wurden versprengte Eierstockzellen bei der ersten OP zurückgelassen. Als sie vor einem Jahr (ca. 3 Monate nach der Kastration) Anzeichen von Rolligkeit zeigte, telefonierte ich mit dem TA. Dort bekam ich nur die Auskunft, dass es sich von alleine wieder legen würde..sei lediglich eine Fehlsteuerung der Hirnanhangdrüse. Nur wenn ICH es nicht mehr aushalten könnte, soll ich kommen; sie bekäm dann eine Spritze und meist wär es dann gut. Darauf hin hab ich natürlich im I-net darüber gelesen. Dachte bis dato auch nicht, dass es so was geben könnte. Ich fand sooo viel darüber, dass ich total verunsichert war und mich riesig freute, dass nach einer Woche der "Spuck" von alleine vorbei war. In dieser Woche hat die Kleine es geschafft, ihren kastrierten Bruder so "verrückt" zu machen, dass er sie täglich über den Laminat schob.*g* Durch die Infos um I-Net wusste ich, dass es halt versprengtes Gewebe sein kann, das, wie es bei der Kleinen von Sonnenschein passiert ist, sich entzünden und entarten kann. Leider musste ich auch lesen, dass eine Nach-Op sehr schwierig/gefährlich ist und nicht immer alles gefunden wird. Hab auch über Hormongaben gelesen (leider auch dort gibts viele Risiken). War also froh, als es nach einer Woche vorbei war und ich keine Entscheidung treffen musste. ABER....Fast auf den Tag ein Jahr später..Januar 08 wurde sie wieder rollig...und das über 2 Wochen lang. Bin daraufhin in eine Tierklinik mit ihr. Hormonstatus bestimmen lassen..darauf hin stimmte ich dem OP-Termin zu. Den mussten wir 2 mal verschieben, da die arme Maus fast 4 Wochen rollig war. Die OP dauerte fast 3 Stunden; mit 2 Ärzten haben sie alles abgesucht und ne Menge aktives Gewebe gefunden. Meine Kleine hat dort fast 2 Tage gekämpft bis ich sie dann endlich nach hause holen konnte. Dann nach 3 Tagen der nächste Schock....die Wunde hatte sich entzündet...wieder zum TA...noch mehr Medikamente. Inzwischen (so hoffe ich wenigstens) ist sie auf dem Weg der Besserung..aber, so hat der TA mir gesagt, könnte auch er nicht dafür garantieren, dass er alles an Gewebe gefunden und entfernt hat. Ich will ihm einfach mal glauben, dass jeder..der erste TA, der die eigentliche Kastration gemacht hat, genau wie die Ärzte jetzt in der Klinik, nicht aus "Schlampigkeit" was falsch gemacht haben. UND ich versuche meine Selbstvorwürfe zu verdrängen ( ich kann dir gut nachfühlen Sonnenschein) Ist schon merkwürdig...bei Entscheidungen für mich selbst bin ich nicht so zögerlich (nach dem Moto ...wird schon richtig sein)..aber bei meinen 4 Pelzigen hab ich immer die Angst, ne falsche Entscheidung zu treffen*seufz* Und einen Satz noch an dich Sonnenschein: Vllt. liest mal ein Katzenhalter diese Dinge hier und findet deshalb frühzeitig den Weg zum TA. Ich weiß, kein echter Trost..aber ich versuch immer auch der schlechtesten Sache eine "gute" Seite abzugewinnen. LG an euch alle Paula