was für ein gebiss?????

Diskutiere was für ein gebiss????? im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; hallo :039: ich hab nen 4 jährigen fjordi.da es ja war ist ist er jetzt tag und nacht draußen.gestern wollte ich ihn von der koppelhohlen.halfter...
  • was für ein gebiss????? Beitrag #1
Kawakim

Kawakim

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hallo :039:
ich hab nen 4 jährigen fjordi.da es ja war ist ist er jetzt tag und nacht draußen.gestern wollte ich ihn von der koppelhohlen.halfter an,klappt gut.naja zum ausgang musste ich schon ziemlich ziehen...:wink:.ich war draußen tür zu,ales kein roblem ...laufe 20 m er wiehrt,seine kumpels wiehren zurück und er beschließt:ich renn zurück (natürlich mitten übern acker :012:).naja ich fang ihn wieder alles ok.nehme ich halt die andere richtung.20m er wiehrt,kumpels wiehren zurück und ab geht die post!:104:.wieder voll übern acker:011:.hat keine sinn lass ih wieder rein.hohle die trense und zäum auf.klappt.bis ich dann am stall war (koppel ist 3 km von stall entfernt) war ich platt :104:.dauert hat er gezogen.
um das problem zu lösen will ich mir mir ein wanderzaum kaufen.der vorteil davon ist das es ein halfter und trense in einem ist!das gebiss kan man aushängen und schon ist es ein halfter!:clap::001:.denn ich glaube nochmal äufzümen auf der koppel is nicht...:cool:
nun ist die frage:doppeltgebrochenes gebiss oder stangengebiss?wo hört er mehr?(er ist ein fjordi!!ich hab so n gefühl wildpferd :080:.)
wenn er dann folgt wird das wanderzaum durch ein knotenhalfter ersetzt!
normal reite ich mit doppeltgebrochenem!es ist nur für den weg von der koppel bis zum stall!

lg kim und wildpferd wotan :D
 
  • was für ein gebiss????? Beitrag #2
die dinger sind nicht schlecht.!

ich laufe immer auf die wiese und steige dann auf um nicht mehr zurück laufen zu müssen, sondern galoppirere zurück;), ich hab mir ne "gammel-trense" zusammengestellt xtra für die wiese. ich hab seine uralte trense genommen und alles abgemacht ausser natürlich backenstücke damit das gebiss hat da ist (also kein stirnband, kein nasen riemen usw.) ausser der kinnriemen, der ist ja eh dran.
ja und dann westernzügel mit ner klatsche hinten dran damit... wenn er halt nich will und ich nich absteigen will^^

das hab ich 1 jahr gemacht hat auch immer besser geklappt (pferde müssen immer über einen sehr hohen breiten bach um "nach hause" zu laufen(d.h. im sommer kommen sie um halb 7 rein, dann schalgen wir einen fetten karabiner an das eisengatter un die pferde springen alle über den bach, das ist echt geil!;). ja und weil mir halb 7 zu spät ist muss ich ih rein HOLEN.

vor letztes jahr hab ichs noch mot trense gemacht, jetzt hört er so gut auf mich und er weiß was kommt wenn er mich auf der weide sieht. das heißt ich schwing mich drauf und ab gehts (ohne alles kein halfter kein strick nix)

es klappt prima! es dauert einfach nur anfangs!....
auch über den bach *G*
 
  • was für ein gebiss????? Beitrag #3
:112:ich hab nen jungen junge!!!ich würd auch leiber draufspringen und zum stall reiten ... nur er würde stehenbleiben und warten bis er wieder eindarf... das is nix mit ohne ;).

danke trozdem...
 
  • was für ein gebiss????? Beitrag #4
Tja, also ein Gebiss wird dein Problem nicht lösen.
Da mangelt es nicht an einem guten Gebiss, sondern offensichtlich an Gehorsam. Den erabeitet man sich nicht mit Hilfsmitteln, sondern mit Konsequenz.

Das Thema "Pferd will nicht von der Weide" hatten wir schon öfter. Schau mal in der Suchfunktion nach, da wirst du einige Tipps finden.

Du schreibst, du hast ein junges 4 jähriges Pferd. Da kann ich nur eindringlichst davor warnen im Maul rumzuzerren! Mach ihn nicht schon fest im Maul, bevor er überhaupt weiß, was ein Gebiss genau ist!
 
  • was für ein gebiss????? Beitrag #5
natürlich is n gebiss scheiße aber mit so nem wildpferd nur an der ,,leine,, , da schlieift er mich wieder übern acker:roll:.er wird auch erst eingeritten.
aber jetzt überleg mal, was würdest du machen:
-in die uni gehen und lernen und danach sport treiben
-oder mit freunden,quatschen,spielen,sonnen,kuscheln und essen?
:lol:
wenn er auf mich hört kommt sofort das knotonhalfter her!und beim reiten genauso!das ist nämlich mein ziel!:mrgreen:

lg kim
 
  • was für ein gebiss????? Beitrag #6
Ja aber wenn man so denkt da würden meine pferde auch lieber auf der Koppel bleiben aber dein Problem wird so einfach nicht gelöst wenn du immer das gebiss reintun musst das er hört.:roll:
DU musst einfach klarstellen wer hier das sagen hat und nicht einfach gebiss rein und er muss hörn was er aber anscheind auch nicht so wirklich tut er reist sich halt nichtmehr los weil es ihm weh tut.
 
  • was für ein gebiss????? Beitrag #7
Ich denke, bei euch mangelt es am Gehorsam und an der Rangordnung - ein Pferd hat IMMER seinem Reiter zu folgen, er ist der Chef. Egal wie alt und welche Rasse.
An deiner Stelle würde ich mit ihm Bodenarbeit machen damit die Rangordnung eindeutig geklärt wird (Du bist der Chef) und außerdem muss er lernen, dass du ihn nicht nur zum arbeiten von der Koppel holst.
Geh ihn Besuchen, hol ihn von der Koppel, geh 15 min spazieren & bring ihn zurück... sowas halt.
Mein Dicker hatte in dem Alter ne ähnliche Phase - nur dass er sich da nur noch ausschließlich von mir von der Koppel hat holen lassen. Alle anderen kam nicht mal an ihn ran.

Das dein Fjordi erst abhaut, wenn ihr schon 'unterwegs' seid, zeigt, dass er dich nicht respektiert sonder der Meinung ist, Ranghöher zu sein und damit auch entscheiden zu können was gemacht wird. (dh er kommt mit solange er Lust hat, dann Kehrtwende).
Das musst du ändern, sonst wirst du auch beim reiten später die gleichen Probleme bekommen.

Gruß Lilly
 
  • was für ein gebiss????? Beitrag #8
Also mal ganz ehrlich:
Durch ein aufgetrenstes Führen hast du natürlich ein wenig mehr Gewalt über ihn, aber losreißen kann und wird er sich trotzdem. Ein Pferd hat nun mal wensentlich mehr Kraft als ein Mensch.
Das Verletzungsrisiko für ein Pferd, dass aufgetrenst unkontrolliert umher rennt, ist imens! Durch Verfangen im Zügel oder drauftreten während des Laufens, kann sich das Pferd ernsthaft im Maul verletzen!!!
Das ist verdammt gefährlich und ich kann nur dringend davon abraten!!!

Ich verstehe, dass ein 4-jähriger schwierig und dickköpfig ist!
Aber die Problemlösung ist nicht Gewalt, sondern ein gezieltes Training, dass die Rangordnung zwischen euch beiden klärt. Den Respekt deines Pferdes erarbeitest du dir nur durch Konsequenz und Vertrauen.
Solange das nicht vorhanden ist, rücken deine übrigen Ziele in weite Ferne! Dein derzeiteiges Problem wird nur die Spitze des Eisbergs sein, wenn du nicht vernünftig daran arbeitest.

Lies dir mal die übrigen Threads zu diesem Thema durch.
 
  • was für ein gebiss????? Beitrag #9
so wie lilly sehe ich das AUCH...

meiner hat sich bei allem früher los gerissen, egal ob putzen abspritzen von der wieder holen, auf die weide bringen, wenn ich in die halle wollte, einf. alles!

bis ich mich für andrea kutsch intressiert habe.
ich habe bücher und dvd´s von ihr und so gelernt wie ich meinem pferd eine frreundschft anbieten kann ohne der ranghöere zu sein.

ich habe ca. 3x das join up und danach direkt ein follow up gemacht mit dem erfolg den ich haben wollte.
man muss es nur nach dem ersten mal (obs geklappt hat oder nicht) es nach 1-2 wochen wiederholen.

wenn er dann schon komplett deine angebotene freundschaft einwilligt reicht das und ihr werdet so schnell kein prob. mehr haben!

so bald er wieder mit dem shit anfängt macht man es einfach noch einmal (am besten in der halle wo er sich nur auf dich konzentrieren kann)

!es funkt!

so hats auch geklappt das ich lappy "ohne alles" auch im gelände alleine oder in einer gruppe zu reiten!
 
  • was für ein gebiss????? Beitrag #10
Bitte kein Join up!

Sowas muss jemand machen der es kann, denn wenn man es falsch macht bzw an ein Pferd gerät das eher ranghoch ist, kann das böse enden (Pferd geht auf Mensch los....)

Join Up ist KEINE Allheilmethode!
Es ist ein LETZTES Mittel, wenn gar nichts anderes mehr geht und muss von jemand durchgeführt/begleitet werden der die Körpersprache der Pferd sehr, sehr gut kann!
Ein Join Up trennt ein Pferd von der sicheren 'Herde' (in dem Fall Mensch) und bringt es in eine bedrohliche Situation, verpasst man den Zeitpunkt das Pferd wieder 'in die Herde' (also zum Mensch) zu lassen, kann es zum total vertrauensverlust oder auch zu Aggresivität kommen.

Ich weiß, dass 'Join Up' udn 'Follow Me' sehr in 'Mode' sind, aber es ist mE nach ein enormer psychischer Streß für das Pferd und kann böse nach hinten losgehen.

Und man kann sowas nicht von DVD oder aus Büchern lernen... ebensowenig wie man reiten 'aus dem Buch' lernen kann (was nicht heißen soll, das thoretisches Wissen unnötig ist - im Gegenteil: die Theorie ergänzt die Praxis!).

So jetzt aber zurück zum Thema... ;) Bitte keine 'pro / contra Join Up' Diskussion hier!!

Zum Thema: um einem Pferd die nötige Sicherheit zu geben, MUSS man der Ranghöhere sein! Ein Pferd vertraut nur dem 'Chef' im Ernst-/Notfall.
Das hat nichts mit Pferd lieb haben zu tun, es ist einfach ein Fakt, dass man bei Tieren die in einer Herden- oder Rudelstruktur leben Chef sein muss um richtig mit ihnen umgehen zu können.


Gruß Lilly
 
  • was für ein gebiss????? Beitrag #11
heey danke schonmal.
heute ging er ganz brav mit!!!:040: hat nur einmal probiert auf ne wiese zu springen,aber nur weil am anderen ende pferde waren.;)
ich hohl mir jetzt trozdem ein wanderhalfter.so hab ich immer beides parat wenn ichs brauche.halfter reicht ja dann aber wenn er dann mal richtig spinnt :roll: reicht es wenn ich das gebissstück einhänge. so kann ich ihn am halfter führen und er denkt ich hätte ih am gebiss :080:.
was haltet ihr davon?bodenarbeit klappt aber bei mir suuuper für das das ich ih erst 3 monate habe :).

lg kim
 
  • was für ein gebiss????? Beitrag #12
also ich kenn ja mein pferd besser als du un kann es ja auch einschätzen

das ist es ja, er ist früher, auch an der longe, immer zu mir gekommen un hat mit den forderhufen aufgeschlagen.

ich sehe un merke ob ich es richtig gemacht habe, denn wenn er leckt, kaut, un mit dem kopf schlägt sehe ich das es sich was tut.

seit dem sind wir unzertrennlich.
eine bei mir im stall war ein jahr aufr einer ranch in den USA und hat es dort auch gelernt und mir dabei zugeguckt. es lief einfach.

lappy ist eh mit allen pferden egal ob fremd oder aus der herde dicke.
und das das join up ihn zur menschen herde treibt und von der pferdeherde abtrennt hab ich auch noch nie gehört. wo her weißt du das denn??

also mir hat es unwahrscheinlich gut geholfen.
 
  • was für ein gebiss????? Beitrag #13
@phachilufy: Ich habe nie etwas über dich & dein Pferd gesagt.

Außderdem denke ich, dass du da schlicht Glück gehabt hast, aber das ist nicht das Thema hier!

Trotzdem bitte ich dich solche Methoden nicht anzupreisen, wenn du nicht garantieren kannst, dass derjenige der es nachmacht, auch das notwendige Können hat.


Ich arbeite schon sehr lang mit Pferden und bisher habe ich einen Join Up noch nie machen müssen.
Obwohl darunter auch 'Problemfälle' waren und auch junge Pferde (auch Hengste).

Es ist einfach Fakt, dass der Join Up ein Pferd wahnsinnig stresst (sagt auch der 'Erfinder' der Methode, nur als Anmerkung) und ich muss mit keinem Pferd so ein 'Psycho-Spiel' treiben, wenn ich genügend Zeit habe um auch mit Geduld und Konsequenz zum Ziel zu kommen.
JU wurde entwickelt, um das brutale 'Einbrechen' von Pferden zu umgehen - aber auch unter dem Aspekt, dass es ebenso schnell gehen muss.
Ich denke wir haben die Zeit (oder sollten sie haben), ein Pferd langsam auszubilden.


LG Lilly
 
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  • was für ein gebiss????? Beitrag #14
ich war nei sauer auf dich ^^
 
  • was für ein gebiss????? Beitrag #15
Off-Topic
Ging auch nicht an dich ;)
 
  • was für ein gebiss????? Beitrag #16
Zum Thema join up habe ich an anderer Stelle schon mal beschrieben, was ich - leider - selber beobachten musste:

zum Thema Join-up: das hat ein Mädel, das ich kannte, mal probiert, sie hatte ihr Wissen auch "nur" aus Büchern - das ging total schief! Fängt meistens schon damit an, daß niemand den passenden Zaun zuhause hat; sie hat sich einen Kreis aus Strohballen gebaut, der der Stute nur bis zum Bauch ging, und da ist sie erst mal einfach drübergesprungen. Als sie später an dem Punkt war, an dem das Pferd zum "Mitkommen" eingeladen wird, wurde sie vom Pferd böse in die Schulter gebissen. Nicht weil die Stute an sich böse war, nur weil das Mädel vermutlich die falschen Signale ausgesendet hat. Wer sich schon mal mit Körpersprache der Menschen befasst hat, weiß, wie schwierig es ist, schon allein die menschliche Körpersprache zu verstehen, geschweige denn die eines Pferdes.

An dem Punkt habe ich das Mädel dann rausgezogen und die Stute erst mal zur Beruhigung auf die Koppel gestellt, weil die auch total durch den Wind war. Damit habe ich mich bei ihr zwar nicht gerade beliebt gemacht, aber angesichts der Bisswunde in der Schulter fand ich es gerechtfertigt, daß ich mich eingemischt habe.

Wenn man so etwas machen möchte, sollte man da IMMER einen Profi ranlassen! Denn dabei soll ja praktisch das Wildtier im Pferd ausgegraben werden, und damit ist ein "normaler" Reiter (und dazu zähle ich mich nach 20 Jahren mit den unterschiedlichsten Pferden auch) einfach überfordert.
Von daher kann ich mich Lillys warnenden Worten nur anschließen. Ein join up ist immer eine kritische Sache und sollte nie leichtfertig in Angriff genommen werden. Keinesfalls ist ein join up ein "Allheilmittel", das beliebig jederzeit und von jedermann eingesetzt werden könnte.

Ein Element, das jedoch nicht schadet, aus dieser Vorgehensweise zu übernehmen, ist, sich mit der Körpersprache von Pferd und Mensch zu beschäftigen, die ja dem join up zugrunde liegt.
 
  • was für ein gebiss????? Beitrag #17
Hallo...

zu Join up: Also ich kann auch von Join up usw abraten!! Wenn mans nich richtig kann ..... wenn jmd dabei ist, der das professionell macht und auch KANN und dir hilft usw. und er denkt, dass diese Methode deinem Pferd (und dem Problem) hilft dann gut, aber sonst nicht!

Ich denke dein Problem ist wirklich - wie alle vor mir schon gesagt haben - einfach dies, dass dein Pferd kein Vertrauen in dich hat und somit auch nicht den Ranghöheren in dir sieht...
Diese Rangstellung solltet ihr dringend regeln, sonst KANN es passieren, das das Pferd dich nie akzeptiert und auf dich los geht...

Ich finde dabei ist die beste Lösung Bodenarbeit....
... z.B.

  • Rückwärtsrichten
  • Seitwärtsschicken
  • Hinterhand - Vorderhandwendung
  • -->> wichtig auch Führen lernen z.B. durch Papilonen wegschicken und wieder herlassen
Aber wichtig finde ich, dass du dir Helfen lässt! Denn man sollte nicht einfach ohne eine Person, die es kann an ein ROHES und JUNGES Pferd gehen und Bodenarbeit machen, weil da kannste ach viel falsch machen (genauso wie beim reiten)

Zuletzt noch mal zu eigetlichen THEMA - welches Gebiss!

Ich finde das du eine falsche Meinung hast.... ich finde, wenn man ein Pferd ohne Gebiss "führen bzw reiten" kann.. dann ist das eine Vertrauenssache zwischen Mensch und Pferd, die schwer erarbeitet wurde - aber nicht dadurch, das man einem Pferd (egal ob alt oder jung) ein Gebiss reinschmeißt, nur um es von der Koppel zu holen!!!

Also ist es egal ob Doppelgebrochenes, oder Stange!! Denn hören, tut er mit allem nur so gut wie du gut bist (also wie gut du ihm den Ranghreren usw. zeigst)

-->> da fällt mir noch was dazu ein. Mir wurde gelernt: Wenn man gut reiten kann, kann man mit Wassertrense sehr gut reiten und braucht keine Kandarre! (Die richtige Formulierung kenn ich nicht mehr:|)

P.S. Umso schärferes das Gebiss ist, dass du rein tust (und ich finde es schlimm ein Pferd "Angst" vor dem Gebiss zu machen, schon bevor man damit reitet) umso mehr kannst du an dem Pferdemaul kaputt machen.
 
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  • was für ein gebiss????? Beitrag #18
ein schärferes gebiss sollte sicher nicht die lösung sein
 
  • was für ein gebiss????? Beitrag #19
dann wäre noch die möglichkeit einfach so oft wie mögich auf die koppel zu gehen MIT HALFTER UND STRICK das dein pferd sieht: du willst was von ihm.

du "leinst" ihn an und führst ihn auf der weide NICHT richtung ausgang, sondern geh mit ihm da hin wo z.b das gras besonders schön ist, oder wo er am liebsten auf der wiese steht.
lass ihn solange an dem strick bis du wieder gehen willst (also ohne pferd, d.h. du besuchst es nur und machst eine kleine übung mit ihm dort)

damit könnte er dich und den strick als positiv sehen und dir nach längerer übungszeit sogar schon entgegenkommen wenn er dich sieht oder du ihn rufst.

(später kann man dann auch versuchen mit ihm an eine stelle gehen wo angst hat und du ihm zeigst das es nichts schlimmes ist)

versuch einfach mal alles durch und was am besten klappt, immer zu erweitern das er immer mehr tun muss um dir zu vertrauen
 
  • was für ein gebiss????? Beitrag #20
(später kann man dann auch versuchen mit ihm an eine stelle gehen wo angst hat und du ihm zeigst das es nichts schlimmes ist)
So wie ich das verstanden habe, hat das Pferd keine Angst, sondern akzeptiert Kawakim nicht als Chef (er kommt mit, aber wenn die anderen Pferde rufen, will er lieber zu ihnen zurück).
Bei sowas muss man Bodenarbeit machen und dem Pferd klarmachen, dass man der Chef ist und es nicht machen kann, was es will.

Ein Gebiss ist auf keinen Fall eine Lösung. Du fängst z.B. mit einem doppelt gebrochenen an, bis das Pferd sich auch davon losreisst. Dann nimmst du ein "schärferes" und nach einer Weile reisst sich das Pferd trotzdem wieder los. Irgendwann führst du ihn dann mit Kandare von der Koppel, aber willst, dass er beim Reiten sensibel auf Zügelhilfen reagiert.... das funktioniert nicht.
 
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