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  • Milben Beitrag #1
Okapi

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Hallo!

Eines meiner Mäuschen hat Milben (Alle Mäuse wurden mit Stronghold behandelt) und ich hab auf diebrain gelesen, das Mineral- und Vitaminbedarf erhöht sind.
Gibt es Präparate, die für Mäuse geeignet sind? Ich möchte, dass Max bald wieder so vorwitzig ist wie früher!


Ist es ok wenn ich die Vergesellschaftung mit meinen älteren Mäusen fortfahre, oder ist das zu viel Stress? (Mit der erkrankten Maus gab es den meisten Ärger :( ) Ich mach die Etappenmethode (seit Montag) aber außerhalb der Badewanne streiten sie sich. (hab sie jetzt zum zweiten mal zurückgestuft)

viele Grüße von March, Meggy, Lisa, Selma, Max, Moritz und Susi
 
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  • Milben Beitrag #2
Also durch Stress, wird die Verbreitung der Milben gefördert. Durch Stress oder ein angegriffenes Immunsystem können Milben auch ausbrechen. Aber ich finde es vollkommen unnötig, das die anderen Tiere, wenn sie natürlich keine Milben haben, auch behandelt werden. Unnötig Chemie sollte man vermeiden.
Den Milben sind überall, im Heu, Sreu usw. auch auf den Tieren, nur wenn sie gesund sind, macht es ihnen nichts aus und die Milben können sich nicht schlagartig vermehren, so das sie den Tieren gefährlich werden.
 
  • Milben Beitrag #3
Hej...

Vitamine: da gibt es das fantastische B-Komplex von Ratiopharm in Kapseln in der Apotheke... eine Kapsel und etwas Zucker auf 125ml Wasser... schmeckt allerdings eklig.... Inge von der dosiert es direkt über Sahne... da weiß ich aber das Verhältnis nicht... vielleicht fragst du sie einfach direkt? das Zeug ist ein wahres Wundermittel... wird beim TA auch öfters nach OPs oder an angeschlagene Tiere direkt gespritzt!

Was für MIlben sind es denn überhaupt? Reude?
davon hängt das weitere Vorgehen ab... bei Roter Vogelmilbe oder so muß man sogar die ganze Wohnung ausnebeln...

also ich würde ehrlich gesagt auch zur Sicherheit alle Tiere punkten und in Quarantäne setzen... natürlich so schonend wie möglihc... Käfige auswischen und desinifzieren (mit Bactazol) und Tiere wieder zurück... Einrichtung auskochen und für 48 STunden einfrieren... ich hatte erst einmal Räude im Bestand, aber es ist für Farbmäuse definitiv äußerst unschön...manche Tiere neigen dazu, "kratzmäuse" zu werden, und es haben sich bei mir auch die gesunden Tiere die Ohren blutig gekratzt.....

ich friere seitdem Heu, Futter, Späne, Einrichtung, usw ein, damit ich mir gar nicht erst Milben einschleppe .... aber vermutlich bin ich da etwas paranoid :)

Vergesellschaftung: was für Gruppierungen willst du vergesellschaften und welche Geschlechter haben die Tiere.... ? was ist Etappenmethode? KLeinsetzen und dann größer?

wenn es nur Mädchen sind, dann guck mal hier: die Methode ist immernoch am besten, auch Käfigwechselmethode ist nicht schlecht... wird alles auf der HP erklärt.... aber manchmal klappt es einfach nicht....

viele Grüße
syrinx
 
  • Milben Beitrag #4
hallo !!
Du solltest was tun für das Immunsystem der Mäuse .... auf keinen Fall weiteren Stress ( keine Mäuse mehr dazu ) !!!
Wenn du wieder diese ekeligen Tierchen siehst dann hol am besten alles Heu und Streu raus und leg den Käfig mit Zewa aus oder Toilettenpapier ( 2 bis 3 Lagen übereinander )!!!!
KEIN ZEITUNGSPAPIER !!!
Allerdings solltest du täglich diese Einlage erneuern !!!
Käfig und andere Teile gut reinigen !!
Die Mäuse fühlen sich darin auch wohl und verstecken sich unter dem Zewa !!!
Wenn das Immunsystem wieder in Ordnung ist kannst du wieder Streu benutzen.
Anstatt zum TA würd ich zu ner Tierheilpraktikerin oder zu nem Heilpraktiker gehen , das ist für die kleinen Mäuschen immer besser und ich kann aus Erfahrung sagen das Sie darauf super gut ansprechen ;-)))
Auf jeden fall besser als die TA Hammermedikamente !!!!!!!!!!!
LG Tanja
 
  • Milben Beitrag #5
hej...

wenn man die Milben sieht, dann spricht das sehr für TropRat-MIlb oder Rot VogMilb, ... da ist es mit Zewa usw nicht getan... die gehen auch auf den Menschen und da MUSS man die Wohnung mit ausnebeln, weil sich diese Tiere nicht auf dem Wirt aufhalten, sondern sich selbstständig fortbewegen... bei der findet man ausführliche (ERfahrungs) Berichte...

von Heilpraktiker halte ich in diesem Falle gar nichts... milben müssen mit Stronghold oder ähnlichem behandelt werden und die Umgebung der Tiere gleich mit..... und das konsquent und ordenltich, sonst hat man die Milben sofort wieder!
RotVOgMIlb oder TropRatmilb können auch ohne weiteres Tiere töten! und das ist nicht übertrieben!

natürlich brauchen die Tiere Ruhe und müssen ihr Immunsystem stärken,... das geht jedoch nur, wenn sie frei von Milben sind, denn MIlben, egal welcher Art, bedeuten enormen Stress für die Tiere...

also: erstmal milben abtöten, Käfig desinifzieren,... Stroh, Heu, usw einfrieren und Tiere wieder zurück!
Rotlicht sollte man gestressten Tieren übrigens immer zukommen lassen...entspannt die Tiere ungemein!

grüße
syrinx
 
  • Milben Beitrag #6
Ich tu immer wenn ich neues Heu, Stroh oder Einstreu kaufe, das erst mal einen Tag lang in den Gefrierschrank, damit die Mausis erst gar keine Milben bekommen können.
Solltest du demnächst vielleicht auch tun.

Gruß
Anna :)
 
  • Milben Beitrag #7
Hej...

hatte ich ja auch schon empfohlen... gerade Heu oder Dinge aus Zoogeschäften... allerdings reicht ein Tag einfrieren bei den gängigen Milben kaum aus... es sollte mindestens für 48 Stunden eingefroren werden... manche empfehlen sogar 5 Tage...

grüße
syrinx
 
  • Milben Beitrag #8
Hallo!

Also erstmal: vielen, vielen lieben Dank für eure Antworten!!!!!

Ich versuche mal die Gesamtsituation der Tiere in einem Rundumschlag zu beschreiben und dabei auf eure Meinungen, Fragen ect. einzugehen.

Vor 16 Monaten habe ich aus der Uni eine 5-er Gruppe weibliche Labormäuse bei mir aufgenommen. Inzwischen zeigen die deutliche Alterserscheinungen und eine ist vor kurzem gestorben :cry: . Damit keine allein sein muss, wenn die anderen verstorben sind, hat mir mein Freund 3 neue geschenkt (leider aus einer Tierhandlung). Als diese hier ankamen waren sie noch im Flohalter, also sehr jung. Bei zweien von den angeblich weibl. Mäusen sind Hoden gewachsen... Ich hab sie kastrieren lassen. Außerdem bestätigt sich mehr und mehr der Verdacht, dass es langhaarige Mäuse sind. Bin aber noch nicht 100% sicher. Ich werd sobald ich die Adresse hab dem Vet.-amt Bescheid geben, hoffe das bringt auch was, denn ich bin stinksauer!:twisted:!!

Die Etappenmethode ist (im kurzen) erst Badewanne, dann von klein nach groß. Das funktionierte auch ganz gut und alle haben ganz lieb miteinander gekuschelt, ABER sobald es ums Fressen ging gab es Probleme: Die Albinos haben den Kleinen das Fressen abgejagt, am meisten war Max betroffen, da er durch die Milben am schwächsten ist. Das ist für seinen Gesundheitszustand natürlich kontraproduktiv. Vorhin hab ich die Gruppen wegen erneutem Streit getrennt :? . Es gab allerdings nie agressive Auseinandersetzungen! Entweder Futterstreit oder die Weißen haben Max beim Schmusen weh getan. Dazu ist anzumerken, dass die Labormäuse inzwischen Fressen als Lebensinhalt betrachten. :( Anders gesagt: die Labormäuse haben in der vergangenen Woche tüchtig zugelegt, während die Kleinen.. naja.

Heute hab ich ne Kräutermischung und eine Gemüsemischung als Nahrungsergänzung gekauft. Ich hoffe damit kann ich den Kurzen alle notwendigen Nährstoffe geben und den Alten zu einer Gewichtsabnahme verhelfen. Zusätzlich hab ich nen Mineralstein bei den Kleinen (sie lecken auch fleißig daran, das haben die Labormäuse nie gemacht)
Wie ist das mit den Kapseln? Sind das nur B-Vitamine?

Die Milben wurden beim TA nicht genau bestimmt, aber sie sind nicht mit menschlichem Auge erkennbar. Den Käfig habe ich gründlich mit Essig gereinigt und auslüften lassen. Reicht das oder muss ich nochmal richtig desinfizieren? Könnte ich auch Povidon-Jod verwenden? (Das hab ich sowieso zuhause.)
Ich denke auch, dass die Behandung aller Mäuse mit Stonghold sinnvoll ist, da auf diese Weise der Milbenstress von Max minimiert wird. Einfrieren von Streu, Heu, Stroh und Einrichtung ist leider kaum realisierbar, da ich nur ein kleines Gefrierfach zur Verfügung habe.


Ich schreib morgen (also nach dem Aufstehen) noch etwas mehr, mir wirds grad zu spät und ich hab Schluckauf :(

liebe Grüße Okapi und die Mäusebande



Jetzt sind die kleinen Mäuse zum ersten Mal in einem richtig durchlüfteten Gitterkäfig. Sobald wir alle Materialien hier haben, werden wir ein Trenngitter basteln, so verlieren sich die Gruppen nicht aus der Nase, keine Gruppe muss in meinem Plaste-Käfig vegetieren und ich kann die Tiere ihren Bedürfnissen entsprechend füttern.

Den nächsten gemeinsamen Versuch mach ich, wenn Max wieder fit ist und alle drei Mäuse etwas größer sind.

Tut mir leid, dass ich soviel geschrieben habe, aber die Mäusesituation wühlt mich grad so auf.
 
  • Milben Beitrag #9
Woran kann man denn überhaupt erkennen das eine Maus Milben hat?
Hab jetz Angst das meine Mausis auch Milben kriegen, weil ich alles immer nur nen Tag eingefroren hab :(
Aber bis jetz sind beide ja noch topfit

Gruß
Anna
 
  • Milben Beitrag #10
also bei Max war das so:

- Ohren schuppig und innen gerötet, später hat er die Ohren immer angelegt
- er ist oft vor Schmerz gesprungen (kann schlecht beschreiben, wie das aussieht - ist aber vom normalen rumspringen unterscheidbar)
- Katzenbuckel
- struppiges Fell (als sie hier ankamen hatten alle drei noch struppiges (Baby?-) Fell, das von Moritz und Susi ist inzwischen angelegt, Max' nicht; es könnte auch genetisch veranlgt sein, aber das wird sich wohl in den nächsten Wochen zeigen)

Ich glaube ich habs viel zu spät entdeckt...:(, weil ich mit sowas keine Erfahrung habe (die anderen Mäuse waren nie krank).

Inzwischen richtet er die Ohren wieder auf!!!
 
  • Milben Beitrag #11
Danke für die Antwort.
Armer Max, ich hoffe es geht dem Mäuschen bald wieder gut!

Hab noch nie ne gesunde Maus gesehn die struppiges Fell hat, aber vielleicht is es ja wirklich ne Langhaarmaus oder es wird wieder schön glatt wenn dann die Milben weg sind.

Gruß
Anna
 
  • Milben Beitrag #12
Seit ich die Gruppen wieder getrennt habe kriegen sich Max und Moritz in die Haare! Dabei sind die doch kastriert.:?
Hoffentlich bin ich nur überempfindlich, meine alten Damen haben sich schon ewig nicht mehr gezankt.
 
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