Hallo Dina,
Ein Jack Russell Terrier, das ist kein leichter Hund (obwohl es "leichte" Hunde kaum geben mag). Alleine schon die Geschichte dieser schnittigen Terrier sagt da schon einiges.
Jackies wurden früher zur Fuchsjagd eingesetzt. Der Pfarrer Russell züchtete geziehlt einen Schlag von Foxterriern um einen niederläufigen, wendigen Hund zu erschaffen, der zur Fuchsjagd dienen sollte.
Ihr geringer Brustumfang ermöglicht es ihnen tief hinein in die Fuchsbauten zu kriechen, hinein zum Fuchs! Diese Hunde durften nicht zögern, sie mussten gerissen sein, selbstlos, mutig und entschlossen. Bestenfalls konnten diese Hunde nur hoffen rechtzeitig aus dem Bau gezogen zu werden. Nur die gerissensten und tolkünsten Hunde durften sich weitervermehren.
Den Bauern war es egal wenn ab und zu ein Hund verschwand, wenn er nur die Schafe in Ruhe lies,.... . Diese Hunde lieben ihre Menschen zwar, sind aber ihr Leben lang unabhängig.
Beim Jackie darfst du von Anfang an nichts falsch machen, Verhalten niemals durchgehen lassen, das er auch im erwachsenen Zustand nicht machen darf.
Konsequenz, ist die Mutter aller Hundebesitzer und beim Russell sehr, sehr wichtig.
Wenn du nicht von Anfang an mit dem Hund das zuverlässige Kommen übst usw. kannst du dich auf Nächte mit Taschenlampe und heißerem Hals freuen.
Es sollte auch schon Besitzer gegeben haben, die des Nachts verzweifelt ihre Hunde aus diversen Bauten ausgegraben hatten.
Beim Jackie sollte die unumstrittene, klare Führung schon von Anfang an klargestellt werden. Ein Jack Russell ohne klare Führung, wird unweigerlich zum Haus-Tyrannen.
Auslastung muss auf jeden Fall drrin sein, körperlich und geistig! Unterforderung beim Jackie, zeigt sich recht schnell.
Naja das ist jetzt alles das mir gerade einfiel. Aber wenn du wirklich bis auf den Grund dieser Rasse geforscht hast dürfte es dir klar sein.
Wenn du jetzt noch was speziell zur Rasse wissen willst kannst du auch gerne per PN Infos kriegen.
LG