- Der Rabauke in der Welpenspielstunde Beitrag #1
Yade
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Hallo,
Ich schreib's mal so provokativ, obwohl mir natürlich klar ist, daß der Kontakt zu Gleichartigen super wichtig in der Prägephase ist: Bringt die Welpenstunde überhaupt was?
Wir haben seit 6 Wochen eine kleines süßes Dalamtinermädchen (ca. 15 Wochen alt jetzt) und waren eigentlich schon sofort in eine Welpenstunde gegangen. Auch wenn es mein erster Hund ist, halte ich die Trainerin dort für sehr kompetent, da ich mich lange vor der Anschaffung des Tieres schon mit einigen Büchern eingelesen habe, wovon ich auch fast alles darin wiederfinde, was sie vermittelt. Das Gelände ist angeschlossen an das örtliche Tierheim und eingezäunt. Die Gruppengröße variierte für meine Kaily jedesmal (2-7 Welpen), was ich zwar nicht optimal finde, aber schlecht ändern kann.
Nun ist meine Kaily schon von Anfang an die Temperamentvollste aller Welpen in ihrer jeweiligen Gruppe gewesen, die die anderen auch mal im Freispiel über's Gelände gejagt hat. Ich denke, dass das auch noch im normalen Rahmen wäre, wäre nicht das Knurren, das sie dann von sich gibt. Das Knurren scheint nicht aggressiv gemeint zu sein (sie schnappt nicht nach der Trainerin, wenn sie meine Hündin von Ihrem Opfer trennt), sondern eher von der Art akkustisch Eindruck schinden zu wollen :lol:.
Zudem fällt es ihr im Vergleich zu anderen Welpen extrem schwer eine Niederlage zu akzeptieren oder sich als Sieger der Rangelei zufrieden zu geben, so daß es sich oft zu einem ziemlichen Gerangel hochschaukelt. Die Trainerin löst die Situtation zwar immer dann auf, wenn es zu heftig wird (Schnauzgriff, Nackengriff/Rückenlegen, bis hin zu Wasserspritzer), was mich aber etwas wundert ist, daß sich das Verhalten in den 6 Wochen so gut wie gar nicht gebessert hat.
Ich stelle fest, daß es bei Hunden, die gleich groß oder kleiner sind (z.B. Jack-Russels) öfter auftritt, besonders da Terrier ja nicht unbedingt dafür bekannt sind schnell nachzugeben
. Mit größeren Spielkameraden rangelt sie genauso, verfällt aber weniger in dieses "Knurren". Zu Hause (auch beim Spielen mit dem 1jährigen Nachbar Collie-Mix) oder beim Spiel mit meinem 5jährigen Sohn knurrt sie nicht.
Ich würde das Knurren aber am liebsten irgendwie abstellen, da ich fürchte, daß es von fremden Hunden bzw. Menschen ggf. irgendwann mal falsch interpretiert werden könnte. Ich hatte gehofft, daß sie in der Welpenstunde gerade so was (was für mich zum Sozialverhalten zählt) lernt, aber irgendwie ändert sich das nicht erkennbar.
Ist das normal? Wie war/ist es bei euch?
Ich schreib's mal so provokativ, obwohl mir natürlich klar ist, daß der Kontakt zu Gleichartigen super wichtig in der Prägephase ist: Bringt die Welpenstunde überhaupt was?
Wir haben seit 6 Wochen eine kleines süßes Dalamtinermädchen (ca. 15 Wochen alt jetzt) und waren eigentlich schon sofort in eine Welpenstunde gegangen. Auch wenn es mein erster Hund ist, halte ich die Trainerin dort für sehr kompetent, da ich mich lange vor der Anschaffung des Tieres schon mit einigen Büchern eingelesen habe, wovon ich auch fast alles darin wiederfinde, was sie vermittelt. Das Gelände ist angeschlossen an das örtliche Tierheim und eingezäunt. Die Gruppengröße variierte für meine Kaily jedesmal (2-7 Welpen), was ich zwar nicht optimal finde, aber schlecht ändern kann.
Nun ist meine Kaily schon von Anfang an die Temperamentvollste aller Welpen in ihrer jeweiligen Gruppe gewesen, die die anderen auch mal im Freispiel über's Gelände gejagt hat. Ich denke, dass das auch noch im normalen Rahmen wäre, wäre nicht das Knurren, das sie dann von sich gibt. Das Knurren scheint nicht aggressiv gemeint zu sein (sie schnappt nicht nach der Trainerin, wenn sie meine Hündin von Ihrem Opfer trennt), sondern eher von der Art akkustisch Eindruck schinden zu wollen :lol:.
Zudem fällt es ihr im Vergleich zu anderen Welpen extrem schwer eine Niederlage zu akzeptieren oder sich als Sieger der Rangelei zufrieden zu geben, so daß es sich oft zu einem ziemlichen Gerangel hochschaukelt. Die Trainerin löst die Situtation zwar immer dann auf, wenn es zu heftig wird (Schnauzgriff, Nackengriff/Rückenlegen, bis hin zu Wasserspritzer), was mich aber etwas wundert ist, daß sich das Verhalten in den 6 Wochen so gut wie gar nicht gebessert hat.
Ich stelle fest, daß es bei Hunden, die gleich groß oder kleiner sind (z.B. Jack-Russels) öfter auftritt, besonders da Terrier ja nicht unbedingt dafür bekannt sind schnell nachzugeben
Ich würde das Knurren aber am liebsten irgendwie abstellen, da ich fürchte, daß es von fremden Hunden bzw. Menschen ggf. irgendwann mal falsch interpretiert werden könnte. Ich hatte gehofft, daß sie in der Welpenstunde gerade so was (was für mich zum Sozialverhalten zählt) lernt, aber irgendwie ändert sich das nicht erkennbar.
Ist das normal? Wie war/ist es bei euch?