- FIP Beitrag #1
Seraph
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Hallo ihr lieben, ich wollte euch heute Mal von unseren letzten 4 Wochen erzählen, vielleicht hilft es dem ein oder anderem in Zukunft und kann das ein oder andere Katzenleben retten.
Wir hatten Anfang Februar den Kastrationstermin für unsere Katze, sie war zu dem Zeitpunkt 6 Monate alt und sollte nach der OP Freigang bekommen. Leider kam es etwas anders. Sie erholte sich nicht so richtig von der OP, war dauerhaft müde und fraß immer schlechter. Am Anfang haben wir es noch auf die OP geschoben, irgendwann machte das aber keinen Sinn mehr also ab zum Tierarzt, bei Arzt wurde eine Augenentzündung festgestellt und ein Blutbild gemacht. Die Entzündung wurde behandelt, beim Kontrolltermin hat uns die Kollegin gesagt. Sie kann sich das alles nicht erklären, wir sollten in die Klinik gehen. Am Abend des selben Tages hatten wir den Termin, wir sollten sie direkt da lassen, sie hat so abgebaut, das sie sofort auf Station sollte. Noch an dem Abend wurde direkt ein neues Blutbild gemacht, ein Ultraschall, Röntgen, sie hat einen Zugang bekommen mit Infusion. Ein Anruf der Klinik hat das erste Mal FIP in den Raum geworfen, es sollte dann noch eine Punktion gemacht werden, da kein Wasser vorhanden war (trockene Form) wurde die Milz punktiert. Am nächsten Vormittag die Nachricht, unser Kätzchen hat so schlimme Augen, das sie nichts mehr sehen kann. Ob sie überhaut wieder sieht, steht in den Sternen. Wenn wir ihr das Leben retten möchten, sollten wir sie auf eigene Faust behandeln. Es waren wirklich heftige Tage, an denen wir mehr als einmal dem Zusammenbruch nah waren. Als wir sie in der Klinik besuchten hat sie reagiert, als ich ihren Namen nannte, auf uns selbst sonst keine Reaktion. Sie war tatsächlich blind. Wir haben uns dazu entschieden ihr Leben retten zu wollen, seit dem geht es ihr jeden Tag besser. In der Zwischenzeit hatte wir dann noch mit einer Anämie der roten Blutkörperchen zu kämpfen, eine Bluttransfusion stand im Raum, um die wir zum Glück drum herum gekommen sind. Seit gestern sind die Werte wieder in der Norm.
Seit 2 Tagen wird hier wieder gespielt, gefressen wird seit der Entlassung aus der Klinik schon wie ein Scheunendrescher.
Unser Tierarzt ist komplett begeistert, wie sie sich entwickelt hat, innerhalb von einer Woche 500g zugenommen, vor 2 Wochen war sie noch halb tot und heute ist sie schon fast wieder fit wie eine junge gesunde Katze, die sie sein sollte. Jetzt hoffen wir, das die Therapie weiterhin so gut anschlägt wie bisher und das sie bald komplett geheilt ist.
Am Montag gehen wir dann nochmal zur Kontrolle der Augen in die Klinik. Sie sieht auf jeden Fall wieder, wir wissen aber noch nicht, welche Schäden die Entzündung letztendlich hinterlassen hat. Drückt uns die Daumen, das die Ergebnisse positiv sein werden.
Was ich damit sagen will ist, FIP ist kein Todesurteil mehr, ein Versuch die Tiere zu retten lohnt sich.
Anbei ein Bild unserer kleinen Kämpferin, zu dem Zeitpunkt noch ziemlich mitgenommen und eine Woche nach Start der Therapie.
Wir hatten Anfang Februar den Kastrationstermin für unsere Katze, sie war zu dem Zeitpunkt 6 Monate alt und sollte nach der OP Freigang bekommen. Leider kam es etwas anders. Sie erholte sich nicht so richtig von der OP, war dauerhaft müde und fraß immer schlechter. Am Anfang haben wir es noch auf die OP geschoben, irgendwann machte das aber keinen Sinn mehr also ab zum Tierarzt, bei Arzt wurde eine Augenentzündung festgestellt und ein Blutbild gemacht. Die Entzündung wurde behandelt, beim Kontrolltermin hat uns die Kollegin gesagt. Sie kann sich das alles nicht erklären, wir sollten in die Klinik gehen. Am Abend des selben Tages hatten wir den Termin, wir sollten sie direkt da lassen, sie hat so abgebaut, das sie sofort auf Station sollte. Noch an dem Abend wurde direkt ein neues Blutbild gemacht, ein Ultraschall, Röntgen, sie hat einen Zugang bekommen mit Infusion. Ein Anruf der Klinik hat das erste Mal FIP in den Raum geworfen, es sollte dann noch eine Punktion gemacht werden, da kein Wasser vorhanden war (trockene Form) wurde die Milz punktiert. Am nächsten Vormittag die Nachricht, unser Kätzchen hat so schlimme Augen, das sie nichts mehr sehen kann. Ob sie überhaut wieder sieht, steht in den Sternen. Wenn wir ihr das Leben retten möchten, sollten wir sie auf eigene Faust behandeln. Es waren wirklich heftige Tage, an denen wir mehr als einmal dem Zusammenbruch nah waren. Als wir sie in der Klinik besuchten hat sie reagiert, als ich ihren Namen nannte, auf uns selbst sonst keine Reaktion. Sie war tatsächlich blind. Wir haben uns dazu entschieden ihr Leben retten zu wollen, seit dem geht es ihr jeden Tag besser. In der Zwischenzeit hatte wir dann noch mit einer Anämie der roten Blutkörperchen zu kämpfen, eine Bluttransfusion stand im Raum, um die wir zum Glück drum herum gekommen sind. Seit gestern sind die Werte wieder in der Norm.
Seit 2 Tagen wird hier wieder gespielt, gefressen wird seit der Entlassung aus der Klinik schon wie ein Scheunendrescher.
Unser Tierarzt ist komplett begeistert, wie sie sich entwickelt hat, innerhalb von einer Woche 500g zugenommen, vor 2 Wochen war sie noch halb tot und heute ist sie schon fast wieder fit wie eine junge gesunde Katze, die sie sein sollte. Jetzt hoffen wir, das die Therapie weiterhin so gut anschlägt wie bisher und das sie bald komplett geheilt ist.
Am Montag gehen wir dann nochmal zur Kontrolle der Augen in die Klinik. Sie sieht auf jeden Fall wieder, wir wissen aber noch nicht, welche Schäden die Entzündung letztendlich hinterlassen hat. Drückt uns die Daumen, das die Ergebnisse positiv sein werden.
Was ich damit sagen will ist, FIP ist kein Todesurteil mehr, ein Versuch die Tiere zu retten lohnt sich.
Anbei ein Bild unserer kleinen Kämpferin, zu dem Zeitpunkt noch ziemlich mitgenommen und eine Woche nach Start der Therapie.
