- Schenkelweichen funktioniert nur halb Beitrag #1
Silberfeder
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Hallo Ihr lieben!
Da ich ja jetzt wieder einen Platz nutzen kann, möchte ich natürlich mit Pak mehr üben.
Da wir eine Gymnastizierung nicht nur vom Boden aus sondern auch vom Sattel aus erreichen wollen, haben wir uns ja vor einigen Wochen mal mit Schenkelweichen auseinandergesetzt.
Da klappt es vom Boden aus auch sehr sehr gut.
Unterm Sattel mit Beihilfe der Gerte an der Kruppe ebenfalls.
Jetzt wollten wir das, nachdem wir es immer mal wieder vom Boden aus abgerufen hatten, gestern auf dem Platz reiten.
Und was macht mein Hü?
Es läuft nicht Vorwärts-Seitwärts, sondern komplett seitwärts.
Es ist ihm vollkommen latte, aus welchem Winkel ich auf die "Bande" zureite, er setzt den Ar*** in eine Senkrechte und geht vorne und hinten überkreuzend seitwärts.
Netter Trick, aber eben nicht das, was ich erreichen will.
Wie mache ich es?
Derzeit lass ich ihn den linken Schenkel weichen, d.h. ich reite so ungefähr ab Mitte der kurzen Seite auf den Punkt zu, auf dem ich für gewöhnlich zum Zirkel abwende.
[VERSTECK]Bitte seid nicht so irritiert: Ich kann immer sehr schwer ausdrücken, was ich wie mache. Ich weiß, DAS ich es mache, aber erklärt mal warum ihr die Wörter so sprecht, wie ihr sie sprecht xD
Es geht nicht gut -.-[/VERSTECK]
So erreichen wir zu 98% eine 45° Stellung zur Bande.
Ich stelle Pak also dann nach Links und gebe die seitwärts treibende Hilfe von links.
Mit dem linken Zügel verhindere ich, dass er die Stellung verliert/verläßt, mit dem rechten versuche (!) ich die vorwärtsbewegung abzufangen.
Hier ist warscheinlich der Knackpunkt.
Wenn ich diese nicht ausreichend abfange bzw. auch nicht ausreichend mit dem verwahrenden Schenkel ein ausbrechen verhindere, läuft er mir einfach weg.
Wenn ich zuviel abfange, stellt er seinen Po rum.
So zumindest denke ich das es abläuft, wobei ich bei den Zügelhilfen allgemein äußerst vorsichtig bin!
Wenn er dann mit dem Po senkrecht zur Bande steht lasse ich meist den rechten Zügel wieder schlaffer, und treibe links.
Dann ignoriert er meist die Stellung und läuft, wenn ich nicht ausreichend aufpasse, einfach nach außen gestellt vorwärts.
Das kann ich jedoch mit einem einmaligen antippen der Gerte verhindern, er vergisst seinen Pöter nämlich offenbar immer mal wieder.
Jetzt habe ich viel beschrieben und auch viel eingesehen, aber ihr kennt das ja: Selbsteinsicht ist nur der erste Weg zur Besserung.
Ich finde es persönlich schon immer recht schwer, einem Pferd Seitengänge zu vermitteln, was aber wohl auch daran liegt, dass ich das selbst nicht häufig geritten bin früher (keine Reitschule hat's je im Unterricht gehabt!).
Mich zermürbt es, dass in dem Moment Pak halt auch hektischer wird, ich bleibe ruhig, oben und unten paßt nicht, meine Parade ist zu locker, und super schnell ist die Übung für'n Eimer.
Wir haben gestern 3x die Bande angeritten und die Länge nach versucht, in die richtige Stellung zu kommen, die richtigen Tritte zu machen.
Hat es geklappt, lobte ich und wandte ihn ab.
Auch habe ich, wenn er sich zu sehr abwandte, eine große Volte geritten und ihn erneut an die Bande gestellt.
Arghs, heul' ich mich grad nur aus oder gibt es doch eine Möglichkeit der guten Ratschläge?
Miep?
Liebe Grüße
Federchen
Da ich ja jetzt wieder einen Platz nutzen kann, möchte ich natürlich mit Pak mehr üben.
Da wir eine Gymnastizierung nicht nur vom Boden aus sondern auch vom Sattel aus erreichen wollen, haben wir uns ja vor einigen Wochen mal mit Schenkelweichen auseinandergesetzt.
Da klappt es vom Boden aus auch sehr sehr gut.
Unterm Sattel mit Beihilfe der Gerte an der Kruppe ebenfalls.
Jetzt wollten wir das, nachdem wir es immer mal wieder vom Boden aus abgerufen hatten, gestern auf dem Platz reiten.
Und was macht mein Hü?
Es läuft nicht Vorwärts-Seitwärts, sondern komplett seitwärts.
Es ist ihm vollkommen latte, aus welchem Winkel ich auf die "Bande" zureite, er setzt den Ar*** in eine Senkrechte und geht vorne und hinten überkreuzend seitwärts.
Netter Trick, aber eben nicht das, was ich erreichen will.
Wie mache ich es?
Derzeit lass ich ihn den linken Schenkel weichen, d.h. ich reite so ungefähr ab Mitte der kurzen Seite auf den Punkt zu, auf dem ich für gewöhnlich zum Zirkel abwende.
[VERSTECK]Bitte seid nicht so irritiert: Ich kann immer sehr schwer ausdrücken, was ich wie mache. Ich weiß, DAS ich es mache, aber erklärt mal warum ihr die Wörter so sprecht, wie ihr sie sprecht xD
Es geht nicht gut -.-[/VERSTECK]
So erreichen wir zu 98% eine 45° Stellung zur Bande.
Ich stelle Pak also dann nach Links und gebe die seitwärts treibende Hilfe von links.
Mit dem linken Zügel verhindere ich, dass er die Stellung verliert/verläßt, mit dem rechten versuche (!) ich die vorwärtsbewegung abzufangen.
Hier ist warscheinlich der Knackpunkt.
Wenn ich diese nicht ausreichend abfange bzw. auch nicht ausreichend mit dem verwahrenden Schenkel ein ausbrechen verhindere, läuft er mir einfach weg.
Wenn ich zuviel abfange, stellt er seinen Po rum.
So zumindest denke ich das es abläuft, wobei ich bei den Zügelhilfen allgemein äußerst vorsichtig bin!
Wenn er dann mit dem Po senkrecht zur Bande steht lasse ich meist den rechten Zügel wieder schlaffer, und treibe links.
Dann ignoriert er meist die Stellung und läuft, wenn ich nicht ausreichend aufpasse, einfach nach außen gestellt vorwärts.
Das kann ich jedoch mit einem einmaligen antippen der Gerte verhindern, er vergisst seinen Pöter nämlich offenbar immer mal wieder.
Jetzt habe ich viel beschrieben und auch viel eingesehen, aber ihr kennt das ja: Selbsteinsicht ist nur der erste Weg zur Besserung.
Ich finde es persönlich schon immer recht schwer, einem Pferd Seitengänge zu vermitteln, was aber wohl auch daran liegt, dass ich das selbst nicht häufig geritten bin früher (keine Reitschule hat's je im Unterricht gehabt!).
Mich zermürbt es, dass in dem Moment Pak halt auch hektischer wird, ich bleibe ruhig, oben und unten paßt nicht, meine Parade ist zu locker, und super schnell ist die Übung für'n Eimer.
Wir haben gestern 3x die Bande angeritten und die Länge nach versucht, in die richtige Stellung zu kommen, die richtigen Tritte zu machen.
Hat es geklappt, lobte ich und wandte ihn ab.
Auch habe ich, wenn er sich zu sehr abwandte, eine große Volte geritten und ihn erneut an die Bande gestellt.
Arghs, heul' ich mich grad nur aus oder gibt es doch eine Möglichkeit der guten Ratschläge?
Miep?
Liebe Grüße
Federchen