- Pferd übel zugerichtet - Wie am besten behandeln? Beitrag #1
Silberfeder
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Hallo ihr!
Leider wende ich mich diesmal nicht mit einer Neugierden-Frage an Euch, sondern weil Pakeno und ich gestern einen schweren Unfall hatten.
Kurze Zusammenfassung: Wiese ist 3-fach unterteilt mit breitem Stromband, ein Roundpen steht in der Mitte, ebenfalls breites Stromband.
Pferd und ich arbeiten im Pen, longiere ihn (Stricke und Zügel liegen unter mir), als er sich urplötzlich erschrickt, bockend durch die Gegend hüpft, die Dreieckszügel reißen (habe sie an den Halfterringen und am Gurt mit Hanfseil geschnürt zur Sicherheit) und ich mühe mich, ihn nicht loszulassen, was aber hinsichtlich des tobenden Pferdes und des recht wenigen Platzes schnell lebensgefährlich wurde. Er riss sich los, rannte auf mich zu, ich zur Seite und durch den Zaun.
Alle Stricke, Longe, Dreiecker (die warum auch immer unten nicht abrissen) wickelten sich um seinen rechten Fuß und Pferd flüchtete 20 Minuten die 2ha Große Wiese rauf und runter, sprang über einige Zäune, riss die mit, überschlug sich 2x und ließ sich nicht fangen.
Nachdem meine Freundin mich beorderte ihren Hund festzuhalten schnappte sie sich unsere SB und umstellte Pak und schnitt ihn frei.
Diagnose: Das gesamte rechte Hinterbein ist übersäht mit tiefen Hautschürfungen, die Fesselbeuge ist fast bis auf die Sehne durchgerieben.
Am linken Hinterlauf hat er mehrer Prellungen durch das Starke Treten "nach Freiheit", sowie Schürfungen. Am linken Vorderlauf hat er eine relativ tiefe Stichwunde (offenbar von den herausgerissenen Stromlitzenhalterungen aus Metall, die vorher in der Erde waren).
Er wurde nun am stark verletzten Bein bandagiert, das Problem ist nur das Wetter.
Da wir im OS stehen, habe ich keine Möglichkeit ihn teilweise "einzusperren", er sollte nicht viel Laufen, das Bein sollte trocken bleiben.
Ich habe eine Salbe bekommen, das war's.
Ich weiß nicht recht, was ich tun soll.
Ich habe ihm nun einen etwa 15-20m² großen Bereich im Stallbereich eingezäunt, sodass er etwas Sand hat, der Rest ist Stein.
Wie behandel ich das am besten nun?
Ich denke mal die Fesselbeugenverletzung ist wahrscheinlich ähnlich zu behandeln, wie Mauke? Trocken legen und vor Bakterien schützen?
Der TA meinte, wenn es eitert werden die Sehnen angegriffen und das Pferd kann als Gnadenbrotpferd weiterleben (er ist 4,5!)
Ich bräuchte einfach irgendwie einen Überblick was ich nun in den nächsten Tagen tun soll, der TA hat nur gemeint Donnerstag Verband wechseln..
Bin ein wenig arg verweifelt, zumal mein Pferd seit gestern Abend arg schwitzt..
Grüße
Feder
Leider wende ich mich diesmal nicht mit einer Neugierden-Frage an Euch, sondern weil Pakeno und ich gestern einen schweren Unfall hatten.
Kurze Zusammenfassung: Wiese ist 3-fach unterteilt mit breitem Stromband, ein Roundpen steht in der Mitte, ebenfalls breites Stromband.
Pferd und ich arbeiten im Pen, longiere ihn (Stricke und Zügel liegen unter mir), als er sich urplötzlich erschrickt, bockend durch die Gegend hüpft, die Dreieckszügel reißen (habe sie an den Halfterringen und am Gurt mit Hanfseil geschnürt zur Sicherheit) und ich mühe mich, ihn nicht loszulassen, was aber hinsichtlich des tobenden Pferdes und des recht wenigen Platzes schnell lebensgefährlich wurde. Er riss sich los, rannte auf mich zu, ich zur Seite und durch den Zaun.
Alle Stricke, Longe, Dreiecker (die warum auch immer unten nicht abrissen) wickelten sich um seinen rechten Fuß und Pferd flüchtete 20 Minuten die 2ha Große Wiese rauf und runter, sprang über einige Zäune, riss die mit, überschlug sich 2x und ließ sich nicht fangen.
Nachdem meine Freundin mich beorderte ihren Hund festzuhalten schnappte sie sich unsere SB und umstellte Pak und schnitt ihn frei.
Diagnose: Das gesamte rechte Hinterbein ist übersäht mit tiefen Hautschürfungen, die Fesselbeuge ist fast bis auf die Sehne durchgerieben.
Am linken Hinterlauf hat er mehrer Prellungen durch das Starke Treten "nach Freiheit", sowie Schürfungen. Am linken Vorderlauf hat er eine relativ tiefe Stichwunde (offenbar von den herausgerissenen Stromlitzenhalterungen aus Metall, die vorher in der Erde waren).
Er wurde nun am stark verletzten Bein bandagiert, das Problem ist nur das Wetter.
Da wir im OS stehen, habe ich keine Möglichkeit ihn teilweise "einzusperren", er sollte nicht viel Laufen, das Bein sollte trocken bleiben.
Ich habe eine Salbe bekommen, das war's.
Ich weiß nicht recht, was ich tun soll.
Ich habe ihm nun einen etwa 15-20m² großen Bereich im Stallbereich eingezäunt, sodass er etwas Sand hat, der Rest ist Stein.
Wie behandel ich das am besten nun?
Ich denke mal die Fesselbeugenverletzung ist wahrscheinlich ähnlich zu behandeln, wie Mauke? Trocken legen und vor Bakterien schützen?
Der TA meinte, wenn es eitert werden die Sehnen angegriffen und das Pferd kann als Gnadenbrotpferd weiterleben (er ist 4,5!)
Ich bräuchte einfach irgendwie einen Überblick was ich nun in den nächsten Tagen tun soll, der TA hat nur gemeint Donnerstag Verband wechseln..
Bin ein wenig arg verweifelt, zumal mein Pferd seit gestern Abend arg schwitzt..
Grüße
Feder