Hallo!
Also erstmal: vielen, vielen lieben Dank für eure Antworten!!!!!
Ich versuche mal die Gesamtsituation der Tiere in einem Rundumschlag zu beschreiben und dabei auf eure Meinungen, Fragen ect. einzugehen.
Vor 16 Monaten habe ich aus der Uni eine 5-er Gruppe weibliche Labormäuse bei mir aufgenommen. Inzwischen zeigen die deutliche Alterserscheinungen und eine ist vor kurzem gestorben

. Damit keine allein sein muss, wenn die anderen verstorben sind, hat mir mein Freund 3 neue geschenkt (leider aus einer Tierhandlung). Als diese hier ankamen waren sie noch im Flohalter, also sehr jung. Bei zweien von den angeblich weibl. Mäusen sind Hoden gewachsen... Ich hab sie kastrieren lassen. Außerdem bestätigt sich mehr und mehr der Verdacht, dass es langhaarige Mäuse sind. Bin aber noch nicht 100% sicher. Ich werd sobald ich die Adresse hab dem Vet.-amt Bescheid geben, hoffe das bringt auch was, denn ich bin stinksauer!:twisted:!!
Die Etappenmethode ist (im kurzen) erst Badewanne, dann von klein nach groß. Das funktionierte auch ganz gut und alle haben ganz lieb miteinander gekuschelt, ABER sobald es ums Fressen ging gab es Probleme: Die Albinos haben den Kleinen das Fressen abgejagt, am meisten war Max betroffen, da er durch die Milben am schwächsten ist. Das ist für seinen Gesundheitszustand natürlich kontraproduktiv. Vorhin hab ich die Gruppen wegen erneutem Streit getrennt :? . Es gab allerdings nie agressive Auseinandersetzungen! Entweder Futterstreit oder die Weißen haben Max beim Schmusen weh getan. Dazu ist anzumerken, dass die Labormäuse inzwischen Fressen als Lebensinhalt betrachten.

Anders gesagt: die Labormäuse haben in der vergangenen Woche tüchtig zugelegt, während die Kleinen.. naja.
Heute hab ich ne Kräutermischung und eine Gemüsemischung als Nahrungsergänzung gekauft. Ich hoffe damit kann ich den Kurzen alle notwendigen Nährstoffe geben und den Alten zu einer Gewichtsabnahme verhelfen. Zusätzlich hab ich nen Mineralstein bei den Kleinen (sie lecken auch fleißig daran, das haben die Labormäuse nie gemacht)
Wie ist das mit den Kapseln? Sind das nur B-Vitamine?
Die Milben wurden beim TA nicht genau bestimmt, aber sie sind nicht mit menschlichem Auge erkennbar. Den Käfig habe ich gründlich mit Essig gereinigt und auslüften lassen. Reicht das oder muss ich nochmal richtig desinfizieren? Könnte ich auch Povidon-Jod verwenden? (Das hab ich sowieso zuhause.)
Ich denke auch, dass die Behandung aller Mäuse mit Stonghold sinnvoll ist, da auf diese Weise der Milbenstress von Max minimiert wird. Einfrieren von Streu, Heu, Stroh und Einrichtung ist leider kaum realisierbar, da ich nur ein kleines Gefrierfach zur Verfügung habe.
Ich schreib morgen (also nach dem Aufstehen) noch etwas mehr, mir wirds grad zu spät und ich hab Schluckauf
liebe Grüße Okapi und die Mäusebande
Jetzt sind die kleinen Mäuse zum ersten Mal in einem richtig durchlüfteten Gitterkäfig. Sobald wir alle Materialien hier haben, werden wir ein Trenngitter basteln, so verlieren sich die Gruppen nicht aus der Nase, keine Gruppe muss in meinem Plaste-Käfig vegetieren und ich kann die Tiere ihren Bedürfnissen entsprechend füttern.
Den nächsten gemeinsamen Versuch mach ich, wenn Max wieder fit ist und alle drei Mäuse etwas größer sind.
Tut mir leid, dass ich soviel geschrieben habe, aber die Mäusesituation wühlt mich grad so auf.