@ moonlight viel glück!:023:
@namico das ist ja schade!

@ alle danke für die vielen tollen antworten!!!:clap:
nochmal n paar fragen (macht voll spaß hier)
-kann ein pferd echt so richtig stumpf im maul werden?sodas man da ,,rumziehen,, kann ohne das das (arme) pferd dann hört??:107:
Selbstverständlich kann ein pferd im Maul abstumpfen. Das ist in einigen Fällen auch erwünscht. Man stelle sich ein Anfängerschulpferd vor, das bei jedem unbeabsichtigten Ruck im Maul Schmerzen erleidet - das arme Tier.
Die Pferdezunge ist ein Muskel. Wie jeder Muskel auch, kann die Zunge stärker werden, gleichsam hat die Zunge einen unerreicht feinen Tastsinn, daher kann man jedes noch so stumpfe Pferd wieder fein im Maul reiten.
Es gibt viele Pferde, die je nach Reiter im Maul lieber ihre Kraft oder ihr Feingefühl entscheiden lassen.
-ist das jetzt arg schlimm das ich mit sperriemenam anfang hat er irgendwann gemeint ,,die kann mich mal ich geh jetzt,, und maul aufgerissen,kopf hoch und voll stoff zur tür! voll stoff bis zur tür und ne vollbremsung vor der tür war auch dabei:037:!zum glück saß ich fets im sattel ^^ jetzt klappts aber schon super und der riemen ist schon voll locker drann!
Wenn es der Sicherheit dient, ist im Zweifelsfall alles erlaubt. Gerade junge Pferde akzeptieren anfangs das Gebiss häufig nicht, weshalb ich am Anfang mit Halfter bzw. Sidepull reite. Habe ich ein so schwieriges Pferd wie du schreibst, greife ich lieber zur Knebeltrense oder zum Olivkopfgebiss. So lernt das Pferd gleich, dass es keinen Unterschied macht, ob es das Maul aufreißt oder nicht. Meine Einwirkung bleibt (allerdings achte ich sehr darauf, nicht zu viel mit der Hand zu reiten), daher lassen die Pferde solche Unarten recht schnell, denn sie bringen keine Lösung.
-warum wird des verlangt asb ner bestimten klasse mit kandarre zu reiten?wenns doch auch mit wassertrense geht??:eusa_think:
Wie gesagt, die Kandare dient zur Verfeinerung der Hilfe. Gleichsam wirkt das Kandarengebiss anders als das Trensengebiss, in dieser Kombination kann man (je nach Vorliebe des Pferdes) etwas mehr über die Zunge, die Laden oder das Genick reiten.
Man muss immer bedenken, dass Zug am Zügel das freie nach vorn schwingen des gleichseitigen Hinterbeins behindert. Vielen Pferden fallen daher gewisse Lektionen auf Trense sehr schwer, während sie mit der Kandarenwirkung gut klar kommen.
Es gibt sehr viele verschiedene Kandarengebisse. Der größte Unterschied liegt in der Höhe der Zungenfreiheit, der Dicke und in der Länge der Anzüge (und der Aufzüge, das Verhältnis ist 1 zu 3). Von Billiggebissen kann ich daher nur abraten. Ein Kandarrengebiss sollte schwer und sehr gut ausbalanciert sein um nicht zu kanten. Die Dicke der Gebisse muss unbedingt so gewählt werden, dass das Maul des Pferdes nicht zu voll ist und sich das Gebiss schon ohne Reitereinwirkung in den Oberkiefer bohrt etc.
Das Reiten einer L oder M Dressur auf Kandare ist eigentlich nicht notwenig. Laut Ausbildungsskala des Pferdes und des Reiters, soll der Reiter allerdings in diesem Ausbildungsstadium an das feine Reiten mit Kandare gewöhnt werden. Das Pferd soll so auf größere Aufgaben vorbereitet werden, denn es darf keine Angst vor der Kandare haben. Zur Turniervorbereitung bin ich z.B. ab und zu gern locker mit Kandare ausgeritten, damit das Pferd die Kandare nie mit erschwerter Arbeit verbindet.
-kann man dresurlektionen auch ohne gebiss reiten? wenn ja warum macht das dann keiner?
Selbstverständlich kann man, das zeigen viele Ausbilder auch. Es ist nur leider nicht Jedem gegeben und es kommt natürlich auf die Lektion an, die man reiten möchte. Zum englischen Reiten gehören nun mal die 3 Hilfen Gewicht, Schenkel, Hand. Jede dieser Hilfen kann man bei entsprechender Ausbildung weglassen. Es gibt genügend behinderte (und einige nicht behinderte) Reiter, die das tagtäglich zeigen.
-wie findet ihr springen?im tv sind die hindernisse ja größer als die pferdis?!:104:.ich hab nen deal mit meinem ^^.er ,,muss,, nur so hoch/weit springen wie ich das schaff.:lol:.sieht dann sehr witzig aus wenn er in der mitte steht und ich über die hindernisse renn^^.zum glück hat mich noch keiner gesehen

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Wenns dir Spaß macht. Es gibt Pferde, die sehr gern springen und das sogar freilaufend zeigen. Springen ist für Pferde nicht schädlicher als Dressurreiten, wenn mans richtig macht. Denk mal an deine Oberschenkelmuskeln und an die Muskeln deines Pferdes. Beides in Relation zum Körper. Dann schau dir an, wo dein Köperschwerpunkt ist und der deines Pferdes. Du kannst dir dann sehr leicht selber ausrechnen, wie viel mehr Kraft dein Pferd hat. Wenn dein Pferdi Spaß daran hat, lass ihn ruhig mehr springen. Wenn du Angst um die Gesundheit hast, vermeide enge Wendungen (sollte man anfangs sowieso nie nach dem Sprung machen um dem Pferd nicht das Hakenschlagen beizubringen, das kann schwer unangenehme Nebenwirkungen :? für den Reiter haben).
danke danke danke und nochmals danke für die antworten und die kommenden antworten kim
Bitte, bitte, bitte - gern
Wenn ihr es bis hierhin geschafft habt, alles zu lesen einen herzlichen Ablaus.
Dann noch zum Schluss die Erklärung was Versammlung bedeutet.
Versammlung definiert sich in der relativen Aufrichtung des Pferdes.
Na klasse - und was heißt das jetzt? - Ist nicht so schwer.
Eine absolute Aufrichtung gibt es schon mal nicht. Das Pferd muss die vorhergehenden Punkte der Ausbildungsskala zeigen, d.h. Takt (Gleichmaß der Bewegung), Losgelassenheit (innere und äußere Losgelassenheit, das Pferd ist in der Lage die Muskulatur an und abzuspannen ohne zu verspannen), Anlehnung (Dehnung an die Hand), Schwung (Aktivität der Hinterhand) und Geraderichtung (Überwindung der natürlichen Schiefe, das Pferd tritt in jederzeit unter seinen Schwerpunkt, die Hinterhufe fussen in der Spur der Vorderhufe und nicht daneben). Dann kommt die Versammlung. Man stelle sich also ein Pferd vor, das die vorgenannten Punkte erfüllt. Dieses Pferd beugt nun die Hanken. So viel, wie das Pferd die Hanken beugt, darf es sich im Hals aufrichten. Die Schritte (Schritt), Tritte (Trab) und Sprünge (Galopp) werden dadurch kürzer und erhabener. Auf gut Deutsch: Hintern runter, Rücken hoch, Hals so weit höher wie der Hintern runter geht. Leider verlieren viele Pferde dabei die Losgelassenheit, also immer schön auf die Ausbildungsskala schielen und korrekt von hinten nach vorn reiten, sonst wirkt die ganze Sache verspannt und einfach nur lächerlich latschend. Außerdem wirds sonst ungesund.