Was haltet ihr von Tiernanny und co?

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  • Was haltet ihr von Tiernanny und co? Beitrag #21
  • Was haltet ihr von Tiernanny und co? Beitrag #22
Das Gefährliche daran finde ich, ist, dass der Eindruck entsteht, alles ginge ganz schnell. Innerhalb einer halben Stunde Üben hätte man das Problem gelöst, der Hund knurrt nicht mehr, klaut nicht mehr, ist nicht mehr aggressiv an der Leine, hat keine Angst mehr.

Dabei gehört so viel mehr dazu! Damit - für den Hund! - eine echte und dauerhafte Lösung des Konflikts erreicht werden kann, ist meist relativ umfassend eine Änderung des Verhaltens der Besitzer nötig.

Wenn den Leuten suggeriert wird, man könne innerhalb einiger weniger Übungsstunden mit irgendwelchen Hilfsmitteln (Halti & Co.) so schwerwiegende Probleme beheben, wie sie teilweise geschildert werden, dann wird man nie erreichen, dass die Leute wirklich ihre Hunde als Lebewesen ernst nehmen!
 
  • Was haltet ihr von Tiernanny und co? Beitrag #23
Das Gefährliche daran finde ich, ist, dass der Eindruck entsteht, alles ginge ganz schnell. Innerhalb einer halben Stunde Üben hätte man das Problem gelöst, der Hund knurrt nicht mehr, klaut nicht mehr, ist nicht mehr aggressiv an der Leine, hat keine Angst mehr.

Dabei gehört so viel mehr dazu! Damit - für den Hund! - eine echte und dauerhafte Lösung des Konflikts erreicht werden kann, ist meist relativ umfassend eine Änderung des Verhaltens der Besitzer nötig.

Wenn den Leuten suggeriert wird, man könne innerhalb einiger weniger Übungsstunden mit irgendwelchen Hilfsmitteln (Halti & Co.) so schwerwiegende Probleme beheben, wie sie teilweise geschildert werden, dann wird man nie erreichen, dass die Leute wirklich ihre Hunde als Lebewesen ernst nehmen!

Also das stimmt ja mal überhaupt nicht, sie sagt NIE, dass das jetzt erledigt sei und dass man nicht mehr üben muss.

Sie sagt jedes Mal (nach dem ersten Tag üben mit ihr zusammen), dass man sich darauf jetzt nicht ausruhen soll, dass man weitermachen muss, trotz aktueller Erfolge. Das sind doch die berühmten hausaufgaben!!!!!!
Und in der letzten Folge (sehr großer Hund reagiert beim spazieren gehen agressiv auf andere Hunde) kam erst wieder raus, was passiert wenn mans eben nicht macht. Die Frau hatte mit dem Hund geübt, bei ihr war es schon besser geworden, aber natürlich noch nicht gut (sprich weitermachen) und der Mann hatte fast gar nichts gemacht, das sah man dann auch schell am Verhalten des Hundes, das bei ihm immernoch genau so schlimm war, wie am Anfang. Also da war überhaupt nirgends die Rede von oder wurde vermittelt, dass das alles ganz schnell geht :?
 
  • Was haltet ihr von Tiernanny und co? Beitrag #24
Hallo,
ich habe die letzte Folge auch gesehen.
Es fehlten MEINER Meinung nach jegliche Erklärungen, kein Wort zu der Rasse! kein Wort darüber wie man ein Halti richtig anwendet! Und dann wundert man sich noch warum am Halti herum gerissen wird. Ich frage mich wirklich warum dieser Hund überhaupt ein Halti tragen musste.

Dabei gehört so viel mehr dazu! Damit - für den Hund! - eine echte und dauerhafte Lösung des Konflikts erreicht werden kann, ist meist relativ umfassend eine Änderung des Verhaltens der Besitzer nötig.
Da stimme ich dir vollkommen zu! Die Besitzer müssen meist völlig umdenken und ihr Verhalten ändern! Sonst ändert sich auch nichts am Hund!

Zuerst einmal sollte man sich intensiv mit dem Problem beschäftigen - WARUM der Hund so reagiert, und an dieser Ursache sollte man arbeiten, anstatt voreilig zu Hilfsmitteln zu greifen.

LG
 
  • Was haltet ihr von Tiernanny und co? Beitrag #25
Ich schaue mir ab und zu solche Sendungen an. Superfrauchen und Katja Geb-Mann.
Es wird zwar immer gesagt, dass Herrchen/Frauchen viel und intensiv üben müssen, aber das überhört der Zuschauer leicht. Gezeigt werden doch nur die Bilder des achten Weltwunders: Eben noch rüppelhaft und dann - simsalabim - lammfromm.
Klar, der Mensch muss sein Verhalten ändern und sicher, der Hund ändert seines nach einer gewissen Zeit (nicht sofort !) auch. Vergessen wird leider oft, dass das harte Arbeit ist. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass ich mich von heute auf morgen komplett anders verhalten würde und das nachhaltig. Es gibt immer wieder Rückschläge - und die auch beim Hund. Doch das wird nicht gezeigt. Nach dem Besuch der Trainerin ist das Problem passee.

Wenn alles nur so einfach wäre :eusa_think:

Kenne das zu gut von Nils. An manchen Tagen ist er lernwillig, kann sich super konzentrieren und macht alle Übungen vorbildlich. Um dann an anderen Tagen genau das Gegenteil zu präsentieren: Ungezogener Hund, der nie hört und nicht erzogen ist :evil: (Was ja nicht stimmt, denn er kann es ja :roll: )
Manchmal denke ich, ich habe zwei Exeplare zu Hause :mrgreen: Könnte glatt bei der Tiernanny als Versuchskanninchen herhalten - mit Erfolgsgarantie...
 
  • Was haltet ihr von Tiernanny und co? Beitrag #26
Sie sagt jedes Mal (nach dem ersten Tag üben mit ihr zusammen), dass man sich darauf jetzt nicht ausruhen soll, dass man weitermachen muss, trotz aktueller Erfolge. Das sind doch die berühmten hausaufgaben!!!!!!

Sicher, sie sagt, dass man weiter üben muss. Und jeder Hundehalter mit etwas Erfahrung weiß das ja auch. Aber wie Geromina schon sagte: Das kann eben auch leicht überhört werden. Ich meinte ja, der Eindruck bei einem Laien könnte entstehen, als ginge sowas schnell, und vor allem einfach mithilfe eines Hilfsmittels.

Und diese "berühmten Hausaufgaben" machen auf mich oft den Eindruck, als ließe sie die Leute extra erstmal reinrasseln. Bei der letzten Sendung sah man nicht, wie sie den Einsatz des Haltis richtig erklärt hat, und dann sieht man diese unerträgliche Szene, wie die Frau an dem Halti reißt und der Hund völlig außer sich am anderen Ende zerrt und zappelt. In meinen Augen ein Armutszeugnis für eine Hundetrainerin, denn sie hätte sich vergewissern müssen, ob die Leute mit dem Halti auch richtig umgehen können, wenn sie es denn schon verordnet!

Und was ist mit all den parallel so wichtigen Verhaltensänderungen? Ich meine viele kleine Übungen im Alltag, die dem Hund das Gefühl geben: "Mein Mensch ist also doch imstande, die Führung zu übernehmen, ich muss das Aufpassen (Bewachen, Beschützen, was auch immer in der Rasse des Hundes liegt) nicht allein machen."

Ich meine jedenfalls: vieles kommt zu kurz, und die Gefahr besteht ja doch, dass jemand mit einem ähnlichen Problem einfach denkt: "Ach so, dann kaufe ich mir ein Halti und dann klappt das schon!" Denn tatsächlich üben sie für so eine Sendung sicherlich viele Tage immer wieder, und nachher wird das auf 20 Minuten zusammengeschnitten.
 
  • Was haltet ihr von Tiernanny und co? Beitrag #27
Sicher, sie sagt, dass man weiter üben muss. Und jeder Hundehalter mit etwas Erfahrung weiß das ja auch. Aber wie Geromina schon sagte: Das kann eben auch leicht überhört werden. Ich meinte ja, der Eindruck bei einem Laien könnte entstehen, als ginge sowas schnell, und vor allem einfach mithilfe eines Hilfsmittels.

Und diese "berühmten Hausaufgaben" machen auf mich oft den Eindruck, als ließe sie die Leute extra erstmal reinrasseln. Bei der letzten Sendung sah man nicht, wie sie den Einsatz des Haltis richtig erklärt hat, und dann sieht man diese unerträgliche Szene, wie die Frau an dem Halti reißt und der Hund völlig außer sich am anderen Ende zerrt und zappelt. In meinen Augen ein Armutszeugnis für eine Hundetrainerin, denn sie hätte sich vergewissern müssen, ob die Leute mit dem Halti auch richtig umgehen können, wenn sie es denn schon verordnet!

Und was ist mit all den parallel so wichtigen Verhaltensänderungen? Ich meine viele kleine Übungen im Alltag, die dem Hund das Gefühl geben: "Mein Mensch ist also doch imstande, die Führung zu übernehmen, ich muss das Aufpassen (Bewachen, Beschützen, was auch immer in der Rasse des Hundes liegt) nicht allein machen."

Ich meine jedenfalls: vieles kommt zu kurz, und die Gefahr besteht ja doch, dass jemand mit einem ähnlichen Problem einfach denkt: "Ach so, dann kaufe ich mir ein Halti und dann klappt das schon!" Denn tatsächlich üben sie für so eine Sendung sicherlich viele Tage immer wieder, und nachher wird das auf 20 Minuten zusammengeschnitten.

Annika dafür gebührt dir ein Orden, besser hätte man das kaum auf den Punkt bringen können.
Mit allem anderen hast du natürlich auch Recht.:D
 
  • Was haltet ihr von Tiernanny und co? Beitrag #28
also ich mag sie alle nicht
 
  • Was haltet ihr von Tiernanny und co? Beitrag #29
Ich muss sagen, dass ich finde, dass die Tiernanny von Vox eine erfahrene Frau ist.
Sie ist nun mal HUndepsychologin und hat entsprechendes Wissen, was sie meistens gut umsetzt.
Natürlich ist nicht alles von ihr richtig, aber ich jkenne keine perferkten Trainer.
Sie hat schon dem ein oder anderem Hund mit ihren Methoden geholfen.
Ich denke man kann es als Außenstehender nicht gut beurteilen, da man nicht beim Dreh dabei ist und nicht weiß, was hinter der Kamera noch alles abläuft
 
  • Was haltet ihr von Tiernanny und co? Beitrag #30
Hallo,

ich halte von den Nannisendungen gar nichts.

Die Hunde werden der Reihe nach, wie am Fließband mit den selben Methoden mehr oder weniger gefügig gemacht. Es wird nicht richtig auf Herrchen, Frauchen und Hund eingegangen.
Ist es Euch schonmal aufgefallen, dass die Nannisendungen im Allgemeinen sich ziemlich ähneln? Okay okay, nur bei der Kindererziehung verzichten die auf die Schütteldose und das Sprühhalsband... :lol::uups::lol:

Nee mal im Ernst, ich halte gar nichts davon. Ich hab Tessa ohne rumreißen am Halsband oder an der Leine dazu gebracht, dass sie nicht mehr wie eine Wahnsinnige zieht, einfach durch konsequentes Stehenbleiben und mit kleinen Kommandos oder mit der Hand an die richtige Stelle zurechtrücken, streicheln, loben und Leckerlies geben. Liebe und Folgsamkeit geht ja sooooooooooo durch den Magen. :lol::uups::lol:

LG Mikki
 
  • Was haltet ihr von Tiernanny und co? Beitrag #31
ALso ich fidne sehr wohl, dass sie auf die Besitzer eingehen, denn die sind oft das größte Problem, und das findei ch wird auch oft gesagt und Katja geht doch drauf ein?!
Mir hat sie geholfen:eusa_think:
 
  • Was haltet ihr von Tiernanny und co? Beitrag #32
Ich weiß nicht, wie das mittlerweile ist, ich hab seit mindestens nem halben Jahr kein Fernsehen mehr geguckt.

Aber früher hab ich das 2-3mal gesehen. Mal davon ab, dass ich manche Methoden recht fragwürdig finde, hab ich da zwischen den einzelnen Fällen nie einen großartigen Unterschied gesehen. Wurden alle gleich behandelt und viel Erfahrung hab ich da auch nicht rausgesehen.
 
  • Was haltet ihr von Tiernanny und co? Beitrag #33
ich find die gut, weil die wenigstens die wahrheit AUSSPRICHT.
der hund kann nix für sein verhalten, der passt sich nur seinem "rudel" an.
die katja hilft eigentlich gar nich dem hund "lieber" zu werden usw. sondern sie bringt den besitzern bei ihren hund zu verstehen und schließlich arbeitet katja mit den besitzern an ihrem eigenen verhalten und somit muss dann nur noch der hund mit einbezogen werden. denn wenn besitzer "normal" mit dem hund umgehen können, so das hund es auch versteht, dann ist hund auch "normal" und nich mehr ängstlich, bissig etc.
 
  • Was haltet ihr von Tiernanny und co? Beitrag #34
Hallo Kiki und Favole,

eben. (ich hab auch schon ne Weile kein TV mehr geguckt, sollte ich wohl mal wieder ;) )

Das ist es ja, was ich damit sagen will. Den unwissenden Haltern wird innerhalb kürzester Zeit vorgegaukelt, dass sich ein Problem in ganz kurzer Zeit beheben lässt. Dem ist aber nicht so! Gerade bei Problemhunden, die schon schlechte Erfahrungen gemacht haben kann man die Probleme dadurch noch vertiefen. Das wäre dann ein Drama für Hundchen und Halter. Zum Beispiel das anrucken am Halti, wenn man davon keine Ahung hat und es zu stark macht, kann dem Hund die Halswirbelsäule ruiniert werden. Woher soll also ein ungeübter Hundehalter oder Neuling wissen, was dabei richtig ist und was dabei falsch ist? Das Tier ist dann der/die Leidtragende. Im übrigen sollte man sowieso nie an einer Leine zerren oder am Halsband.

Im Übrigen, die Leute, die da im TV auftreten, müssen sich vorher bewerben. Ihr glaubt gar nicht, nach was da im Vorfeld alles gefragt wird.
Die Nanni geht nicht "blauäugig" an so ein Tier ran, sie suchen im Vorfeld entsprechende Fälle raus, wo es natürlich ganz leicht geht. Nur was nutzt das im Einzelnem den Leuten, die zum Beispiel ein verstörtes Wesen aus einer Tiernotrettung oder aus dem Tierheim haben? Da muss man viel einfühlsamer rangehen. Ein Hund der schon durch Krach extrem eingeschüchtert ist zum Beispiel, den kann ich nicht auch noch mit lauten geräuschen dazu bringen, mit dem Fehlverhalten aufzuhören.

Schön Kiki, wenn Dir so eine Nanny geholfen hat bei einem Problem, aber die Leute sollten diese Tiererziehungssendungen einfach mal realer gestalten und in Echtzeit. Aber dann würde wohl kaum noch einer zugucken, weil es grottenlangweilig wäre.;)

LG Miki :O)
 
  • Was haltet ihr von Tiernanny und co? Beitrag #35
Ich finde sie hat teilweise gute Ansätze, denn sie betont schon, dass es nicht am Hund liegt, sie betont in jeder Folge, dass es ein langer Weg ist und man am Ball bleiben muss.

Trotzdem finde ich nicht gut, dass häufig eben(weil es fürs fernsehen ist) der schnellste Weg/die schnellste Methode gewählt z.b Rütteldose/ Sprayhalsband. Soetwas darf nicht so als allrounder verwendet werden und bei sensiblen Hunde macht man da nur alles kaputt. Mein Hund würde mich eher meiden, wenn ich ihn ständig erschrecke. Mit Ruhe und Souveränität erreiche ich bei meinem Hund sehr viel mehr, aber der Weg dorthin dauert halt länger und das kann man nicht profitabel in 20 minuten quetschen. Wird auch nicht so spannend anzusehen sein, da man ja nur kleine Schritte macht :)

martin Rütter finde ich gut, ich war schon in zwei 3stündigen Vortträgen über Körpersprache/Kommunikation und Aggression. Da war wirklich sehr interessant,wenn auch ein wenig zu inszeniert (zu sehr aufgemacht). dass er bei TOP DOG mitgemacht hat fand ich ein wenig armselig :).

Lg
Marie
 
  • Was haltet ihr von Tiernanny und co? Beitrag #36
Also ich gucke es manchmal wenn es läuft.Lieber mag ich aber Wildes Wohnzimmer und HundKatzeMaus,das Haustiermagazin.
 
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