probleme mit hundehalterin

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  • probleme mit hundehalterin Beitrag #1
trallalla

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meeensch, ich bin so fassungslos und hoffe, ich kann hier mal wieder einige antworten erhalten. vorrangig ist aber momentan, dass ich meinem ärger luft machen muss, sonst platze ich.

zur vorgeschichte: in unserer nachbarschaft lebt eine frau mit zwei grossen hunden. sie lässt sie grundsätzlich frei laufen, behauptet aber, dass ich kira (schäferhund-husky-mischling, 5 jahre) gefälligst anzuleinen hätte (was ich im wohngebiet auch immer brav mache). normalerweise gehe ich ihr aus dem weg, weil sich die situation mittlererweile so zugespitzt hat, dass kira wirklich "unschön" reagiert; was für mich aber auch verständlich ist, da diese frau wirklich höchst aggressiv auf sie zu sprechen ist.

heute war es so, dass ich mit den kindern und kira spazieren war (offenes feld). leider war ich mit den kindern so beschäftigt, dass ich nicht rechtzeitig geschnallt habe, dass besagte dame mit 2 anderen freundinnen (insgesamt 3 hunde) ca. 8oom von uns entfernt unterwegs war. tja, und dann hab ich kurz eine bellerei vernommen, ein rel. kurzes gejaule und dann bin ich los gespurtet und hab meinen hund eingefangen. war kein problem. alles friedlich, einer der hundis hat auch munter geschnuppert und gespielt mit ihr. madame hat sich aber ohne ende aufgeregt. "sowas könnte sie ja gar nicht vertragen", meinte sie. und, dass kira wohl einen der hunde gebissen hätte. hä?

und jetzt?

wie verhält man sich da? ich bin ratlos. aufgewühlt. traurig.
ich glaube nicht daran, dass wirklich etwas passiert ist und ehrlich: ich hätte mir ein zusammentreffen mit den hunden viel heftiger vorgestellt. meiner meinung nach müsste man die tiere einfach mal aufs freie feld laufen lassen und gut wärs. diesen vorschlag hat sie schon gleich zu anfang abgeschmettert. mein hund sei zu aggressiv :roll:

sie kann doch unmöglich von mir verlangen, dass ich meinen hund anleine, während ihre riesen viecher frei laufen, oder?
leider, leider, leider habe ich mittlererweile auch kein interesse daran, dass in einem gespräch zu klären, weil sich da abgründe auftun...

fassungslose grüsse
trallalla
 
  • probleme mit hundehalterin Beitrag #2
Hallo trallalla!

Tut mir echt leid, ist 'ne blöde Situation... Wie kommt die Frau denn darauf, dass Deine Hündin aggressiv sei? Gab es da mal einen Vorfall, einen "Echten"? Sie hat kein Recht, Deiner Hündin den Freilauf zu verwehren, während sie ihre Hunde laufen läßt. Wenn ihre Anschuldigungen berechtigt wären, so würdest Du schon von der Gemeinde hören und einen Leinenzwang auferlegt bekommen, aber das ist wohl nicht der Fall... Diese Frau hat Dir gar nichts zu sagen!

Das Hunde beim Spiel mal quiecken, kommt vor und ist völlig normal... Sie stecken ihre Grenzen ab und der Gegenüber akzeptiert es zumeist auch. Wenn nicht, würde es wohl wirklich in einer Keilerei ausarten und da müßte man nicht überlegen: Hat die nun gebissen oder nicht... das würde man schon sehen.
Was versteht man denn unter "beissen"? - schon ein ein zu festes Zwicken beim Spiel...?

Laß Dich nicht verrückt machen... oder hast Du Bedenken, wegen der anderen Frau, die noch dabei war? Sie können die Lage noch so dramatisieren, wenn ihr Hund doch nix hat - haben sie auch nix vorzuweisen. Und sie können doch auch nicht einfach behaupten, dass Deine Hündin voll aggressiv auf sie zugestürmt ist. Da könntest Du das nächste mal ja auch mit einer Freundin losgehen und den Spieß umdrehen... da könnt ja jeder kommen.
Man sollte die Kirche echt im Dorf lassen oder wie sagt man?

Ich kann und will es einfach nicht verstehen, dass sich selbst Hundehalter untereinander das Leben so schwer machen müssen... Als ob man nicht genug zu kämpfen hätte, mit all den Leuten, die nichts mit Hunden anfangen können... *mich auch mal eben aufreg*
 
  • probleme mit hundehalterin Beitrag #3
Hallo trallalla!

Tut mir echt leid, ist 'ne blöde Situation... Wie kommt die Frau denn darauf, dass Deine Hündin aggressiv sei? Gab es da mal einen Vorfall, einen "Echten"?
nein, den gab es nie.
als wir anfang des jahres hierher gezogen sind, habe ich mich freundlich mit ihr unterhalten. sie erzählte mir davon, dass ihr einer hund (hütehund) wohl schwer angegriffen worden sei und sie wohl nun panik hätte, dass sowas nochmal passiert (was absolut nachvollziehbar und verständlich ist!). während sie mir das erzählte, lief 100m hinter ihr (ausserhalb ihres blickfeldes) ein hund vorbei, auf den kira mit bellen und ziehen reagierte. meine nachbarin bezog dieses verhalten aber auf sich, bzw. ihren hund... seitdem haben wir dieses problem miteinander.

normalerweise bin ich immer dafür, dass man streitigkeiten einfach austrägt. klarschiff macht, damit man friedlich zusammen leben kann. leider scheint das in manchen fällen unmöglich.

kira kann wunderbar mit 99% aller hunde ihre grenzen abstecken. der einzige problemfall den ich bisher erlebt habe, war mit eben dieser frau, bzw. ihrem verhalten. normalerweise klären die hunde das wunderbar untereinander und wenn nicht, dann versuche ich das IMMER im vorfeld abzuchecken über kommunikation mit dem besitzer. was auch immer hervorragend klappt.

Ich kann und will es einfach nicht verstehen, dass sich selbst Hundehalter untereinander das Leben so schwer machen müssen... Als ob man nicht genug zu kämpfen hätte, mit all den Leuten, die nichts mit Hunden anfangen können... *mich auch mal eben aufreg*
in meinen augen hat diese frau ein unverarbeitetes trauma, mit dem sie jetzt anderen menschen das leben schwer macht. ich kann damit halt eben nicht umgehen, denn immer wenn ich denke, dass wir uns halbwegs geeinigt haben, passiert sowas...ich meine, wie würde denn ein halbwegs normaler hund reagieren, wenn ihn 3 hunde bedrängen? wehren muss er sich doch noch dürfen. zumindest um die fronten zu klären. ein angriff war das nie und nimmer!

du hast übrigens ein paar schöne sätze verwendet.
ich hoffe nur, dass sie mir auch einfallen, falls es demnächst nochmal zu einer auseinandersetzung kommt!

vielen lieben dank!
 
  • probleme mit hundehalterin Beitrag #4
nein, den gab es nie.
als wir anfang des jahres hierher gezogen sind, habe ich mich freundlich mit ihr unterhalten. sie erzählte mir davon, dass ihr einer hund (hütehund) wohl schwer angegriffen worden sei und sie wohl nun panik hätte, dass sowas nochmal passiert (was absolut nachvollziehbar und verständlich ist!). während sie mir das erzählte, lief 100m hinter ihr (ausserhalb ihres blickfeldes) ein hund vorbei, auf den kira mit bellen und ziehen reagierte. meine nachbarin bezog dieses verhalten aber auf sich, bzw. ihren hund... seitdem haben wir dieses problem miteinander.
OK, kann ich nachvollziehen, dass die Gute dann ein Problem hat, aber da dran muss sie arbeiten, sonst macht sie nur sich und anderen das Leben schwer. Viele Hunde werden erst aggressiv oder auch zu Angstbeissern, wenn ihnen jeglicher Kontakt verwehrt wird - das sollte ihr klar sein.

normalerweise bin ich immer dafür, dass man streitigkeiten einfach austrägt. klarschiff macht, damit man friedlich zusammen leben kann. leider scheint das in manchen fällen unmöglich.
Ja, dass ist meist das Beste. Meinst Du nicht, dass Du noch einen letzten Versuch starten kannst? Vielleicht beschähmt sie das auch, wenn Du ihr nochmals "die Hand reichst"... Ich würd einfach mal ohne Hund zu Ihr hingehen und Ihr klar machen, dass man einen Hund nicht sein Lebenlang "einengen" kann, weil ja etwas passieren könnte.
Das ist, wie mit einem Kind auf den Spielplatz zu gehen, es darf aber nicht selbst rutschen, sondern nur den anderen dabei zusehen. Es könnte scih ja verletzen oder die anderen könnten es ja nicht mögen.
Wie soll es sich da frei entfalten und eine Situation, als völlig normal und unbedeutetd einschätzen können?

du hast übrigens ein paar schöne sätze verwendet.
ich hoffe nur, dass sie mir auch einfallen, falls es demnächst nochmal zu einer auseinandersetzung kommt!
In manchen Situationen ist man einfach geschockt und es fehlen einem die Worte - ging mir neulich auch so. Aufschreiben hilft meistens, was man einmal aufgeschrieben hat, sitzt irgendwie fest und man kann es zu gegebener Zeit "abrufen" - mir geht das jedenfalls so.
 
  • probleme mit hundehalterin Beitrag #5
sie kann doch unmöglich von mir verlangen, dass ich meinen hund anleine, während ihre riesen viecher frei laufen, oder?
nein, kann sie nicht.

nichts, abwarten und Tee trinken.

Dein Hund ist eh in der Untermacht, also sollte wenn überhaupt, den sie ihre Hunde im Griff haben;)
 
  • probleme mit hundehalterin Beitrag #6
OK, kann ich nachvollziehen, dass die Gute dann ein Problem hat, aber da dran muss sie arbeiten, sonst macht sie nur sich und anderen das Leben schwer. Viele Hunde werden erst aggressiv oder auch zu Angstbeissern, wenn ihnen jeglicher Kontakt verwehrt wird - das sollte ihr klar sein.


Ja, dass ist meist das Beste. Meinst Du nicht, dass Du noch einen letzten Versuch starten kannst? Vielleicht beschähmt sie das auch, wenn Du ihr nochmals "die Hand reichst"...
:clap: guter witz. ich glaube nicht, dass sie es aus diesem blickwinkel betrachten würde.
auch glaube ich nicht, dass sie es so empfindet, dass sie ihre tiere drangsaliert (und die ihrer mitmenschen). sie will einfach friedlich mit ihren tieren zusammen leben. ob das den tieren (oder den mitgeschöpfen) nun passt oder nicht, interessiert sie wenig. sie fährt ihren ganz eigenen film.
ginge ich zu ihr hin, würde das bestimmt nur eskalieren.
vielleicht schreibe ich ihr in einer ruhigen minute mal einen brief. damit sie wenigstens einen eindruck davon bekommt, wie schwer sie mir das leben macht und wie traurig ich deswegen bin. - das kann sie ruhig wissen. was mich ausserdem stört ist, dass sie mich so hinstellt, als würde ich mich total fahrlässig verhalten. als hätte ich eine art kampfhund, der eigentlich erstmal einen wesenstest ablegen müsste, damit er ohne maulkorb und frei herumlaufen darf (by the way: wo kann man solche tests eigentlich ablegen?).

...aber ich werde mich mal in der nachbarschaft vorsichtig umhören. hier leben nämlich allein in unserer kurzen strasse 7 hunde und 17 katzen. ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass kira der einzige hund ist, mit dem sie ein problem hat. :eusa_think:

liebe grüsse
sylvie

@dogman: ich glaube, sie hat ihre tiere schon im griff. in einer art von griff, die den tieren verbietet, sich ohne leine keinen meter von ihr weg zu bewegen. nirgends zu schnüffeln und nicht neugierig auf andere hunde zu reagieren. weisst du, was sie sagt, wenn einer der hunde bellt? "schnauze halten, sonst kriegste 'n a*** voll" :shock: die hunde laufen neben ihr her wie kamele in der wüste. total unbeteiligt, apathisch fast. ich habe sie noch nie laufen sehen oder tollen oder spielen. wohl bemerkt: auf dem offenen feld mit morz dem platz aussen rum.

grüsse
trallalla
 
  • probleme mit hundehalterin Beitrag #7
@dogman: ich glaube, sie hat ihre tiere schon im griff. in einer art von griff, die den tieren verbietet, sich ohne leine keinen meter von ihr weg zu bewegen. nirgends zu schnüffeln und nicht neugierig auf andere hunde zu reagieren. weisst du, was sie sagt, wenn einer der hunde bellt? "schnauze halten, sonst kriegste 'n a*** voll" :shock: die hunde laufen neben ihr her wie kamele in der wüste. total unbeteiligt, apathisch fast. ich habe sie noch nie laufen sehen oder tollen oder spielen. wohl bemerkt: auf dem offenen feld mit morz dem platz aussen rum.
Das ist ja furchtbar! Wir habe hier auch ein paar Exemplar, die NIEMALS von der Leine kommen... u. a. einen Husky. Die Tiere tun mir wahnsinnig leid. :(
 
  • probleme mit hundehalterin Beitrag #8
Hallo Trallala,
auch ich hatte mit einer Dame solche Probleme, die einige Häuser weiter in unserer Straße wohnt.
Nachdem wir in unserem gegenseitigen Angemecker schon recht festgefahren waren, hat mich eine Freundin überzeugt Folgendes zu tun, was mir recht schwer fiel.
Also stand ich am nächsten Nachmittag ohne Voranmeldung natürlich mit zwei Stücken selbstgebackenem Kuchen (also, den Kuchen hatte ich sowiso, aber Süßes hilft halt :)) vor ihrer Haustür.(ohne meine Hunde natürlich)
Mit den Worten "Hallo Frau....ich dachte, Sie würden mir Gesellschaft bei einem Stück Kuchen leisten" hab ich angefangen.
Ich hab das Hundethema ganz bewußt erst mal gar nicht erwähnt.
Sie war im ersten Moment überrascht, guckte abweisend, dann sah sie den Kuchen an und bat mich rein.
Sie kochte Tee und wir unterhielten uns erst mal ganz zwanglos über unser Wohnviertel unterhalten haben, kam sie von selber auf das leidige Thema und siehe da, in ihren eigenen vier Wänden und ohne Anwesenheit meiner Hunde lief das Gespräch ruhig ab, beide Seiten kamen auch zu Wort.
Ich konnte sie zwar nicht davon überzeugen, dass sich unsere Hunde mal zwanglos ohne Leine treffen, aber jetzt leint sie ihren Schäferhund-Mix an und ich meine beiden und wir grüßen uns freundlich und wechseln sogar einige persönliche Worte.
Seitdem gehe ich nicht mehr mit Magenschmerzen zur Hundewiese, das macht ne Menge aus.

Vielleicht hilft Dir die Geschichte etwas weiter?

Viele Grüße, Insa
 
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