- Bin neu - möchte "Hallo" piepsen Beitrag #1
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Zweierlein
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Hallo alle miteinander
Ich bin hier nun niegelnagelneu! Und deswegen möchte ich mich / uns auch erst mal kurz vorstellen:
Ich bin der User "Zweierlein" (ach nee - wer hätt' das gedacht *ironieaus*)
Und ich habe:
erst mal einen Mischlingsrüden UND DANN NOCH
zwei Kanaries.
Einen Hahn und eine Henne.
Sein genaues Alter weiß ich zwar nicht so recht, aber gekauft wurde er 08/2008. Ach ja - und einen Namen hat er natürlich auch: "Flöt"
Auch das Alter der Henne weiß nicht nicht. Gekauft haben wir sie am Samstag den 14. - ergo Vorgestern :lol:.
Diesen Kauf ging eine recht traurige Geschichte voraus. Denn Flöt hatte ursprünglich eine Kumpanin. Sie hieß Pieps. Doch aus dem Nichts heraus wurde sie krank.
Ihre Symtome waren:
sie wurde immer strubbiger
immer weniger aktiv
sie bekam im Genick eine Glatze
Darauf hin ließ ich einen VOGELTIERARZT kommen. Da wurden Pieps dann einige Federn für eine Laboruntersuchung gerupft. Diese Untersuchung ergab dann, dass sie eine Staphylokokken-Erkrankung hätte. Den genauen Staph-Typus weiß ich gerade nicht mehr so recht - doch er hieß so ähnlich wie "areus".
Die darauf hin gestartete Behandlung, war dann aber ihr Todesurteil.
Als "teilmedizinische" Medis bekam ich vom Vogeltierarzt folgendes geschickt:
L-Thyroxin und
F10
Vom L-Tyroxin sollte sie täglich 1 Tropfen bekommen, und das F10 sollte 2x täglich ANGEWENDET werden. Jaja "angewendet". Denn da ich F10 nicht kannte, und somit auch nicht wusste, WIE man das wohl "anwendet", rief ich in der Praxis an.
Die Sprechstundenhilfe, die ich am Telefon hatte, erklärte mir dann folgende Anwendung:
Ich sollte das F10/Wassergemisch in eine Sprayflasche geben und Pieps damit einsprühen.
Gehört - gemacht. Doch gleich festgestellt: Na das kann's ja wohl nicht so recht sein!!! Des Pieps ist mir ja so klitscheklatsche nass.
Also wieder mal angerufen und das nasse Pieps berichtet. Darauf wurde dann nach kurzer Überlegung gesagt, ich soll die Flüssigkeit in die Spritze aufziehen, die ich ja mitgeliefert bekommen habe. Und dann so ca. 1 ml auftragen.
Ebenso gehört - gemacht. Doch das Ergebnis war nicht großartig anders, als beim besprühen - Pieps klitscheklatschenass!!
Ich wusste es ja leider nicht anders / besser, deswegen fuhr ich mit dieser Behandlung eine knappe Woche so fort. Das Ergebnis war, dass sich Pieps einen Infekt holte.
Einen sehr schlimmen Infekt. Ich ging mit ihr dann zu UNSEREM Tierarzt. Als er hörte wie mir die Anwendung des F10 empfohlen wurde, war ihm alles klar. Daher - vom fast auf Dauer nassen Vogel - kam der Infekt.
Er gab Pieps gleich in der Praxis Antibiotika, und mir davon auch was für zu Hause. Täglich 1 Tropfen.
Doch leider war alles viel zu spät! Am zweiten Antibiotika-Gabe-Tag, verstarb Pieps. Irgendwie muss ich das unbewusst gemerkt haben. Denn gerade als ihr Todeskampf (und so sah es schon etwas aus) losging, sah ich wieder mal nach ihr.
Sie lag mit ausgebreitete Flügel am Boden und riss immer wieder den Schnabel auf. Da nahm ich sie aber trotzdem aus dem Käfig raus. Vielleicht war das ja gut. Denn sobald ich sie genommen hatte, wurde die Panik-Atmerei ruhiger. Doch dann wurde das Atmen ganz ruhig - Pieps war gestorben.
Wenn ich nur daran denke, laufen mir gleich wieder die Tränen runter!
Pieps war am Vormittag verstorben. Und sobald sie aus dem Käfig raus war, wurde Flöt ganz und gar aufgeregt. Er flog ab da fast nur noch wild durch das Zimmer. Setzte sich an Stellen, wo er noch nie gesessen hatte, und schien verzweifelt seine Pieps zu suchen.
Auch am nächsten Vormittag, zeigte er noch das gleiche Verhalten. Deswegen beschlossen wir, nicht erst eine Weile zu warten, sondern gleich eine neue Gefährtin für ihm zu holen.
Nachmittags um ca. 18 Uhr, hatte er dann wieder eine Kanariedame. Einen "grünen Kanarie". Daher stammte dann auch ihr Name - sie wurde "Grünie" getauft.
Am ersten Tag ließ ich die Beiden noch nicht AUS dem Käfig. Doch gleich am nächsten Vormittag (Sonntag), machte ich dann die Käfigtüre auf.
Und da fiel es mir dann erschreckend auf: Grünie hatte auch kein Gefieder im Genick. Ich nahm sei dann aus dem Käfig, um mir das genauer anzusehen. Ja - da war ein kahler Streifen im Genick. Er war ca. 1 cm lang und knapp 5 mm breit. Und die Haut war ganz glatt.
Da ja bei Pieps die Krankheit auch mit einer Glatze bekonnen hatte, wurde ich ganz unruhig. Könnte es tatsächlich sein, dass Grünie nun die selbe Krankheit hat. Gedanklich war das zum Einen schon möglich. Denn Pieps war damals vom selben Händler wie Grünie nun war. Und ob diese Krankheit vielleicht verschiedene Inkubationszeiten hätte, wusste ich nicht.
Darum wurde Grünie dann heute gleich mal zwangläufig bei meinem Tierarzt vorgestellt.
Dort wurde gemeint, dass Grünie diese kahle Stelle bestimmt schon länger hätte. Die Haut wäre ja schon ganz glatt. Außerdem zeigt die Haut aber keine weiteren Symptome an, dass man annehmen müsste, sie wäre Infiziert. Keine Rötung, keine Schuppen.
Grünie bekommt nun aber mal Vitamintropfen ins Wasser. Zum Aufbauen!
Sodala - Vorgestellt! Und gleich "gejammert" :mrgreen:!
Zweierlein
Ich bin hier nun niegelnagelneu! Und deswegen möchte ich mich / uns auch erst mal kurz vorstellen:
Ich bin der User "Zweierlein" (ach nee - wer hätt' das gedacht *ironieaus*)
Und ich habe:
erst mal einen Mischlingsrüden UND DANN NOCH
zwei Kanaries.
Einen Hahn und eine Henne.
Sein genaues Alter weiß ich zwar nicht so recht, aber gekauft wurde er 08/2008. Ach ja - und einen Namen hat er natürlich auch: "Flöt"
Auch das Alter der Henne weiß nicht nicht. Gekauft haben wir sie am Samstag den 14. - ergo Vorgestern :lol:.
Diesen Kauf ging eine recht traurige Geschichte voraus. Denn Flöt hatte ursprünglich eine Kumpanin. Sie hieß Pieps. Doch aus dem Nichts heraus wurde sie krank.
Ihre Symtome waren:
sie wurde immer strubbiger
immer weniger aktiv
sie bekam im Genick eine Glatze
Darauf hin ließ ich einen VOGELTIERARZT kommen. Da wurden Pieps dann einige Federn für eine Laboruntersuchung gerupft. Diese Untersuchung ergab dann, dass sie eine Staphylokokken-Erkrankung hätte. Den genauen Staph-Typus weiß ich gerade nicht mehr so recht - doch er hieß so ähnlich wie "areus".
Die darauf hin gestartete Behandlung, war dann aber ihr Todesurteil.
Als "teilmedizinische" Medis bekam ich vom Vogeltierarzt folgendes geschickt:
L-Thyroxin und
F10
Vom L-Tyroxin sollte sie täglich 1 Tropfen bekommen, und das F10 sollte 2x täglich ANGEWENDET werden. Jaja "angewendet". Denn da ich F10 nicht kannte, und somit auch nicht wusste, WIE man das wohl "anwendet", rief ich in der Praxis an.
Die Sprechstundenhilfe, die ich am Telefon hatte, erklärte mir dann folgende Anwendung:
Ich sollte das F10/Wassergemisch in eine Sprayflasche geben und Pieps damit einsprühen.
Gehört - gemacht. Doch gleich festgestellt: Na das kann's ja wohl nicht so recht sein!!! Des Pieps ist mir ja so klitscheklatsche nass.
Also wieder mal angerufen und das nasse Pieps berichtet. Darauf wurde dann nach kurzer Überlegung gesagt, ich soll die Flüssigkeit in die Spritze aufziehen, die ich ja mitgeliefert bekommen habe. Und dann so ca. 1 ml auftragen.
Ebenso gehört - gemacht. Doch das Ergebnis war nicht großartig anders, als beim besprühen - Pieps klitscheklatschenass!!
Ich wusste es ja leider nicht anders / besser, deswegen fuhr ich mit dieser Behandlung eine knappe Woche so fort. Das Ergebnis war, dass sich Pieps einen Infekt holte.
Einen sehr schlimmen Infekt. Ich ging mit ihr dann zu UNSEREM Tierarzt. Als er hörte wie mir die Anwendung des F10 empfohlen wurde, war ihm alles klar. Daher - vom fast auf Dauer nassen Vogel - kam der Infekt.
Er gab Pieps gleich in der Praxis Antibiotika, und mir davon auch was für zu Hause. Täglich 1 Tropfen.
Doch leider war alles viel zu spät! Am zweiten Antibiotika-Gabe-Tag, verstarb Pieps. Irgendwie muss ich das unbewusst gemerkt haben. Denn gerade als ihr Todeskampf (und so sah es schon etwas aus) losging, sah ich wieder mal nach ihr.
Sie lag mit ausgebreitete Flügel am Boden und riss immer wieder den Schnabel auf. Da nahm ich sie aber trotzdem aus dem Käfig raus. Vielleicht war das ja gut. Denn sobald ich sie genommen hatte, wurde die Panik-Atmerei ruhiger. Doch dann wurde das Atmen ganz ruhig - Pieps war gestorben.
Wenn ich nur daran denke, laufen mir gleich wieder die Tränen runter!
Pieps war am Vormittag verstorben. Und sobald sie aus dem Käfig raus war, wurde Flöt ganz und gar aufgeregt. Er flog ab da fast nur noch wild durch das Zimmer. Setzte sich an Stellen, wo er noch nie gesessen hatte, und schien verzweifelt seine Pieps zu suchen.
Auch am nächsten Vormittag, zeigte er noch das gleiche Verhalten. Deswegen beschlossen wir, nicht erst eine Weile zu warten, sondern gleich eine neue Gefährtin für ihm zu holen.
Nachmittags um ca. 18 Uhr, hatte er dann wieder eine Kanariedame. Einen "grünen Kanarie". Daher stammte dann auch ihr Name - sie wurde "Grünie" getauft.
Am ersten Tag ließ ich die Beiden noch nicht AUS dem Käfig. Doch gleich am nächsten Vormittag (Sonntag), machte ich dann die Käfigtüre auf.
Und da fiel es mir dann erschreckend auf: Grünie hatte auch kein Gefieder im Genick. Ich nahm sei dann aus dem Käfig, um mir das genauer anzusehen. Ja - da war ein kahler Streifen im Genick. Er war ca. 1 cm lang und knapp 5 mm breit. Und die Haut war ganz glatt.
Da ja bei Pieps die Krankheit auch mit einer Glatze bekonnen hatte, wurde ich ganz unruhig. Könnte es tatsächlich sein, dass Grünie nun die selbe Krankheit hat. Gedanklich war das zum Einen schon möglich. Denn Pieps war damals vom selben Händler wie Grünie nun war. Und ob diese Krankheit vielleicht verschiedene Inkubationszeiten hätte, wusste ich nicht.
Darum wurde Grünie dann heute gleich mal zwangläufig bei meinem Tierarzt vorgestellt.
Dort wurde gemeint, dass Grünie diese kahle Stelle bestimmt schon länger hätte. Die Haut wäre ja schon ganz glatt. Außerdem zeigt die Haut aber keine weiteren Symptome an, dass man annehmen müsste, sie wäre Infiziert. Keine Rötung, keine Schuppen.
Grünie bekommt nun aber mal Vitamintropfen ins Wasser. Zum Aufbauen!
Sodala - Vorgestellt! Und gleich "gejammert" :mrgreen:!
Zweierlein