Magen-Darmprobleme

Diskutiere Magen-Darmprobleme im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo zusammen, mein Hund hat leider einen sehr empfindlichen Magen. Er hat oft Durchfall oder erbricht sogar wenn er etwas anderes als sein...
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  • Magen-Darmprobleme Beitrag #1
Felix2006

Felix2006

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Hallo zusammen,
mein Hund hat leider einen sehr empfindlichen Magen. Er hat oft Durchfall oder erbricht sogar wenn er etwas anderes als sein gewohntes Trockenfutter oder seinen Kauknochen frisst. Dennoch ist er immer putzmunter und gut drauf wie immer.
Leider kommt dies immer wieder mal vor. Dieses Mal war er bei einer Freundin, die ihre Wohnung nicht "hundesicher" gemacht hat und hat dort Essenreste (1/2 Frikadelle) gefressen.
Wie sollte man mit dem Hund nach Durchfall oder vor allem brechen umgehen? Ich habe ihm bislang außer Wasser danach immer 24Stunden nichts gegeben, komme mir dabei aber immer wie ein Rabenfrauchen vor, weil er nicht der dickste ist und mir bei jedem Essensduft in die Küche hinterherwatschelt.
Für ein paar Ideen wär ich euch sehr dankbar!
LG
 
  • Magen-Darmprobleme Beitrag #2
Hej,

also das beste ist wirklich 24 Stunden nichts geben und dann langsam kleine Portionen Schonkost geben, am besten so über 2 Tage und dann langsam das normale Futter wieder untermischen.
Wenn er wirklich nur magenprobleme bekommt nachdem er "Mist" gefressen hat muss man ja auch nicht unbedingt jedesmal zum TA rennen...
 
  • Magen-Darmprobleme Beitrag #3
Hallo Felix2006,
als erstes, herzlich willkommen im Forum.
Du solltest zwei Sachen beherzigen,

erstens: achte penibelst darauf, dass dein Hund nicht einfach irgendwo etwas frisst, ich weiss das ist schwierig, aber gerade bei Fremden Leuten und in Ungewöhnten Umgebungen muss man wohl das umfeld besser checken und im Auge behalten.
Zweitens: Nach der Brech und Durchfallorgie, den rest des Tages nichts mehr Füttern (genug Wasser sollte vorhanden sein) danach kannst du mit Reis, Huhn und oder Hüttenkäse eine Schonmalzeit anbieten. Das machst du bist du merkst das sich alles stabilisiert hat und danach fütterst du wie gewohnt weiter, wenn du merkst das die Kot Konsistenz sich wieder verweichlicht, dann häng noch ein Tag Schonkost drann!
 
  • Magen-Darmprobleme Beitrag #4
Hallo ihr Lieben,
vielen Dank für die schnellen netten Antworten.
Ich habe mir sagen lassen, dass viele Hunde seiner Rasse (Westie) zu Magen-Darm-Problemen neigen.
Sollte er jetzt erstmal normales Wasser oder Tee (wenn ja, was für einen?) bekommen?
Mit der Schonkost habe ich etwas Sorgen, da er bislang noch gar kein Frischfleisch (Hundefutter aus der Dose und auch alles andere) vertragen hat. Ist Trockenfutter nicht mindestens genauso schonend? Hähnchen ist ja auch schnell mal fettig oder?
Sind Milchprodukte (Hüttenkäse, Joghurt, Milch,..) gut verdaulich? Lieben tut er diese Lebensmittel über alles.
Leider schlingt er auch immer ganz schlimm, sodass ich ihn manchmal schon aus der Hand füttere..
Übrigens ist das Erbrochene komischerweise immer gelb und flüssig (ich denke mal Magensäure oder Galle?). Hat das was zu sagen?
Der kleine Stinker fühlt sich aber in keinster Weise daran gehindert, wild rumzutoben. Sollte ich das besser unterbinden oder ist das nicht schlimm?
Habe ihn noch nicht so lange und er ist mein erster Hund. Die Vorbesitzerin wollte ihn einschläfern weil sie nicht mit ihm klar kam! :evil:
Ganz lieben Dank für eure Hilfe!
LG, Jutta
 
  • Magen-Darmprobleme Beitrag #5
Was dir gesagt wurde ist alles verträglich, portioniere es halt so das er nicht schlingen kan, immer etwas und dann noch etwas und es funktioniert;)
Tee solltest du keinen nehmen.
Trocken futter ist nicht so schonend.
Hänchen ist alles andere als fettig, solltest allerdings die Haut wegmachen.
Hüttenkäse, Joghurt, Milch,..
Milch weglassen;) amsonsten hätte ich es dir nicht gesagt:)
 
  • Magen-Darmprobleme Beitrag #6
Hej,

das mit dem empfindlichen Westimagen hab ich auch schon öfters bemerkt - wenn es dem Hund ansonsten gut geht ist das ja auch kein so riesen Problem aber es wäre halt langfristig besser wenn man verhindern kann das er Sachen frisst die er nicht verträgt...

Meine Hündin bekommt immer so einen MagenDarmTee von Rossmann... ob der nun hilft oder nicht kann ich nicht sagen, sie bekommt den halt. Aber ich denke Wasser ist auch vollkommen in Ordnung!

Du könntest dir überlegen das TroFu generell einzuweichen, das ist dann leichter verdaulich...

Achja - das gelbe ist die Gallensäure(?), wie bei uns - wenn wir mit leerem magen erbrechen ist es auch gelb - also nix schlimmes.
 
  • Magen-Darmprobleme Beitrag #7
Hallo Felix!
Ich hab das Thema mal in den Bereich "Hundegesundheit" verschoben.

Meine kleine Hündin Silvie hatte jüngst auch über sehr lange Zeit mit Durchfall zu tun, obendrein dann auch mit Appetitlosigkeit und einem richtig lauten Gluckern im Magen-Darm-Trakt. Nachdem abgeklärt war, dass sie keinen Wurmbefall hat, habe ich die Ernährung umgestellt auf Rohfleischfütterung.

Angefangen habe ich allerdings mit gekochtem Geflügel und Reis über etliche Tage und erst langsam dann auf Fleisch und fleischige Knochen etc. umgestellt.

Viele sagen, dass gerade Trockenfutter gern mal Durchfall verursacht. Die Trockenfutterindustrie will davon natürlich nix hören und stellt dann so sorten her wie "Sensible" und "für den empfindlichen Hund" - aber außer dass die Zutaten andere sind, ist ja das, was der Hund dann im Bauch hat, nämlich diese Kroketten (ob nun vorher eingeweicht oder nicht) dasselbe. Das Problem bei diesen Trockenfutterkroketten ist, dass sie meistens zu viel Getreide enthalten, und auch Hunde ohne erhöhte Empfindlichkeit bekommen leicht mal Durchfall davon.

Ich würde sehr behutsam die Fütterung umstellen. Nach einem Fastentag mit gekochtem Huhn und Reis beginnen. Möglichst fettarm am Anfang. Nach und nach rohes Fleisch geben, das aber nicht mit Getreide mischen! (Sondern Getreide an anderen Tagen bzw. zu anderen Mahlzeiten getrennt geben.) Du wirst sehen, dass Dein Hund auch von geringeren Futtermengen nach und nach zunehmen wird, weil rohes Fleisch vom Hund einfach besser verwertet wird.
 
  • Magen-Darmprobleme Beitrag #8
Hallo Felix!
Ich hab das Thema mal in den Bereich "Hundegesundheit" verschoben.

Danke, war mein erster Eintrag. Hab mich hier am Anfang nicht so ganz zurecht gefunden.. :uups:

Heute Nacht hatte mein armer Wauzi so einen knurrenden Magen, dass ich richtig Mitleid hatte. Er hat sich schon wieder übergeben. Die ich ihn aber nicht länger hungern lassen wollte, habe ich nach Rücksprache mit einem Hundetrainer heute Morgen erstmal schön gekocht: Reis mit Hühnchen. Eine kleine Portion hat er schon bekommen. Bislang ist sie noch drin.

Also mit der weiteren Ernährung bin ich echt ratlos! Was kann man denn an Rohfleisch am besten füttern? und was für Getreide? In welchen Mengen und wie oft?
Ich glaub, mein Hund braucht einen Ernährungsberater ;)
 
  • Magen-Darmprobleme Beitrag #9
Hallo Felix!

Schau mal hier:



Das ist eine (in meinen Augen) sehr gute Seite übers Barfen. Daran habe ich mich in den Anfängen auch orientiert. Man muss das nicht 1:1 übernehmen, aber man hat Anhaltspunkte.

Abklären würde ich zur Sicherheit noch einen möglichen Wurmbefall. Der kann auch Symptome wie Durchfall und Erbrechen auslösen. Am besten eine Stuhlprobe beim Tierarzt abgeben. Der kann gleichzeitig abklären, ob es ein Infekt ist. Wenn das alles ausgeschlossen ist, so kannst Du behutsam mit einer Ernährungsumstellung beginnen. Meiner Hündin geht es jedenfalls viel besser, seit ich barfe!

Gute Besserung!
Annika
 
  • Magen-Darmprobleme Beitrag #10
Hallo Annika,
herzlichen Dank für den Link. Die Beschwerden sind zum Glück vorüber!
Er wurde auch kurz vorher noch entwurmt und bekommt jetzt einfach nix anderes außer sein gewohntes Futter..
 
  • Magen-Darmprobleme Beitrag #11
Hallo Felix,

wenn ein Hundi auf nüchternem Magen erbricht, so schaumig gelb-grünlich, dann deutet es Meist auch eine fällige Wurmkur hin.

Westis im Allgemeinen haben nicht zwangsläufig einen empfindlichen Magen. Sie sind oft, durch die Überzüchtungen gegen "jeden Pups" allergisch. Verzichte auf Dosenhappi und Trockenfutter oder achte drauf, dass es aus mind. 80% Fleisch besteht, keine Getreidearten enthält usw. Koche am Besten selber, möglichst Geflügel, Rind oder... ja...auch Pferdefleisch (ich hasse es, wenn man Pferde schlachtet...:( ist aber meine private Ansicht) mit Reis oder Kartoffeln oder Nudeln selber. Wenn das dauerhaft auch nichts bringt, dann gib ihm Hypoallergenicfutter. Gekörnter Frischköse, Hüttenkäse kann er auch haben, wenn er damit keine Probleme hat.

Wenn Dein Westi jetzt ein Mädchen wäre, hätte ich gesagt, lasse sie kastrieren, bei vielen hat das geholfen, dass sie fast gar keine allergischen Reaktionen zeigten. Vielleicht liegt es dabei an der Hormonumstellung bzw an der geringeren Hormonproduktion, die danach vorherrscht.


LG Mikki
 
  • Magen-Darmprobleme Beitrag #12
hallo,

ich habe auch eine kleine maus die von klein an darm probleme hat.
vorige woche schon wieder. sie leidet an chronischer damentzündung die bei jedem stress den sie hat, ausbricht. oft hat sie im stuhl blutiger schleim. sie ist eine ängstliche hündin aus schlechter haltung.

ich ernähre sie jetzt fettarm und gebe ihr, wenn der durchfall akut ist, nur lamm mit reis zu fressen. auch achte ich, daß die leckerchen aus lamm bestehen.
ich glaube, daß der durchfall mit der psyche des hundes zusammen hängt. mein ta geht jetzt schrittweise vor. ichwill ich bei ihr eine darmspiegelung durchführen lassen. ihre schwachstelle wird wohl immer der darm bleiben und darauf muss ich achten. sie wird ja immer älter. es gibt eine erkrankung beim menschen die heißt colitis ulcerosa und diese erkrankung hat sie, denn das blut ist immer frisch. demnach ist der dickdarm betroffen. mehr werden wir nach der darmspiegelung wissen.

lg ingrid
 
  • Magen-Darmprobleme Beitrag #13
da mein Hund nun auch noch Harnstein hat, muss er sowieso Diät leben. Er verträgt aber leider auch nichts anderes als Trockenfutter. Ich habe aber ne extra Mischung vom Tierarzt bekommen. Die mag er gerne (hört sich auch lecker an - knuspert so schön wie bei frischen Cornflakes) :D
Leider trinkt er momentan meiner Ansicht nach zu wenig. Wieviel trinken eure Hunde durchschnittlich?
Er liebt Joghurt in der Milch (reicht auch ein ganz kleine Bischen). Der TA sagte aber, ich solls möglichst weglassen wegen der Diät und den Mediakmenten. Weiß jemand warum? So ein kleiner Klecks Joghurt im Futter (mit Wasser verdünnt) kann doch eigentlich nicht schaden oder?
 
  • Magen-Darmprobleme Beitrag #14
Hallo Felix,

oh je, wenn er schon Harnsteine hat, dann liegt die Vermutung sehr nahe, dass er wirklich zu wenig trinkt. Darf er nur Trockenfutter haben? (laut TA) Ich würde ein Nassfutter gegen Harnsteine wählen und wenn er das nicht verträgt, dann würde ich das Trockenfutter zusätzlich mit leichter Brühe (gibt es auch schon auf natürlicher Basis ohne künstl. Zusatzstoffe Aromen usw in Reformhäusern oder Naturkostläden). Die Brühe wirklich nur ganz dünn zubereiten, dabei geht es ja nur um den Geruch, nicht Geschmack. Hunde entscheiden nach dem Geruch, ob es für sie lecker ist oder nicht.

Wegen der Milchprodukte, ich denke, Dein Hundi bekommt Antibiothika und bei der Gabe von Antibiothika sollte man auf Milchprodukte verzichten, weil diese die Wirkung von Antibiothika herabsetzen. (Das Selbe gilt übrigens auch für den Menschen)
Wenn dieses Medikament nicht mehr gegeben wird, dann kannst Du versuchen anhand von Milchprodukten und darmfloraaktivierenden Produkten die Darmflora Deines Hundis wieder aufzubauen. Immerhin sorgt ein Antibiothika auch dafür, dass auch die guten Darmbakterien dabei bekämpft werden. Diese sind aber sehr wichtig, dass Dein Hundi eben keine Probleme bei der Verdauung hat.

Falls er auch mit Brühe zu wenig trinkt (normal so bis max. 60 ml pro KG Körpergewicht Deines Hundes - kannst Du ja mal abmessen, um sicher zu wissen, wieviel er trinkt), dann kannst Du auch versuchen seine Leckerlies ins Wasser plumsen zu lassen, vielleicht holt er sich die da auch wieder raus und nimmt dadurch wieder ein bisschen Wasser zusätzlich mit auf. Klar, es ist nicht viel, aber wieder ein paar Tropfen mehr. ;)

LG Mikki
 
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