Sch*** mis*kerl!

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  • Sch*** mis*kerl! Beitrag #1
kayla

kayla

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Hallo!
entschuldigung für die Themaüberschrift aber es ist nicht anders zu sagen!
Wie ihr ja wisst habe ich zwei zwerghäsinnen die beide latent kokzidioseerkrankt sind.
vor einer weile hatte ich besuch von einem interessenten der fragte ob ih meine häsin nicht zulassen würde er möchte doch soooo gern junge von ihr haben. und zeigte dabei au unseren schlachtkaninchenzuchtbock und ich hab ihm das problem erklärt und gesagt ich will das net!
gestern komme ich hinter in den stall und eine meiner häsinnen hat babys was soll ich tun? das kann nur der typ gewesen sein aber ich hab nihts bemeerkt!!!!

hoffe auf baldige antwort!

lg vonny und die nepperwitzer krümelbande
 
  • Sch*** mis*kerl! Beitrag #2
wie ? naja gleich mal rüber zum nachbar und dann wirst du ja sehen was er sagt...

sieht den alles bei denn jungen in ordnung aus ?

 
  • Sch*** mis*kerl! Beitrag #3
So ein Idiot! Ich weiß nicht was du machen kannst, ich hätt jetzt jedenfalls Angst dass er die Babies klaut, wenn er sich schon sowas traut! Also pass lieber gut auf sie auf. Steht dein Stall draußen oder kannst du abschließen damit da keiner rankommt?
Und hast du gecheckt ob die andere Häsin auch schwanger ist?
Ich würd mich da auch tierisch drüber aufregen und dem Idioten ganz schön was erzählen!!
 
  • Sch*** mis*kerl! Beitrag #4
das problem was ich sehe er wird es wahrscheinlich abstreiten und man kann die Tür ja einbrechen wenn sie angeschlossen ist. Es gibt immer mittel und Wege daran zu kommen.

Wenn er es wirklich war ist er idiot und hofft wahrscheinlich das du ihn die Tierchen später überlässt. Da sie "geworfen hat" -.- den würde ich was husten
 
  • Sch*** mis*kerl! Beitrag #5
hallo!
also das ist nicht mein nachbar der war interessent für ein schlachtninchen aber ich kenne den nicht weder nachnamen noch wo der wohnt der hatt gleich gesagt die sin dem zu groß und da hat er de zwerge gesehen! ich hab se jetzt schon weggeschlossen so das keiner rankommt aber naja wie gesagt habe angst das die kleinen an kokzidiose sterben. ich weiß wie das ist (hatte schon beitrage dazu) und möchte nicht das das hir auch so is!!!
 
  • Sch*** mis*kerl! Beitrag #6
oh ich hoffe das alles gut verläuft...drücke die daumen!
 
  • Sch*** mis*kerl! Beitrag #7
danke! @ kathrin!
aber wie kann ich dem vorbeugen, das ie kleinen sterben ich will das nicht auserdem sind sie sehr klein und zierlich nur so ca´ 2cm lang und die rippen sind sehr stark sichtbar (kenne mich mit zwergenbabys nicht aus nur mit schlachties und die sin immer `dicker´)
lg vonny und de nepperwitzer krümelbande
 
  • Sch*** mis*kerl! Beitrag #8
am besten rufst du morgen , wenn sie noch leben solltn, dein ta an und fragst ob du sie besser mit der flasche großziehen sollt, oder was du am besten machen kannst-

wie viele junge hast sind es denn?
 
  • Sch*** mis*kerl! Beitrag #9
schau doch erstmal,ob die mutter sich drum kümmert. hat sie ein nest gebaut? schau morgen früh,ob die kleinen gesäugt wurden,also runde bäuche haben.
wie konnte der typ denn einfach an deine tiere rankommen?
 
  • Sch*** mis*kerl! Beitrag #10
also das mit dem drum kümmern kann ich nicht sagen die tiere sind draußen in einem `stallgebäudè´ das ist norm nicht abgeschlossen jetzt aber schon. ja sie hatt ein nest gebaut (allerdings nur ganz klein) nur das mit dem drumkümmern können wir bei dens chlachties auch nicht sehen die machen das wenn keiner da ist! zum handaufziehen habe ich leider keine zeit ich binn 12 st. pro tag arbeiten!!! aber wie geht das mit dem zufüttern wie bereite ich ihnen milch (damit ich es für den notfall weiß)

Lg vonny und de nepperwitzer krümelbande
 
  • Sch*** mis*kerl! Beitrag #11
das ist echt schwer zu erklären . erst mal brauchst du katzenaufzuchtsmilch (am besten vom TA ) naja und da steht dann alles drauf.

wieivele junge sind es denn?
 
  • Sch*** mis*kerl! Beitrag #12
es sind fünf junge kann man die auch irgendwo so kufen oder nur beim ta?
 
  • Sch*** mis*kerl! Beitrag #13
ja, klar kann man sie auch kaufen, aber die sind meistens nicht so gut . musst mal ein bisschen nach katzen aufzuchtmilch googlen. find du viele verschiedene sorten. ich wäre mir dazu einfach zu unsicher und würde das deswegen alles mit nem TA abklären.. weil es auch nicht einfach ist so kleine kaninchenbabys hoch zu ziehen
 
  • Sch*** mis*kerl! Beitrag #14
ja eben aber mein ta ist im urlaub und ich fahr zwei st. zum ta und hab noch fahrschule da is das etwas sehr kompliziert!!!
 
  • Sch*** mis*kerl! Beitrag #15
habe da was gefunden:

Kokzidiose bei Kaninchen

Die Kokzidiose zählt mit zu den verbreitesten Kaninchenkrankheiten. Innerhalb kürzester Zeit kann es zum qualvollen Verenden der Tiere führen.
Kokzidiosen sind einzellige Parasiten, die sich auf Kosten anderer Lebewesen ernähren, indem sich in diesen entwickeln und vermehren. Die schädliche Wirkung hängt vom Zustand des Kaninchens, von belastenden Umwelteinflüssen (Klima, Fütterung und Hygiene) und von der Befallstärke ab. Bei älteren Tieren hat sich oft ein Gleichgewicht zwischen dem Wirtstier und dem Parasit ausgebildet, dass dem Jungtier fehlt. Darum sind die Verluste, gerade bei jungen Kaninchen sehr hoch. Aber auch ältere Tiere leiden an dem Befall.
Die parasitäre Erkrankung des Kaninchens kommt praktisch in jeder Haltungs- und Nutzungsform vor. Die Einzeller schmarotzen in den Zellen der Darmschleimhaut (Darmkokzidiose) oder der Gallengänge (Leberkokzidiose). Sie entwickeln sich in einem mehrphasigen, komplizierten Zyklus, an dessen Ende sogenannte Oocysten mit dem Kot ausgeschieden werden. Diese reifen innerhalb von ein bis sechs Tagen in der Einstreu und werden dann als infektionstüchtige Stadien von den Tieren aufgenommen. Für Jungtiere stellt das verschmutzte Gesäuge der Häsin eine gefährliche Infektionsquelle dar.

Darmkokzidiose
Viele Kaninchen sind mit den Erregern der Darmkokzidiose latent infiziert, das heißt sie scheiden die Erreger in großen Mengen aus, ohne selbst zu erkranken. Kommt es jedoch zu einer Belastung der Tiere durch Infektionen, Transportstress oder Fütterungsfehler, bricht die Erkrankung aus.
Bei gering gradigem Befall verläuft die Erkrankung symptomlos. Sind aber ausgedehnte Darmschleimhautbezirke durch die Kokzidienbesiedlung entzündet, kann die Nahrung nicht mehr richtig verdaut und ausgenutzt werden. Die erkrankten Tiere verlieren an Gewicht und leiden unter schleimigem bis blutigem Durchfall. Die Kaninchen sind apathisch und zeigen Fressunlust. Ist die Darmflora geschädigt, können sich auch bakterielle Infektionen ausbreiten, die mit starker Gasbildung im Darm einhergehen. Jungtiere erkranken am schwersten. Unter ihnen kann die Sterblichkeitsrate bis 100 Prozent betragen.
Durch mikroskopische Kotuntersuchung weist der Tierarzt die Erkrankung nach. Da die Entwicklungsdauer der Einzeller im Kaninchen, von der Ansteckung bis zum Ausscheiden mit dem Kot, je nach Art 9 bis 12 Tage beträgt, ist in dieser Zeit der Befall durch eine Kotuntersuchung nicht nachweisbar. Daher sollte der Kot immer über mehrere Tage gesammelt und zur Kotuntersuchung abgegeben werden.

Leberkokzidiose
Bei der Leberkokzidiose steht eine ausgedehnte Entzündung der Gallengänge und eine Leberschwellung im Vordergrund. Damit verbunden ist eine schwere Störung des Allgemeinbefindens. Die Tiere leiden unter mangelndem Appetit und magern ab, Durchfälle sind aber selten. Bei schwereren Verläufen, vor allem bei Tieren mit geschwächtem Immunsystem, können Verstopfung und Aufgasung (Meteorismus), Bauchfellwassersucht (Aszites) und Gelbsucht (Ikterus) auftreten, die nach einigen Tagen tödlich enden. Aber auch bei weniger schweren Verläufen kann es bei Unterlassen einer Behandlung innerhalb von wenigen Wochen zum Tod kommen.
Bei dieser Form der Kokzidiose sind ältere Tiere stärker betroffen als Jungtiere.
Labordiagnostisch lassen sich ein Anstieg der Bilirubin-Konzentration im Blut und veränderte Leberwerte nachweisen.

Behandlung bei Kokzidiose
Zur Therapie werden Toltrazurilpräparate wie Baycox eingesetzt. Früher wurden Sulfonamidpräparate wie Kokzidiol gegeben, aber Toltrazurilpräparate wirken deutlich besser ohne dabei Fähigkeit der Tiere zu beeinträchtigen, eine natürliche lebenslange Immunität gegen Kokzidiose auszubilden. Unterstützend werden gegebenenfalls ein Ausgleich der Flüssigkeitsverluste durch Gabe von Elektrolytlösungen (physiologische Kochsalzlösung, Ringer-Lösung) vorgenommen sowie Mittel zur Stabilisierung der Darmflora (wie zum Beispiel Bird Bene Bac Pulver) verabreicht. Bei bakteriellen Begleitinfektionen (vor allem E. coli) sind Breitband-Antibiotika angezeigt.

Unterbrechung des Infektionskreislaufes / Vorbeugung
Der Infektionskreislauf muss durch gründliche Käfighygiene und Desinfektion unterbrochen werden. In größeren Beständen verhindern Bodenlaufgitter, dass infektiöser Kot oder infizierte Einstreu aufgenommen wird. Der durchgefallene Kot sollte allerdings mindestens jeden zweiten Tag entfernt werden, um das Reifen der Eier zu verhindern. Die in der Heimtierhaltung übliche Einstreu muss täglich ausgewechselt werden. Eine gründliche Käfigdesinfektion mit kochendem Wasser tötet Oocysten zuverlässig ab.
Die in die Umwelt abgegebenen Oocysten sind sehr widerstandsfähig, so dass die Einschleppung in einen kokzidienfreien Bestand nicht nur über zugekaufte Tiere, sondern auch über Frischfutter und mangelhaft gereinigte Futternäpfe und Käfige erfolgt. Größtmögliche Sauberkeit ist zur Vorbeugung besonders wichtig. Regelmäßiger Wechsel der Einstreu, Auskochen der Trink- und Futtergefäße mit Temperaturen über 80°C, sind sehr wichtig. Die Umgebung der Kaninchen soll sauber und hygienisch einwandfrei gestaltet werden, damit die Tiere eine ausreichende Widerstandskraft gegen den Krankheitserreger aufbauen. Grünfutter und Heu sollten grundsätzlich nicht mit der Einstreu in Berührung kommen und über Futterraufen angeboten werden.
Ein gut funktionierendes Immunsystem ist die beste Garantie für die Gesundheit der Kaninchen. Dies kann neben den erwähnten hygienischen Maßnahmen auch durch Futter, das die artspezifischen Anforderungen bezüglich Nährstoffversorgung und Rohstoffauswahl erfüllt, unterstützt werden.
Vorbeugend eingesetzte Futterzusätze gegen Kokzidiose sind bei großen Kaninchenbeständen als Unterstützung der oben beschriebenen Maßnahmen sinnvoll.
Für neu zugekaufte Tiere empfiehlt sich zunächst die Unterbringung in einem separaten Käfig, bis eine Kotuntersuchung die Kokzidienfreiheit bestätigt oder eine erfolgreiche Behandlung durchgeführt ist.

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Du solltest dich also dringend darum kümmern, dass
* die Kokzidiose diagnostisch per Kotprobe (Kot über mehrere Tage sammeln + immer frisch abgeben) festgestellt wird, falls noch nicht geschehen
* die Behandlung mit Baycox schnellstmöglich gestartet wird (auch schon ohne Resultat der ersten Kotprobe)
* zusätzlich Bird Bene Bac (Pulver) gefüttert wird (scheint mir hier angeraten)
* ggfs. zusätzlich Elektrolytlösungen und/oder Breitband-Antibiotika verordnet werden.

Da die Jungtiere auch schon Blähbäuche haben (so entnehme ich das deiner Beschreibung) kannst du auch Sab Simplex zu geben. Das bekommst du ganz normal in der Apotheke. Es reguliert die Verdauung und hilft gegen Blähbäuche. Da es homöopathisch ist, schadet es nicht. Du kannst es also auf alle Fälle zufüttern.

Langfristig solltet ihr euch um eine wesentlich bessere Käfighygiene und Fütterung (bzw. bei den Jungtieren auch Futterumstellung) bei euren Tieren bemühen. Nur so bekommt ihr die Kokzidiose auf Dauer in Griff.

quelle:
 
  • Sch*** mis*kerl! Beitrag #16
nein die kleinen haben keine blähbäuche habe auch wegen der großen schon beim ta gewesen der kann ihnen nicht helfen sie sind gegen alle gängigen mittel imun (habe 5 ta zurate gezogen) die großen sind ja auch nur latent infiziert! und das hatt 100% nix mit käfighygiene zu tun glaub mr ich bin da sehr reinlich!!!
 
  • Sch*** mis*kerl! Beitrag #17
Vecoxan... Ist nicht auf Kaninchen zugelassen, sondern für Schafe... Aber wirkt bombig gegen Kokzidien.
1mal gegeben, bei besonders schweren Fällen nach 14 Tagen nochmal und weg sind sie...

Ich weiß nur nicht ob ich das jetzt geben würde wo die Kleinen da sind...
Aber für die ohne Babys wär das was wenn sie gegen alles andere imun ist.
 
  • Sch*** mis*kerl! Beitrag #18
das du nicht sehen kannst ob sie sich drum kümmert ist mir klar, deshalb meinte ich ja, dass du früh schauen sollst,ob ihre bäuche schön kugelig sind,sie also gesäugt wurden ;)
 
  • Sch*** mis*kerl! Beitrag #19
Ich drücker dir auch shr die daumen.

Also es gibt auch fast überall wo es Katzenfutter gibt Kittenmilch also Hela oder Zoohandlungen musst halt mal fragen ....

Leben die jungen noch

Aber das ist wirklich eine schweinerei das der evtl. an deine hassis geht ....
 
  • Sch*** mis*kerl! Beitrag #20
hallo!
so also das problem geht weiter! zwei der babys sind nun schon gestorben und heute habe ich hesehen, das die anderen drei wenn mann ihre haut anhebt, das diese dann so bleibt. hilfe!!!! möchte nicht das sie sterben wie kann ich ihnen helfen? handaufzucht??? wie und mitwas funktioniert das?

lg vonny
 
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