Welli würgt und wippt heftig mit Schwanz

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  • Welli würgt und wippt heftig mit Schwanz Beitrag #21
und es sind doch Trichomonaden!

Hallo Martina,

meine TÄin hatte trotz meiner Bitte keinen Kropfabstrich gemacht, obwohl es mehrere Hinweise gab, die für Trichomonaden sprachen.

Am Dienstag waren wir noch mal dort, und ich habe auf einem Kropfabstrich bestanden. Und siehe da, es fanden sich Trichos bei beiden Vögeln!

Jetzt bekommt er ein Antibiotikum dagegen, und wir hoffen, dass es noch nicht zu spät ist.

Danke für Deine ausführlichen Ausführungen zum Thema "Sterben". Genau das war es, worüber ich mich mit Dir austauschen wollte. ;)

Ich bin inzwischen auch zu Deiner Ansicht gelangt.

Wie geht es Deinem Lukas inzwischen? Du bekommst gleich noch einen Tip von mir per Pn für ihn.
 
  • Welli würgt und wippt heftig mit Schwanz Beitrag #22
Hallo, ;)

heute waren wir mit unserem Micky zur Nachuntersuchung bei der TÄin.

Die Trichomonaden sind weg, aber leider waren sie wohl nicht die primäre Ursache für den Tumor. Der ist nämlich gewachsen. :(

Eine OP wäre möglich, aber die Chance, dass er sie überlebt, läge bei unter 50%. Wir haben noch keine endgültige Entscheidung getroffen, tendieren aber eher zu nein.

Er bekommt weiter Regutumoral, seine Farblichtbstrahlung und eventuell noch ein homöopathisches Mistelpräparat.

Propolis müsste morgen ankommen und wird zusätzlich über das Futter gegeben.

Wir wünsche ihm und uns so sehr noch eine längere beschwerdearme Zeit.
 
  • Welli würgt und wippt heftig mit Schwanz Beitrag #23
Ach das ist ja blöd. Was in so einem kleinen Vogel alles stecken kann...

Wäre denn seine weitere Zeit ohne OP schmerz- und beschwerdefrei?
Wie alt ist er? Hab ich jetzt grade nicht gefunden.
 
  • Welli würgt und wippt heftig mit Schwanz Beitrag #24
Er wird Ende dieses Jahres sechs.

Schmerz- und beschwerdefrei wird er nur bis zu einem gewissen Zeitpunkt sein. Wenn der Tumor zu gross werden würde, bekäme er Atemnot.
 
  • Welli würgt und wippt heftig mit Schwanz Beitrag #25
Oh je...

Also wollt ihr ihn eben so lange behandeln, wie es geht und ihn dann erlösen lassen?

Wieso stehen die Chancen bei der OP so schlecht? Ist die zu "groß" für so einen kleinen Vogel? Ist vielleicht ne blöde Frage, aber ich hab da keine Ahnung von.
 
  • Welli würgt und wippt heftig mit Schwanz Beitrag #26
Ja, darauf wird es wohl hinauslaufen...

Die Chancen der OP stehen so schlecht, weil die TÄin nicht genug vom umliegenden Gewebe herausschneiden kann (so ein Wellikopf ist recht klein) und der Krebs danach ganz schnell wiederkommen würde.

Und so eine OP ist eine grosse Belastung für den kleinen Körper, Schmerzen hätte er hinterher auch.

Und er soll nicht leiden...:(
 
  • Welli würgt und wippt heftig mit Schwanz Beitrag #27
Oh Mariama, das tut mir leid. :(Bleibt nur noch die Hoffnung, dass es doch ein durch die Trichomonaden verursachter Abszess ist, das kann lange dauern, bis das gereizte Gewebe sich wieder beruhigt, auch wenn die Trichos längst weg sind.

Die Kleinen können einem aber auch Sorgen machen...:?
 
  • Welli würgt und wippt heftig mit Schwanz Beitrag #28
Hallo Martina, ;)

Du gibst mir wieder ein Fünkchen Hoffnung.

Wenn Du doch nur recht hättest...

Ich hoffe, Lukas geht es weiterhin gut?
 
  • Welli würgt und wippt heftig mit Schwanz Beitrag #29
Gestern nachmittag ging es unserem Micky wieder ziemlich schlecht. Er sass aufgeplustert da und sein Atem klang richtig quietschend.

Heute morgen war er wieder ganz munter, ohne jegliches Atemgeräusch, konnte gut schlucken und hat am Tag sogar weniger geschlafen als in den Wochen zuvor. :clap:

Seit gestern bekommt er zusätzlich zu den anderen Medikamenten Propolispulver über das Futter.

Hoffentlich hält die Besserung an. Er ist so ein tapferes kleines Kerlchen. ;)
 
  • Welli würgt und wippt heftig mit Schwanz Beitrag #30
Hey,
ich möchte dir keinesfalls deine Hoffnungen zerstören. auch wenn ich das hiermit wahrscheinlich tue. Aber: Als Rocky krank wurde, waren wir auch sehr verwirrt durch sein Verhalten. Mal saß er nur rum, hat geschlafen und keinen Piep von sich gegeben. Auf einmal ist er wieder rumgeflogen, hat gesprochen und sich mit sener Partnerin beschäftigt. Das Theater ging mehrere Tage so.

Ich habe dann die TÄ um Rat gefragt, weil wir einfach nicht wussten, was das bedeuten soll. Sie meinte, dass Vögel gut darin sind, zu schauspielern. Der Kopf sagt irgendwo noch, dass es geht, aber eigentlich war er schon sehr schwach und hatte Schmerzen.
Letztendlich haben wir ihn beim nächsten TA Besuch einschläfern lassen, obwohl es zuvor ein Kampf war ihn einzufangen- was man bei einem schwachen Vogel ja eigentlich nicht unbedingt erwartet.

Ich meine damit, dass ich weiß, wie schwer es ist, den Vogel einzuschätzen und zu beurteilen, wie es ihm geht.
Du wirst dieses Theater, dass er an einem Tag gut drauf ist und am nächsten-oder noch am gleichen auf einmal nicht mehr- bestimmt noch öfert haben und da solltest du dir dann ernsthafte Gedanken machen, ob man ihm nicht die schlechten Tage ersparen sollte.
 
  • Welli würgt und wippt heftig mit Schwanz Beitrag #31
Hallo,

dieses Auf und Ab bei kranken Vögeln kenne ich auch nur zu gut- das heißt aber noch nicht, dass der Vogel nun gar keine Lebensqualität mehr hat und auch nicht in jedem Fall, dass er nicht mehr gesund werden könnte.

Ich lasse erst dann einschläfern, wenn ich merke , dass kein Lebenswille mehr da ist und das Tier sich aufgegeben hat. So lange die Kleinen noch fressen und trinken, Gefiederpflege betreiben und es noch gute Tage gibt, ist auf jeden Fall noch Lebenswille da. Wenn das Leben natürlich irgendwann nur noch aus Schmerzen besteht, die auch durch Schmerzmittel nicht mehr in den Griff zu bekommen sind, ist der Zeitpunkt da, wer seinen Vogel gut kennt, merkt, wenn er aufgibt. :(

Aber soweit ist es bei Micky ja zum Glück noch nicht, und ich denke auch, dass Mariama da auf jeden Fall ein gutes Gespür hat. ;)

Mariama, ich wünsche Dir und dem kleinen, tapferen Micky weiterhin viel Kraft !
 
  • Welli würgt und wippt heftig mit Schwanz Beitrag #32
Hallo,

nein, Du zerstörst meine Hoffnungen nicht.

Du kannst sicher sein, dass ich mir zur Zeit über nicht viel Anderes Gedanken mache als über das Befinden von Micky. ;)

Ich habe seit Jahrzehnten Wellis und kann ganz gut beurteilen, ob mein Welli mehr Qual als Lebensfreude empfindet. Er ist seit Beginn der Erkrankung keine Stunde mehr allein und steht unter strenger menschlicher Beobachtung.

Ich stehe inzwischen in engem Kontakt mit vier vogelkundigen Tierärzten, eine davon untersucht ihn regelmässig. Keine davon hat dazu geraten ihn einzuschläfern!

Und ich würde nie ein Tier einschläfern lassen solange es noch Behandlungsmöglichkeiten gibt!


Heute geht es unserem Micky besonders gut. Er hat noch nicht mal am Tag geschlafen, kein Würgen, keine Atemgeräusche. Er ist mopsfidel, frisst gut, fliegt, haut sein Stehaufmännchen um und balzt seine Partnerin an.

Möglicherweise schlägt die Propolisbehandlung gut an...
 
  • Welli würgt und wippt heftig mit Schwanz Beitrag #33
Hallo,

entschuldige Martina, ich hatte vor ein paar Tagen gleichzeitig mit Dir geschrieben und Deinen Beitrag dadurch völlig übersehen.

Danke für Deine guten Wünsche für Micky.

Er hat sich noch nicht aufgegeben, auch wenn es schlechte Momente gibt.

Heute morgen hatten wir schon beschlossen seine TÄin kommen zu lassen, weil er so schlapp herumsass. Plötzlich kam er aus seinem Häuschen, flog ein paar Runden und setzte sich danach zum Frühstück nieder.

Danach kraulte er seine Partnerin und spielte mit seinem Holzmännchen.

Er hat immer noch mehr schöne als schlechte Momente und überzeugt uns immer wider, dass er noch leben will.

Ausserdem haben wir heute aus kompetentem Munde ein neues Medikament empfohlen bekommen, das wir ihm ab morgen verabreichen werden.
 
  • Welli würgt und wippt heftig mit Schwanz Beitrag #34
Hallo,


Plötzlich kam er aus seinem Häuschen, flog ein paar Runden und setzte sich danach zum Frühstück nieder.

Danach kraulte er seine Partnerin und spielte mit seinem Holzmännchen.

Er hat immer noch mehr schöne als schlechte Momente und überzeugt uns immer wider, dass er noch leben will.

Ausserdem haben wir heute aus kompetentem Munde ein neues Medikament empfohlen bekommen, das wir ihm ab morgen verabreichen werden.

Genau das meinte ich, Mariama. So lange es sich zu kämpfen lohnt, sollte man auch kämpfen, und das möchte Micky ja auch, das merkt man ihm ja an. Gerade Probleme mit Kropf und Speiseröhre können halt auch trotz Medikation sehr lange anhalten - vielleicht könntet Ihr doch noch mal versuchen, Micky weiches Futter irgendwie schmackhaft zu machen ? *ganz vorsichtig nachfrag*

Das schont nämlich ungemein, aber natürlich ist Kolbenhirse auch sehr geeignet, vor allem die etwas weichere rote, wenn möglich, französische, die ist nicht so belastet. Micky wird bestimmt noch ein richtiger Feinschmecker. :056:
 
  • Welli würgt und wippt heftig mit Schwanz Beitrag #35
Hallo Martina, ;)

ja, Micky kämpft...und das bisher ziemlich erfolgreich!

An Weichfutter haben wir schon Folgendes ausprobiert:

- gekochte Hirse -mag er nicht
- gehacktes Ei -ebenso
- Keimfutter - wird nicht angerührt
- Nudeln - werden noch nicht mal angesehen
- Reis - ebenso

rote Kolbenhise nimmt er gern. Ob es französische ist, weiss ich nicht, aber sie ist auf jeden Fall Bio.

Er hat mehrere Näpfe zur Auswahl und entscheidet sich für Knäulgras und Kanariensaat.

Bio Kresse steht auch immer zur Verfügung, davon frisst er viel, und seit heute bekommt er auch wieder seine geliebte Birne.

Ein Feinschmecker war er schon immer, ganz im Gegensatz zu seiner Frau Hanni, die ein Vielfrass ist. :lol:
 
  • Welli würgt und wippt heftig mit Schwanz Beitrag #36
Hallo,

nach einer Woche Pause möchte ich heute mal weider von unserem Micky berichten.

Das neue Medikament (Iscador quercus 5 mg spezial) haben wir ihm doch nicht verabreicht, weil es erhebliche Nebenwirkungen haben kann, die ihm vielleicht unnötige Schmerzen verursachen würden.

Danke für den Hinweis Martina. ;)

Wir hangeln uns weiter von Tag zu Tag, manchmal hat er für kurze Zeit schlimme Schluckbeschwerden, hauptsächlich morgens nach dem Aufwachen.

An zwei Tagen hatte ich schon wieder den Telefonhörer in der Hand um seine Ärztin anzurufen. Und beide Male kam er danach aus seinem Häuschen, flog ein paar Runden und ging danach frühstücken.

Er hat sich jetzt dazu überreden lassen, Keimfutter zu fressen. :D Das scheint sehr gut zu rutschen.

Wir freuen uns mit ihm und seiner Partnerin über jeden guten Tag...
 
  • Welli würgt und wippt heftig mit Schwanz Beitrag #37
Hallo Mariama,

das freut mich sehr. :clap:Unsere TÄ hat gestern noch gesagt, jeder Tag, den ein Welli ohne größere Beschwerden weiterlebt, ist für ihn wie für uns eine Woche. ;)

Wir waren zur Abwechslung mal wieder mit unserem Sorgenkind Stella bei ihr, sie hat ein Xanthom am rechten Flügel - leider an einer so ungünstigen Stelle, dass man nicht operieren kann. :?

Keimfutter ist wirklich sehr gut bei Schluckbeschwerden, jetzt bei der Wärme reicht aber auch Quellfutter, Hauptsache weich und gut rutschend, wie Du schon sagtest. :D
 
  • Welli würgt und wippt heftig mit Schwanz Beitrag #38
Hallo Martina, ;)

Unsere TÄ hat gestern noch gesagt, jeder Tag, den ein Welli ohne größere Beschwerden weiterlebt, ist für ihn wie für uns eine Woche. ;)

Ich finde sogar, dass das nicht nur auf den Welli zutrifft, sondern auch auf uns Menschen.

Seitdem das Schicksal uns über Micky gezeigt hat, dass das Leben endlich ist, leben meine Familie und ich jeden Tag mit ihm viel intensiver.

Quellfutter heisst, dass die Körner nur einen Tag lang in Wasser eingelegt werden?

Ich musste erstmal google befragen was ein Xanthom ist.

Habe ich es richtig verstanden, dass das Xanthom an sich gar nicht schlimm ist, sondern aus Stellas Lebererkrankung resultiert?

Behindert es sie sehr?

Habt Ihr denn inzwischen Entwarnung bei Lukas bekommen?
 
  • Welli würgt und wippt heftig mit Schwanz Beitrag #39
Lukas war gestern auch mit, als seelische Unterstützung für Stella und damit die TÄ ihn sich noch mal anschauen konnte - alles in schönster Ordung, er hat super zugenommen und wieder ein richtig schönes Gefieder. Geröntgt hat sie ihn allerdings nicht noch mal, den Stress wollte sie ihm, weil es ihm ja wirklich gutgeht, ersparen.

Ja, ein Xanthom entsteht oft durch Störungen des Fettstoffwechsels, das ist durch Stellas Leberproblem ja gegeben. Eigentlich müsste so etwas operiert werden, es behindert den Vogel zwar, wenn es nicht allzu groß wird, nicht und ist nicht bösartig, kann aber aufgeknabbert werden, wodurch dann Verblutungsgefahr besteht. Leider sitzt es bei Stella an einer so ungünstigen Stelle ( oberer Flügelknochen innen ), dass man nicht operieren kann. :( Außerdem hat Stella wegen ihrer sonstigen Probleme Kortison gespritzt bekommen und atmet jetzt wieder viel leichter, lt. TÄ kann sie durchaus auch mit Xanthom und Leberproblemen noch 2-3 Jahre leben. Unser kleines Sorgenmädel *seufz*

Zum Quellfutter, einen Tag lang einweichen fördert schon wieder Pilze und Bakterien, gerade bei wärmerem Wetter - 6-8 Stunden einweichen reicht völlig aus, das mache ich auch immer so, und meine Vögel lieben es genauso wie Keimfutter.

Zum wirklichen Keimen hole ich immer Weizen aus dem Reformhaus oder aus Internetshops, lasse ihn tagsüber 8 Stunden einweichen, dann abspülen und in ein Sieb geben, meist sieht man schon im Laufe des nächsten Tages die Keime und kann den Weizen verfüttern. :)
 
  • Welli würgt und wippt heftig mit Schwanz Beitrag #40
Danke Martina, ;)

so bin ich also heute noch mal zwei Stunden früher ausgestanden habe das Quellfutter für Micky angesetzt. Er hat so viel gefressen wie schon lange nicht mehr. :clap:

Ich freue mich riesig, dass es Lukas wieder so gut geht, und die schlimme Diagnose offensichtlich ein Fehlalarm war.

Für Stella drücke ich Euch ganz doll die Daumen! Hoffentlich knabbert sie nicht.

Irgendwie wachsen einem die Sorgenkinder immer ganz besonders ans Herz...
 
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