Dringend neues Zuhause gesucht!!!

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  • Dringend neues Zuhause gesucht!!! Beitrag #1
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Sabrina_K

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Hallo allerseits!
Schweren Herzens suche ich möglichst schnell ein neues Zuhause für unseren Bobtail/Border-Collie Rüden. Er ist 8 Jahre alt, noch sehr fit und draußen der liebste Hund, den es gibt. Er verträgt sich gut mit anderen Hunden, geht gerne lange spazieren und zeigt keinerlei Jagdtrieb! Er ist insgesamt jedoch sehr ängstlich und schreckhaft, obwohl er von klein auf bei uns war und ihm nie jmd etwas zu leide getan hat!
Leider hat er zu Hause Probleme mehrere Bezugspersonen zu akzeptieren. Solange nur einer der Familie da ist, ist alles super, der Hund verschmust, anhänglich etc. Bei mehreren Leuten wird es jedoch schwierig; er fühlt sich leicht bedroht und überfordert! Da er sich in letzter Zeit oft gegen meinen Vater aufgelehnt hat und wir wirklich ANgst haben, dass was ernsthafteres passiert, weil wir ihn so aggressiv noch nie zuvor erlebt haben, müssen wir ihn abgeben. Wir lieben diesen Hund über alles und es fällt uns sehr sehr schwer aber scheinbar gibt es keinen anderen Weg. Ich würde den Hund in ganz Deutschland vermitteln, solange er noch ein paar schöne Jahre bei einem neuen Frauchen verbringen kann. Wir wären auch bereit, die Kosten für Futter, Tierarzt etc zu übernehmen. Wollen einfach nur, dass es ihm gut geht! Am besten für ihn wäre ein geregeltes ruhiges Leben bei einem ruhigen, erfahrenen Frauchen!! Bitte meldet euch, es ist mir sehr sehr wichtig!!!!!!!!!!!!!
 
  • Dringend neues Zuhause gesucht!!! Beitrag #2
Ist das eure endgültige Entscheidung oder wolltest du vielleicht mit der Hilfe unsres Forums eventuell versuchen die Verhaltensweise deines Hundes zu analysieren und ggf. versuchen ihn zu verändern? Zu spät ist es eigentlich nie!
 
  • Dringend neues Zuhause gesucht!!! Beitrag #3
Ich sehe das genauso wie dogman, wennman seinen Hund wirklich liebt, dann findet man immer einen Weg. Ihr schreibt ja, dass ihr auch keine Kosten scheuen würdet, wenn ihr den Hund abgeben würdet, also warum investiert ihr nicht erstmal etwas geld in professionelle hilfe. Oder habt ihr das shcon versucht?
lg
 
  • Dringend neues Zuhause gesucht!!! Beitrag #4
Wir sind vier Jahre lang regelmäßig mit ihm in die Hundeschule gegangen; dort ist er immer absolut unauffällig gewesen. Er ordnet sich Hunden sofort unter und flieht eher, als dass er sich groß wehrt. Das Problem ist, glaube ich, wirklich seine "Angst". Er hat vor allem Schiss und wir haben uns oft gefragt, warum er nicht genug Vertrauen zu uns hat, dass er vor allem weglaufen will.

Er hat letzte Woche meinen Vater gebissen, weil er über ihn gestolpert ist, wir haben dies entschuldigt und als natürliche Reaktion abgetan. Die letzten Tage bedroht er ihn jedoch massiv in der Wohnung, so dass er mittlerweile wirklich Angst hat. Er ist ein großes Hund, da kann schon einiges passieren.
Glaubt nicht, dass mir/uns das leicht fällt. Wir leben seit über 8 Jahren mit unserem Dicken zusammen... aber soll man aus Liebe zum Tier Menschenleben gefährden?!
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):
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Ich denke, wenn er ein neues Frauchen hätte und ein ganz geregeltes Leben ohne viele Veränderungen, dann würden diese Probleme nicht mehr auftreten!! Er kommt einfach nicht damit klar, dass immer andere Leute da sind (auch wen wir nur zu dritt sind!)...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Dringend neues Zuhause gesucht!!! Beitrag #5
Vie Jahre sind eine lange Zeit in der Hundeschule.Ich kann durchaus verstehen das sie langsam verzweifeln. Aber wieso wird denn dann nichts am "Haushalt" geändert? Oder warum hat der Hund nicht nur eine Bezugsperson? Ich denke wenn sich nur EINER um den Hund kümmert (sodass er immer wenn er Angst oder so hat, sich dieser Person zuwenden kann, dass er weiß, bei dieser Person brauch ich ganz sicher keine Angst zu haben) und die anderen Personen nur mit dem Hund rausgehen oder so, sollte es doch funktionieren, oder? Ansonsten hätte ich noch ne Frage: Wäre er als Zweithund geeignet? Die Frage wollt ich nur nebenbei stellen ;)
 
  • Dringend neues Zuhause gesucht!!! Beitrag #6
Natürlich sollte man keine Menschen gefährden, nur um den Hund zu behalten, das ist schon klar. Aber ich denke, dass Hundeschule ja hauptsächlich darauf abzilt, wie der hund eben mit anderen hunden umgeht und nicht darauf wie er zu hause ist. Ich gehe auch in die hundeschule, aber das hat keinen Einfluss auf ihr Verhalten zu Hause....der Hund weiß doch genau:"Jetzt ist Hundeschule und da wird von mir das und das erwartet"...also zumindest meine Kleine passt sich da super an. Ich hatte mit professioneller Hilfe eher einen trainer gemeint, der zu euch nach Hause kommt und sich die Situation anschaut. Denn irgenwo muss ja der Auslöser sien, wenn ihr 8 Jahre lang glücklich mit dem hund gelebt habt, ist es bestimmt nicht der Trubel und die vielen Personen, das kennt der hund dann doch wohl von Anfang an.....und es geht doch vielen hunden so, dass sie eben in einer familie leben und die meisten kommen damit klar, also würde ich den Grund für sien Verhalten woanders suchen. Hat sich vll irgendwas an dem Verhöltnis zwischen euch menschen geändert? Gab es Zoff oder ist jmd viel weg? Ich kann zumindest an meinem Hund feststellen, dass sie auf sowas sehr empfindlich reagiert....
lg
 
  • Dringend neues Zuhause gesucht!!! Beitrag #7
Hallo Sabrina
Falls dieses Verhalten erst kurzfristig aufgetreten ist und ihr deshalb noch nicht beim TA wart, solltet ihr das unbedingt mal machen.
Es kann durchaus sein das euer Hund zum Beispiel einen Hirntumor hat oder eine andere gesundheitliche Störung die Grund für sein Verhalten ist.
Bitte checkt wirklich zuerst mal den Gesundheitszustand eures Hundes genau ab. Das ist auch demjenigen der ihn nehmen würde gegenüber nur fair.
 
  • Dringend neues Zuhause gesucht!!! Beitrag #8
Ich war gerade beim TA. Ergebnisse vom großen Blutbild gibt es morgen... unser Hund war schon immer etwas "schwierig"; er war von Anfang an sehr ängstlich und schreckhaft und hat nur zu wenigen Menschen Vertrauen gefasst. Draußen ist -sowohl mit anderen Hunden als auch mit anderen, fremden Menschen- alles OK. Da hat er genug Platz um auszuweichen. In der Wohnung fühlt er sich allerdings schnell bedrängt. Wenn er Ruhe sucht und abends kaputt in seiner Ecke liegt, haben wir dies akzeptiert, ihn nicht mehr hochgescheucht etc. Wie man ein Familienmitglied halt respektiert. Er brummelt schon lange vor sich hin, wenn ihm etwas nicht passt, aber wir hatten nie Angst vor ihm und haben ihm deswegen nie seinen Willen gelassen. Er hat zuvor halt nur gebrummt... jetzt fängt er auf einmal an zu schnappen und richtig aggressiv zu agieren... warum nur?! Meine Eltern sind jetzt seit ca. viereinhalb Jahren mit ihm allein (ich am Wochenende da oder im Urlaub zu Besuch). Scheinbar kann er damit nicht umgehen. SChaue mich gerade nach einem geeigneten Verhaltenstherapeuten um. Das wäre vielleicht noch eine Chance!
Zweithund?! Mhm... der Hund von unserer Mieterin war öfter bei uns unten, das fand er klasse.
Warten wir erstmal die Ergebnisse vom TA ab... Kastration bringt sicher nicht, wenn sein Verhalten aus Angst entsteht, oder?!
 
  • Dringend neues Zuhause gesucht!!! Beitrag #9
Ein alter Hund, der abgegeben wird, der versteht die Welt wirklich nicht mehr und es ist anzunehmen, dass er dort in einem neues Haushalt vor Angst noch aggressiver wird und dann.......eingeschläfert, oder auch weiter gegeben wird. Vielleicht können auch Bachblüten helfen, die ihn beruhigen, wenn er ansonsten gesund ist.
Wenn einer meiner Hund im Alter plötzlich so reagieren würde, dann lasse ich sein Verhalten durch einen Profi abchecken, aber bevor ich ihn weggeben könnte, erscheint mir Einschläfern für alle Beteiligten die beste Wahl. Jeder Hundebesitzer hat auch Verantwortung seinen Mitmenschen gegenüber, d.h., wenn ich meinen Hund weiter vermittele, weil er bissig ist, dann muss ich damit rechnen, dass der neue Besitzer ebenfalls gebissen werden könnte. Dieses Risiko, ob der Hund beim neuen "Frauchen" zubeißt oder nicht, heißt, jemand anderen einer Gefahr aussetzen, das würde ich nicht machen. Es ist sicher für euch ein großes Problem, aber wenn du schon meinst, er müsste einen neuen Besitzer kriegen, dann weißt du also schon, an was es liegen könnte. Ich nehme an, dein Vater will jetzt diesen Hund nicht mehr. Für dich ist das alles tragisch, man merkt, du liebst den Hund und dann ists gut, wenn im Sinne des Hundes entschieden wird.
Gruß HelgaK
 
  • Dringend neues Zuhause gesucht!!! Beitrag #10
Stimmt... wir wollen eigentlich alle nur das Beste für ihn!
Mein Vater muss nun entscheiden, ob wir ihm mit einer Verhaltenstherapie noch eine Chance geben. Ihm ist der Hund auch sehr ans Herz gewachsen, aber ich verstehe auch, dass er nach diesen Übergriffen ein wenig Angst hat und enttäuscht ist. Die erste Reaktion war einfach "der Hund muss weg" - im Nachhinein scheint die Therapie noch ein Faktor, der uns alle wieder glücklich zusammenführen könnte. Es ist nunmal schwer seinen Gefährten einschläfern zu lassen, gerade in dem Alter... aber du hast recht, es wäre nicht sichergestellt, dass er sich in einem neuen Zuhause anders benehmen würde!!
 
  • Dringend neues Zuhause gesucht!!! Beitrag #11
... aber du hast recht, es wäre nicht sichergestellt, dass er sich in einem neuen Zuhause anders benehmen würde!!

Hallo Sabrina!
Das sehe ich genau so. Denn so ganz genau wisst Ihr ja noch nicht, wodurch das Verhalten nun genau entstanden ist. Also wäre es schwierig, ein Zuhause zu finden, wo exakt dieser Faktor nicht vorhanden ist. Und das Risiko ist groß, dass er - unsicher wie er offenbar ist - durch die Veränderung noch mehr aus dem Gleichgewicht gerät.

Ich hab mich jedenfalls gefreut zu lesen, dass auch Deine Eltern bereit sind, es noch mal mit einem Tierpsychologen zu versuchen. Womöglich sind es ganz einfache Dinge, die man beachten oder ändern muss - und der Hund bekommt wieder mehr Sicherheit.

Allerdings sehe ich auch, dass Dein Vater dafür sorgen muss, dass seine Angst weg geht, bzw. dass er nun dem Hund gegenüber nicht aus Angst unsicher handelt. Insofern ist es da allerbeste, wenn Ihr Euch helfen lasst, das Problem richtig zu verstehen. Das gibt Dir und Deinen Eltern wieder Sicherheit im Umgang mit dem Hund - und er wird allein darauf sicher schon positiv reagieren.

Kastration hilft in Eurem Fall sicher nicht. Erstens ist sein Verhalten nicht hormonell bedingt, sondern er ist eher ängstlich-unsicher. Zweitens würde sich auch bei hormonell bedingtem Verhalten bei einem achtjährigen Hund nicht mehr allzu viel ändern. Diese zusätzliche Strapaze solltet Ihr ihm auf jeden Fall ersparen.

Nun drücke ich Euch die Däumchen, dass Ihr eine/n gute/n Tierpsychologen/In findet! Bis dahin würde ich dem Hund einen Platz in einer geschützten Ecke zuweisen, ihm - vielleicht noch einmal mit Futterbelohnung - diesen Platz "schmackhaft" machen, einen "Geh-auf-deinen-Platz"-Befehl einüben (falls er das nicht längst kennt) und dann darauf achten, dass er dort ungestört ist. Der Platz sollte nicht an einem Ort sein, wo die Zweibeiner häufig längs gehen (also nicht im Flur o.ä.). Und dann würde ich auch beim Aufbruch zum Spaziergang oder beim Nachhausekommen, darauf achten, dass der Hund so lange auf seinem Platz bleibt, bis alle zum Aufbruch bereit sind (bzw. beim Nachhausekommen der Hund als erstes auf seinen Platz kommt), einfach damit er gar nicht erst in irgendeine Enge gerät.

Bitte erzähl weiter, wie es sich so entwickelt!
LG
Annika
 
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