Hallo,
es ist ja leider oft so, dass mancheiner sich "anders orientiert", wenn er an einem so genannten "Point of no return" ist und nicht mehr weiter weiß.
Spreche da aus eigener Erfahrung.
Hatte lange lange Probleme mit meinem Knie, ohne dass die normale Schulmedizin mir helfen konnte. Da hat dann Ayurveda und Akkupunktur geholfen, aber als ich mir dann mein Kreuzband gerissen und die Menisken geschrottet hatte, KANN da einfach nur die Chirurgie helfen unter Einbindung von geeigneten Medikamenten.
Bei der Therapie hinterher habe ich dann unterstützend auch Arnica Globuli und Bromelain Kapseln (Ananasenzym hilft bei Schwellungen der Gelenke) genommen.. Das hat zwar hier nix nun mit Tiermedizin zu tun, aber das Prinzip ist das selbe.
Und Contergan hier anzuführen finde ich einfach unpassend. Man kann dem Patienten doch keine allgemeine Dummheit verschreiben, nur weil ER nicht das medizinische Wissen hatte und auch nicht hellsehen konnte, DASS dieses Medikament so furchtbare Nebenwirkungen hat!
Ich sage nicht, dass man blind alles einem Mediziner glauben sollte - kritisches Hinterfragen ist immer angebracht.
Nur solche Beurteilungen, ob ein zugelassenes Medikament auch wirklich zu 100% in Ordnung ist, sollte man den Fachleuten überlassen!
Und wenn ICH keine Ahnung von etwas habe, dann MUSS ICH auf die Kompetenz anderer Vertrauen.
Anhand un-fachlicher Beurteilung und Naivität rennen ja schon genug Leute zu irgendwelchen Scharlatarnen!! Und wenn es dann nicht hilft, dann ist es von Gott so gewollt.
Wenn man einen Heilpraktiker gefunden hat, der einem weiterhelfen kann - Glückwunsch. Ist doch super, aber man muss auch akzeptieren, dass alles irgendwann an seine Grenzen kommt. Und das bei vom Menschen entwickelten Krankheiten (wie Myxo) eher!
Das ist meine Meinung dazu.
Fazit - nicht sofort alles verteufeln. Soweit die Natur helfen kann, gern, aber wenn nichts aus diesem Bereich (mehr) hilft, sollte man die Schulmedizin zu Rate ziehen und, wenn möglich, Hand in Hand behandeln!
LG