- Neuzugang, sehr junge Ratte Beitrag #1
Robin77
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Hallo,
hatte ja schon erzählt, daß ich neuerdings 3 Rattenjungs im Hause habe.
Nun...seufz...eigentlich wollte ich ja (erstmal) gar keine haben, aber wie das bei mir immer so ist...na ja, lange Rede, kurzer Sinn - 3 fand´ ich ne blöde Zahl und so habe ich beschlossen noch eine dazuzuholen (Gerade Zahlen sind doch viel schöner - und ob nun 3 oder 4 macht vom "Arbeitsaufwand" auch keinen Unterschied
So - ich dann also heute losgezogen und geschaut, was da im TH so sitzt.(...ich darf ECHT nicht dort hingehen - hätte nicht viel gefehlt und ich hätte alle mitgenommen...aber die Vernunft hat mich gerade nochmal so gebremmst...
Es gab so ein paar, die ich gern genommen hätte, aber als ich Pummel sah, wusste ich: Der ist es!!
Nun gibt es mit Pummel ein Problem: Er ist erst 20 Tage alt - der einzige überlebende aus seinem Wurf (Mutter war hochschwanger im TH abgebegen worden) und die Mutter ist auch 5 Tage vorher eingegangen und seitdem wird er mit Babybrei gepeppelt (was ich jetzt auch noch etwa eine weitere Woche lang tun soll - so lange bis er halt komplett feste Nahrung zu sich nimmt.).
So, nun bin ich kein Experte in "Päppelung" (und ich hatte den Eindruck, der TH-Mann war auch nicht der Hellste was das anging)...ich wusste nicht, ob ich ihn erstmal extra lassen soll, aber dann dachte ich, daß Gesellschaft auf jeden Fall von Vorteil sein könnte - er muss ja auch Rattenverhalten lernen und nicht daß der Kleine mir noch vor Unglücklichkeit/Einsamkeit eingeht - er ist ja wirklich noch sehr jung.
Zeit für eine ordentliche VG gibt es da jetzt natürlich nicht, also hoffte ich, daß die anderen ihn vielleicht akzeptieren - sie sind ja auch noch "relativ" frisch bei mir.
Ich habe also erstmal meine Jungs einzeln an der Transportbox schnuppern lassen und sie waren total interessiert und nicht feindselig.
Ich habe dann die Box geöffnet und sie einzeln zum Kleinen gelassen (natürlich so, daß ich sofort eingreifen könnte, falls was gewesen wäre).
2 von meinen Jungs haben kurz geschaut, haben sich aber nicht weiter für Pummel interessiert, der dritte war ganz "angtan" von ihm und hat ihn angeleckt.
Natürlich wollte ich so wenig Streß wie möglich für Pummel, deshalb sollte das auch alles recht schnell gehen, damit er dann erstmal zur Ruhe kommen konnte. Habe ihn daraufhin in den Käfig der anderen gesetzt (ohne Deckel um ggf. sofort eingreifen zu können). Das lief ausgesprochen gut. Pummel war nicht schüchtern und hat sich gleich etwas umgeschaut. Er ist auch an die Futterschale und hat ein bischen geknabbert - die anderen hat das nicht gestört. Sie kamen zwar und haben an ihm gerochen, aber sie haben ihm nichts getan.
Nun ist Pummel schon einige Stunden dort im Käfig und schläft im Moment mit Gunnar zusammengekuschelt in der Hängeröhre (Gunnar ist der älteste und zudem der bissige - aber das bezieht sich nur auf Menschen...ich habe schon wieder ein paar neue Pflaster an den Fingern...seufz...). Ich denke, das ist alles so ein ganz gutes Zeichen, oder?
Habe zudem ein Schälchen mit Babybrei mit in den Käfig gestellt (da haben die anderen natürlich schon die Hälfte von weggefuttert, aber schadet nicht, oder?), damit er was da hat, wenn er Hunger bekommt (Er hat zwar wie gesagt schon am Trockenfutter geknabbert, aber ich soll ja noch eine Woche Brei zusätzlich geben).
Die TH-Mann sagte, die Überlebenschancen in dem Alter sind sehr hoch und er sei über das Gröbste hinweg. Habt ihr noch zusätzliche Tipps? Er wirkt recht kräftig, gesund und aufgeweckt, aber braucht er vielleicht sonst noch irgendwas? Habe vorhin im Eifer auch ganz vergessen, das alles noch zu fragen.
War es richtig, ihn gleich zu den Anderen zu setzen? Aber klappt ja einwanfrei soweit (vielleicht hat er "Narrenfreiheit", weil er noch ein Baby ist?) und ich denke, die Gesellschaft tut ihm sicherlich auch gut, oder?
Hatte auch ein bischen Bedenken, wegen eventuellen Krankheiten - konnte ja jetzt in diesem Fall keine Charantänezeit einhalten, aber äusserlich ist nichts zu erkennen und die Mutter war auch nicht krank laut Aussage vom TH-Mann, sondern von Anfang an extrem geschwächt wegen schlechter Haltung und da hat dann wohl der Streß durch den Umzug ins TH während der Schwangerschaft und das Säugen der Jungen letztenendes zum Tode geführt - war wohl alles zuviel für die Arme.
Milben wäre mir ein absoluter Graus, aber es ist nichts zu erkennen und wenn er die mitgebracht haben sollte, ist das ja gut behandelbar (soll heissen, dadurch würden meine 3 nicht in Todesgefahr schweben). Augen sind klar und der After ist nicht verklebt. Das Fell schaut gepflegt aus. Muss ich sonst noch auf irgendwas spezielles achten?
Ansonsten lasse ich in jetzt die ersten Tage erstmal in Ruhe, vermeide Streß, beobachte, wie er so im Käfig und mit den Anderen zurechtkommt und stelle ihm seinen Brei zur Verfügung....und wie gesagt, falls ihr noch Tipps für mich habt: immer her damit
hatte ja schon erzählt, daß ich neuerdings 3 Rattenjungs im Hause habe.
Nun...seufz...eigentlich wollte ich ja (erstmal) gar keine haben, aber wie das bei mir immer so ist...na ja, lange Rede, kurzer Sinn - 3 fand´ ich ne blöde Zahl und so habe ich beschlossen noch eine dazuzuholen (Gerade Zahlen sind doch viel schöner - und ob nun 3 oder 4 macht vom "Arbeitsaufwand" auch keinen Unterschied
So - ich dann also heute losgezogen und geschaut, was da im TH so sitzt.(...ich darf ECHT nicht dort hingehen - hätte nicht viel gefehlt und ich hätte alle mitgenommen...aber die Vernunft hat mich gerade nochmal so gebremmst...
Es gab so ein paar, die ich gern genommen hätte, aber als ich Pummel sah, wusste ich: Der ist es!!
Nun gibt es mit Pummel ein Problem: Er ist erst 20 Tage alt - der einzige überlebende aus seinem Wurf (Mutter war hochschwanger im TH abgebegen worden) und die Mutter ist auch 5 Tage vorher eingegangen und seitdem wird er mit Babybrei gepeppelt (was ich jetzt auch noch etwa eine weitere Woche lang tun soll - so lange bis er halt komplett feste Nahrung zu sich nimmt.).
So, nun bin ich kein Experte in "Päppelung" (und ich hatte den Eindruck, der TH-Mann war auch nicht der Hellste was das anging)...ich wusste nicht, ob ich ihn erstmal extra lassen soll, aber dann dachte ich, daß Gesellschaft auf jeden Fall von Vorteil sein könnte - er muss ja auch Rattenverhalten lernen und nicht daß der Kleine mir noch vor Unglücklichkeit/Einsamkeit eingeht - er ist ja wirklich noch sehr jung.
Zeit für eine ordentliche VG gibt es da jetzt natürlich nicht, also hoffte ich, daß die anderen ihn vielleicht akzeptieren - sie sind ja auch noch "relativ" frisch bei mir.
Ich habe also erstmal meine Jungs einzeln an der Transportbox schnuppern lassen und sie waren total interessiert und nicht feindselig.
Ich habe dann die Box geöffnet und sie einzeln zum Kleinen gelassen (natürlich so, daß ich sofort eingreifen könnte, falls was gewesen wäre).
2 von meinen Jungs haben kurz geschaut, haben sich aber nicht weiter für Pummel interessiert, der dritte war ganz "angtan" von ihm und hat ihn angeleckt.
Natürlich wollte ich so wenig Streß wie möglich für Pummel, deshalb sollte das auch alles recht schnell gehen, damit er dann erstmal zur Ruhe kommen konnte. Habe ihn daraufhin in den Käfig der anderen gesetzt (ohne Deckel um ggf. sofort eingreifen zu können). Das lief ausgesprochen gut. Pummel war nicht schüchtern und hat sich gleich etwas umgeschaut. Er ist auch an die Futterschale und hat ein bischen geknabbert - die anderen hat das nicht gestört. Sie kamen zwar und haben an ihm gerochen, aber sie haben ihm nichts getan.
Nun ist Pummel schon einige Stunden dort im Käfig und schläft im Moment mit Gunnar zusammengekuschelt in der Hängeröhre (Gunnar ist der älteste und zudem der bissige - aber das bezieht sich nur auf Menschen...ich habe schon wieder ein paar neue Pflaster an den Fingern...seufz...). Ich denke, das ist alles so ein ganz gutes Zeichen, oder?
Habe zudem ein Schälchen mit Babybrei mit in den Käfig gestellt (da haben die anderen natürlich schon die Hälfte von weggefuttert, aber schadet nicht, oder?), damit er was da hat, wenn er Hunger bekommt (Er hat zwar wie gesagt schon am Trockenfutter geknabbert, aber ich soll ja noch eine Woche Brei zusätzlich geben).
Die TH-Mann sagte, die Überlebenschancen in dem Alter sind sehr hoch und er sei über das Gröbste hinweg. Habt ihr noch zusätzliche Tipps? Er wirkt recht kräftig, gesund und aufgeweckt, aber braucht er vielleicht sonst noch irgendwas? Habe vorhin im Eifer auch ganz vergessen, das alles noch zu fragen.
War es richtig, ihn gleich zu den Anderen zu setzen? Aber klappt ja einwanfrei soweit (vielleicht hat er "Narrenfreiheit", weil er noch ein Baby ist?) und ich denke, die Gesellschaft tut ihm sicherlich auch gut, oder?
Hatte auch ein bischen Bedenken, wegen eventuellen Krankheiten - konnte ja jetzt in diesem Fall keine Charantänezeit einhalten, aber äusserlich ist nichts zu erkennen und die Mutter war auch nicht krank laut Aussage vom TH-Mann, sondern von Anfang an extrem geschwächt wegen schlechter Haltung und da hat dann wohl der Streß durch den Umzug ins TH während der Schwangerschaft und das Säugen der Jungen letztenendes zum Tode geführt - war wohl alles zuviel für die Arme.
Milben wäre mir ein absoluter Graus, aber es ist nichts zu erkennen und wenn er die mitgebracht haben sollte, ist das ja gut behandelbar (soll heissen, dadurch würden meine 3 nicht in Todesgefahr schweben). Augen sind klar und der After ist nicht verklebt. Das Fell schaut gepflegt aus. Muss ich sonst noch auf irgendwas spezielles achten?
Ansonsten lasse ich in jetzt die ersten Tage erstmal in Ruhe, vermeide Streß, beobachte, wie er so im Käfig und mit den Anderen zurechtkommt und stelle ihm seinen Brei zur Verfügung....und wie gesagt, falls ihr noch Tipps für mich habt: immer her damit