Hundeschulen & Co

Diskutiere Hundeschulen & Co im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo ihr Lieben, Mir ist aufgefallen,dass es hier sehr viele Mitglieder gibt,die sich mit Hundeschulenerfolge rühmen. Aber ich bin der...
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  • Hundeschulen & Co Beitrag #1
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hammelinchen

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Hallo ihr Lieben,

Mir ist aufgefallen,dass es hier sehr viele Mitglieder gibt,die sich mit Hundeschulenerfolge rühmen.
Aber ich bin der Meinung,dass es durchaus möglich ist,auch ohne irgendwelche Institutionen,einen Hund anständig zu erziehen.
Ich selber bin seeeehr stolzer Besitzer eines 2 jährigen Mischlingshundes.
Für ihn gehört die Leine der Vergangenheit an und er hört gerne und gut.
Ich habe seine vollste Aufmerksamkeit,deswegen hört Lernen für Louis bei mir auch nie auf..Teilweise reagiert er schon auf Zeichensprache,bewegt sich überwiegend selbstständig im Strassenverkehr...
In der Erziehung habe ich als erstes die Hirarchie festgelegt..."Ich bin der Rudelführer" und in Form von Spielereien zusätzlich seine Aufmerksamkeit ausgebaut.damit war der Grundstein für weitere Lernerfolge gelegt,meiner Meinung nach.
Jedenfalls macht es ihm Spass,Neues zu entdecken und zu lernen.Ohne Gewalt,und ohne Geschrei,wie ich es leider so oft in meiner Umgebung sehen muss:(
Das alles hab ich ganz alleine eschafft,nur mithilfe meiner simplen Logik..
Ich behaupte mal ganz frech,dass ich so manchen Pflegefall in meiner Nachbarschaft richten könnte...nur entfremdet er dann leider:)
wie seht ihr das?
Braucht ihr unbedingt Hundeschulen?
 
  • Hundeschulen & Co Beitrag #2
Ich für mich habe noch nie Kontakt zu einer Hundeschule gehabt.
Die Grundlagen der Hundeausbildung habe ich als Jugendliche in einem Schutzhundverein gelernt. Ich denke, wenn man gelernt hat den Hund zu verstehen und weiß worauf es bei der Hundeausbildung ankommt und das auch umsetzen kann, kommt man sehr gut ohne aus, nur muss man dann auf anderem Wege schauen das der Hund ausreichend Kontakt zu Artgenossen bekommt, gerade wenn er noch sehr jung ist. Denn in dem Alter in dem Welpen allgemein von ihrem Wurf getrennt werden haben sie noch nicht das komplette Sozialverhalten erlernt.
 
  • Hundeschulen & Co Beitrag #3
Mit Sophie sind wir nur in die Hundeschule gegangen, damit sie Kontakt zu Artgenossen hat. Hier war nicht soviel los, und sie war anfangs sehr ängstlich. Sie sollte es ja lernen und es hat super geklappt;)
Mein Freund geht jetzt auch noch mit ihr in die Junghundegruppe, für ihn ist es der erste Hund, und wenn ICH ihm erkläre, wie er was richtig machen soll, bekommen wir uns eh nur in die Haare,... darum Hundeschule:D

Wenn ich mir nochmal einen Welpen hole, werden wir wieder in die Welpenschule gehen. Aber mehr denke ich ehr nicht;)
 
  • Hundeschulen & Co Beitrag #4
Ich für mich habe noch nie Kontakt zu einer Hundeschule gehabt.
Die Grundlagen der Hundeausbildung habe ich als Jugendliche in einem Schutzhundverein gelernt. Ich denke, wenn man gelernt hat den Hund zu verstehen und weiß worauf es bei der Hundeausbildung ankommt und das auch umsetzen kann, kommt man sehr gut ohne aus, nur muss man dann auf anderem Wege schauen das der Hund ausreichend Kontakt zu Artgenossen bekommt, gerade wenn er noch sehr jung ist. Denn in dem Alter in dem Welpen allgemein von ihrem Wurf getrennt werden haben sie noch nicht das komplette Sozialverhalten erlernt.


Das ist klar.
Ein Tier,egal welches,muss seiner Natur entsprechend gehalten und gefördert werden:)
 
  • Hundeschulen & Co Beitrag #5
Ich war ebenfalls noch nie in einer Hundeschule und hab auch nicht vor irgendwann mal in eine zu gehen. ;)
Ich sehe das ganze genau so wie Rica.
eine ähnliche Diskussion hatten wir hier übrigens schon mal:

LG
 
  • Hundeschulen & Co Beitrag #6
Ich bin mit meiner Maus eigentlich nur in die Hundeschule gegangen, weil sie mein erster Hund ist und cih nix falsch machen wollte. Im Nachhinein ist mir klar, dass sie auch ohne Hundeschule nciht schlechter hören würde;) Sie hört meiner meinung nach (bis auf kleine Aussetzer und das ist ja normal) ganz gut, natürlich ncoh ausbaufähig aber shcon in Ordnung. Und BEIGEBRACHT habe ich es ihr auch selbst. Durch lesen und logisches Denken;) Hundeschule ist eigentlich nur zum Spielen und festigen, weils eben Spaß macht. Was neues lernen wir da sowieso nicht. Ich seh das auch ganz genauso wie meine Vorredner: man muss sich mit seinem hund auseinandersetzen und wenn man das tut klappt due Erziehung auch ohne HS. Und wer dazu keine lust hat den rettet auch eine HS nicht mehr;)
lg
 
  • Hundeschulen & Co Beitrag #7
Ich hab gestern Abend in einer Sendung einen Bericht über Hundeerziehung gesehen, bei dem ein Hundeerzieher zwei Familien mit ihren Hunden geholfen hat. Da ging es z.b. auch um einen Pflicht-Hundeführerschein und das Hundeschule viele Probleme gar nicht erst entstehen lassen würde.

Ich persönlich habe noch keinen Hund, möchte aber gern einen Dalmatiner haben und mit dem habe ich dann auch vor in die Hundeschule zu gehen, zumindest in die Welpenstunde. Mir würde es da nur um den sozialen Kontakt zu anderen Hunden und um das richtige Verhalten von mir gegenüber dem Hund und anderen Hunden, da ich nämlich noch keinen eigenen Hund hatte.
Für Neulinge ist eine Hundeschule bestimmt gut, es gibt soo viele Leute, die eigentlich gar nicht richtig Ahnung von Erziehung oder den spezifischen Eigenschaften ihrer Rasse haben! Es gibt auch jede Menge unsoziale Hunde, die nicht gelernt haben mit anderen Artgenossen auszukommen und Aggressivität zeigen, meist sind da ja die Halter schuld. Die wussten es wohl nicht besser und in einer Hundeschule hätte man viele solcher Fehler sicherlich im Keim ersticken können. Das behaupte ich mal, obwohl ich noch nie in einer Hundeschule habe und keine Erfahrung mit Hundeerziehung habe:lol::D
 
  • Hundeschulen & Co Beitrag #8
Mit ELTON waren wir in einer und mit Manuk gehen wir auch in eine Hundeschule.
Der Aspekt dabei ist aber,das unser Hund jeweils mit Hunden in seinem Alter zusammen kommt.
 
  • Hundeschulen & Co Beitrag #9
Hallo Hammelinchen - und herzlich willkommen hier im Forum!

Ich denke, wenn jemand ein Gefühl dafür hat, wie ein Hund lernt, also sozusagen ein wenig "Hundeverstand" besitzt, kommt man sehr gut ohne Hundeschule aus.

Damals als ich Malka bekam (meinen ersten Hund), war keine Hundeschule in erreichbarer Nähe, weil ich kein Auto hatte. Aber ich hatte ein sehr gutes Buch gefunden und es eben einfach mal versucht. Als sich dann zeigte, dass das gut funktionierte und Malka erstaunlich leicht lernte, habe ich gar nicht weiter nach einer Hundeschule gesucht. Es gab allerdings ausreichend Hundekontakte auf den diversen Hundewiesen.

Ganz ähnlich wie auch bei Dir wurde Malka ein wohlerzogener Hund, mit dem ich ohne Leine durch die Großstadt gehen kann, sie ist straßensicher und gehorcht gut.

Mit meiner zweiten Hündin habe ich einfach deshalb eine Hundeschule besucht, weil ich inzwischen auf dem Land wohnte, wo es zu wenig Hundebegegnungen gibt. Damit die Kleine ein gutes Sozialverhalten lernen konnte, haben wir die Welpen- und später die Junghundgruppe besucht.

Ich pflichte Dir bei: Hundeschulen sind nicht zwingend notwendig. Ich würde ergänzend sogar sagen: Gar keine Hundeschule ist besser als eine schlechte Hundeschule! Gute Hundeschulen sind aber wichtig, wenn es um Sozialkontakte unter Hunden geht, und sie sind für manchen die letzte Rettung, der mit einem bestimmen Problem allein einfach nicht weiter kommt. Dann sollte man sich die Kenntnisse eines kundigen Hundetrainers zunutze machen.

Gruß
Annika
 
  • Hundeschulen & Co Beitrag #10
Gute Hundeschulen sind aber wichtig, wenn es um Sozialkontakte unter Hunden geht, und sie sind für manchen die letzte Rettung, der mit einem bestimmen Problem allein einfach nicht weiter kommt. Dann sollte man sich die Kenntnisse eines kundigen Hundetrainers zunutze machen.
Da hast du recht...allerdings stellt man immerwieder fest, wie wenig Ahnung manche "Hundetrainer" eigentlich haben. Wenn man hier so liest was manche erlebt habe...*kopfschüttel*. Und ich denke halt, dass manche Leute, die sich blauäugig nen hundi geholt haben und dann denken mit einer hundeschule ist alles gelöst, nicht merken wenn sie an eine schlechte HS geraten. Das ist eben die Gefahr. Da nehm ich meine HS nciht aus. Keiner von denen ist so weit cih weiß ausgebildet. Die "Haupttrainerin" hat meiner meinung nach shcon Ahnung von hunden und ist sehr auf sanfte gewaltfreie Erziehung fixiert, aber es gibt auch andere, die ihre Meinung kund tun. Und wenn dann jeman wirklich keine Ahnung hat und einfach alles als richtig hinimmt, weil die ja Ahnung haben wirds gefährlich...
lg
 
  • Hundeschulen & Co Beitrag #11
Braucht ihr unbedingt Hundeschulen?

Du sprichts mir fast schon aus der Seele, Hundeschulen sind halt sehr in Mode geraten und meiner Meinung nach bringen sie recht wenig. Ich plädiere eher für ne Hundhalterschule.

Das ist wie mit Navi durch die Stadtfahren, du lernst den richtigen Weg nie auswendig und sollte das Teil mal ausfallen biste aufgeschmissen.

Es gab schon immer gut erzogene Hunde und auch gut erzogene Kinder bevor es Nannys und Hundeschulen gab. Der Mensch neigt halt zu Bequemlichkeit und zu dem Weg des geringeren Widerstandes!
 
  • Hundeschulen & Co Beitrag #12
Keiko ist auch unser erster eigener Hund und von daher stellte sich die Frage für uns gar nicht, ob wir in eine Hundeschule gehen würden oder nicht. Wir haben halt mehr Zeit darauf verwendet, für uns "die Richtige" zu finden...

Anfangs ging Keiko in die Welpenspielgruppe und dann hatte er auch ein paar Einzelstunden - das war's bislang. Ich denke es hat sich gelohnt und war richtig so für uns (als Katzerhalter ;)) und für ihn!


---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Sonnenschein schrieb nach 3 Minuten und 20 Sekunden:

Ich plädiere eher für ne Hundhalterschule.
Na, das sind ja schon fast die Worte von unserer Hundetrainerin... :lol:
Aber genau darum geht's doch auch oder hab ich da was falsch verstanden?
Der Hund geht doch nicht da rein und wird dann von Fremden erzogen, sondern der Hundehalter lernt...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hundeschulen & Co Beitrag #13
Ich war mit Nils in der Welpengruppe, damit er den Umgang mit Artgenossen lernt, Sozialkontakte hat. Er hatte Angst vor Nicht-Boxern (kannte ja bis dahin nur seine Rasse), war unsicher gegenüber fremden Hunden. Das legte sich sehr schnell.
Mir persönlich konnten die Leutchen dort nichts Neues erzählen :? Im Nachhinein ist mir klar, dass die anscheinend nicht besonders viel Ahnung hatten.

Als Nils gebissen wurde - sogar zwei Mal, ich wusste mir damals nicht zu helfen :eusa_doh:- und die Trainer nur zuschauten, nichts unternahmen, nahm ich Nils und ging. "Lassen wir es drauf ankommen" - "Er muss sich wehren lernen" waren damals die einzigen Äußerungen der Trainer. Nils und der andere kleine waren gerade mal vier Monate und Nils hatte wirklich Bissspuren am Leib.

Danach war ich noch auf zwei HuPlas. Die waren leider auch nicht besser. :( Stachler, Würger - Methoden, dass einem die Haare zu Berge stehen.

Ab dem Zeitpunkt habe ich nie wieder eine HuSchu betreten. Die "Arbeit" auf dem Platz hatte mir sehr viel Spaß gemacht und Nils auch, aber die schlechten Erfahrungen haben alles kaputt gemacht.

Besser keine HuSchu als eine schlechte!

Nils hört auch so, kennt alle Grundkommandos, befolgt sie freudig, ist verträglich mit allem und jedem.

Man kann es auch ohne schaffen.
 
  • Hundeschulen & Co Beitrag #14
Ich plädiere eher für ne Hundhalterschule.

Ganz meine Meinung! :clap: Mit "guter" Hundeschule meinte ich oben nämlich genau so etwas! Ein guter Hundetrainer ist jemand, der den Hundehaltern das nötige Grundwissen über Hunde so vermitteln kann, dass sie lernen, mit ihrem (ganz individuellen!) Hund richtig umzugehen.

Ich würde fast sagen, eine richtig gute Hundeschule zeichnet sich dadurch aus, dass man sie recht bald nicht mehr braucht, weil man das nötige Handwerkszeug in die Hand gelegt bekommen hat und nun alleine klarkommt.
 
  • Hundeschulen & Co Beitrag #15
Du sprichts mir fast schon aus der Seele, Hundeschulen sind halt sehr in Mode geraten und meiner Meinung nach bringen sie recht wenig. Ich plädiere eher für ne Hundhalterschule.

Das ist wie mit Navi durch die Stadtfahren, du lernst den richtigen Weg nie auswendig und sollte das Teil mal ausfallen biste aufgeschmissen.

Es gab schon immer gut erzogene Hunde und auch gut erzogene Kinder bevor es Nannys und Hundeschulen gab. Der Mensch neigt halt zu Bequemlichkeit und zu dem Weg des geringeren Widerstandes!

leider heißen Hundehalterschulen auch Huschu. ich war auch in solch einer Huschu, ich bin direkt nach dem ersten Quatal gegangen und ich glaube das ich niewieder eine huschu brauchen werde, ich hab alles gelernt was ich wissen muss -ICH und nicht mein Hund!!
LG nona
 
  • Hundeschulen & Co Beitrag #16
@Geromina: Na da hast Du ja kräftig ins Klo gegriffen - unglaublich sowas... :009:


Ganz meine Meinung! :clap: Mit "guter" Hundeschule meinte ich oben nämlich genau so etwas! Ein guter Hundetrainer ist jemand, der den Hundehaltern das nötige Grundwissen über Hunde so vermitteln kann, dass sie lernen, mit ihrem (ganz individuellen!) Hund richtig umzugehen. Ich würde fast sagen, eine richtig gute Hundeschule zeichnet sich dadurch aus, dass man sie recht bald nicht mehr braucht, weil man das nötige Handwerkszeug in die Hand gelegt bekommen hat und nun alleine klarkommt.
Da bin ich ja beruhigt, die RICHTIGE gefunden zu haben. :D


@Nona: Natürlich sollte man das nicht verallgemeinern.
Leider ist es oft so, wie bei Geromina beschrieben... leider...
 
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