Hallo Flecky,
das Problem ist ja nicht nur das Risiko einer Schwangerschaft und evtl.er Krankheiten.
Man muss auch bedenken, dass es sehr viel Zeit und Geld kostet einen Wurf Welpen aufzuziehen. Die Welpen müssen, entwurmt, geimpft, gefüttert, gechipt und tierärztlich untersucht werden. Bis die Welpen ausziehen verwüsten sie wahrscheinlich einen Teil der Wohnung durch Knabbern, Pinkeln und Häufchen. Da kommen tausend Euro schnell zusammen.
Außerdem muss nahezu rund um die Uhr jemand zuhause sein, der die Kleinen betreut. Sie müssen sozialisiert werden und möglichst viel von der Welt kennen lernen solange sie noch in der Prägephase sind, denn was die Kleinen in dieser Zeit versäumen zu lernen kann ihnen unter Umständen ihr ganzes späteres Leben schwer machen.
Dann muss man die Welpen irgendwann abgeben und es ist gar nicht so einfach für alle ein gutes Zuhause zu finden (selbst wenn sie sozialisiert sind und alle Impfungen bekommen haben).
Man schickt die Welpen also in eine unsichere Zukunft, wer weiß wo sie später landen?
Gerade Kampfhundmischlinge haben es schwer, wenn sie eines Tages im Tierheim landen sollten, dort wieder heraus zu kommen.
Für eine Sterilisation (das ist das Durchtrennen der Eileiter und wird heute eigentlich nicht mehr gemacht, auch Hündinnen werden kastriert, d.h. es wird die Gebärmutter entfernt) ist es nicht nötig, dass die Hündin einmal Welpen bekommen hat, auch wenn es immer noch eine weit verbreitet Annahme ist.
Bitte tue doch dir und deiner Hündin den Stress einer Welpenaufzucht nicht an.