- Monatelanges Training futsch in 5 Minuten ... Beitrag #1
Schäfchen78
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Vielleicht hat einer von euch einen guten Rat für mich.
Ich fang mal am Anfang an ...
Rambo zog mit zwei Jahren zu uns, konnte keinen einzigen Grundbefehl geschweige denn an der Leine laufen. Sozialverhalten - Fehlanzeige. Jeder Hund war ein potentieller Feind. Hundetraining, Welpengruppenspiel und viel Geduld machten aus ihm einen führbaren lieben Kerl. Im freien Spiel ist er heute zwar noch immer Dickkopf, was ja auch in seiner Natur liegt, agiert aber - ich sag mal - normal. Nur an der Leine hat er nach wie vor Probleme. Manchmal ... nicht immer.
Jetzt hatten wir ihn soweit, dass er am Nachbarhaus vorbeikam, ohne zu bellen und zu knurren. Ich kann ihn da verstehen, denn dort leben inzwischen 5 Malteser und ein Foxterrier (ich meine, es ist ein Fox) und die kleinen weißen Wollknäuel stürzten sich bisher immer mit viel Gebrüll auf unseren Rambo und kniffen ihn. Selbiges geschieht auch, wenn unsere Mädchen Rad / Laufrad auf der Straße fahren dürfen. Wir versuchen ihnen aus dem Weg zu gehen, indem wir unsere Gassirunde machen, wenn sie eben nicht gerade ihre machen. Leine gibt es in dem Haushalt offenbar nicht, zurückpfeifen klappt bei den Hunden seitens der Halter nicht.
Soweit, so gut. Ruhig vorbeigehen klappte also nach monatelangem Training. Und nu ist alles futsch. Gestern waren wir gegen halb zehn noch die letzte Runde drehen, mangels Straßenbeleuchtung mit Taschenlampe. Wir waren gerade auf dem Rückweg, als ich Frau Nachbarin hörte und ihre Taschenlampe sah. Sie ließ die Hunde vom Hof ... die weißen stürzten sofort kläffend auf uns z zu, der Fox folgte leise. Kein Zurückrufen, kein Zurückpfeifen. Mein Mann sicherte Cora, indem er sie schützend auf den Arm nahm. ich war am überlegen, das gleiche mit Rambo zu tun, als sich dieser zwischen mich und den Fox stellte. Ableinen ging nicht, es war stockfinster. Der Fox schnappte zu, Rambo zurück. Die kleinen weißen ließen sich von dem dann einsetzenden bettelnden Rufen des Frauchens teils erweichen, den Rückzug anzutreten. Zwei verbliebende musste ich, so weh mir das im Bezug auf die Hunde auch fiel, mit dem anderen Ende der Leine wegtreiben von unserem. Panik kam immer dann hoch, wenn ich den Fox aus dem Licht der Taschenlampe verlor. Ein Hund, der sich auch knurrend aus der benachbarten Apfelplantage im Dunkeln auf mich stürzt (ist ne Weile her), möchte ich in einer Situation wie der gestrigen nicht im Rücken haben ...
Irgendwann kam ich mit Worten an beide Hunde ran und mein Mann half nach bestem Vermögen, den Fox abzudrängen und wegzutreiben. Nachbarin holte die Hunde rein, ihren Platz am Hoftor hat sie nicht verlassen, wir waren etwa 100 m weiter weg. Kein Wort der Entschuldigung ... nichts.
Heute morgen hab ich dann einen der Malteser mal wieder von unserem Grundstück heimgebracht, nachdem der knurrend unseren Welpen angemacht hat, wie gut dass die Hundetür zur Garageneinfahrt standardmäßig zu ist.
Tja, und nun klinkt Rambo natürlich wieder aus, wenn wir bei den Nachbarn vorbeigehen und klar, ich kann theoretisch in die andere Richtung gehen, aber da komm ich in den Ort und Rambo liebt nun mal den Spaziergang am Feld und an der Plantage vorbei. Zudem hasst er es, in bewohnten Gegenden Häufchen zu machen.
Habt ihr ne Idee, was ich machen kann, um Rambo zu beruhigen? Klar, wir können und werden nun wieder verschärft trainieren müssen, aber das gestrige Erlebnis ist dennoch einschneidend. Bisswunden gab es nicht, bisschen Fell hat er gelassen - ich bin ganz froh, dass er seinen "Bärenpelz" noch hatte, trimmen ist morgen.
Ich fang mal am Anfang an ...
Rambo zog mit zwei Jahren zu uns, konnte keinen einzigen Grundbefehl geschweige denn an der Leine laufen. Sozialverhalten - Fehlanzeige. Jeder Hund war ein potentieller Feind. Hundetraining, Welpengruppenspiel und viel Geduld machten aus ihm einen führbaren lieben Kerl. Im freien Spiel ist er heute zwar noch immer Dickkopf, was ja auch in seiner Natur liegt, agiert aber - ich sag mal - normal. Nur an der Leine hat er nach wie vor Probleme. Manchmal ... nicht immer.
Jetzt hatten wir ihn soweit, dass er am Nachbarhaus vorbeikam, ohne zu bellen und zu knurren. Ich kann ihn da verstehen, denn dort leben inzwischen 5 Malteser und ein Foxterrier (ich meine, es ist ein Fox) und die kleinen weißen Wollknäuel stürzten sich bisher immer mit viel Gebrüll auf unseren Rambo und kniffen ihn. Selbiges geschieht auch, wenn unsere Mädchen Rad / Laufrad auf der Straße fahren dürfen. Wir versuchen ihnen aus dem Weg zu gehen, indem wir unsere Gassirunde machen, wenn sie eben nicht gerade ihre machen. Leine gibt es in dem Haushalt offenbar nicht, zurückpfeifen klappt bei den Hunden seitens der Halter nicht.
Soweit, so gut. Ruhig vorbeigehen klappte also nach monatelangem Training. Und nu ist alles futsch. Gestern waren wir gegen halb zehn noch die letzte Runde drehen, mangels Straßenbeleuchtung mit Taschenlampe. Wir waren gerade auf dem Rückweg, als ich Frau Nachbarin hörte und ihre Taschenlampe sah. Sie ließ die Hunde vom Hof ... die weißen stürzten sofort kläffend auf uns z zu, der Fox folgte leise. Kein Zurückrufen, kein Zurückpfeifen. Mein Mann sicherte Cora, indem er sie schützend auf den Arm nahm. ich war am überlegen, das gleiche mit Rambo zu tun, als sich dieser zwischen mich und den Fox stellte. Ableinen ging nicht, es war stockfinster. Der Fox schnappte zu, Rambo zurück. Die kleinen weißen ließen sich von dem dann einsetzenden bettelnden Rufen des Frauchens teils erweichen, den Rückzug anzutreten. Zwei verbliebende musste ich, so weh mir das im Bezug auf die Hunde auch fiel, mit dem anderen Ende der Leine wegtreiben von unserem. Panik kam immer dann hoch, wenn ich den Fox aus dem Licht der Taschenlampe verlor. Ein Hund, der sich auch knurrend aus der benachbarten Apfelplantage im Dunkeln auf mich stürzt (ist ne Weile her), möchte ich in einer Situation wie der gestrigen nicht im Rücken haben ...
Irgendwann kam ich mit Worten an beide Hunde ran und mein Mann half nach bestem Vermögen, den Fox abzudrängen und wegzutreiben. Nachbarin holte die Hunde rein, ihren Platz am Hoftor hat sie nicht verlassen, wir waren etwa 100 m weiter weg. Kein Wort der Entschuldigung ... nichts.
Heute morgen hab ich dann einen der Malteser mal wieder von unserem Grundstück heimgebracht, nachdem der knurrend unseren Welpen angemacht hat, wie gut dass die Hundetür zur Garageneinfahrt standardmäßig zu ist.
Tja, und nun klinkt Rambo natürlich wieder aus, wenn wir bei den Nachbarn vorbeigehen und klar, ich kann theoretisch in die andere Richtung gehen, aber da komm ich in den Ort und Rambo liebt nun mal den Spaziergang am Feld und an der Plantage vorbei. Zudem hasst er es, in bewohnten Gegenden Häufchen zu machen.
Habt ihr ne Idee, was ich machen kann, um Rambo zu beruhigen? Klar, wir können und werden nun wieder verschärft trainieren müssen, aber das gestrige Erlebnis ist dennoch einschneidend. Bisswunden gab es nicht, bisschen Fell hat er gelassen - ich bin ganz froh, dass er seinen "Bärenpelz" noch hatte, trimmen ist morgen.