Ausbuchtungen am Enddarm

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  • Ausbuchtungen am Enddarm Beitrag #1
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PitSt11021967

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Hallo liebe Forum-User,

bei unserem Dackelmix wurden Ausbuchtungenim Enddarm festgestellt. Auf Grund seines Alters, er ist 15 Jahre alt, wollen wir ihm eine OP ersparen. Sein Problem ist, dass er durch die Ausbuchtungen große Schwierigkeiten beim Kot abgeben hat. Machmal tut es ihm auch sehr weh. Vom TA haben wir Tabletten bekommen gegen die Entzündung im Darm.
Vielleicht gibt es hier im Forum ja Leute, die das gleiche Problem mit ihrem Vierbeiner haben und uns ein paar Tipps geben können, wie wir unserem Maxl das Leben erleichtern. Er bekommt jetzt auch in sein Futter 2 Esslöffel Speiseöl um den Stuhl weich zu halten. Aber vielleicht habt ihr ja noch andere Vorschläge.
Unser Hund ist trotz seines Alters noch sehr fit und munter, weshalb uns der Gedanke ihn vielleicht einschläfern zu lassen großes Kopfzerbrechen bereitet.
Danke schon mal für eure Antwoten.

Gruss Peter
 
  • Ausbuchtungen am Enddarm

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  • Ausbuchtungen am Enddarm Beitrag #2
Hallo Peter und herzlich Willkommen hier im Forum.
Hat dein TA denn was zu den "Ausbuchtungen" gesagt?Eine Probe entnommen und untersucht?
Von der Beschreibung her hatten das Bekannte bei ihrem Hund.Als die "Auswucherungen" zu groß wurden und ihr Hund sich nur noch quälte,haben sie ihn erlöst.
 
  • Ausbuchtungen am Enddarm Beitrag #3
Der TA meinte, so lange sich in den Ausbuchtungen kein Kot verfesstigt ist er eigentlich kein Problem. Nur wenn, dann muss er sehr wahrscheinlich eingeschläfert werden. Und wie gesagt. Ansonsten ist er ja topfit.
 
  • Ausbuchtungen am Enddarm Beitrag #4
Hat er untersucht,wie tief das geht ?
Und hast du nur was gegen die Entzündung bekommen oder sagte er noch was von Alternativen ?
 
  • Ausbuchtungen am Enddarm Beitrag #5
Wir haben nur was gegen die Entzündung bekommen. Mir ist klar, dass so eine Entzündung nicht von jetzt auf gleich verschwindet. Aber was ich wissen möchte ist, was ich tun kann um so etwas so gut es geht zu vermeiden.
 
  • Ausbuchtungen am Enddarm Beitrag #6
Ich hätte da wohl ein zwei Ideen zu,das könnte aber auch nach hinten los gehen.Von so her warte ich damit lieber ein wenig,bis ich da nachgefragt habe.
Ich wüßte da jemanden hier,wo dir wohl helfen kann.Ich gebe das mal weiter.
Schaue einfach mal öfters rein.
 
  • Ausbuchtungen am Enddarm Beitrag #7
Alles klar. Danke dir schon mal.
 
  • Ausbuchtungen am Enddarm Beitrag #8
Hallo PitSt,
Herzlich Willkommen.

Das mit Deinem Hundi is ja schrecklich. :( Ich hab mal geselesen, dass sowas bei unkastrierten Rüden oder wenn es erblich bedingt ist häufiger auftreten kann.
Mein Wissen beruht darüber also auf reiner Theorie.

Eins ist schonmal sicher, ohne OP kann man nur die Entzündungen stoppen, darauf achten, dass der Stuhl weich bleibt und sonst ist mir jedenfalls nichts weiter bekannt.

Wenn Dein Hundi noch so fit ist, wie Du sagst, dann würde ich auf jeden Fall eine OP riskieren. sollten Probleme auftreten, dann wird er wenigstens vor weiteren Qualen verschont, denn es ist eine sehr schmerzhafte Sache für Deinen Liebling. Da brauche ich auch Nichts schönreden. :(

Wenn er jetzt schon schwach wäre, dann sollte man überlegen, ob man ihn nicht doch lieber erlöst, aber so wie Du es beschreibst würde ich - für mich gesprochen - eine OP versuchen.

Auch wenn das jetzt sehr hart klingt :056: Klartext von mir, was hat er schon zu verlieren? Entweder kann ihm geholfen werden und er hat noch durch eine OP ein schönes schmerzfreies restliches Leben vor sich oder er wird ganz sanft erlöst (bei der OP :( ) oder aber, er hat schlimme Schmerzen und muss auf Grund dessen irgendwann eingeschläfert werden und Ihr müsst den Zeitpunkt dafür bestimmen:(

Wer schon selber nur eine kleine Fissur am Poposausgang hatte, der kann sich in etwa vorstellen, wie schlimm DAS wehtun muss.

Die Gefahr, dass sich der verhärtete Kot in den Ausbuchtungen absetzt und die Darmwand irgendwann einreißt ist dabei sehr groß und würde zusätzliche Schmerzen und Risiken, der Vergiftungen mit sich bringen.

Ich will Dich mit Sicherheit nicht noch trauriger machen, aber es bringt auch nichts, wenn ich lange um den heißen Brei rede.

Wie gesagt, wenn Dein Hundi noch gut fit ist, dann lass die OP machen, ihr könnt dabei nur gewinnen, denn das Andere ist so oder so unausweichlich, nur eine Frage der Zeit. :056: Sollte er es wirklich nicht überstehen, dann muss er wenigstens nicht mehr leiden und Ihr habt alles versucht, was möglich war und ist.

Das Einzigste was ich nicht weiß, ob es da verschiedene OP-Methoden inzwischen gibt. Zu diesem Zweck kannst Du Dich ja an verschiedene renomierte Tierkliniken wenden und den Sachverhalt mit den darauf spezialisierten Ärtzten durchsprechen.

Ich wünsche Dir, dass sich alles für Euch und Eurem Hundi zum Guten wendet. :056:

Falls Du Dich für das Eine oder Andere entscheidest, kannst Du uns hier bitte Bescheid geben? ...und wie es ausgegangen ist...

...und glaub mir, ich weiß wie es ist, wenn man ein geliebtes Tier gehen lassen muss oder wenn man vor der Entscheidung steht, dass man nur noch einen Versuch hat. :(

LG Mikki
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Ausbuchtungen am Enddarm Beitrag #9
Mensche Mikki,
das ging ja fix.
Das mit dem Kot weich halten,das war auch mein Gedanke.Wollte aber warten ,was du dazu sagst.Denn wenn der Kot auf dauer zu weich ist,kann das den Schließmuskel schwächen und so mit für dauer Ausfluss sorgen.
Peter,
üble Sache das.Bei der Entscheidung kann dir wohl keiner groß helfen,leider.
 
  • Ausbuchtungen am Enddarm Beitrag #10
Ja, das mit dem Schwächen, hast Du Recht, nur bei ihm ist es so, jede Anstrengung bringt die Gefahr mit sich, dass der Enddarm oder eine Ausbuchtung reißt.

Peter, Du kannst ja auch Leinsamen kurz aufkochen lassen oder einen Tag vorher einweichen und sie mit unter das Futter mischen, das ist auch gut und eine sanfte Methode, um den Stuhl weich zu halten.

LG Mikki
 
  • Ausbuchtungen am Enddarm Beitrag #11
Danke für eure Antworten. Sicherlich ist die Entscheidung nicht leicht für uns. Immerhin hab ich teilweise mehr Zeit mit meinem Hund verbracht als mit meiner Frau. Aber es stellt sich halt die Frage, ob ne OP wirklich noch sein muss. Den Kot weich halten versuchen wir jetzt mit Speiseöl. Gibts noch andere vielleicht bessere Möglichkeiten?
Mir wär halt jetzt erst mal wichtig, dass er schmerzfrei wird. Und wenn wir ihn schmerzfrei halten können wär es ja auch schon toll. Aber wie gesagt ne schwere Entscheidung.
Ich denk auch an meine Kinder. Meine Tochter hat im April ihrem Hamster beerdigen müssen und Anfang August starb ihre Uroma. Und jetzt vielleicht noch der Hund? WOW.
Man muss dazu sagen dass meine Kinder 13 und 9 sind, also mit dem Hund aufwachsen.
Was mich auch noch interesieren würde: Was kostet so ein OP in etwa? Vielleicht is ja jemand da, der da was weiß.

Gruss Peter
 
  • Ausbuchtungen am Enddarm Beitrag #13
Hallo Peter,

ja, das mit den vergangenen Erlebnissen ist natürlich ziemlich schrecklich. Deine Kinder sind aber inzwischen in einem Alter, wo man mit ihnen darüber reden kann. Sicherlich, sie werden auch so traurig sein, aber eben traurig in beide Richtungen. Wegen der Schmerzen die er hat und was ihm passieren könnte. Vielleicht wäre es gut, wenn Ihr Euch alle zusammensetzt, mit den Kindern und zusammen drüber redet, was ihr machen könnt.
So hab ich das immer gemacht, wenn etwas Wichtiges oder Schlimmes anstand.
Ich finde es wichtig, dass die Kinder, auch wenn es schmerzlich ist da mit einbezogen werden. Immerhin ist ja auch eim Hundi ein Familienmitglied.

Wegen der Kosten, wie schon geschrieben, da ist es am Besten, wenn Du Dich bei verschiedenen Ärzten oder Tierkliniken erkundigst und beraten lässt. Wie teuer es werden kann, weiß ich nicht. Die meisten Tierkliniken oder TÄ bieten bei größeren Sachen sowieso schon Ratenzahlung an und wenn nicht, kann man auch speziell dazu fragen. Ich kenne Keinen der da Nein sagt.

Mit dem schmerzfrei halten ist so eine Sache. Es behebt definitiv nicht die Ursache.

Bei so einer Kankheit muss man jeder Zeit damit rechnen, dass der sich ablagernde Kot den Darm reißen lässt. Er kann dadurch höllische Schmerzen bekommen (was vielleicht durch die Schmerzmittel eingedämmt werden würde), sich durch den in den Innenraum austretenden Kot innerlich vergiften oder dabei an inneren Blutungen sterben.

Das, was Elton vorhin schrieb, wegen dem zu dünn werden des Stuhls... Zum Geschmeidighalten des Stuhls könntest Du vielleicht noch zusätzlich ein bisschen Gelatine ins Futter mischen, dann ist die Gefahr nicht so groß, dass es zu dünn wird und der Darm noch zusätzlich dadurch gereizt wird.

Ich schicke Dir noch einen Link (PN), dass Du Dir einen Spezialisten raussuchen kannst, der in Deiner Nähe ist.

LG Mikki
 
  • Ausbuchtungen am Enddarm Beitrag #14
Ich würde auch keine OP mehr in dem Alter machen. Ich würde, solange es dem Hund noch gut geht, ein schönes Leben noch geben, und dann, wenn man merkt, er leidet, dann ein ruhiges Ende bereiten.
 
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