Hallo du!
Ich stehe dem 'selbst reiten beibringen' recht skeptisch gegenüber. Es sollte immer jemand dabei sein (am Anfang) der sich da auskennt und einem erklärt wie man sitzen soll usw.
Die Problematik ist einfach, dass man recht schnell, recht viel falsch macht und sich das dann so angewohnt, mal ganz abgesehen davon dass es den Pferden unter Umständen schadet wenn man falsch sitzt usw.
Ich persönlich hatte jetzt eine 1 jährige Reitpause (davor 9 Jahre toujour geritten) und ohne Reitunterricht wäre ich richtig aufgeschmissen.
Hab jetzt eine Reitbeteiligung auf einem Privatpferd (1 x pro Woche) und nehme mit dem Pferd Unterricht.
Da der Besitzer unter der Woche auch ab und an weg ist hab ich ihn manchmal 3 oder 5 mal in der Woche, da nehm ich natürlch nicht immer Unterricht (kann ich mir auch gar nicht leisten weil ich nur Privatstunden reite d.h. maximal 3 Reiter). Mal reit ich aus, mal reit ich für mich und versuche das was ich in den Stunden gelernt habe (bzw lernen hätte sollen) umzusetzen.
Vielleicht hast du ja auch die möglichkeit Reitstunden (an einer Reitschule) auf Schulpferden zu nehmen und dann irgendwann eine Reitbeteiligung auf einem Privatpferd zu bekommen?
Ich hab schon mitbekommen dass du da skeptisch bist, aber es sind nicht alle Höfe nur schlecht. Manchmal muss man etwas suchen oder einfach gewisse, nennen wir es Mängel, akzeptieren.
An dem Hof wo ich jetzt reite würd ich mein Pferd (wenn ich eins hätte) eher nicht unterstellen, aber der Reitunterricht ist nunmal sehr gut.
Dass du jetzt sofort kein Privatpferd zum reiten bekommst ist klar, jeder möchte natürlich Leute aufm eigenen Pferd haben, die schon einigermaßen reiten können.
Ich wünsche dir viel Glück!
Ich würde dir wirklich ans Herz legen Reitstunden zu nehmen - für dich und fürs Pferd.