traurige Geschichte...

Diskutiere traurige Geschichte... im Katzen Gesundheit Forum im Bereich Katzen Forum; Erstmal Hi an alle! Is echt ein sehr aufschlussreiches Forum hier. :clap: Doch leider habe ich mit meinem ersten Beitrag eine etwas traurige...
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Erstmal Hi an alle!​

Is echt ein sehr aufschlussreiches Forum hier. :clap:​

Doch leider habe ich mit meinem ersten Beitrag eine etwas traurige Angelegenheit zu erzählen...​

Meine Frau und ich haben am Freitag den 05.06.2009 auf dem Weg in die Nachbarstadt eine Katze in einer Seitenstraße liegen sehen beim vorbeifahren.​

Da wir selbst 2 Katzen haben und sehr tierlieb sind, drehten wir gleich um, um zu sehen, ob die Katze noch lebe und leiden würde.
Dort angekommen sahen wir, dass die Katze noch am schnaufen war.​

Wir gingen sofort hin zu ihr und legten sie in die Jacke meiner Frau und anschließend in einen kleinen Karton den wir im Auto hatten.
Ich fuhr dann so schnell wie möglich zum nächstgelegenen Tierarzt.
Dort musste die Katze erstmal 3 Stunden verweilen, bekam Infusionen, wurde geröntgt usw...​

Nach 3 Stunden sind wir wieder hin, um uns über das Tier zu erkundigen.
Es war mittlerweile schon 18:30 Uhr.​

Es ging der Katze schon etwas besser, sie hatte auch nichts gebrochen.
Stand aber unter Schock und war sehr benommen, da sie anscheinend einen vollen Schlag auf den Kopf bekam...​

Die Tierärztin meinte, wir sollten die Katze erstmal mit zu uns nehmen über Wochenende, da das Tierheim auch nicht mehr offen war, und ihr viel Ruhe gönnen.
Haben wir natürlich gerne gemacht.​

Am Samstag Vormittag sollte ich nochmal mit der Katze vorbeikommen um zu sehen, ob sich ihr Zustand verbessern würde, da die Ärztin meinte die Nacht ist sehr kritisch, ob sie die überlebt.​

Wir tauften die Katze noch am selben Abend "Mimi", denn mit einem Namen kann man ein Tier einfach besser beruhigen und sich selbst wahrscheinlich auch...​

Wir richteten Mimi bei uns im Bad ein schönes Plätzchen ein, schnitten ihr aus nem Pappkarton ein Häuschen in das sie sich zurückziehen konnte.
Stellten mehrere Schüsseln mit Wasser und eine mit laktosefreier Milch auf und richteten ihr ein provisorisches Katzenklo ein.
Das Bad war bei uns in dem Moment der geeignetste Raum, in dem man sie am Besten vor unseren zwei neugieren Mietzen abschotten konnte.​

Wir waren am Freitag etliche Male bei ihr im Bad, um zu sehen wie es ihr ging.
Sie schnaufte recht schwer und schien noch sehr verunsichert in ihrem neuen Zuhause.​

Aber sie schien in der kurzen Zeit schon sehr viel vertrauen in meine Frau und mich gewonnen zu haben, denn sie kam sogar auf uns beide zu und ließ sich krabbeln und setzte sichsogar bei meiner Frau auf den Schoß und schnurrte. :)

Samstag Vormittag fuhr ich dann nochmals mit Mimi zum Tierarzt. Sie wurde nochmals geröntgt und bekam Infusionen, aber ihr allgemeiner Zustand hat sich schon sehr gebessert.​

Nur gefressen und getrunken hatte sie noch nichts.​

Die Ärztin meinte, wir sollten sie dann mit einer Spritze füttern und immer schön kleine Portionen so 6 mal am Tag.​

Medikamente bekam sie gegen Schmerzen und wir sollten ihr sogar Spritzen geben aber nur Sub Cotan oder wie das geschrieben wird. *gg*​

Die Tierärztin gab uns auch noch die Notfallnummer, falls etwas sein sollte. Es war ja schließlich Wochenende...
Ich fuhr wieder heim und brachte Mimi in ihr kleines Reich und gönnte ihr jede Menge Ruhe.
Ab und zu schaute ich mal kurz hinein, wie es ihr ginge und um ihr etwas zu trinken, bzw. etwas zu fressen zu verabreichen.​

Doch das Futter aus der Spritze spuckte sie sofort wieder aus mit einem Geräusch, welches einer erkälteten Ziege nahe kommen könnte.​

Da dachte ich mir schon, dass irgendwas nicht stimmen konnte...​

Zumindest nahm sie etwas Wasser oder Milch auf.​

Und sie ging sogar aufs Katzenklo und machte dort ihr Pipi, was mich sehr überraschte.
Also konnte diese Katze sicherlich keine wilde, bzw. keine streunende Katze sein, sondern hatte sicherlich schonmal irgendwo ein zuhause.​

Am Sonntag hat sich die Situation mit Mimi leider dramatisch zugespitzt...
Nachdem ich meine Frau mittags von ihrer Arbeit abgeholt hatte und wir umgehen nach der Katze sahen, lag diese auf der Seite und schien wie aufgebläht zu sein.​

Wir riefen sofort die Notfallnummer an, doch da ging niemand hin...​
Also riefen wir in der Praxis an um über den AB eventuell die Nummer des zuständigen Notdienstes zu erhalten.

Als ich bei der Nottierärztin anrief und ich ihr kurz die Situation geschildert hatte, meinte diese, wir sollten so schnell wie möglich in die Tierklinik fahren.
Dies taten wir auch gleich.
Packten Mimi ein und fuhren so schnell wie möglich dorthin. Das waren immerhin knapp 50Km...​

Auf dem Weg atmete sie immer flacher und immer keuchender. Lag nur noch auf der Seite und rührte sich nicht.
Meine Frau und ich sprachen die ganze Zeit mit ihr, damit sie eventuell merkt, dass wir ihr helfen und es bald besser werden würde.​

Dort angekommen, wurde Mimi sofort von der Ärztin geröntgt. Auf den Bildern konnte man erkennen, dass die Katze sehr viel Luft im Bauchraum hatte und sogar im Rückenbereich waren schon Luftansammlungen zu sehen...
Die Ärztin sagte, dass die Katze sofort operiert werden müsse.​

Nach ca. einer Stunde des graunenvollen Wartens kam die Ärztin wieder auf uns zu und meinte, dass Mimi die OP erstmal überstanden hat und das es auch kurz vor knapp war...
Sie mussten sie sogar einmal reanimieren während der OP... :shock:​

Es wurden ein Schnitt im Bauch- einer im Rückenbereich gemacht und eine Art Ventil im Brustbereich gelegt, damit die Luft erstmal entweichen konnte.
Die Katze blieb natürlich erstmal in der Klinik zur Beobachtung.
Es wurde uns gesagt, dass sie sich melden, falls es ihr schlechter geht.​

Wir fuhren heim, meine Frau war total aufgelöst und verheult. Mich hat diese Situation auch ganz schön mitgenommen.
Daheim saßen wir nur da und warteten... mit jedem Gedanken ans Telefon, dass es bloß nicht klingelte. Und das tat es auch Gott sei Dank nicht.​

Am Montag Vormittag rief ich in der Tierklinik an und erkundigte mich über den Gesundheitszustand von Mimi.​

Die Sprechstundenhilfe meinte, es ginge ihr schon wesentlich besser als am Sonntag, wo wir sie in die Klinik brachten.​
Dies teilte ich umgehend meiner Frau mit, damit sie sich etwas beruhigen konnte.

So verging der Montag ohne weitere Schreckensmeldungen.​

Ich schrieb noch von Arbeit aus eine E-Mail an die Sachbearbeiterin im Fundbüro in der ich die Sache schilderte und Angaben zum Tier machte, falls es schon vermisst wurde.​

Am Dienstag gegen 11:30 Uhr klingelte mein Handy, meine Frau war dran. Sie klang total verheult und fertig.​

Sie sagte mir, das die Klinik gerade anrief, Mimi ginge es auf einmal sehr schlecht. Ihre Nierenwerte wären so schlecht und sie hatte innere Blutungen. Die Ärzte wollten wissen, was sie machen sollen...
Meine Frau war ratlos, sie hatte die Katze schon so sehr in ihr Herz geschlossen!​

Die Ärzte meinte auch, dass Mimi eine Bluttransfusion bräuchte, welche schonmal um die 500 Euro kosten würde. Selbst dann wäre es sehr fraglich, ob sie den Eingriff überstehen würde.
So mussten meine Frau und ich uns schwersten Herzens dazu durchringen und Mimi gehen lassen.​

Das war ein so furchtbarer Moment gewesen. Wir haben den Autofahrer verflucht, der diese arme kleine Katze angefahren und einfach liegen gelassen hatte.​

Ich bin sofort heim zu meiner Frau gefahren um sie zu trösten und etwas zu beruhigen.​

Versuchte sie nach einer Weile abzulenken indem wir uns Katzenbilder ansahen und Seiten im Netz durchstöberten, auf denen Katzen ein Zuhause suchten...​

Gegen späteren Nachmittag fuhren wir auch noch zum Tierheim. Dort gab ich den Fund der Katze, sowie deren Tod an.​

Nach diesem Erlebnis haben meine Frau und ich uns dazu entschlossen,
eine Pflegestelle auf Zeit für ungeliebte Katzen anzubieten, bis diese wieder vermittelt werden können.​

Mittlerweile ist schon mehr als eine Woche rum, seit Mimi verstorben ist und wir bekamen die Rechnung der Tierklinik.
Diese war ca. 500 Euro.​

Ich hatte mich ja schon ein bisschen kundig gemacht, wer für die Kosten aufkommt, aber bin da nicht wirklich schlau geworden.
Die ersten Tierarztrechnungen haben wir noch wirklich gerne gezahlt, auch zahlen wir die der Tierklinik, wenn es nicht anders geht.
Doch las ich, dass die Gemeinde für Unterkunft und Arztkosten aufkommen muss bei Fundtieren.​

Wie verhält sich das aber wenn das Fundtier angefahren war und mittlerweile verstorben ist???​

Gestern war ich bei der zuständigen Gemeindeverwaltung gewesen und hab alles geschildert, wie es passierte.
Die Tante meinte dort nur, Pech gehabt, das Tier hätte gleich ins Tierheim gemusst.
Außerdem hatte die Gemeinde schonmal so einen Fall und da gab es von Chef persönlich die Ablehnung über die Kosten und das es auch in Zukunft so wäre...​

Aber ich könne ja etwas schriftlich aufsetzen, mit den Rechnungen als Anlage und dann könne man darüber entscheiden. Ich solle mir da aber keine allzu große Hoffnung machen.
Wäre fast ausgeflippt, hab mich aber dann doch zurückgehalten, da es ja eh nix bringt.​

Meinte eben nur, dass am Fundtag das Tierheim schon zu war und ob ich die Katze einfach hätte liegen lassen sollen???
Das wäre dann laut Tierschutzgesetz auch wieder eine Straftat. Helfe ich, bin ich der Dumme, helfe ich nicht, werde ich sogar noch verurteilt, wenns ganz blöd kommt.
In was für einer Welt leben wir denn???​

Das schlimmste am Fundtag war ja, dass ne alte Oma mit der Schaufel in der Hand gerade in dem Moment rauskam, als wir zur Katze hin sind.
Sie wollte ihr damit den Rest geben, meinte diese!!!!:evil:​

Das erzählte ich auch der Verwaltungstante. Diese meinte nur: Ach, das ist auf dem Dorf eben so üblich...​
Ich dachte ich hör nicht richtig!!!!:evil::evil::evil:
Hab meine Sachen zusammengepackt und bin dann gegangen.​

Nun weiß ich nicht, was ich machen soll.​

Soll ich alles schriftlich festhalten und mit den Rechnungen dort abgeben oder gleich an nächsthöhere Stelle wenden?​

Wer hat schon ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir ein paar Tips geben?​

Ich habe mich schon an den Tierschutzbund gewendet, aber die können nicht helfen, da sie keine Rechtsberatung machen dürfen für nicht-Mitglieder...​
 
  • traurige Geschichte... Beitrag #2
Hallo,
ich würde Dir echt gerne einen Rat geben, fühle mich aber gerade ehrlich gesagt von dem allzulangen Text regelrecht erschlagen und weiss ausserdem auch nichts über die rechtliche Lage in so einem Fall. Sorry.
 
  • traurige Geschichte... Beitrag #3
Hallo,
ich würde Dir echt gerne einen Rat geben, fühle mich aber gerade ehrlich gesagt von dem allzulangen Text regelrecht erschlagen und weiss ausserdem auch nichts über die rechtliche Lage in so einem Fall. Sorry.
So geht´s mit auch...:?

Ausserdem verstehe ich so einiges nicht...

Das zum Beispiel:
**************
Die Tierärztin meinte, wir sollten die Katze erstmal mit zu uns nehmen über Wochenende, da das Tierheim auch nicht mehr offen war, und ihr viel Ruhe gönnen.

Am Samstag Vormittag sollte ich nochmal mit der Katze vorbeikommen um zu sehen, ob sich ihr Zustand verbessern würde, da die Ärztin meinte die Nacht ist sehr kritisch, ob sie die überlebt.
*************

Wenn der Zustand so kritisch war, wieso gibt die TÄ Euch die Katze mit nach Hause, statt Euch sofort in die Tierklinik zu schicken?:eusa_think:

Oder das:

****************

Medikamente bekam sie gegen Schmerzen und wir sollten ihr sogar Spritzen geben aber nur Sub Cotan oder wie das geschrieben wird. *gg*
*****************

Du meinst Subcutan, also unter die Haut..
Kann mir echt nicht vorstellen, dass "Laien" einer Katze Medikamente spritzen sollen..., noch dazu, wenn der Zustand so kritisch ist.

Und das:
***********
Samstag Vormittag fuhr ich dann nochmals mit Mimi zum Tierarzt. Sie wurde nochmals geröntgt
*******************

Wieso wurde sie 2 mal geröntgt?:eusa_think:

Na ja, wie auch immer, super, dass Ihr Euch um die Katze gekümmert habt, das macht noch lange nicht jeder..! Und sehr traurig, dass es so tragisch enden musste:(

Am besten fährt man wohl in einem solchen Fall sofort in eine Tierklinik. Dort kann die Katze dann Tag und Nacht versorgt werden.
Wie´s mit der Rechnung bei Fundtieren aussieht, weiss ich aber leider auch nicht..
 
Zuletzt bearbeitet:
  • traurige Geschichte... Beitrag #4
Hallo,

auch ich fürchte ich kann dir keinen hilfreichen Tipp geben, bzw. sagen wie da die Rechtslage aussieht.

Ich hatte vor Jahren im Winter abends eine kleine Katze gefunden die irgendjemand über einen Zaun auf ein verlassenes Grundstück geworfen hat. Sie miaute so laut das es weit hörbar war aber niemand hat sich darum gekümmert. Also holte ich das Kätzchen und fuhr zum nächsten Tierarzt. Dort wurde es untersucht und soweit ok alles. Hm..aber ich konnte sie nich behalten und deshalb gab mir der Doc ein paar Tel-Nummern mit von Tierheimen usw.
Ich dort dann angerufen und war überrascht noch jemand zu erreichen. Nach langem hin und her und rückrufen usw sagte mir der Tierheimleiter das er eine Pflegestelle hat und ich das Kätzchen am selben Abend hinbringen kann. Das machte ich.
Aber er sagte mir auchg das ich am nächsten Tag das Ordnungsamt informieren muß, zwecks der Kosten usw.
Das tat ich, aber was mir da für Unfreundlichekit und Gleichgültigkeit entgegenkam war furchtbar. Haben solche Leute überhaupt kein Herz für Tiere?
Er meinte ganz klar ich hätte sie dalassen sollen irgendwann wäre die ruhig gewesen.
Ich schäme mich für solche Menschen.

Aber ich fnde es toll was ihr getan habt. Hut ab!es ist nicht selbstverständlich sowas zu machen.
Und ich hoffe und wünsche es das dir hier irgendwer helfen kann!!!
 
  • traurige Geschichte... Beitrag #5
Traurige Geschichte...:(
Ich finde es schön,dass ihr die Katze in die Tierklinik gebracht habt.
Nicht jeder hält an,und schaut was da verletzt im Gras liegt.

Lg ;)
 
  • traurige Geschichte... Beitrag #6
Oh man, diese Geschichte ist echt traurig :(
Ich weiß leider nicht wie die Rechtslage in Deutschland ist, aber ich glaube ich hätte dasselbe getan! Wenigstens gibt es ein paar Menschen auf dieser Welt, die einer armen Katze auf der Straße helfen! :clap:
 
  • traurige Geschichte... Beitrag #7
Wenn der Zustand so kritisch war, wieso gibt die TÄ Euch die Katze mit nach Hause, statt Euch sofort in die Tierklinik zu schicken?:eusa_think:
Das finde ich auch sehr heftig. Die meisten Autounfälle landen auf der Intensivstation und nicht in Privathaushalten. Ein Dauertropf und starke Schmerzmittel wären das mindeste für die Katze gewesen.

Du meinst Subcutan, also unter die Haut..
Kann mir echt nicht vorstellen, dass "Laien" einer Katze Medikamente spritzen sollen..., noch dazu, wenn der Zustand so kritisch ist.
Das fand ich auch. Man kann zwar bei der sc nicht so viel falsch machen, aber gerade bei Katzen, die ja doch öfter mal wegzucken ist man schnell (und als Laie ohne es zu merken) in der Brusthöhle...

Wieso wurde sie 2 mal geröntgt?:eusa_think:
Das ist vollkommen normal und sogar absolut lege artis. Gerade bei Autounfällen können sich Schäden erst entwickeln, sprich zu viel Luft in der Lunge, Blutungen, Blutungen in der Brusthöhle oder Luft in der Brusthöhle können entweder erst später entstehen oder man will halt sehen ob nach der Erstdiagnose alles besser oder schlechter geworden ist.

Am besten fährt man wohl in einem solchen Fall sofort in eine Tierklinik. Dort kann die Katze dann Tag und Nacht versorgt werden.
Das wäre mir jetzt auch noch zu sagen geblieben.

Bei uns übernimmt das Tierheim automatisch alle Rechnungen, wenn es ein Fundtier ist. Es kam bei mir jetzt schon zweimal vor, dass ich Fundkatzen (bzw. zugelaufene) nciht abgeben konnte, weil gerade irgendeine Seuche im Tierheim ausgebrochen war bzw. noch nicht allzu lang her war. Und einen von den beiden hatte ich dann noch vier Wochen behalten, bin auch mit ihm zum Tierarzt und alles und da hab ich nie einen Cent bezahlt. Der kleine Kater lief zwar auf meiner Karteikarte mit, die Rechnungen gingen aber immer gleich ans Tierheim, obwohl er da nicht einen Tag gewohnt hat. Hast du schon mal mit dem Tierheim gesprochen?

Und noch ne kleine off Topic Frage: welche Tierklinik war das, wenn ich fragen darf? Die Katze wurde operiert, reanimiert und war zwei Tage in der Klinik und die Rechnung liegt bei 500€?
 
  • traurige Geschichte... Beitrag #8
Erstmal Sorry, wenn es soviel Text auf einmal war. Musste mir nur mal alles von der Seele schreiben.

Zum Thema Tierarzt:


Die Katze wurde nach unserem Fund dort geröntgt und es konnten keine Brüche oder Verletzungen der inneren Organe festgestellt werden.

Deshalb sollten wir die Katze mit zu uns nehmen.


Tierklinik wäre auch knapp 50km entfernt gewesen und bedenklich in dem Moment.

Und Tierheim war schon zu...


Kritisch war es nur, weil die Katze einen Schock hatte und dies ja auch meist der Hauptgrund ist, warum das Tier verstirbt.


Das Medikament das wir ihr Subcutan gespritzt haben, hätte man der Katze auch so geben können.

Doch meine Frau ist gelernte Krankenschwester und ich selbst nehme auch Medikamente die unter die Haut gespritzt werden, somit haben wir beide schon etwas Übung darin.



Zur Tierklinik:


War die Tierklinik in Nürnberg. Sind 500 Euro wohl zu viel gewesen?

Kenn mich da nicht so aus.


Weiß nur, als ich vor etlichen Jahren mit meinem alten Hund in Bamberg in der Tierklinik war und er dort operiert wurde, hat es um die 700 Euro gekostet mit 2 Tagen Aufenthalt.
 
  • traurige Geschichte... Beitrag #9
Ich habe vor vielen Jahren auf dem Schulweg auch einmal beobachtet, wie eine kleine Katze angefahren wurde, der Fahrer ist einfach weitergefahren, als wäre nichts geschehen. Da ich schon immer ein sehr tierlieber Mensch bin, habe ich nicht lange überlegt, und habe die Katze auf den Arm genommen und bin mit ihr nach Hause gerannt.
Meine Eltern haben mich erstmal für verrückt erklärt, was ich mit der Katze denn wolle, wir hatten zum damaligen Zeitpunkt ja schon 3 Katzen. Aber gut, nun war sie da. Nachdem mein Dad sich die Katze näher angesehen hat, hat er sich aber kurzerhand dazu entschlossen, mit ihr in die Tierklinik zu fahren.
Ich muss dazusagen, wir sind in dieser Tierklinik schon Stammkunden, da wir mit all unseren Tieren dort in Behandlung sind/waren.

Er gab die Katze dort ab und erzählte die Geschichte, was passiert sei. Die Tierärztin zögerte damals nicht lange, nam das Tier, röntgte es, operierte es etc.
Von der Tierärztin haben wir später erfahren, dass es der Katze nach dem sie sich von dem Unfall wieder erholt hat, wieder sehr gut ging und sie erstmal in die Tierhilfe kommt um von dort aus weitervermittelt zu werden.

Wir mussten damals keinerlei Kosten tragen, das hat alles die Tierärztin, bzw. einen kleinen Teil hat die Tierhilfe beigetragen, bezahlt.
Ich denke, wenn es ein liebevoller Tierarzt ist, der seinen Beruf mit vollster Leidenschaft ausübt, so wie unsere Tierärztin, dann verzichtet er gerne auf seine Honorarrechnung!

Vielleicht kannst du dich mit deinem Tierarzt deswegen nochmal unterhalten und ihr einigt euch irgendwo in der Mitte?
Zumindest
 
  • traurige Geschichte... Beitrag #10
Kritisch war es nur, weil die Katze einen Schock hatte und dies ja auch meist der Hauptgrund ist, warum das Tier verstirbt.
Aber gerade Schock ist eigentlich etwas, das in die Hände der Intensivstation gehört.

Doch meine Frau ist gelernte Krankenschwester
Aso, sag das doch gleich. ;) Ne, dann ist das natürlich kein Problem

War die Tierklinik in Nürnberg. Sind 500 Euro wohl zu viel gewesen?
Im Gegenteil, ich bin erstaunt wie billig das ganz ist.
 
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