Hund bleibt nicht allein

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  • Hund bleibt nicht allein Beitrag #1
Alex1984

Alex1984

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Hi

Ich hab ein rießen großes Problem. Ich habe jetzt einen 6 Monate alten Hund. Ich habe ihr von Anfang an "gelernt" das er einige Zeit alleine bleiben muss. Ich habe begonnen mit 5 Minuten, 10 Minuten, 20 Minuten,... bis zu 4 Stunden alleine zu bleiben. Das hat Anfangs auch ganz gut funktioniert. Sie hat weder etwas zerstört, noch gebellt oder sonst etwas. Jetzt ist es aber leider so dass das ganze immer schlimmer wird. Das längste was sie alleine bleiben muss sind vielleicht max. 4 Stunden. Sie bleibt jetzt aber nicht einmal für eine dreiviertel Stunde alleine ohne das sie etwas zerstört oder sonst irgendwas macht. Meint ihr wird sich das ganze noch bessern wenn sie älter wird oder wird dass jetzt ewig so bleiben. Hat da vielleicht jemand von euch Erfahrung?
 
  • Hund bleibt nicht allein Beitrag #2
Hi

Ich hab ein rießen großes Problem. Ich habe jetzt einen 6 Monate alten Hund. Ich habe ihr von Anfang an "gelernt" das er einige Zeit alleine bleiben muss. Ich habe begonnen mit 5 Minuten, 10 Minuten, 20 Minuten,... bis zu 4 Stunden alleine zu bleiben. Das hat Anfangs auch ganz gut funktioniert. Sie hat weder etwas zerstört, noch gebellt oder sonst etwas. Jetzt ist es aber leider so dass das ganze immer schlimmer wird. Das längste was sie alleine bleiben muss sind vielleicht max. 4 Stunden. Sie bleibt jetzt aber nicht einmal für eine dreiviertel Stunde alleine ohne das sie etwas zerstört oder sonst irgendwas macht. Meint ihr wird sich das ganze noch bessern wenn sie älter wird oder wird dass jetzt ewig so bleiben. Hat da vielleicht jemand von euch Erfahrung?


Das kann man schlecht sagen. Es ist so, das er jetzt in die Phase kommt in der er die Zähne verliert und somit alles mögliche ankaut. Außerdem will dein Hund alles erkunden und entdecken.
Das beste ist, du beschäftigst dich bevor du ihn oder sie die 4h alleine lässt ausgiebig mit deinem Hund, so dass dein Welpe die meiste Zeit schläft während der Zeit....
Und räum alle Sachen weg die gefährlich oder gut zum ankauen sind, dass kann ebenso nämlich ins Auge gehen, gerade bei Welpen...
 
  • Hund bleibt nicht allein Beitrag #3
Wie verhältst Du Dich, wenn Du weggehst - und wenn Du wiederkommst?

Läuft er Dir auch im Haus hinterher, folgt er Dir ins Bad, hat er auch im Haus Schwierigkeiten, wenn er Dich nicht im Blick behalten kann?

Wenn Dein Hund schon mal ganz gut allein bleiben konnte, hast Du es wahrscheinlich nicht eigentlich mit Angst vorm Alleinsein zu tun, sondern eher mit so etwas wie "Protest", dass Du - sein Rudel! - Dich entfernst.

Denn Du hast ja das Alleinebleiben schon sehr gut schrittweise antrainiert. Ich tippe mal darauf, dass Dein Hund jetzt in das Alter kommt, wo er gern alles unter Kontrolle behalten möchte, also auch Dich, sein Rudel!

Dann hilft nur: Du musst ihm erneut klarmachen, dass Du der Rudelchef bist und damit erstens in der Lage, aufs Rudel aufzupassen und zweitens berechtigt, zu kommen und zu gehen, wann Du willst!

Fang im Haus an, öfter mal die Tür zuzumachen, wenn Du in ein anderes Zimmer gehst - und zwar immer wortlos und wie selbstverständlich!

Verabschiede Dich nicht vom Hund, wenn Du gehst und begrüße ihn nicht, wenn Du zurück kommst. Dein Kommen und Gehen ist das Normalste von der Welt.

Bitte beschreib noch mal genauer, wie es ansonsten bei Euch zuhause abläuft!
 
  • Hund bleibt nicht allein Beitrag #4
Wichtig ist auch, dass du sie vorher ausgiebig auspowerst. Wenn sie dann müde ist, klappt es vielleicht besser mit dem Alleinsein. Räum alles weg und gib ihr Sachen, die sie kauen darf. Mit sechs Monaten war Nils im Zahnwechsel und wollte auch verstärkt kauen.

Sofern sie wirklich alleine bleiben kann und nicht Angst hat, die Kontrolle zu verlieren.
 
  • Hund bleibt nicht allein Beitrag #5
Also ich bin kein Tierarzt, aber ich behaupte mal das sie bereits alle Milchzähne schon seit einiger Zeit verloren hat.

Ja es ist schon so das sie mir eigentlich auf Schritt und Tritt folgt. Allerdings hat sie kein Problem wenn ich sie nicht mit aufs Klo nehme und vor ihrer Nase die Türe schließe.

Das ich sie auspower bevor ich sie alleine lasse ist auch ein Problem. Da das ganze in der Früh ist und sie in der Nacht einfach schläft. Also sie so richtig ausgeschlafen ist.

Wenn ich gehe, bekommt sie meistens noch ein kleines Kaustangerl. Ich habe mir angewohnt das wenn ich gehe ich immer mit heller, hoher Stimme sage das ich bald wieder komme und sie brav sein soll. Und am Anfang hat das eben auch ganz gut funktioniert. Wenn ich wieder komme, kommt zuerst einmal der Blick ins Wohnzimmer was passiert ist. Ist nichts passiert (kommt eher selten vor) wird sie gelobt, hat sie alles auf den Kopf gestellt wird sie natürlich ignoriert.
 
  • Hund bleibt nicht allein Beitrag #6
Das ich sie auspower bevor ich sie alleine lasse ist auch ein Problem. Da das ganze in der Früh ist und sie in der Nacht einfach schläft. Also sie so richtig ausgeschlafen ist.

wo ist da das problem ?
mein hund schläft auch bis morgens um 4.dann gehts nen stündchen raus ,ordentlich was laufen.daheim angekommen gibt es futter ,ne kurze streicheleinheit ,ich dann zur arbeit und elton macht bubu.
 
  • Hund bleibt nicht allein Beitrag #7
Hallo Alex!
Ein paar Dinge könntest Du vielleicht noch ändern:

Ein ausgiebiger Spaziergang sollte schon sein (auch morgens!), wenn Du in der Früh zur Arbeit gehst und deine Hündin dann allein lässt. Diese Zeit solltest Du Dir nehmen. Das Alleinbleiben fällt wirklich viel leichter, wenn man/Hund ein bissel müde ist!

Dann würde ich Dir empfehlen, Dich nicht von Deiner Hündin zu verabschieden. Du gehst einfach. Diese Abschiedsrituale (noch mal knuddeln vielleicht oder eben tröstend mit dem Hund reden und Tschüss sagen etc.) machen den Hund erst darauf aufmerksam, dass gleich wieder dieser Verlust kommt, diese Leere. Man hebt es nur umso mehr hervor und macht es dadurch so wichtig.

Der Rudelführer aber darf gehen und kommen wie er will, und darüber braucht er auch deshalb kein Wort zu verlieren, weil es ja ganz normal ist!

Beachte Deine Hündin auch beim Heimkommen erstmal nicht, egal wie sehr sie sich freut und an Dir hochspringt. Du gehst wortlos in die Wohnung und machst irgendwas Alltägliches. Erst wenn sie sich völlig beruhigt und sich einfach irgendwo abgelegt hat (weil ja grad nichts Interessantes stattfindet), kannst Du sie heranrufen, sie knuddeln, mit ihr spielen oder sie eben zum Spaziergang anleinen.

Versuch es doch mal, häufiger am Tag kommentarlos die Wohnung zu verlassen und wiederzukommen. Oder Du nimmst nur mal den Schlüssel und legst ihn woanders hin. Oder Du nimmst die Jacke, ziehst sie an - und wieder aus. All diese Vorbereitungen zum Weggehen müssen ganz normal werden für den Hund.

Meine Pflegehündin ist auch sehr anhänglich, folgt mir überall hin und freut sich 'nen Wolf, wenn ich wiederkomme, auch wenn ich nur eine Minute weg war! Deshalb mache ich das ganz oft am Tag, dass ich nur mal rausgehe, die Tür zumache (mal zum Briefkasten, mal zum Mülleimer, mal um die Kaninchen zu füttern, was auch immer) und wiederkomme - alles ohne die Kleine zu beachten! Ich gehe und komme, als wäre sie gar nicht da. Ich zeige ihr durch mein Verhalten, dass es nichts Besonderes ist, wenn ich gehe und komme, also ist es auch nichts Schlimmes, mal allein zu sein.
 
  • Hund bleibt nicht allein Beitrag #8
Es wäre wirklich wichtig, dass du vorher mit ihr rausgehst und sie auspowerst. Das erleichtert das Alleinsein um einiges!

Ebenso bringt es nichts, den Hund zu ignorieren, wenn er etwas in der Wohnung angestellt hat. Das Ignorieren verbindet er nicht mit der Tat!
 
  • Hund bleibt nicht allein Beitrag #9
Ebenso bringt es nichts, den Hund zu ignorieren, wenn er etwas in der Wohnung angestellt hat. Das Ignorieren verbindet er nicht mit der Tat!

Irgendwas anderes aber auch nicht. Ärgerlich sein oder gar Strafe - es nützt dann nichts mehr, weil der Hund es nicht mehr mit seiner Unart verknüpft.

Ich bezog meinen Vorschlag, den Hund beim Heimkommen erstmal zu ignorieren, auch nicht auf etwaige Zerstörungen! Sondern ich würde es ganz grundsätzlich so machen, um dem Hund zu zeigen, dass weder das Weggehen noch das Zurückkommen irgendeiner besonderen Beachtung bedarf, weil es eben ganz normal ist.

Wird ein Hund beim Heimkommen regelmäßig stürmisch begrüßt oder gar sofort mit was Tollem beschäftigt, so wartet er, während man weg ist, nur umso sehnlicher und ungeduldiger auf diesen Augenblick danach.

Deshalb würde ich bei Hunden, die nicht gut allein bleiben können, nach dem Heimkommen den Hund so wenig beachten, wie als wäre man nur mal eben im Nebenzimmer gewesen, und ihn erst dann ansprechen, beschäftigen oder zum Spaziergang anleinen, wenn er sich vollkommen beruhigt hat.
 
  • Hund bleibt nicht allein Beitrag #10
Irgendwas anderes aber auch nicht. Ärgerlich sein oder gar Strafe - es nützt dann nichts mehr, weil der Hund es nicht mehr mit seiner Unart verknüpft.

Ich bezog meinen Vorschlag, den Hund beim Heimkommen erstmal zu ignorieren, auch nicht auf etwaige Zerstörungen!


Habe mich ungenau ausgedrückt. :uups: Stimme dir absolut zu, ganz deiner Meinung. Ich bezog meine Aussage, dass Ignorieren nichts bringt, auf:

"Wenn ich wieder komme, kommt zuerst einmal der Blick ins Wohnzimmer was passiert ist. Ist nichts passiert (kommt eher selten vor) wird sie gelobt, hat sie alles auf den Kopf gestellt wird sie natürlich ignoriert."

So, wie du das formulierst, Annika-17, ist das völlig korrekt. Auch Lob oder Tadel bringen im Nachhinein nichts. Lob oder Tadel müssen für den Hund nachvollziehbar sein und deshalb zeitgleich mit der Tat des Hundes zum Ausdruck gebracht werden.

Hoffe, es ist jetzt klarer geworden, was ich meine.
 
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