- Krebs - Meine Hündin stirbt Beitrag #1
Struwwelliese
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Hallo Ihr Lieben,
ich sitze hier am PC und heule, denn meine wunderbare Hündin Nina hat offensichtlich starke Schmerzen. Morgen muss ich wohl den schlimmsten aller Wege machen! Der Krebs hat sich jetzt ausgebreitet.
2006 war Nina zweimal an Mamma-Tumoren operiert worden und die OP verlief, für eine Hündin mit insulinpflichtigem Diabetes mell., bestens.
Im Oktober letzten Jahres ließen wir sie bei einer Fach-TÄ genauer untersuchen, weil in einer letzten verbliebenen Zitze wieder etwas zu ertasten war. Die Diagnose war erschütternd: eine Metastase in der Lunge und die Lymphknoten geschwollen. Ich war am Boden gewesen. Aber zunächst ging es Nina trotzdem super! Dann im Dezember bekam sie innerhalb von wenigen Stunden eine eitrige Mamma-Entzündung, die sehr schmerzhaft war. Sie hatte hohes Fieber. Wir dachten, dass sie sterben würde, aber unsere Tierärztin gab uns eine Infusionslösung und ein Antibiotikum mit nach Hause, dass wir Nina 10 Tage lang spritzen mussten. Danach war sie wieder topfit. Sie hat mit ihren zwölfeinhalb Jahren immer noch ziemlich viel Temperament und steckt voller Lebensfreude. Ich hatte den Gedanken an den Krebs völlig verdrängt.
Vor 10 Tagen begann sie das erste Mal zu humpeln. Vorne rechts lahmte sie. Da sie sich eine Kralle angebrochen hatte, ahnten wir noch nichts.
Aber jetzt ist es gewiss: der Krebs ist offensichtlich bis in die Knochen (Schultergelenk) vorgedrungen. Die TÄ gab uns schon zwei verschiedene Schmerzmittel, die teilweise Wunder wirkten. Nina war für einige Tage wieder "die Alte": superfrech und supersüß! Nun schlägt auch das hochdosierte Metamizol nicht mehr an.
Sie sucht meine Nähe ganz stark! Sie drückt ihr Köpfchen gegen meinen Körper. Sie zittert und speichelt sehr.
Heute wird ihr letzter Lebenstag sein. Ich habe Angst! Ich liebe sie soooo
sehr und deshalb soll sie auch nicht leiden!!! Aber ich habe eine Scheiß-Angst vor dem letzten Gang zum TA!
Wie steht man so etwas durch?
Für den Augenblick hilft es mir, an Euch zu schreiben. Menschen, die die wunderbaren Geschöpfe dieser Erde so sehr lieben wie ich.
Liebe Grüße
Struwwelliese
ich sitze hier am PC und heule, denn meine wunderbare Hündin Nina hat offensichtlich starke Schmerzen. Morgen muss ich wohl den schlimmsten aller Wege machen! Der Krebs hat sich jetzt ausgebreitet.
2006 war Nina zweimal an Mamma-Tumoren operiert worden und die OP verlief, für eine Hündin mit insulinpflichtigem Diabetes mell., bestens.
Im Oktober letzten Jahres ließen wir sie bei einer Fach-TÄ genauer untersuchen, weil in einer letzten verbliebenen Zitze wieder etwas zu ertasten war. Die Diagnose war erschütternd: eine Metastase in der Lunge und die Lymphknoten geschwollen. Ich war am Boden gewesen. Aber zunächst ging es Nina trotzdem super! Dann im Dezember bekam sie innerhalb von wenigen Stunden eine eitrige Mamma-Entzündung, die sehr schmerzhaft war. Sie hatte hohes Fieber. Wir dachten, dass sie sterben würde, aber unsere Tierärztin gab uns eine Infusionslösung und ein Antibiotikum mit nach Hause, dass wir Nina 10 Tage lang spritzen mussten. Danach war sie wieder topfit. Sie hat mit ihren zwölfeinhalb Jahren immer noch ziemlich viel Temperament und steckt voller Lebensfreude. Ich hatte den Gedanken an den Krebs völlig verdrängt.
Vor 10 Tagen begann sie das erste Mal zu humpeln. Vorne rechts lahmte sie. Da sie sich eine Kralle angebrochen hatte, ahnten wir noch nichts.
Aber jetzt ist es gewiss: der Krebs ist offensichtlich bis in die Knochen (Schultergelenk) vorgedrungen. Die TÄ gab uns schon zwei verschiedene Schmerzmittel, die teilweise Wunder wirkten. Nina war für einige Tage wieder "die Alte": superfrech und supersüß! Nun schlägt auch das hochdosierte Metamizol nicht mehr an.
Sie sucht meine Nähe ganz stark! Sie drückt ihr Köpfchen gegen meinen Körper. Sie zittert und speichelt sehr.
Heute wird ihr letzter Lebenstag sein. Ich habe Angst! Ich liebe sie soooo
sehr und deshalb soll sie auch nicht leiden!!! Aber ich habe eine Scheiß-Angst vor dem letzten Gang zum TA!
Wie steht man so etwas durch?
Für den Augenblick hilft es mir, an Euch zu schreiben. Menschen, die die wunderbaren Geschöpfe dieser Erde so sehr lieben wie ich.
Liebe Grüße
Struwwelliese