- Inwieweit sollte ein Hund noch ein Hund sein? Beitrag #1
S
Sarinah
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Hallöchen,
ich hoffe, dass der Threadtitel nicht allzu missverständlich ist.
Inwieweit seid ihr der Meinung, dass ein Hund noch ein Hund sein sollte oder wo er absolut gehorchen sollte?
Ich versuche das mal ein bisschen besser zu erklären. Ich kenne viele Hunde, die tun was sie wollen und ich kenne auch Hunde, die nur noch nach Befehl leben und kein eigenständiges Verhalten zeigen. Beide Extreme sind natürlich keine guten Wege.
Mich würde deshalb interessieren, wie ihr das seht.
Mich hat zu diesem Thread auch ein Beitrag von dogman angeregt.
Zitat: Nein, das war kein wirklicher Scherz, ich untedrücke meine Hunde nicht, wenn mich jemand besuchen kommt, muss er damit rechnen ansonsten soll er / sie bleiben wo der Pfeffer wächst
bei mir darf sich ein Hund freuen, springen, lecken... sonnst hätte ich stofftiere
Allerdings gehe ich mit meinen Hunden selten da hin wo viele Menschen sind und wenn dann nur angeleint.
Ich nenne einfach mal ein paar Beispiele aus meinem Hundealltag. Ich habe viele Dinge in der Hundeschule gesehen bei denen ich mir einfach dachte "Wozu? Das braucht mein Hund doch nicht.". Natürlich geht es in einer Hundeschule auch darum, dass ein Hund auch auf bestimmte Prüfungen vorbereitet wird. Nur wenn ich z.B. dann sagte, dass ich das mit meinem Hund nicht machen möchte, wurde ich zum Teil merkwürdig angeschaut und man sagte mir oft, dass mein Hund halt nichts kann.
Wenn ich mit anderen Menschen spazieren gehe, kommen auch oft Sätze wie "Der hört ja gar nicht, der Hund kann nichts". Hört mein Hund nicht oder kann er nichts, weil er sich mal einen Moment festschnüffelt und ich keinen Sinn darin sehe ihn mit einem Kommando abzurufen? Die Kommandos kann er sicherlich, aber ich gebe sie selten, weil ich eben der Meinung bin, dass er draußen auch Hund sein darf und schnüffeln und toben darf, wie er das möchte, solange niemand durch ihn belästigt wird. Viele sagen, dass der Hund doch immer bei Herrchen oder Frauchen sein müsste und ja nicht stehen bleiben sollte:shock:
Oder man findet es schrecklich, dass mein Hund neugierig in Schubladen oder Schränke schaut. Sicherlich kann ich ihm das abgewöhnen aber ich frage mich dann immer "Wozu?".
Das sind jetzt nur so ein paar Beispiele.
Ich bin einfach der Meinung, dass Kommandos dafür da sind, dass Mensch und Tier sicher miteinander leben können (Hund und Mensch vor Gefahren schützen) und dass beide zusammen Spaß haben.
Ich habe meinem daher viele Kommandos oder Sachen beigebracht, die für mich einen wirklichen Sinn und Nutzen haben. Mal als Beispiel: Mein Hund kann nicht wirklich Platz. Wir machen immer so Übungs-Spaß-Einheiten..da gibts dann mal Leckerchen und dann kann er auch Platz machen, aber das gilt bei uns nur für diesen Bereich. Sonst wird es nicht angewandt.
Wie seht ihr das?
Ich hoffe, dass deutlich wurde, auf was ich hinaus möchte
ich hoffe, dass der Threadtitel nicht allzu missverständlich ist.
Inwieweit seid ihr der Meinung, dass ein Hund noch ein Hund sein sollte oder wo er absolut gehorchen sollte?
Ich versuche das mal ein bisschen besser zu erklären. Ich kenne viele Hunde, die tun was sie wollen und ich kenne auch Hunde, die nur noch nach Befehl leben und kein eigenständiges Verhalten zeigen. Beide Extreme sind natürlich keine guten Wege.
Mich würde deshalb interessieren, wie ihr das seht.
Mich hat zu diesem Thread auch ein Beitrag von dogman angeregt.
Zitat: Nein, das war kein wirklicher Scherz, ich untedrücke meine Hunde nicht, wenn mich jemand besuchen kommt, muss er damit rechnen ansonsten soll er / sie bleiben wo der Pfeffer wächst
Allerdings gehe ich mit meinen Hunden selten da hin wo viele Menschen sind und wenn dann nur angeleint.
Ich nenne einfach mal ein paar Beispiele aus meinem Hundealltag. Ich habe viele Dinge in der Hundeschule gesehen bei denen ich mir einfach dachte "Wozu? Das braucht mein Hund doch nicht.". Natürlich geht es in einer Hundeschule auch darum, dass ein Hund auch auf bestimmte Prüfungen vorbereitet wird. Nur wenn ich z.B. dann sagte, dass ich das mit meinem Hund nicht machen möchte, wurde ich zum Teil merkwürdig angeschaut und man sagte mir oft, dass mein Hund halt nichts kann.
Wenn ich mit anderen Menschen spazieren gehe, kommen auch oft Sätze wie "Der hört ja gar nicht, der Hund kann nichts". Hört mein Hund nicht oder kann er nichts, weil er sich mal einen Moment festschnüffelt und ich keinen Sinn darin sehe ihn mit einem Kommando abzurufen? Die Kommandos kann er sicherlich, aber ich gebe sie selten, weil ich eben der Meinung bin, dass er draußen auch Hund sein darf und schnüffeln und toben darf, wie er das möchte, solange niemand durch ihn belästigt wird. Viele sagen, dass der Hund doch immer bei Herrchen oder Frauchen sein müsste und ja nicht stehen bleiben sollte:shock:
Oder man findet es schrecklich, dass mein Hund neugierig in Schubladen oder Schränke schaut. Sicherlich kann ich ihm das abgewöhnen aber ich frage mich dann immer "Wozu?".
Das sind jetzt nur so ein paar Beispiele.
Ich bin einfach der Meinung, dass Kommandos dafür da sind, dass Mensch und Tier sicher miteinander leben können (Hund und Mensch vor Gefahren schützen) und dass beide zusammen Spaß haben.
Ich habe meinem daher viele Kommandos oder Sachen beigebracht, die für mich einen wirklichen Sinn und Nutzen haben. Mal als Beispiel: Mein Hund kann nicht wirklich Platz. Wir machen immer so Übungs-Spaß-Einheiten..da gibts dann mal Leckerchen und dann kann er auch Platz machen, aber das gilt bei uns nur für diesen Bereich. Sonst wird es nicht angewandt.
Wie seht ihr das?
Ich hoffe, dass deutlich wurde, auf was ich hinaus möchte