- Hase durch TÄ verletzt? Beitrag #1
DieSchnuffels
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Hallo,
es geht mir einfach nicht aus dem Kopf was mit unserem Schnuppi passiert ist (Unter Regenbogenbrücke steht schon was).
Ich hätte gerne Eure Meinung dazu gehabt.
Sachverhalt:
Am Freitag 27.06.08 war ich ja mit Schnuppi,dem Hasen meiner Mutter beim TA zum Krallen schneiden. Als wir dran waren und sie ihn aus der Transportbox holte, fing er so furchtbar zu zappeln an, dass er sich so ziemlich alle Krallen abgerissen hatte. Wie er das geschafft hat ist mir schleierhaft. Also die TÄ und die Helferin auf den Boden mit ihm um Schadensbegrenzung zu betreiben. Die Helferin hat ihn erst an ihren Bauch gedrückt und wie die sahen,dass er wie blöd blutete an einem Vorder-und einem Hinterbein,da hat die TÄ ihn genommen und die Helferin hat Verbandszeug geholt. Dann wieder Wechsel und die TÄ hat ihm die beiden Beinchen verbunden,damit die Blutung aufhört. Sie meinte sowas hat noch kein Hase fertig gebracht sich die Krallen abzureissen durchs zappeln. Dann wurde er in den Korb zurückgesetzt und sie sagte die Verbände müssten am nächsten Tag wieder abgenommen werden.
Ich dumme Nuss habe natürlich gedacht,die Verbände würden ihn stören und er würde deshalb nur rumliegen. (ans Wasser und futter kam er gut ran in der Box) Meine Schwester brachte ihn dann am Mittag wieder zu meiner Mutter nach Hause und auch sie dachte die Verbände seien Schuld,dass er nicht hoppeln mag.
Jetzt hatte mein Bruder aber Samstag angerufen und meinte der Hase würde nicht mehr aufstehen können. Er läge auch in seinen Exkrementen. Also hat er ihn geschnappt und ist in die Tierklinik gefahren. Die meinten er hätte sich am Hinterbein eine Entzündung eingefangen und bekam einen neuen Verband und Baytril.
Aber bis Montag 30.06.08 wurde es nicht besser. Ich war bei meiner Mutter zu besuch,da diese frei hatte und sie sagte mir er könne hinten überhaupt kein Beinchen mehr bewegen.Sie musste ihm immer Wasser und Futter hinhalten. Dann haben wir den Käfig gesäubert, wir hatten nur Heu drin weil der TA aus der Klinik das so "angeordnet" hatte. Meiner Schwester fiel dann auf,dass sein Po offen war. Wir haben ihm dann Fussmatten in den Käfig gelegt,weil er immer aufstehen wollte,er aber nur vornen hoch kam. Es war wirklich furchtbar. Wir waren alle geschockt und ratlos.
Mein Bruder wollte am Dienstag nochmal zum TA,aber ich habe gesagt wir könnten ihn so nicht lassen.Meine Mutter wäre ja den ganzen Tag nicht daheim gewesen. Also rief ich meinen Freund an und wir fuhren noch am selben Abend (Montag) in die Tierklinik. (Er ging solange mit meiner Tochter Eis essen,sie sollte es nicht so mitbekommen).
Die TÄ dort untersuchte ihn sehr gewissenhaft. Und machte einen Reflextest... hinten keine Reaktion,nur ein seeehr leichtes Zucken.Vornen zog er sofort die Beine weg. Nach längerem hin und her überlegen beschlossen wir ihn gehen zu lassen. So schwer es mit fiel, ich denke es war das einzig richtige. Er hätte wohl nie wieder gehen können....
So blieb ich bei ihm und streichelte und beruhigte ihn sanft,bis er um 21:46 Uhr seinen letzten Atemzug tat.....
Ich bin so furchtbar ratlos... War es vielleicht durch den TA Besuch am Freitag? Es ist die einzige plausible Erklärung die mir einfällt, davor war er total fit. Und erst seit nach dem "Krallenschneiden" war es so....
Wir sind alle geschockt,sogar meine kleine Tochter.
Was sagt Ihr dazu?
Entschuldigt den Roman, aber ich wollte alles so genau wie möglich beschreiben....
Todtraurige Grüsse
Marina
es geht mir einfach nicht aus dem Kopf was mit unserem Schnuppi passiert ist (Unter Regenbogenbrücke steht schon was).
Ich hätte gerne Eure Meinung dazu gehabt.
Sachverhalt:
Am Freitag 27.06.08 war ich ja mit Schnuppi,dem Hasen meiner Mutter beim TA zum Krallen schneiden. Als wir dran waren und sie ihn aus der Transportbox holte, fing er so furchtbar zu zappeln an, dass er sich so ziemlich alle Krallen abgerissen hatte. Wie er das geschafft hat ist mir schleierhaft. Also die TÄ und die Helferin auf den Boden mit ihm um Schadensbegrenzung zu betreiben. Die Helferin hat ihn erst an ihren Bauch gedrückt und wie die sahen,dass er wie blöd blutete an einem Vorder-und einem Hinterbein,da hat die TÄ ihn genommen und die Helferin hat Verbandszeug geholt. Dann wieder Wechsel und die TÄ hat ihm die beiden Beinchen verbunden,damit die Blutung aufhört. Sie meinte sowas hat noch kein Hase fertig gebracht sich die Krallen abzureissen durchs zappeln. Dann wurde er in den Korb zurückgesetzt und sie sagte die Verbände müssten am nächsten Tag wieder abgenommen werden.
Ich dumme Nuss habe natürlich gedacht,die Verbände würden ihn stören und er würde deshalb nur rumliegen. (ans Wasser und futter kam er gut ran in der Box) Meine Schwester brachte ihn dann am Mittag wieder zu meiner Mutter nach Hause und auch sie dachte die Verbände seien Schuld,dass er nicht hoppeln mag.
Jetzt hatte mein Bruder aber Samstag angerufen und meinte der Hase würde nicht mehr aufstehen können. Er läge auch in seinen Exkrementen. Also hat er ihn geschnappt und ist in die Tierklinik gefahren. Die meinten er hätte sich am Hinterbein eine Entzündung eingefangen und bekam einen neuen Verband und Baytril.
Aber bis Montag 30.06.08 wurde es nicht besser. Ich war bei meiner Mutter zu besuch,da diese frei hatte und sie sagte mir er könne hinten überhaupt kein Beinchen mehr bewegen.Sie musste ihm immer Wasser und Futter hinhalten. Dann haben wir den Käfig gesäubert, wir hatten nur Heu drin weil der TA aus der Klinik das so "angeordnet" hatte. Meiner Schwester fiel dann auf,dass sein Po offen war. Wir haben ihm dann Fussmatten in den Käfig gelegt,weil er immer aufstehen wollte,er aber nur vornen hoch kam. Es war wirklich furchtbar. Wir waren alle geschockt und ratlos.
Mein Bruder wollte am Dienstag nochmal zum TA,aber ich habe gesagt wir könnten ihn so nicht lassen.Meine Mutter wäre ja den ganzen Tag nicht daheim gewesen. Also rief ich meinen Freund an und wir fuhren noch am selben Abend (Montag) in die Tierklinik. (Er ging solange mit meiner Tochter Eis essen,sie sollte es nicht so mitbekommen).
Die TÄ dort untersuchte ihn sehr gewissenhaft. Und machte einen Reflextest... hinten keine Reaktion,nur ein seeehr leichtes Zucken.Vornen zog er sofort die Beine weg. Nach längerem hin und her überlegen beschlossen wir ihn gehen zu lassen. So schwer es mit fiel, ich denke es war das einzig richtige. Er hätte wohl nie wieder gehen können....
So blieb ich bei ihm und streichelte und beruhigte ihn sanft,bis er um 21:46 Uhr seinen letzten Atemzug tat.....
Ich bin so furchtbar ratlos... War es vielleicht durch den TA Besuch am Freitag? Es ist die einzige plausible Erklärung die mir einfällt, davor war er total fit. Und erst seit nach dem "Krallenschneiden" war es so....
Wir sind alle geschockt,sogar meine kleine Tochter.
Was sagt Ihr dazu?
Entschuldigt den Roman, aber ich wollte alles so genau wie möglich beschreiben....
Todtraurige Grüsse
Marina