Das ist immer ganz toll. Vater kauft den Kindern ein junges Pony, damit sie Ruhe geben und die Kinder sind dann stehts alleine mit ihm.
Aber ich habe das selbst gemerkt.
Wir hatten mal ein Pony, (Mary) Lu, die im August 98 geboren war. Ich war 11 oder 12 als wir anfingen mit ihr zu arbeiten (die Nichte noch dabei, ist ein halbes Jahr älter als ich).
Wir haben ihr so viel durchgehen lassen. Wir fanden es "lustig" wenn sie auf uns zukam und uns anstupste oder unsere Jacken anknabberte, bis sie eine Karotte bekommen hat :roll:
Leider haben wir sie später aber auch zu oft verdroschen. 2002 ist sie dann verkauft worden, an eine Familie mit Kindern. Die ältesten waren damals 13. Aber sie waren von anfang an konsequent!! (wurde mir erzählt)
"mein" jetztiges Fohlen (20 Monate) ist schon ganz anders erzogen. Erst lies er 9 Monate keinen Menschen an sich ran, aber jetzt gehts super.
Er weiß, das er beim Spatzierengehen anzuhalten hat wenn ich anhalte, wenns Futter gibt muss er (als einziger von 3) erstmal in den Paddock, er hat weder mich anzustupsen noch sonst irgendetwas.
Ich meine, er ist klug, und lernt sehr schnell was er zu tun und zu lassen hat. An der Longe läuft er besser als "meine" Susi, die ich reite (läuft garnet an der Longe

)
Das einzige, derzeitige Problem ist, das er halt ein Hengst ist, und es mitlerweile auch zeigt. Er steht mit seinem Vater (Blacky, 15, shettyhengst) und der Susi (20, Welschmix

) in einem Stall. Wenn der Blacky im Stall ist, traut er sich nicht einmal nahe Susi. Sind sie aber auf der Koppel (der Blacky wird immer auserhalb an eine Longe zum fressen gebunden) will er sie gar nicht mehr in Ruhe lassen.
Ich hab der Besitzerin schon oft gesagt, dass sie den Blitz mal kastrieren müsste, aber da rede ich gegen eine Wand. Imerhin sind Susi und Blitz von der gleichen Mutter.