- Schlechtes Gewissen, Richtige Entscheidung? Beitrag #1
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Lui
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Hey,
Ich habe ein schlechtes Gewissen wegen einer Sache mit einem Hund, und würde gerne mal Meinungen dazu hören.
Ich bin vor ein paar Monaten zu Hause aus- und mit meinem Freund zusammen gezogen. Zu Hause hatte ich eine Katze, die konnte ich jedoch leider nicht mitnehmen, da ich von einem Haus mit Garten in ruhiger Lage in eine Stadtwohnung an einer viel befahrenen Straße gezogen bin. Schon die ersten Wochen habe ich die Gesellschft eines Tieres sehr stark vermisst. Ich habe mich lange mit Vor- und Nahteilen aller möglichen Haustierarten beschäftigt, und schließlich sind mein Freund und ich ins Tierheim gefahren, um uns Hunde anzusehen. Wir sahen eine Hündin, 1 Jahr alt, die uns sehr angesprochen hat.
Daraufhin ging ich ein paar mal mit ihr Gassi und es war alles perfekt. Sie hat auf die grundlegenden Kommandos gehört, war total lieb, verschmust und verspielt. Schließlich konnte ich sie für einen Probetag mit nach Hause nehmen und musste sie abends wieder im Tierheim abliefern, um sie am nächsten Tag aber letztendlich abholen zu können. An dem Probetag verlief auch alles top, wir gingen mit ihr lange im Wald spazieren, sie lief ohne Leine und war sichtlich erfreut. Wir gingen mit ihr dann noch durch die Stadt, kauften sogar schon Futter, Näpfe und Decken. Und dann gingen wir noch für eine Weile in unsere Wohnung. Und plötzlich hab ich mich total unwohl gefühlt bei dem Gedanken, dass jetzt wirklich verbindlich ein Hund bei uns leben soll. Ich hatte plötzlich Angst, dass ich die Erwartungen nicht erfüllen kann, dass der Hund sich langweilt, weil mein Freund und ich uns zu oft in der Wohnung aufhalten, etc. Ich brachte ihn dann erstmal wie vereinbart zurück ins Tierheim, sagte aber noch nichts, und abends fällte ich dann schwerenherzens die Entscheidung, den Hund doch nicht zu nehmen. Jetzt fühle ich mich echt schlecht, denn
1. weil ich dem Hund "Hoffnungen gemacht habe", er mich schon etwas kenengelernt und sicher gemerkt hatte, dass sich etwas verändern soll.
2. Weil ich selber keinen konkreten Grund nennen kann, dass ich meine Entscheidung doch zurückgezogen habe, und mich egoistisch fühle, warum ich alles so kompliziert mache und dem Hund nicht einfach aus dem Tierheim "gerettet" und ein neues zu Hause geschenkt habe.
Aber es nützt nichts, wie sehr ich auch darüber nachdenke, ich kann nicht eine solche Verantwortung für mindesten die nächsten 10 Jahre auf mich nehmen, wenn ich doch Zweifel habe. Es tut mir nur so leid, dass ich den Hund überhaupt erst einmal zu mir nach Hause genommen habe, vor allem, weil ich ihn ja auch schon total lieb gewonen hatte. Ich kann jetzt aber auch nicht wenigstens weiter ab und zu mit ihm Gassi gehen, da das Tierheim eine Stunde von mir entfernt liegt.
Ich würde jetzt einfach nur gerne mal die Meinung von jemandem wissen, der vielleicht selber Hunde hat oder das Ganze irgendwie nachvollziehen kann, denn meine Mutter zum Beispiel hat mir eher noch Vorwürfe gemacht, und ich bin aber eigentlich der Meinung, dass das ungerecht ist. Ich habe das Gefühl, ich habe den Hund jetzt zur Entscheidungsfindung missbraucht, aber ich konnte das echt nicht ahnen, eigentlich hatte ich mich ja schon für einen Hund als Haustier entschieden.
Ich habe ein schlechtes Gewissen wegen einer Sache mit einem Hund, und würde gerne mal Meinungen dazu hören.
Ich bin vor ein paar Monaten zu Hause aus- und mit meinem Freund zusammen gezogen. Zu Hause hatte ich eine Katze, die konnte ich jedoch leider nicht mitnehmen, da ich von einem Haus mit Garten in ruhiger Lage in eine Stadtwohnung an einer viel befahrenen Straße gezogen bin. Schon die ersten Wochen habe ich die Gesellschft eines Tieres sehr stark vermisst. Ich habe mich lange mit Vor- und Nahteilen aller möglichen Haustierarten beschäftigt, und schließlich sind mein Freund und ich ins Tierheim gefahren, um uns Hunde anzusehen. Wir sahen eine Hündin, 1 Jahr alt, die uns sehr angesprochen hat.
Daraufhin ging ich ein paar mal mit ihr Gassi und es war alles perfekt. Sie hat auf die grundlegenden Kommandos gehört, war total lieb, verschmust und verspielt. Schließlich konnte ich sie für einen Probetag mit nach Hause nehmen und musste sie abends wieder im Tierheim abliefern, um sie am nächsten Tag aber letztendlich abholen zu können. An dem Probetag verlief auch alles top, wir gingen mit ihr lange im Wald spazieren, sie lief ohne Leine und war sichtlich erfreut. Wir gingen mit ihr dann noch durch die Stadt, kauften sogar schon Futter, Näpfe und Decken. Und dann gingen wir noch für eine Weile in unsere Wohnung. Und plötzlich hab ich mich total unwohl gefühlt bei dem Gedanken, dass jetzt wirklich verbindlich ein Hund bei uns leben soll. Ich hatte plötzlich Angst, dass ich die Erwartungen nicht erfüllen kann, dass der Hund sich langweilt, weil mein Freund und ich uns zu oft in der Wohnung aufhalten, etc. Ich brachte ihn dann erstmal wie vereinbart zurück ins Tierheim, sagte aber noch nichts, und abends fällte ich dann schwerenherzens die Entscheidung, den Hund doch nicht zu nehmen. Jetzt fühle ich mich echt schlecht, denn
1. weil ich dem Hund "Hoffnungen gemacht habe", er mich schon etwas kenengelernt und sicher gemerkt hatte, dass sich etwas verändern soll.
2. Weil ich selber keinen konkreten Grund nennen kann, dass ich meine Entscheidung doch zurückgezogen habe, und mich egoistisch fühle, warum ich alles so kompliziert mache und dem Hund nicht einfach aus dem Tierheim "gerettet" und ein neues zu Hause geschenkt habe.
Aber es nützt nichts, wie sehr ich auch darüber nachdenke, ich kann nicht eine solche Verantwortung für mindesten die nächsten 10 Jahre auf mich nehmen, wenn ich doch Zweifel habe. Es tut mir nur so leid, dass ich den Hund überhaupt erst einmal zu mir nach Hause genommen habe, vor allem, weil ich ihn ja auch schon total lieb gewonen hatte. Ich kann jetzt aber auch nicht wenigstens weiter ab und zu mit ihm Gassi gehen, da das Tierheim eine Stunde von mir entfernt liegt.
Ich würde jetzt einfach nur gerne mal die Meinung von jemandem wissen, der vielleicht selber Hunde hat oder das Ganze irgendwie nachvollziehen kann, denn meine Mutter zum Beispiel hat mir eher noch Vorwürfe gemacht, und ich bin aber eigentlich der Meinung, dass das ungerecht ist. Ich habe das Gefühl, ich habe den Hund jetzt zur Entscheidungsfindung missbraucht, aber ich konnte das echt nicht ahnen, eigentlich hatte ich mich ja schon für einen Hund als Haustier entschieden.