Sicher, sie sagt, dass man weiter üben muss. Und jeder Hundehalter mit etwas Erfahrung weiß das ja auch. Aber wie Geromina schon sagte: Das kann eben auch leicht überhört werden. Ich meinte ja, der Eindruck bei einem Laien könnte entstehen, als ginge sowas schnell, und vor allem einfach mithilfe eines Hilfsmittels.
Und diese "berühmten Hausaufgaben" machen auf mich oft den Eindruck, als ließe sie die Leute extra erstmal reinrasseln. Bei der letzten Sendung sah man nicht, wie sie den Einsatz des Haltis richtig erklärt hat, und dann sieht man diese unerträgliche Szene, wie die Frau an dem Halti reißt und der Hund völlig außer sich am anderen Ende zerrt und zappelt. In meinen Augen ein Armutszeugnis für eine Hundetrainerin, denn sie hätte sich vergewissern müssen, ob die Leute mit dem Halti auch richtig umgehen können, wenn sie es denn schon verordnet!
Und was ist mit all den parallel so wichtigen Verhaltensänderungen? Ich meine viele kleine Übungen im Alltag, die dem Hund das Gefühl geben: "Mein Mensch ist also doch imstande, die Führung zu übernehmen, ich muss das Aufpassen (Bewachen, Beschützen, was auch immer in der Rasse des Hundes liegt) nicht allein machen."
Ich meine jedenfalls: vieles kommt zu kurz, und die Gefahr besteht ja doch, dass jemand mit einem ähnlichen Problem einfach denkt: "Ach so, dann kaufe ich mir ein Halti und dann klappt das schon!" Denn tatsächlich üben sie für so eine Sendung sicherlich viele Tage immer wieder, und nachher wird das auf 20 Minuten zusammengeschnitten.