Hundeverhalten gegenüber Mäuse

Diskutiere Hundeverhalten gegenüber Mäuse im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, also ich habe eine jack russell hündin und wollte mir in ein paar Monaten Mäuse als weitere Haustiere holen. Hat schon jemand Erfahrungen...
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  • Hundeverhalten gegenüber Mäuse Beitrag #1
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Sabse2407

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Hallo,

also ich habe eine jack russell hündin und wollte mir in ein paar Monaten Mäuse als weitere Haustiere holen.
Hat schon jemand Erfahrungen mit Hunden und Mäusen (keine Mäuse auf dem Feld oder im Keller) gemacht? Würde das gut gehen? Was meint ihr?
 
  • Hundeverhalten gegenüber Mäuse Beitrag #2
Du solltest deine Mäuse nicht unbeaufsichtigt und in Hundenähe lassen, der Jackie ist ein Jagdhund mit entsprechenden Instinkten !
 
  • Hundeverhalten gegenüber Mäuse Beitrag #3
ich denke das kommt erstens auf das wesen des Hundes und auf das wesen der mäuschen an.
Ich hatte auch mal Mäuse und einen Hund, Er war ein Schäferhundmischling. Er hatte keine Probleme mit den Mäusen, ganz Gebenheil. Abends hat er sich immer neben den Käfig auf die seite gelegt, sodass eines seiner ohren durch die gitterstäbe kam. und eines der mäuschen kamm immer hin und es sah aus, als würde er ihm zärtlich am Ohr knabbern ^^. Mein Hund ist dabei immer eingeschlafen.
Ich habe allerdings nie versucht die beiden zusammen außerhalb des käfigs zu lassen, denn bei den Wilden Mäusen draußen war Mein hund nicht mehr zu stoppen. kaum hatte er ein Mauseloch entdeckt, begann er wie ein bekloppter nach den Mäusen zu buddeln.
 
  • Hundeverhalten gegenüber Mäuse Beitrag #4
Dann nehme aber einen gut verschließbaren Käfig.Und den würde ich dann auch so positionieren das dein Hund da auch nicht annähernd ran kommt.
Nicht das er das sonst als Lunchbox sieht;).
 
  • Hundeverhalten gegenüber Mäuse Beitrag #5
auf das wesen der mäuschen an.
das ist für den Hund nicht relevant, auch kann man nicht unbedingt einen Terrier mit einem DSH vergleichen vom Charakter!

PS: Meine DSHündin liebt Mäuse.......... (zum Spielen), die Überleben es leider nur selten!
 
  • Hundeverhalten gegenüber Mäuse Beitrag #6
ich glaub ich werde das mal versuchen, aber damit warte ich bis Juni, da habe ich wieder mehr zeit. Werde euch dann berichten. Hoffentlich werden die zwei freunde, das wäre mein wunsch.
 
  • Hundeverhalten gegenüber Mäuse Beitrag #7
mit dem wesen des mäuschens meinte ich, dass es neugierige und "mutige" mäuse gibt, denen es nichts ausmacht wenn ein Hund da ist und andere sind eben schreckhanft und diese mäuse hätten todesangst, daran muss man schließlich auch denken.
 
  • Hundeverhalten gegenüber Mäuse Beitrag #8
ich glaub ich werde das mal versuchen, aber damit warte ich bis Juni, da habe ich wieder mehr zeit. Werde euch dann berichten. Hoffentlich werden die zwei freunde, das wäre mein wunsch.

Entschuldige wenn ich das jetzt so sage, aber das kannst du dir gleich abschminken. Dein Hund kann vielleicht lernen die Mäuse zu ignorieren, aber um das da Freundschaft raus werden kann sind das viel zu unterschiedliche Wesen. Solche Experimente müssten die Mäuse dann sehr wahrscheinlich mit ihrem Leben bezahlen.
Zur Tierliebe gehört es auch das Wesen eines Tieres zu akzeptieren, und das ist bei einem Jack Russel oder auch bei jedem anderen Hund das er die Maus jagen und töten wird, alleine um seinen Beutetrieb zu befriedigen ohne sich was Böses dabei zu denken.
 
  • Hundeverhalten gegenüber Mäuse Beitrag #9
Ich kann mich Rica nur anschließen... leider musste ich kürzlich selbst erleben, wozu es führen kann, wenn ein Mensch einem Jagd- und einem Beutetier eine "Freundschaft" aufzwingen möchte. Das Ende vom Lied war, daß eine Freundin ein kleines Meerschweinchen von ihrem TA in Pflege bekam, dem ein Terrier bei der weihnachtlichen Fotosession der Besitzer ("sieht sicher süß aus, wenn wir ein Foto der beiden mit Nikolausmützen machen") ein Bein abgebissen hatte. Das Schweinchen starb leider doch nach wenigen Tagen, Blutverlust und Schock waren offenbar zuviel gewesen.

Wer Tiere hält, hat die Verpflichtung, sie artgerecht zu halten - das heißt eben nicht nur, passendes Futter, Käfig, Beschäftigung etc. sondern auch, daß man seiner Art angemessen mit ihm umgeht - im Fall von Kleinsäugern eben, daß man ihre natürlichen Fressfeinde von ihnen fernhält. Alles andere ist entweder dumm oder verantwortungslos oder beides und entspringt nur dem egoistischen Wunsch des Menschen, zwei Tierarten, die er gleichermaßen interessant findet, unnatürlicherweise eine "Freundschaft" aufzwingen zu wollen.
 
  • Hundeverhalten gegenüber Mäuse Beitrag #10
*meld*
Hier mal wer aus der "Mäusefraktion"
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es unseren Farbmäuschen bisher schnurzpiepegal war, ob da ein Hund herumlief oder nicht... Auch wenn wir z. B. von Katzenhaltern wiederkamen, waren sie wie immer. (Unsere Ratten nicht - die haben uns mit dem Allerwertesten mindestens 3 Tage nicht angeguckt, wenn wir auch nur annähernd den Verdacht erregten, uns in Katzennähe aufgehalten zu haben. Deshalb wird jetzt immer erst geduscht, bevor wir nach Besuch bei Katzenhaltern zu den Ratten gehen...)

Wir hatten aber mal einen erstaunlichen umgekehrten Fall.. Eine gute Freundin von mir war zu Besuch mit ihrem Border-Collie-Mischling... Ein ganz süßer Hund, unheimlich gut erzogen und superlieb... Der Hund legte sich ins Wohnzimmer auf den Teppich - und wurde plötzlich furchtbar unruhig. Meine Freundin meinte dann noch: "Komisch, was hat sie denn, es ist doch weder Silvester noch Karneval noch sonst irgendeine Knallerei"... Wir haben dann überlegt - und kamen zu dem Schluss, dass es wohl die Mäuse gewesen sein müssen (damals hatten wir noch keine Ratten), die halt im Ultraschallbereich kommunizieren. Das hat der Hund wohl wahrgenommen und war total irritiert und ängstlich...
Den Mäusen hingegen war das sowas von schnuppe, obwohl der Hund halt gerade mal einen halben Meter vom Käfig weg lag...

LG, seven

P. S. Trotzdem würde ich es natürlich nie drauf ankommen lassen und Mäuse und Hunde oder andere Tiere unbeaufsichtigt im gleichen Raum lassen, sofern nicht 1000%ig gesichert ist, dass sie nicht irgendwie zueinander kommen können...
 
  • Hundeverhalten gegenüber Mäuse Beitrag #11
Huhu,
habe gerade deine Fragen wegen Hunde und Mäuse gelesen.
Falls es Dich interessiert, ich habe seit einigen Monaten jetzt 2 Hamster zu meinem Husky und beiden Katzen dazu und muss sagen das ich keine Probleme habe, kann die Hamster auch an mein Husky halten sie tut nichts und meine Katzen sind bis jetzt nicht einmal an Käfig gegangen auch wenn die Hamster laut sind, es interessiert kein meiner Tiere =)

Ohne Käfig würde ich trotzdem nie ein Nager vor einen Hund alleine lassen außer sie sind vielleicht zusammen aufgewachsen!
 
  • Hundeverhalten gegenüber Mäuse Beitrag #12
Hallo!
Ich habe auch Hunde und Mäuse. Da die Mäuse es nicht anders kennen, stört sie weder eine Hundenase noch eine Katzennase außen vor der Glasscheibe des Käfigs. Aber es ist alles sicher vor den Zugriffen der Raubtiere geschützt, sonst würde ich für nichts garantieren!

Meine Hunde sind unterschiedlich: die eine interessiert sich für die Mäuse gar nicht, die andere würde diese Mäuse im Haus genauso töten wie die Mäuse, die sie draußen auf dem Feld hin und wieder erwischt!

Dass Hunde und Mäuse "Freunde" werden können, wage ich sehr zu bezweifeln! Der Jack Russel wurde ursprünglich darauf gezüchtet Ratten zu jagen und zu töten!
 
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