- Mein kleiner Diego Beitrag #1
Wildkaetzchen
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Mein lieber Diego, heute musste ich mich von dir verabschieden, es ist nicht fair du wurdest nicht mal ein halbes Jahr alt.
Schon als kleiner Babyhamster musstest du viel mitmachen, du wurdest von einem Vermehrer in die Zoohandlung meiner Mutter gebracht mit deinen Geschwistern, er hat sich überhaupt nicht daran gestört das du nur halb so gross warst wie deine Geschwister und du hattest ein entzündetes dickes Auge.
Alle deine Geschwister wurden verkauft, nur dich wollte keine haben, du warst ja klein und krank. Meine Mutter fragte mich ob ich dich nicht haben will, natürlich nahm ich dich mit, ich wollte dir helfen.
Das Auge war schnell behandelt, nur wunderte ich mich über deine kleine Größe. Ich gin zum TA und dort wurde festgestellt, das deine untere und oberen Schneidezähne komplett in den Rachenraum gewachsen sind, du bist doch damals erst 7 Wochen alt gewesen, das sowas so schnell geht hat mich schockiert, danach mussten wir jeden Monat kommen um deine Zähne zu kürzen.
Irgendwann konnten sich deine Zähne von selbst abnutzen, ich war so stolz auf dich und freute mich das du endlich nicht mehr von mir geärgert werden musstest, aber klein bist du immer geblieben.
Freitag vor zwei Wochen habe ich einen kleinen Knubbel an deiner Backe entdeckt, plötzlich war er da und so gefährlich.
Ich bin Samstags gleich zum TA und dort wurde erst auf eine Backentaschenentzündung diagnostiziert und mit Antibiotika behandelt, ich sollte Montags wieder kommen. Montags war es schon doppelt so dick, Eiter war immer noch in der Backentasche, wieder Antibiotika. Mittwochs war ich nochmal mit dir da und da stand es fest, es muss ein Tumor sein, denn jetzt war es nochmal auf das doppelte gewachsen wie Montags. So groß wie eine Erbse. Es musste bösartig sein. Donnerstags bin ich zur Sicherheit zu einem zweiten TA gefahren, ich wollte das nicht wahrhaben, du warst doch noch so jung, hättest doch noch so eine schöne Zeit haben können.
Aber auch da wurde mir das selbe gesagt und solange du noch fressen würdest, könntest du noch leben, sonst müsste ich dich einschläfern lassen. Es ist schrecklich zu wissen, das man über ein Leben entscheiden muss, über dein Leben, mein Diego!
Du hast bis zum Schluß gegessen, hast mir jeden Mehlwurm aus der Hand gerissen und warst wie immer. Heute morgen habe ich gesehen, das dein Futter nich angerührt war, du lagst ganz still und wie schlafend in deiner lLieblingshöhle im Tunnelsystem. Wir haben dich begraben und hoffen, das es dir gut geht wo immer du jetzt auch bist.
Ich werde jetzt immer wieder wütend, wenn ich an diesen Vermehrer denken muss, wegen dem du in deinem jungen Leben du schon sterben musstest, das schnürt mir den Hals zu. Es tut mir leid, das ich dir nicht helfen könnte.
Schon als kleiner Babyhamster musstest du viel mitmachen, du wurdest von einem Vermehrer in die Zoohandlung meiner Mutter gebracht mit deinen Geschwistern, er hat sich überhaupt nicht daran gestört das du nur halb so gross warst wie deine Geschwister und du hattest ein entzündetes dickes Auge.
Alle deine Geschwister wurden verkauft, nur dich wollte keine haben, du warst ja klein und krank. Meine Mutter fragte mich ob ich dich nicht haben will, natürlich nahm ich dich mit, ich wollte dir helfen.
Das Auge war schnell behandelt, nur wunderte ich mich über deine kleine Größe. Ich gin zum TA und dort wurde festgestellt, das deine untere und oberen Schneidezähne komplett in den Rachenraum gewachsen sind, du bist doch damals erst 7 Wochen alt gewesen, das sowas so schnell geht hat mich schockiert, danach mussten wir jeden Monat kommen um deine Zähne zu kürzen.
Irgendwann konnten sich deine Zähne von selbst abnutzen, ich war so stolz auf dich und freute mich das du endlich nicht mehr von mir geärgert werden musstest, aber klein bist du immer geblieben.
Freitag vor zwei Wochen habe ich einen kleinen Knubbel an deiner Backe entdeckt, plötzlich war er da und so gefährlich.
Ich bin Samstags gleich zum TA und dort wurde erst auf eine Backentaschenentzündung diagnostiziert und mit Antibiotika behandelt, ich sollte Montags wieder kommen. Montags war es schon doppelt so dick, Eiter war immer noch in der Backentasche, wieder Antibiotika. Mittwochs war ich nochmal mit dir da und da stand es fest, es muss ein Tumor sein, denn jetzt war es nochmal auf das doppelte gewachsen wie Montags. So groß wie eine Erbse. Es musste bösartig sein. Donnerstags bin ich zur Sicherheit zu einem zweiten TA gefahren, ich wollte das nicht wahrhaben, du warst doch noch so jung, hättest doch noch so eine schöne Zeit haben können.
Aber auch da wurde mir das selbe gesagt und solange du noch fressen würdest, könntest du noch leben, sonst müsste ich dich einschläfern lassen. Es ist schrecklich zu wissen, das man über ein Leben entscheiden muss, über dein Leben, mein Diego!
Du hast bis zum Schluß gegessen, hast mir jeden Mehlwurm aus der Hand gerissen und warst wie immer. Heute morgen habe ich gesehen, das dein Futter nich angerührt war, du lagst ganz still und wie schlafend in deiner lLieblingshöhle im Tunnelsystem. Wir haben dich begraben und hoffen, das es dir gut geht wo immer du jetzt auch bist.
Ich werde jetzt immer wieder wütend, wenn ich an diesen Vermehrer denken muss, wegen dem du in deinem jungen Leben du schon sterben musstest, das schnürt mir den Hals zu. Es tut mir leid, das ich dir nicht helfen könnte.