- Geräuschangst - Ohrenschutz Beitrag #1
T
Tapa
- Beiträge
- 1.009
- Punkte Reaktionen
- 58
Hallo allerseits,
Silvester ist vorbei und diese Jahr war es wesentlich schlimmer als bisher.
*** Text editiert - Hinweis der Moderation: Der Satz zur Gabe von Alkohol an einen Hund wurde entfernt, das dies gesundheitsschädlich sein kann und nicht als Beispiel dienen soll ***
Dieses Jahr ist am Silverstertag tagsüber beim Spaziergang ein Knaller in unmittelbarer Nähe losgegangen. Inklusive Ausrutschen und Sturz meines Mannes, panisch wegrennendem Hund mit schleifender Leine und Einfangaktion.
Abends ab zirka 20 Uhr ging hier dann schon die etwas häufigere Vor-12Uhr-Knallerei los. Ab da war es vorbei, sie ist wie ein Tiger im Käfig hin und her und völlig rastlos. Während der Hauptknallerei um 12 ging es komischerweise, sie lag im Körbchen. ich glaube aber sie war so überflutet mit Geknalle, dass sie deshalb wie eingefroren ist und nicht mehr reagierte. Später hat sie dann teilweise versucht, sich unterm/hinterm Weihnachtsbaum zu verstecken.
Sie hat auch bei Gewitter und bei starkem, prasselndem Regen (letzterer ist schlimmer als der Donner) große Angst. Da hat es sich mittlerweile etabliert, dass sie einen "sicheren Ort" aufsucht. Das ist für Sie unserer sehr kleiner Flur (zirka 3 Quadratmeter), kein Fenster, wir legen ihr bei Gewitter dann eine Gartenstuhlauflage in den Flur, und sie wartet dann ab, bis das Gewitter/Regenguss vorbei ist. Flurtür bleibt natürlich auf und wir haben sie im Auge. Bei Silvester ist das nicht ausreichend und sie geht dann auch nicht mehr in den Flur. Bzw steht ständig auf und rennt hin und her.
Im Moment sogar, wahrscheinlich Nachwirkungen von Silvester, also ich meine aufgrund ihrer angegriffenen Nerven, wenn der Schneeräumdienst hier mit entsprechendem Krach vorbeifährt, ist sie auch sofort wieder ängstlich.
Ruhiger Ort, runtergelassene Rollläden, Entspannungsmusik, Braunes Rauschen, Konditionierte Entspannung über Duft usw...stößt alles an seine Grenzen. Und wir haben damit natürlich auch im Zusammenhang mit der Gewitter/Regenangst gearbeitet, wo sich eben der "sichere Ort" wie oben beschrieben als am Hilfreichsten herauskristallisiert hat.
Wir gehen davon aus, dass sie insbesondere während ihrer Prägephase allein in eine (Blech?)baracke auf einem Grundstück gehalten wurde, die Regengeräusche entsprechend sehr laut waren und sie große Angst hatte, die sich ihr eingebrannt hat (Tierschutzhund). Gleichzeitig scheint sie die Baracke (dunkler, enger Ort, Höhlencharakter) trotzdem als Schutzraum wahrgenommen zu haben, weshalb dunkler enger Ort (unser Flur) als Schutzraum nützt.
Hat jemand Erfahrung mit diesen Ohrenschützern für Hunde? Ich überlege, sowas anzuschaffen...wäre ja auch wegen Gewitter/Regenangst interessant...schließlich kann sowas ja auch im Urlaub etc passieren, wenn man nicht zuhause ist und sie nicht in ihren Flur kann...gibt die Teile ja von unter 10 Euro bis über 100 Euro...?
Silvester ist vorbei und diese Jahr war es wesentlich schlimmer als bisher.
*** Text editiert - Hinweis der Moderation: Der Satz zur Gabe von Alkohol an einen Hund wurde entfernt, das dies gesundheitsschädlich sein kann und nicht als Beispiel dienen soll ***
Dieses Jahr ist am Silverstertag tagsüber beim Spaziergang ein Knaller in unmittelbarer Nähe losgegangen. Inklusive Ausrutschen und Sturz meines Mannes, panisch wegrennendem Hund mit schleifender Leine und Einfangaktion.
Abends ab zirka 20 Uhr ging hier dann schon die etwas häufigere Vor-12Uhr-Knallerei los. Ab da war es vorbei, sie ist wie ein Tiger im Käfig hin und her und völlig rastlos. Während der Hauptknallerei um 12 ging es komischerweise, sie lag im Körbchen. ich glaube aber sie war so überflutet mit Geknalle, dass sie deshalb wie eingefroren ist und nicht mehr reagierte. Später hat sie dann teilweise versucht, sich unterm/hinterm Weihnachtsbaum zu verstecken.
Sie hat auch bei Gewitter und bei starkem, prasselndem Regen (letzterer ist schlimmer als der Donner) große Angst. Da hat es sich mittlerweile etabliert, dass sie einen "sicheren Ort" aufsucht. Das ist für Sie unserer sehr kleiner Flur (zirka 3 Quadratmeter), kein Fenster, wir legen ihr bei Gewitter dann eine Gartenstuhlauflage in den Flur, und sie wartet dann ab, bis das Gewitter/Regenguss vorbei ist. Flurtür bleibt natürlich auf und wir haben sie im Auge. Bei Silvester ist das nicht ausreichend und sie geht dann auch nicht mehr in den Flur. Bzw steht ständig auf und rennt hin und her.
Im Moment sogar, wahrscheinlich Nachwirkungen von Silvester, also ich meine aufgrund ihrer angegriffenen Nerven, wenn der Schneeräumdienst hier mit entsprechendem Krach vorbeifährt, ist sie auch sofort wieder ängstlich.
Ruhiger Ort, runtergelassene Rollläden, Entspannungsmusik, Braunes Rauschen, Konditionierte Entspannung über Duft usw...stößt alles an seine Grenzen. Und wir haben damit natürlich auch im Zusammenhang mit der Gewitter/Regenangst gearbeitet, wo sich eben der "sichere Ort" wie oben beschrieben als am Hilfreichsten herauskristallisiert hat.
Wir gehen davon aus, dass sie insbesondere während ihrer Prägephase allein in eine (Blech?)baracke auf einem Grundstück gehalten wurde, die Regengeräusche entsprechend sehr laut waren und sie große Angst hatte, die sich ihr eingebrannt hat (Tierschutzhund). Gleichzeitig scheint sie die Baracke (dunkler, enger Ort, Höhlencharakter) trotzdem als Schutzraum wahrgenommen zu haben, weshalb dunkler enger Ort (unser Flur) als Schutzraum nützt.
Hat jemand Erfahrung mit diesen Ohrenschützern für Hunde? Ich überlege, sowas anzuschaffen...wäre ja auch wegen Gewitter/Regenangst interessant...schließlich kann sowas ja auch im Urlaub etc passieren, wenn man nicht zuhause ist und sie nicht in ihren Flur kann...gibt die Teile ja von unter 10 Euro bis über 100 Euro...?
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
