hast du ihn,nachdem du gesagt hast müder hund immer gelobt und ein leckerlie gegeben oder wie soll ich das verstehen?ich meine,ohne leckerlie denkt sich ein hund doch:jaja,red doch weiter! und andererseits kann ich doch nicht die ganze zeit mit essen herumlaufen,oder?
vielleicht ist dein hund aber auch einfach ganz anders als meiner und es ist bei dir viel leichter...
Hallo Klara,
Du mußt ja auch nicht die ganze Zeit mit Futter (oder dem Suchtball :mrgreen: ) rumlaufen.
Du hast Doch bestimmt ein Wort, das du zum Loben verwendest (Fein, Super, supi, guter Hund oä.).
Die Amereikaner /Engländer sagen zu so einem Wort "Bridge" - auf Deutsch Brücke, oder Brückensignal.
Das "Fein" ist, weil danach ja immer die Belohnung (Leckerchen oder Spiel ua.) folgen, eine konditionierte Ankündigung, dass darauf eine Belohnung folgen wird.
Wenn der Hund also was tolles macht und Du dein Brückensignal gibst, weiß der Hund, irgendwas, was ich gerade mache, ist richtig und gleich bekomme ich meine Belohnung - mit dem Brückensignal überbrückst Du also die Zeit von der belohnten Handlung bis das Leckerchen im Maul landet.
Natürlich versteht der Hund nicht nach dem ersten Mal, was genau er da jetzt richig gemacht hat, deshalb mußt Du es mehrmals belohnen, bis dem Hund ein Licht aufgeht. Das einzige, was Du ständig zur Hand haben mußt, ist Deine Aufmerksamkeit :mrgreen: . Die muss nämlich den Moment einfangen, wenn die Seite des Hundes auf dem Boden landet.
Es hat aber auf die Weise den Vorteil, dass der Hund sich selber hingelegt hat und nicht in diese Position gelockt oder gar gedrückt wurde :eusa_naughty

. Weiterer Vorteil, Du kannst das Signal ("Peng") gleich einführen. Wenn er gelockt oder gedrückt wird ist zu nächst das Leckerchen oder die schiebende Hand das Signal und das mußt Du dann erst wieder ausschleichen - ist also der totale Umweg.
Dritter Vorteil, Du mußt den Hund nicht erst ins Platz schicken - es ist doch bestimmt viel spektakulärer, wenn er sich gleich auf die Seite plumbsen läßt.
Wenn Du aber immer erst ein Platz davor einschiebst, bildet er womöglich eine Verhaltenskette - erst Platz, dann auf die Seite
Man könnte es auch mit einem Target machen:
Zu erst lernt der Hund, mit der Schulter Deine Hand oder z.B. eine Fleigenklatsche zu berühren. Dann kannst Du ihn in diverse Positionen manövirieren, je nach dem wie Du Deine Hand oder die Klatsche hälst.
Auch das Target muß man wieder ausschleichen aber erstens hat der Hund selber rausgefunden, was er machen muß und zweitens kommt das Leckerchen erst ins Spiel, wenn er schon was gemacht hat. Während seines tuns konzentriert er sich also auf das was er tut, und nichtr auf das was Du mit dem Leckerchen machst.
Viel Spaß beim Üben
Liebe Grüße
Martina