Sollte man sich wirklich lieber aus Gründen des Tierschutzes und der Tierliebe, für Tiere aus Tierheimen, irgendwo aus dem Ausland entscheiden?

Diskutiere Sollte man sich wirklich lieber aus Gründen des Tierschutzes und der Tierliebe, für Tiere aus Tierheimen, irgendwo aus dem Ausland entscheiden? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Während peinlich genau darauf geachtet wird, dass alle Säugetiere eine Tollwutimpfung bekommen, bevor sie nach Deutschland eingeführt werden...
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A-Fritz

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Während peinlich genau darauf geachtet wird, dass alle Säugetiere eine Tollwutimpfung bekommen, bevor sie nach Deutschland eingeführt werden dürfen,
können diese Tiere aber immer noch mit anderen, Erregern aus ihren Herkunftsregionen belastet sein und irgendwelche Parasiten mitbringen.

Es kann immer leicht vorkommen, dass anfangs noch unbemerkt solche Tiere die Infektionen in sich tragen, welche ursprünglich eigentlich aus tropischen Regionen stammen
und sich aufgrund der Klimaveränderungen und der massenhaften Einfuhr infizierter Tiere aus dem Ausland nun auch bei uns solche Erreger weiter verbreiten können.

So erkranken auch bei uns immer mehr Tiere an Erkrankungen wie Babesiose, Ehrlichiose, Leishmaniose, Anaplasmose, oder auch Herzwürmern.

Viele dieser Krankheiten werden durch Parasiten wie Zecken und Mücken immer weiter übertragen, die sich aufgrund des Klimawandels jetzt leider auch in Deutschland halten können.
Je mehr Tiere aus dem Ausland kommen, die von solchen Infektionen betroffen sind, desto leichter können diese Erreger auch durch Parasiten bei uns Verbreitung finden und überall auf die hier lebenden Tiere übertragen werden.

Ich denke, solche ständigen " Tierrettungen " x-beliebiger Tiere, von überall, weltweit aus dem Ausland, können nicht im Sinne von Tierschutz sein.

Zumindest sollte es, aus gründen des Tierschutzes, für diese Tiere eine Zeit der Quarantäne- und Isolierung geben,
denn dieses wäre eine wichtigste Maßnahme zur Bekämpfung und Verbreitung dieser gefährlichen Krankheitserreger bei uns.

Aber stattdessen, sind verschiedene solcher " Tierrettens " Organisationen aus Kostenersparnis und der Gewinnmaximierung dazu übergegangen,
die Tiere aus dem Ausland, gleich nach der Landung, schon am Flughafen, den neuen Besitzern in Deutschland zu übergeben und nicht, wie bissher, Ersteinmahl bei Pflegestationen zu beobachten und einzugewöhnen.
 
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  • Sollte man sich wirklich lieber aus Gründen des Tierschutzes und der Tierliebe, für Tiere aus Tierheimen, irgendwo aus dem Ausland entscheiden? Beitrag #2
Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass die Tierheime beinahe leer wären, wenn sich jeder einen Hund vom anständigen, seriösen Züchter holen würde.
Wer (mehrere) Tausend Euro für einen Hund aus guter Zucht bezahlt, überlegt sich die Anschaffung auch sehr gut.
Ein Züchter hilft bei Problemen, nimmt Hunde zurück bzw hilft bei der Weitervermittlung.

Die Tierheime sind voll, allerdings größtenteils mit Hunden aus dem Ausland und dem stehe ich ebenfalls sehr kritisch gegenüber. Neben den eingeschleppten Krankheiten reist man die Hunde aus der Freiheit in das laute, hektische Leben in einer kleinen Wohnung, am besten noch in der Stadt. Viel sinnvoller finde ich Kastrationen vor Ort, ob das realistisch ist, weiss ich nicht.
 
  • Sollte man sich wirklich lieber aus Gründen des Tierschutzes und der Tierliebe, für Tiere aus Tierheimen, irgendwo aus dem Ausland entscheiden? Beitrag #3
Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass die Tierheime beinahe leer wären, wenn sich jeder einen Hund vom anständigen, seriösen Züchter holen würde.
Wer (mehrere) Tausend Euro für einen Hund aus guter Zucht bezahlt, überlegt sich die Anschaffung auch sehr gut.
Ein Züchter hilft bei Problemen, nimmt Hunde zurück bzw hilft bei der Weitervermittlung.

Die Tierheime sind voll, allerdings größtenteils mit Hunden aus dem Ausland und dem stehe ich ebenfalls sehr kritisch gegenüber. Neben den eingeschleppten Krankheiten reist man die Hunde aus der Freiheit in das laute, hektische Leben in einer kleinen Wohnung, am besten noch in der Stadt. Viel sinnvoller finde ich Kastrationen vor Ort, ob das realistisch ist, weiss ich nicht.
Ja, das unfruchtbar machen von verwilderten Haustieren, ist eine gute Möglichkeit zur Verhinderung einer Überpopulation,
jedoch halte ich die Kastration für einen zu folgenreichen Eingriff, ich denke, eine Sterilisation wäre aber besser und hätte auch nicht einen so folgenreichen Einfluss auf das Sozialverhalten der betroffenen Tiere.

Nach meiner Meinung wird auch die Abgabe von Auslandshunden durch die sogenannte Tierschutzorganisation im Nachhinein auch zu wenig betreut,
häufig werden die neuen Hundehalter weitgehend auch mit Problemhunden alleine gelassen, dieses führt bei viele dieser Menschen zu einer Überforderung und dann zur Abgabe ihrer Hunde in ein deutsches Tierheim.

Es hat den Anschein, als ginge es bei den " Tierrettern" darum, soviel Tiere wie irgend möglich nach Deutschland einzuführen und weniger darum,
den Menschen, welche eine Bereitschaft zeigen einen Auslandshund aufzunehmen, auch den für sie passenden Hund auszusuchen.
Je größer die Zahl der Problemhunde in Deutschland wird, desto mehr Argumente gibt es auch, die Vorschriften und allgemeinen Gesetze zur Verschärfung der Hundehaltung für alle Hunde immer schwerer zu machen. Überall, gibt es immer mehr Einschränkungen für Hundehalter, wie Leinen, Maulkorbzwang oder an man manchen Orten ein völliges Verbot für Hunde, Prüfungen für einen Hundeführerschein und so weiter.
 
  • Sollte man sich wirklich lieber aus Gründen des Tierschutzes und der Tierliebe, für Tiere aus Tierheimen, irgendwo aus dem Ausland entscheiden? Beitrag #4
Hmm, ich denke man darf dabei nicht alle 'Tierretter' und Organisationen über einen Kamm scheren.

Ich habe auch vor über 18 Jahren eine Katze aus dem Ausland bei mir aufgenommen und habe das nicht eine Minute bereut.
Viele Auflagen musste ich und die Orga einhalten um dies zu ermöglichen. Letztlich habe ich eine wundervolle Katze in die Familie aufgenommen, die Zusammenführung war kein Problem und gesundheitlich war alles top.

Auch in deutschen TH, Hobbyzüchtern und Haltern gibt es kranke Tiere, bei denen nicht auf Infektionsgefahr und Co. geachtet wird.
 
  • Sollte man sich wirklich lieber aus Gründen des Tierschutzes und der Tierliebe, für Tiere aus Tierheimen, irgendwo aus dem Ausland entscheiden? Beitrag #5
Katzen kann man aber nunmal nicht mit Hunden vergleichen... Vielleicht wäre das ein Thema auch fürs Katzen-Unterforum.



So was ich bisher ganz häufig lese und dadurch mein Eindruck ist, ist, dass viele Tierschutzorganisationen mächtig unter Zeitdruck stehen.
Sicher nicht alle, aber sehr viele Hunde sitzen in Spanien, in der Türkei, Rumänien u.s.w. in Tötungsstationen fest und das sind bei weiten oft nicht nur kranke, alte oder aggressive Hunde, sondern mitunter noch gesunde, freundliche, Junghunde, von denen manche vom Alter vielleicht sogar noch zum Welpen zählen könnten.
Solche Tötungsstationen warten nicht bis sich eine Pflegestelle oder Endstelle in Deutschland gefunden hat bis sie am Tag xy Hund xy Euthanasieren.
Das was da abgeht kann man nicht mit hier vergleichen, wo Hunde, leider, zum Teil Jahre in den Tierheimen sitzen dürfen, ohne dabei zu riskieren eingeschläfert zu werden.

Tierheime gibt es natürlich auch dort, doch die sind übervoll und ich könnte mir vorstellen, wenn es hier in Deutschland, zu den Tierheimen auch diese Tötungsstationen gäbe, dass dann ebenfalls nach Hilfe aus anderen Ländern erbittet werden würde und damit fängt es doch schon an...
Es mangelt komolett an Pflegestellen in Deutschland.
Ich glaube, für keines der Tierschutzorganisationen ist es Ideal einen Hund in den nächsten Flieger zu stecken und am Flughafen noch einer Endstelle zu übergeben und das auch dann nicht, obwohl meist zuvor sehr viel mit den neuen Halter/dem neuen Haltern über Haltungsbedingungen und pipapo gesprochen und sich ausgetauscht wurde, doch was denn sonst tun, wenn die Tötung im Nacken sitzt und sämtliche Pflegestellen, mit denen man zusammen arbeitet, voll mit Hunden sind, die noch auf ein liebevolles Zuhause warten?

Meine Eltern hatten den Boris damals auch aus dem Ausland (Spanien) her.
Damals wussten wir noch gar nichts von Auslandhunden, meine Mutter erfuhr dann aber durch eine Arbeitskollegin von der Seite Zergportal, dass da Tierschutzorganisationen sind, die sich wirklich kümmern, also sämtliche Gesundheits-Checks oft bereits schon im Ausland vor Ort durchgeführt werden und auch beratend zur Seite sind.
War bei uns auch tatsächlich so.

Meiner Ansicht nach sollte man sich als zukünftiger Halter immer vorher informieren, sei es ob man sich einen Hund aus dem Tierheim hier, einen vom Züchter, von Privat Personen oder aus dem Ausland holen möchte.
Auch im deutschen Tierschutz gibt es schwarze Schafe. Der aller erste Hund von uns stammt aus einem deutschen Tierschutzverein, der meinen Eltern aber verheimlicht hat, dass Tequi von seinem Halter schwerst misshandelt wurde und er deswegen Aggressionen gegenüber Männern hegte... war dann auch ganz toll für meinen Vater von ihm eines Tages tief knurrend und Zähne flätschend angegriffen zu werden, obwohl er nur aus dem Schlafzimmer ins Badezimmer gehen wollte...
Und doch, dieses Problem war den Frauen, die ihn vermittelt hatten, bekannt.

Ich glaube, das Problem sind nicht die Auslandshunde oder die dortigen Tierschützer, die aus der Not im Ausland und in Deutschland (kaum freie Pflegestellen, kaum Leute für Nachkontrollen) dazu übergehen Hunde aus dem Flugzeug raus direkt an Endstellen zu vermitteln, sondern eher ein mischmasch aus mangelnden Pflegestellen und Menschen die sich nicht bezüglich erforderlichen Untersuchungen und Impfungen informieren und selbst so drauf acht geben können, dass da jetzt auch wirklich ein hundert prozentig gesunder Hund auf Reisen geht.
Aber auch nicht nur rein nach Optik zu gehen, sondern sich realistisch mit den Vor-und Nachteilen der jeweiligen Hunderasse und den eigenen Lebensbedingungen zu beschäftigen, um auch wirklich den richtigen Hund für sich zu finden uns aufzunehmen.
Daher fände ich es gar nicht mal schlimm, wenn künftig dieser Hundeführerschein, den man doch problemlos bei fast jedem Tierarzt machen lassen kann, zur Pflicht für jeden interessierten Hundehalter werden würde, ehe sie überhaupt einen Hund in die Hände bekommen würden, sei es von Privat Haltern, Tierheimen, Tierschutzorganisationen oder von Züchtern.
Denn, dass sich viel zu oft völlig unüberlegt ein Hund angeschafft wird, zeigen leider sämtliche Tierheime und deutsche Tierschutzorganisationen.



Liebe Grüße
Amber
 
  • Sollte man sich wirklich lieber aus Gründen des Tierschutzes und der Tierliebe, für Tiere aus Tierheimen, irgendwo aus dem Ausland entscheiden? Beitrag #6
Katzen kann man aber nunmal nicht mit Hunden vergleichen...
Das habe ich auch nicht geschrieben. 😉 Lediglich meine Erfahrung geteilt und auch wenn es in der HundeKategorie steht, ist das ErstPosting und die Überschrift recht verallgemeinert und da habe ich mir das einfach mal raus genommen. 😉
 
  • Sollte man sich wirklich lieber aus Gründen des Tierschutzes und der Tierliebe, für Tiere aus Tierheimen, irgendwo aus dem Ausland entscheiden? Beitrag #7
Nur weil es schwarze Schafe gibt, muss man doch nicht gleich den kompletten Auslandstierschutz infrage stellen. Unsere Hündin kommt aus Rumänien. Aus der Smeura in ein deutsches Partnertierheim vermittelt, bereits in Rumänien auf die diversen Mittelmeerkrankheiten getestet, durchgeimpft, im deutschen Tierheim nochmal nachgetestet und ein halbes Jahr nach Adoption nochmal bei uns getestet (hatte das Tierheim seinerzeit angeraten).
Ich kenne diverse Auslandshunde, die völlig unproblematisch sind. Sind doch nicht alles verkrachte Existenzen...

Und kenne auch durchaus Hunde von Züchtern, die ihre Besitzer trotz Hundetrainern an den Rand der Verzweiflung getrieben haben. Und zurück an den Züchter gingen. Ob der die dann anderweitig und besser vermitteln konnte, weiß ich nicht.

Klar weiß man beim Züchter eher, was einen rassetypisch erwartet. Dass in unserer Hündin ua Herdenschutzhund drin ist, wussten wir nicht und sah man ihr auch nicht auf den ersten Blick an. Trotzdem ist das HSH Verhalten nie ein Problem geworden (wir wurden durch eine Trainerin darauf aufmerksam gemacht, dass das zu ihrem gesamten Gehabe passt...vorher hatten wir unsere Hündin einfach in die Schublade "seltsame Type" eingeordnet.
Das passiert einem beim Rassehund natürlich eher nicht. Trotzdem kenne ich einen Hund, der von der Rasse her eher kaum Territorialverhalten haben sollte und genau deswegen an den Züchter zurück ging. Auch da schlagen schon mal welche aus der Art.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Sollte man sich wirklich lieber aus Gründen des Tierschutzes und der Tierliebe, für Tiere aus Tierheimen, irgendwo aus dem Ausland entscheiden? Beitrag #8
Ich kenne viele Hunde aus dem Auslandstierschutz (ich kann's einfach nicht lassen, Hunde anzusprechen, die Besitzer freuen sich aber immer und erzählen dann 😅) - alle kerngesund, super dankbar, im "schlimmsten" Fall Fremden gegenüber schüchtern, aber das war's auch.

Aus eigener Erfahrung kann ich jetzt auch nur auf die Katzen zurückgreifen - ich wollte eine ältere Katze. Und zwar von hier, weil "die Tierheime sind ja so voll, und die älteren will keiner, tu hier was Gutes". Schön gedacht, finde ich, aber - die bekommt man nicht!! Alle Tierschutzorgas haben nur junge Katzen! Hab mich dann erst nach einer griechischen Katze erkundigt, da wär auch was passendes dabei gewesen - aber dann hab ich Schiss bekommen - was, wenn's mit meiner schon vorhandenen Katze nicht klappt? Kannst die ja nicht nach Griechenland zurückschicken? Ich hab dann halbwegs in der Nähe eine Orga gefunden, die mit einer ukrainischen Orga zusammenarbeitet - Bodya war erst bei denen auf einer Pflegestelle, und dann durfte ich ihn nach ein paar Wochen holen. Finde ich super, und einen guten Kompromiss.
 
  • Sollte man sich wirklich lieber aus Gründen des Tierschutzes und der Tierliebe, für Tiere aus Tierheimen, irgendwo aus dem Ausland entscheiden? Beitrag #9
Puh, ein sehr schwieriges Thema will man fachlich und neutral bleiben.
Als Betreuerin für die schweren Fälle kommen meine Betreuungshunde großteilig aus dem Ausland (Rumänien zumeist) und sind tatsächlich sehr schwere Kaliber.
Der eine hat eine massive Leinenaggression und ist aus der HuSchu geflogen, der andere so ein Sensibelchen der schon jault, wenn man ihn nur anschaut.
Der dritte Kandidat bei mir ist ganztags nur mit Maulkorb zu führen weil er sonst bei einem falschen Schritt direkt im Bein hängt und der Vierte ist so Artgenossen-aggressiv dass man ihn teils abwürgen muss damit er halbwegs kontrollierbar bleibt.
Mit dem kann man hier wirklich nur in der Pampa gehen weil er alles andere auch plätten würde - Männer, Kinder etc.
Vermittelt durch eine Orga als "netter Familienhund"

Ich persönlich bin weder für den Auslands-Tierschutz noch dagegen, denn alle Hunde - egal ob Züchter oder TSv - sollten entsprechend ein tolles Zuhause bekommen, in welchem sie geliebt und auch gewertschätzt werden.
Ich sehe das Problem tatsächlich eher wie zumeist am anderen Ende der Leine - eben aufgrund eigener Erfahrungen.
Man sollte sich eingestehen, dass es Hunde gibt, die nicht in unsere Gesellschaft passen, egal wie sehr man versucht sie "zurecht zu biegen".
Solche Kandidaten wären tatsächlich einfach auf der Strasse besser aufgehoben, in ihrem angestammten, angepassten Umfeld.
Viel schwieriger finde ich da zb. eher den menschlichen Umgang miteinander unter den Vereinen.

Neid. Hass. Missgunst.
Selbst in dem kleinen 5 Mann TSV in dem ich mich beteiligen wollte, gab es Reibereien und später dann auch Anklagen von einem anderen TSV.
Man stellt sich gegenseitig Beine, jeder profiliert sich wer ja das Meiste und Beste für den Tierschutz macht.
Zwischenmenschlich furchtbar.
Nach nicht mal einer Woche bin ich wieder ausgetreten da ich so ein Drama in meinem Leben nicht brauche und auch nicht möchte.

Ich finde Tierschutz gut und wichtig.
Ich finde Züchter gut und wichtig.
Beides hat eine Daseinsberechtigung.
 
  • Sollte man sich wirklich lieber aus Gründen des Tierschutzes und der Tierliebe, für Tiere aus Tierheimen, irgendwo aus dem Ausland entscheiden? Beitrag #10
Solche Kandidaten wären tatsächlich einfach auf der Strasse besser aufgehoben, in ihrem angestammten, angepassten Umfeld.

Oh darüber hab ich auch schon viel nachgedacht - und ich bin ganz Deiner Meinung. 2019 war ich in Jamaika und hab mich da unsterblich in einen Strandhund verliebt - und er sich in mich. Der war unglaublich, der ist schon am 2. Tag auf mich zugerannt als würden wir uns sein Leben lang kennen. Ich musste nur etwas DENKEN und er hat das getan. Es hat mir das Herz gebrochen, ihn dort zu lassen - aber die Vernunft hat eben gesagt: tu ich einem jamaikanischen Strandhund mit einer Wohnung in Bayern einen Gefallen? Ganz sicher nicht. Genau so ging es mir in Rumänien auch - da hab ich die Strandhunde beobachtet und bin zu dem Schluss gekommen: die gehören genau hier her.
 
  • Sollte man sich wirklich lieber aus Gründen des Tierschutzes und der Tierliebe, für Tiere aus Tierheimen, irgendwo aus dem Ausland entscheiden? Beitrag #11
Schön gedacht, finde ich, aber - die bekommt man nicht!! Alle Tierschutzorgas haben nur junge Katzen! Hab mich dann erst nach einer griechischen Katze erkundigt, da wär auch was passendes dabei gewesen - aber dann hab ich Schiss bekommen - was, wenn's mit meiner schon vorhandenen Katze nicht klappt? Kannst die ja nicht nach Griechenland zurückschicken? I
Ah, ich verstehe dich total! 😅 Ich kann auch nie an Hunden vorbeigehen, ohne sie anzusprechen, selbst wenn sie nicht mir gehören. Die Besitzer freuen sich immer total, erzählen dann ihre Geschichten – ist lustig und gleichzeitig schön zu sehen.

Bei den Katzen ist es genauso: die Idee, eine ältere Katze aus dem Tierheim hier vor Ort zu holen, “weil die Tierheime voll sind und ältere keiner will”, ist super gedacht, aber praktisch oft schwierig. Die meisten Tierheime haben fast nur junge Katzen. Dann überlegt man, eine Katze aus dem Ausland zu nehmen – aber dann kommt die Sorge, wie es mit der eigenen Katze klappt. Und natürlich kannst du die Katze nicht einfach zurückschicken, wenn es nicht passt.
Deine Lösung mit Bodya finde ich richtig gut: ein schöner Kompromiss zwischen einem Tier helfen, das einen Platz braucht, und gleichzeitig das Risiko für die vorhandene Katze minimal halten. Dass er vorher in einer Pflegestelle war, ist perfekt, so kann man seinen Charakter kennenlernen und die Zusammenführung vorbereiten.
 
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Sollte man sich wirklich lieber aus Gründen des Tierschutzes und der Tierliebe, für Tiere aus Tierheimen, irgendwo aus dem Ausland entscheiden?

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