur vorhanden wäre. Es wurde trotzdem besagter Knochen wieder reingedrückt und ein Verband angelegt. Jetzt muss er, zweimal wöchentlich gewechselt, bis 6 Wochen diese Verbandstherapie machen, wobei das Bein in gestreckter Position quasi-fixiert ist. Nun steht das Bein aber in alle Richtungen ab. Wenn er läuft, zieht er das Bein hinter sich her, manchmal bleibt es seitlich abstehend, wenn er sich dann hinsetzt. Ich kann mir nicht vorstellen, daß das gut für seine Hüfte ist, am liebsten würden wir das Bein mit einer Art Schlinge fixieren, daß es nach vorn gerichtet bleibt. Haben auch mit einem kleinen Lanyard experimentiert – das ging einigermaßen, aber hielt nicht lange. In eine Socke mit entsprechenden Löchern wollen wir ihn wegen Überhitzungsgefahr nicht stecken. Gibt es vielleicht so eine Art Geschirr, womit man sowas hinkriegt, oder ist das überhaupt nicht empfehlenswert?
Daß er wegen der Fraktur auch eine Arthrose bekommt, ist wahrscheinlich, deswegen geben wir direkt jetzt schon die Kombi, die beim anderen gut angeschlagen hat).
 
  • Arthrose Beitrag #15
Hallo, für Chin 1 klingt das ja nach einer wunderbaren Wendung. Wie schön :)
Das mit dem anderen Chin und em Bein tut mir allerdings schon beim Lesen weh (bitte überprpt mal wirklich allles, ob es hier nicht Gefahrenstellen im Käfig oder beim Spielen mit Ihnen gibt, die beide Vorkommnisse erklören und künftig absolut zu vermeiden sind!). Ich habe leider keinen guten Rat :-/
Ich hoffe, Dr Falter konnte Euch helfen.
 
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