Extrem scheue und bissige Ratte vergesellschaften?

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para-dieswaerts

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Hallo liebes Forum!

War eine Weile nicht hier, brauche jetzt aber doch noch mal Hilfe.

Meine letzten Beiträge handelten von Yuri, den wir geholt haben, damit unser Blanc nicht mehr alleine ist. Mit Yuri hat es aber nicht geklappt, da hat sich folgende Lösung geboten:

Die Bekannten, von denen wir Yuri hatten, haben ihn allein gehalten, weil er sich mit Gizmo aus dem Rudel nicht vertragen hat, obwohl Gizmo ein ganz lieber ist und mit den anderen super zurechtkommt. Also haben sie gesagt: Wie geben euch Gizmo und Yuri kann wieder in unser Rudel.

Yuri ist auch schon integriert und wieder glücklich. Nur bei uns klappt es schon wieder nicht.

Gizmo hat folgende Vorgeschichte:

Er wurde vermutlich ausgesetzt und lebte 2 Monate in einem Keller, wo er vom Hausmeister gejagt wurde, bis der ihn endlich ins Tierheim bringen konnte, von dort haben ihn unsere Bekannten.

Ist also klar, dass das arme Tierchen nicht allzu zutraulich sein kann.

Aber, haben unsere Bekannten gesagt, er beißt nicht und er hat sich toll ins Rudel integriert. Ich habe auch gesehn, wie Gizmo aus dem Stall gehoben wurde, es hat ihm nicht so gut gefallen, aber er wurde nicht aggressiv.

Bei uns haben wir ihn in der Transportbox erstmal was zu futtern gegeben und dann gewartet, ob er von selbst in den Stall klettert, was er nicht tat, also hat mein Freund ihn genommen. Ein paar Tage später haben wir ihn in den größeren Stall umgesiedelt und als er auch partout nicht kooperiert hat, hat mein Freund ihn sich einfach geschnappt und rüber getragen.

Was uns wirklich schockiert hat - Gizmo hat gequietscht, als er getragen wurde! So eine Angst muss er gehabt haben! :( Obwohl wir wirklich ganz behutsam waren.

Nun ist er seit 3 Wochen ca. im großen Stall und wenn es Futter gibt, er kennt die Zeiten schon, wartet er auch schon und lässt sich ein bisschen anfassen. Aber nur am Kopf und nur eine kurze Berührung, sonst wird er total unruhig und fängt an zu beißen.

Ich habe es immer so gemacht, halte ihm meinen Finger hin, er schnüffelt dann ganz zaghaft, dann berühr ich ihn und wenn er nicht zurückzuckt o.ä. kriegt er ein Leckerli. Ist das richtig so oder ist es dumm, sich mit Futter einzuschleimen? Jedenfalls hat er noch keine Fortschritte gemacht, außer, dass er dem Futter gegenüber selbstbewusster geworden ist.

Wie schaffen wir es, Vertrauen zu ihm zu gewinnen? Und wie sollen wir ihn mit Blanc vergesellschaften, wenn er in Panik gerät, sobald wir ihn anfassen? Dann steht er doch schon unter Stress und wenn dann auch noch Blanc kommt...

Wir haben Blanc neulich schonmal vor Gizmo gehalten, ohne Gitter o.ä.
Das hat uns optimistisch gestimmt, weil beide total ruhig waren und geschnüffelt haben, ohne zu plüschen oder sowas.

Könnten wir das so einfach jeden Tag für ein paar Sekunden machen?

Liebe Grüße und danke schonmal!
 
  • Extrem scheue und bissige Ratte vergesellschaften? Beitrag #2
Hat denn wirklich niiiiemand einen Rat? :(
 
  • Extrem scheue und bissige Ratte vergesellschaften? Beitrag #3
Sorry, ich konnte tagsüber nix schreiben, der Text wird länger ;) und abends ist das Forum immer so langsam *seufz*

Also: wenn ihr es schafft und beide unter Kontrolle habt, könnt ihr sie sich natürlich immer kurz beschnüffeln lassen. Im Endeffekt ist das ja nichts anderes als ein langsamer Anfang einer Integration. Evtl. fasst Gizmo ja Vertrauen zu Blanc und wird dann auch mutiger.

Es ist natürlich schade, daß Gizmo alleine aus dem Rudel herausgerissen wurde... schöner und besser wäre es gewesen, wenn er mit einem Kumpel hätte bei euch einziehen können, dann wäre er nicht ganz so alleine und vielleicht auch nicht so verschreckt und ängstlich. Er war ja gut in sein altes Rudel integriert, wie du beschrieben hast. Ihn dann alleine aus der Gruppe herauszunehmen war und ist sicher schlimm für Gizmo... er ist jetzt 3 Wochen bei euch? Das ist wahrscheinlich zu lang, um ihm einfach 2 seiner alten Kumpels dazuzuholen, aber versuchen würde ich es tatsächlich, ob er die nicht vielleicht doch schneller wiedererkennt (und sie ihn); Ratten erkennen neben dem Rudelgeruch ja durchaus auch einzelne Tiere. Dann könnte man ihn zumindest schon mal schneller mit 2 seiner alten Freunde vergesellschaften und Blanc langsam mit in die Inti dazunehmen.

Es kann dann eben sein, daß ihr schlussendlich 4 Ratten hättet; meine Prioritäten liegen aber eigentlich immer darauf, daß möglichst keine Ratz alleine sein muß.

Die andere Frage ist, ob ihr Gizmo überhaupt anfassen müsst, wenn und solange er solche Panik davor hat. Möglich wäre z.B., ihm ein Rody Iglu als Haus reinzustellen, damit kann man scheue Ratten gut in und aus dem Käfig heben. Auch ein Karton, eine Röhre oder irgendetwas in der Art kann funktionieren. So kann Gizmo in den Inti-Auslauf und draußen frei entscheiden, ob er auf euch herumklettern will oder nicht, aber er muß sich nicht zwingend anfassen lassen, wenn er nicht möchte.
 
  • Extrem scheue und bissige Ratte vergesellschaften? Beitrag #4
Das mit diesem Iglu ist gut.

Ja, ich find es auch ganz schlimm, dass Gizmo nu auch noch alleine ist. Da haben wir irgendwie garnicht drüber nachgedacht. Aber das alte Rudel besteht nur aus 3 Tieren (weil Männchen und Weibchen ja nicht zusammensitzen) und da ist Yuri ja schon wieder drin? Außerdem glaub ich nicht, dass unsere Bekannten das gut finden .. und der Stall wäre dann auch zu klein .. ohjeee.

Also bei ihm ist das ulgike ja: Er ist eigentlich ganz pfiffig und zutraulich, als er neulich draußen war, ist er an uns hochgeklettert und war total entspannt, obwohl alles für ihn neu war. Nur dieses doofe Hochheben mag er nicht, da müssen wir uns echt was überlegen. Ich probier mal aus, ob es mit der Röhre vorerst klappt.

Danke für deine Antwort, Chipi!
 
  • Extrem scheue und bissige Ratte vergesellschaften? Beitrag #5
Wenn er sonst zutraulich ist und sich nicht versteckt und es wirklich nur am Anfassen liegt, würde ich wirklich einfach mit diesen Tricks arbeiten. Kann gut sein, daß er dann während der Inti ohnehin total vergisst, daß er vor dem Ángefasstwerden solche Panik hat, dann geht es ja nur noch darum, ihn möglichst stressfrei aus dem Käfig und wieder zurück in den Käfig zu transportieren.
 
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