- Arthrose Beitrag #1
Chinchan
- Beiträge
- 12
- Punkte Reaktionen
- 0
Hallo allerseits,
eines unserer Böckchen (11J) hat vor etwas mehr als zwei Wochen auf einmal seinen Unterleib auf den Boden gedrückt und wollte sich nicht mehr so richtig bewegen.
Dachte zuerst, daß entweder er sich beim Spielen mit den anderen verletzt, oder er Bauchschmerzen hätte. Bauch war allerdings weich, keine Aufgasungen oder so. Haben ihm dann Novalgin gegeben und sind nachts noch in die Tierklinik gefahren. Die bereitschafthabende Tierärztin hat jetzt nicht viel machen können bzw. herausgefunden und es ging ihm in der Klinik auch etwas besser (Novalgin hat gewirkt). Am nächsten Morgen aber war's dann wieder schlimmer, also sind wir zu unserer Haustierärztin, wo ein Röntgenbild gemacht wurde. Diagnose: Arthrose in den Knien und etwas an der Bandscheibe in Höhe der Hüfte, Hüfte wohl auch arthrotisch.
Wir sind erstmal so verblieben, daß er drei Tage Metacam bekam und für zwölf Tage Zeel und Traumeel und wir dann weitersehen.
Das hat er auch bekommen und das Bauch-an-den-Boden-Drücken war nach der ersten Dosis dann auch wieder vorbei. Sprang herum, jagte sich mit den anderen, alles soweit okay. Vorerst. Jetzt werden die Schmerzen wohl immer mal wieder zwischendurch schlimmer, sodaß er kaum futtert, gar nichts mehr trinkt, Köttel sehen schlimm aus, wenn denn überhaupt welche rauskommen. Leckerlis nimmt er teilweise an, futtert aber sehr langsam.
Also haben wir ihm einen Cocktail aus Rodicare Akut, Rodicare Appetit, aufgeweichten Flohsamenschalen in Wasser, Simeticon, etwas Apfelsaft für den Geschmack, Bene-Bac (hatten vor einiger Zeit tatsächlich noch etwas bekommen) und seinen Medis (da Zeel und Traumeel mittlerweile aufgebraucht sind, sind wir auf Rodicare Artrin umgestiegen, holen Zeel und Traumeel aber noch nach) gegeben. Das hat zu mindest eine Dehydrierung verhindert. Weiterhin geben wir Chicorée als Frischfutter, damit da auch noch etwas Flüssigkeit aufgenommen wird.
Nochmal beim Tierarzt gewesen, da ging's dann wieder ein wenig (Köttel kamen). Der Tierarzt hat als Vermutung geäußert, daß unser Chin eventuell nicht mehr an die Trinkflasche will, vielleicht weil er da eine schlechte Erfahrung gemacht hat oder die Position, die er zum Trinken einnehmen müsste, ihm Schmerzen bereitet.
Wir haben ihm jetzt einen zusätzlichen Trinknapf reingestellt und ihn heute morgen mit 12ml Flohsamenschalen/Wasser/Apfelsaft gefüttert. Trinknapf wird noch nicht angenommen.
Köttel immernoch sehr selten und wenn, dann klein, trocken und deformiert. Er sieht auch leidend aus, wenn er im Käfig sitzt. Draußen rennt und springt er herum, als ob nichts wäre.
Bauchmassage lehnt er ab, vermutlich weil ihm der Rücken wehtut. Machen wir aber trotzdem und wir haben ihm jetzt noch einmal Metacam verabreicht.
Soviel zur Vorgeschichte. Wir hoffen, daß wir das mit der Nahrungs- und Wasseraufnahme irgendwie hinkriegen.
Das mit den Schmerzen wird wohl immer wieder zu solchen Problemen führen, da bleibt nur eine Schmerztherapie, in welcher Form auch immer.
Die Katze meiner Eltern, mittlerweile 21 Jahre alt, hat ebenfalls Arthrose und bekommt Canosan, was Glycosamin enthält. Meine Mutter, ebenfals Arthrose, nimmt etwas auf Hyaluronbasis. Rodicare Artrin hat beide Wirkstoffe, also wird's wohl nicht verkehrt sein. Weiterhin könnten Zeel und Traumeel (homöopathisch) helfen.
Eine OP kommt aufgrund des Alters nicht infrage, und ich würde mich auch wundern, wenn es eine künstliche Hüfte oder so für Chinchillas gäbe. Collagen spritzen ist vermutlich auch unrealistisch.
Seinen Käfig haben wir umgebaut, daß er alles notfalls auch ohne große Sprünge erreichen kann, und in eine seiner Bretter habe ich ein Wärmepad installiert. Bisher hat's ihn nicht nicht sonderlich interessiert, aber vielleicht kommt das noch. Der Raum hat ganzjährig zwischen 23°C und 24°C.
Habt Ihr eventuell noch Ideen, was man ihm gutes tun könnte?
eines unserer Böckchen (11J) hat vor etwas mehr als zwei Wochen auf einmal seinen Unterleib auf den Boden gedrückt und wollte sich nicht mehr so richtig bewegen.
Dachte zuerst, daß entweder er sich beim Spielen mit den anderen verletzt, oder er Bauchschmerzen hätte. Bauch war allerdings weich, keine Aufgasungen oder so. Haben ihm dann Novalgin gegeben und sind nachts noch in die Tierklinik gefahren. Die bereitschafthabende Tierärztin hat jetzt nicht viel machen können bzw. herausgefunden und es ging ihm in der Klinik auch etwas besser (Novalgin hat gewirkt). Am nächsten Morgen aber war's dann wieder schlimmer, also sind wir zu unserer Haustierärztin, wo ein Röntgenbild gemacht wurde. Diagnose: Arthrose in den Knien und etwas an der Bandscheibe in Höhe der Hüfte, Hüfte wohl auch arthrotisch.
Wir sind erstmal so verblieben, daß er drei Tage Metacam bekam und für zwölf Tage Zeel und Traumeel und wir dann weitersehen.
Das hat er auch bekommen und das Bauch-an-den-Boden-Drücken war nach der ersten Dosis dann auch wieder vorbei. Sprang herum, jagte sich mit den anderen, alles soweit okay. Vorerst. Jetzt werden die Schmerzen wohl immer mal wieder zwischendurch schlimmer, sodaß er kaum futtert, gar nichts mehr trinkt, Köttel sehen schlimm aus, wenn denn überhaupt welche rauskommen. Leckerlis nimmt er teilweise an, futtert aber sehr langsam.
Also haben wir ihm einen Cocktail aus Rodicare Akut, Rodicare Appetit, aufgeweichten Flohsamenschalen in Wasser, Simeticon, etwas Apfelsaft für den Geschmack, Bene-Bac (hatten vor einiger Zeit tatsächlich noch etwas bekommen) und seinen Medis (da Zeel und Traumeel mittlerweile aufgebraucht sind, sind wir auf Rodicare Artrin umgestiegen, holen Zeel und Traumeel aber noch nach) gegeben. Das hat zu mindest eine Dehydrierung verhindert. Weiterhin geben wir Chicorée als Frischfutter, damit da auch noch etwas Flüssigkeit aufgenommen wird.
Nochmal beim Tierarzt gewesen, da ging's dann wieder ein wenig (Köttel kamen). Der Tierarzt hat als Vermutung geäußert, daß unser Chin eventuell nicht mehr an die Trinkflasche will, vielleicht weil er da eine schlechte Erfahrung gemacht hat oder die Position, die er zum Trinken einnehmen müsste, ihm Schmerzen bereitet.
Wir haben ihm jetzt einen zusätzlichen Trinknapf reingestellt und ihn heute morgen mit 12ml Flohsamenschalen/Wasser/Apfelsaft gefüttert. Trinknapf wird noch nicht angenommen.
Köttel immernoch sehr selten und wenn, dann klein, trocken und deformiert. Er sieht auch leidend aus, wenn er im Käfig sitzt. Draußen rennt und springt er herum, als ob nichts wäre.
Bauchmassage lehnt er ab, vermutlich weil ihm der Rücken wehtut. Machen wir aber trotzdem und wir haben ihm jetzt noch einmal Metacam verabreicht.
Soviel zur Vorgeschichte. Wir hoffen, daß wir das mit der Nahrungs- und Wasseraufnahme irgendwie hinkriegen.
Das mit den Schmerzen wird wohl immer wieder zu solchen Problemen führen, da bleibt nur eine Schmerztherapie, in welcher Form auch immer.
Die Katze meiner Eltern, mittlerweile 21 Jahre alt, hat ebenfalls Arthrose und bekommt Canosan, was Glycosamin enthält. Meine Mutter, ebenfals Arthrose, nimmt etwas auf Hyaluronbasis. Rodicare Artrin hat beide Wirkstoffe, also wird's wohl nicht verkehrt sein. Weiterhin könnten Zeel und Traumeel (homöopathisch) helfen.
Eine OP kommt aufgrund des Alters nicht infrage, und ich würde mich auch wundern, wenn es eine künstliche Hüfte oder so für Chinchillas gäbe. Collagen spritzen ist vermutlich auch unrealistisch.
Seinen Käfig haben wir umgebaut, daß er alles notfalls auch ohne große Sprünge erreichen kann, und in eine seiner Bretter habe ich ein Wärmepad installiert. Bisher hat's ihn nicht nicht sonderlich interessiert, aber vielleicht kommt das noch. Der Raum hat ganzjährig zwischen 23°C und 24°C.
Habt Ihr eventuell noch Ideen, was man ihm gutes tun könnte?