- Hund für Kind? Beitrag #1
MopsisMum
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Also ich wollte schon immer einen Hund und wenn wir mal umgezogen sind wird auch einer früher oder später bei uns ein neues Zuhause finden.
Über Rassen habe ich mich sehr viel informiert und mir auf Ausstellungen auch die Hunde angeschaut oder Züchter besucht.
Da mein Mann nicht so der Hundefan ist (ist jetzt nicht so das er sie nicht mag oder so, er findet sie schon auch toll, aber er muss jetzt nicht unbedingt einen im Haus haben) sollte er ihm natürlich auch gefallen.
Wir haben uns entschieden einen Eurasier oder Elo zu uns zu nehmen da sie vom Aussehen her uns super gefallen und die die wir kennenlernen durften waren einfach nur super vom Charakter.
Nun aber zu meinen Fragen. Unsere Tochter Julie ist, wie soll ich es sagen, ein wenig schwierig. Bei unserem Sohn steht ja schon der Verdacht auf ADHS und wenn er das hat dann hat es unsere Kleine auch, nur in extremerer Form. Sie hat unheimliche Schwierigkeiten Grenzen zu akzeptieren. Ok. sie ist drei und das ist das Trotzalter aber bei ihr fällt das alles wirklich etwas krasser aus und das schlimmste ist das sie sich selber in ihrer Wut verletzt. Leider geht das jetzt schon ein Jahr so das sie sich blutig kratzt oder beisst, den Kopf wirklich so gegen die Wand oder Tür donnert bis sie ne Beule hat wenn sie einen Wutanfall hat.
Dazu schreit sie mindestens eine halbe Stunde als würde ihr wer weiss was angetan und man hat gar keine Möglichkeit an sie ran zu kommen.Sie hat auch Schwierigkeiten aufregende Tage (Tierparkbesuch oder ähnliches) zu verarbeiten und schreit dann mitten in der Nacht mindestens eine Stunde wie am Spiess ohne das man sie beruhigen kann. Alles festhalten, streicheln, mit ihr reden, ablenken bringt überhaupt nichts - im Gegenteil das macht es nur noch schlimmer (aber alleine lassen kann man sie auch nicht wegen dem selber verletzen).
Jedenfalls hatte sie neulich wieder einen Wutanfall von der schlimmen Sorte und ich hab schon bestimmt 20 Minuten lang versucht an sie ran zu kommen. Sie lag auf ihrem Bett (wegen der geringeren Verletzungsgefahr für den Kopf) und da kam doch mein dicker Sack (Kater Leo) und hatte einen Anfall von "ich muss jetzt unbedingt schmusen" und gibt ihr einen Kopfstüber - das Kind war sofort ruhig, umarmte ihn, gab ihm Bussis und es war alles wieder ok.
Ich bin echt nur dagesessen mit offenem Mund weil ich es nicht glauben konnte. Da versuch ich alles mögliche um irgendwie an sie ranzukommen und dann kommt ausnahmsweise mal Leo daher (normalerweise macht er nen grossen Bogen um die Kids wenn sie weinen, er mag das eigentlich nicht), drückt seinen Kopf gegen ihren und schon ist das Kind ruhig.
Mir war ja schon vorher aufgefallen das sie die Katzen sehr gerne mag, bzw. Tiere im allgemeinen. Sie knutscht sie alle regelmässig ab und freut sich wie eine Schneekönigin wenn sich Manitu (unser jüngster Kater) mal zu ihr legt. Manitu ist der einzige der sich mal zu ihr legt, die anderen lassen sich zwar streicheln, gehen den Kindern ansonsten aber lieber aus dem Weg bzw. machen sich lieber auf meinem Schoss breit *g*
Nachdem ich jetzt gesehen hab wie die Katzen sie beruhigen und das sie sie sogar aus ihrem Wutanfall rausholen können, bin ich halt am überlegen ob ein Hund für sie nicht schlecht wäre.
Also ich meine es wäre schon mehr mein Hund, aber er könnte mir doch sicher auch ein wenig helfen das Julie vielleicht etwas besser mit ihren Gefühlen klar kommt. Dazu muss der Hund ja Wesensfest sein. Im Fernsehen oder bei Berichten sieht man eigentlich immer nur Retriever und Labradore.
Kann ein Eurasier oder Elo nicht auch so ein besonderer Hund sein?
Ich meine er muss ja jetzt nicht die super Leistungen bringen sondern einfach nur da sein wenn sie ne Schreiattacke hat und sich vielleicht sogar noch an sie kuscheln oder ihr Gesicht ablecken oder so. Irgendwas halt wo ihr hilft wieder aus ihrem Gefühlschaos rauszufinden. Er sollte halt so Nervenstark sein das er ihr lautes und schrilles Geschrei aushält und sich nicht in so einer Situation verkrümmelt wie es die Katzen normalerweise machen.
Gibts da auch unter den Elos oder Eurasiern passende Vertreter? Wie kann ich rausfinden ob der Welpe dafür geeignet ist? Kann man da jemanden holen der diese Wesenstests mit dem Welpen macht oder geht das nur wenn man ein richtig behindertes Kind hat und den Hund dann auch bei denen kauft?
Ich meine ich will ja keinen ausgebildeten Hund. Er soll ja Julie nicht durch die Gegend führen können oder ihr Dinge reichen und das Licht an machen - so ist sie ja ganz gesund. Sie hat nur einfach Probleme mit ihren Gefühlen und in der Erziehungsberatung wissen die auch nicht so wirklich weiter momentan. Ich erwarte keine Wunder von dem Hund, er soll halt wirklich nur ihr Geschrei aushalten können und sie lieb haben - ich denke so ein Hund könnte ihr schon ein wenig helfen.
Ich glaube nicht das sie dann gar keine Schreiattacken mehr bekäme, aber wenn sie anstatt mindestens 30 Minuten (der längste am Stück war mal über zwei Stunden) vielleicht nur 10 Minuten schreien würde dann wäre das doch auch schon ein riesen Fortschritt. Oder das sie aufhört sich selber zu verletzen und sich stattdessen eben an den Hund klammert und sich dort ausweint.
Meint ihr es gibt sowas? Oder ist es ne Schnapsidee das ein Hund ihr helfen kann?
Mir macht das alles halt wirklich grosse Sorgen weil das mit dem selber verletzen jetzt schon so lange geht und weder Erziehungsberatung noch Kia ne richtige Lösung parat haben und wenn das so weiter geht müssen wir mit ihr zum Psychiater und wie lange da die Wartelisten sind brauche ich wohl nicht erwähnen.
Über Rassen habe ich mich sehr viel informiert und mir auf Ausstellungen auch die Hunde angeschaut oder Züchter besucht.
Da mein Mann nicht so der Hundefan ist (ist jetzt nicht so das er sie nicht mag oder so, er findet sie schon auch toll, aber er muss jetzt nicht unbedingt einen im Haus haben) sollte er ihm natürlich auch gefallen.
Wir haben uns entschieden einen Eurasier oder Elo zu uns zu nehmen da sie vom Aussehen her uns super gefallen und die die wir kennenlernen durften waren einfach nur super vom Charakter.
Nun aber zu meinen Fragen. Unsere Tochter Julie ist, wie soll ich es sagen, ein wenig schwierig. Bei unserem Sohn steht ja schon der Verdacht auf ADHS und wenn er das hat dann hat es unsere Kleine auch, nur in extremerer Form. Sie hat unheimliche Schwierigkeiten Grenzen zu akzeptieren. Ok. sie ist drei und das ist das Trotzalter aber bei ihr fällt das alles wirklich etwas krasser aus und das schlimmste ist das sie sich selber in ihrer Wut verletzt. Leider geht das jetzt schon ein Jahr so das sie sich blutig kratzt oder beisst, den Kopf wirklich so gegen die Wand oder Tür donnert bis sie ne Beule hat wenn sie einen Wutanfall hat.
Dazu schreit sie mindestens eine halbe Stunde als würde ihr wer weiss was angetan und man hat gar keine Möglichkeit an sie ran zu kommen.Sie hat auch Schwierigkeiten aufregende Tage (Tierparkbesuch oder ähnliches) zu verarbeiten und schreit dann mitten in der Nacht mindestens eine Stunde wie am Spiess ohne das man sie beruhigen kann. Alles festhalten, streicheln, mit ihr reden, ablenken bringt überhaupt nichts - im Gegenteil das macht es nur noch schlimmer (aber alleine lassen kann man sie auch nicht wegen dem selber verletzen).
Jedenfalls hatte sie neulich wieder einen Wutanfall von der schlimmen Sorte und ich hab schon bestimmt 20 Minuten lang versucht an sie ran zu kommen. Sie lag auf ihrem Bett (wegen der geringeren Verletzungsgefahr für den Kopf) und da kam doch mein dicker Sack (Kater Leo) und hatte einen Anfall von "ich muss jetzt unbedingt schmusen" und gibt ihr einen Kopfstüber - das Kind war sofort ruhig, umarmte ihn, gab ihm Bussis und es war alles wieder ok.
Ich bin echt nur dagesessen mit offenem Mund weil ich es nicht glauben konnte. Da versuch ich alles mögliche um irgendwie an sie ranzukommen und dann kommt ausnahmsweise mal Leo daher (normalerweise macht er nen grossen Bogen um die Kids wenn sie weinen, er mag das eigentlich nicht), drückt seinen Kopf gegen ihren und schon ist das Kind ruhig.
Mir war ja schon vorher aufgefallen das sie die Katzen sehr gerne mag, bzw. Tiere im allgemeinen. Sie knutscht sie alle regelmässig ab und freut sich wie eine Schneekönigin wenn sich Manitu (unser jüngster Kater) mal zu ihr legt. Manitu ist der einzige der sich mal zu ihr legt, die anderen lassen sich zwar streicheln, gehen den Kindern ansonsten aber lieber aus dem Weg bzw. machen sich lieber auf meinem Schoss breit *g*
Nachdem ich jetzt gesehen hab wie die Katzen sie beruhigen und das sie sie sogar aus ihrem Wutanfall rausholen können, bin ich halt am überlegen ob ein Hund für sie nicht schlecht wäre.
Also ich meine es wäre schon mehr mein Hund, aber er könnte mir doch sicher auch ein wenig helfen das Julie vielleicht etwas besser mit ihren Gefühlen klar kommt. Dazu muss der Hund ja Wesensfest sein. Im Fernsehen oder bei Berichten sieht man eigentlich immer nur Retriever und Labradore.
Kann ein Eurasier oder Elo nicht auch so ein besonderer Hund sein?
Ich meine er muss ja jetzt nicht die super Leistungen bringen sondern einfach nur da sein wenn sie ne Schreiattacke hat und sich vielleicht sogar noch an sie kuscheln oder ihr Gesicht ablecken oder so. Irgendwas halt wo ihr hilft wieder aus ihrem Gefühlschaos rauszufinden. Er sollte halt so Nervenstark sein das er ihr lautes und schrilles Geschrei aushält und sich nicht in so einer Situation verkrümmelt wie es die Katzen normalerweise machen.
Gibts da auch unter den Elos oder Eurasiern passende Vertreter? Wie kann ich rausfinden ob der Welpe dafür geeignet ist? Kann man da jemanden holen der diese Wesenstests mit dem Welpen macht oder geht das nur wenn man ein richtig behindertes Kind hat und den Hund dann auch bei denen kauft?
Ich meine ich will ja keinen ausgebildeten Hund. Er soll ja Julie nicht durch die Gegend führen können oder ihr Dinge reichen und das Licht an machen - so ist sie ja ganz gesund. Sie hat nur einfach Probleme mit ihren Gefühlen und in der Erziehungsberatung wissen die auch nicht so wirklich weiter momentan. Ich erwarte keine Wunder von dem Hund, er soll halt wirklich nur ihr Geschrei aushalten können und sie lieb haben - ich denke so ein Hund könnte ihr schon ein wenig helfen.
Ich glaube nicht das sie dann gar keine Schreiattacken mehr bekäme, aber wenn sie anstatt mindestens 30 Minuten (der längste am Stück war mal über zwei Stunden) vielleicht nur 10 Minuten schreien würde dann wäre das doch auch schon ein riesen Fortschritt. Oder das sie aufhört sich selber zu verletzen und sich stattdessen eben an den Hund klammert und sich dort ausweint.
Meint ihr es gibt sowas? Oder ist es ne Schnapsidee das ein Hund ihr helfen kann?
Mir macht das alles halt wirklich grosse Sorgen weil das mit dem selber verletzen jetzt schon so lange geht und weder Erziehungsberatung noch Kia ne richtige Lösung parat haben und wenn das so weiter geht müssen wir mit ihr zum Psychiater und wie lange da die Wartelisten sind brauche ich wohl nicht erwähnen.