Frage zu Urinuntersuchung

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  • Frage zu Urinuntersuchung Beitrag #1
H

Hanni

Guest
Weiß hier jemand näheres?
Meine Asta hatte immer wieder Blasenentzündungen und Kristalle. Sie mußte deshalb immer wieder Antibiotika nehmen, teilweise Diät halten und viel trinken.
Vor einigen Wochen war dann endlich alles in Ordnung.
Jetzt hat sie wieder die Angewohnheit, sich öfters zu schlecken. Wir haben deshalb eine Urinuntersuchung machen lassen.
Der Arzt hängt das Teststäbchen rein und sagt:"Super, sieht gut aus. Kein Eiweiß und auch sonst alles in Ordnung. Wegen der Kristalle lassen wir noch ein Sediment machen:"
Heute das Ergebnis. Sie hat massenhaft Leukocyten, aber keine Kristalle. Was heißt dass denn wieder. So richtig erklärt hat man mir das nicht, der TA war mächtig im Druck wegen irgendwelcher Notfälle. Ich soll ihr wieder Antibiotika geben und in einiger zeit wiederkommen.
Hätte sie dann aber nicht auch Eiweiß im Urin? Sie muß auch sonst nicht mehr raus, als sonst.
Kann mir jemand sagen, was sie haben könnte?
Hanni
 
  • Frage zu Urinuntersuchung Beitrag #2
Leucozyten sind normalerweise so ,

beim Menschen ist es so, wenn sie einen erhöten Leucozyten wert haben , dann ist es meistens der Blinddarm.. beim hund weiß ich das jetzt leider auch nicht.

Musst du warten bis hier die etwas mehr wissenden rein schreiben. Liebe Grüße
 
  • Frage zu Urinuntersuchung Beitrag #3
Ich wollte noch etwas nachtragen, was vielleicht wichtig ist.
Sie hat kein Fieber!
Hanni
 
  • Frage zu Urinuntersuchung Beitrag #4
Hallo Hanni,

Infektion der Harnwege, bakteriell, virell- oder auch Plizinfektionen, da gibt es mehrere Ursachen.
Sediment bedeutet, dass sich Zellbestandteile, welche im Urin nach ihrer Schwere (Dichte) absinken, abgelagert haben.
Findet sich im Urin beispielsweise Nitrit, so sind Bakterien die Ursache, Zucker z.B. bei Diabetes, Eiweiß bei Harnwegsinfekten oder Nierenentzündungen usw.

Dein Hund hat immer noch, oder schon wieder eine Harnwegsinfektion. (Wahrscheinlich Blase oder Harnröhre = untere Harnwege). Dass keine Kristalle mehr vorhanden sind , ist positiv, ebenso, dass eben bei deiner Hündin kein Eiweiß nachgewiesen wurde.
Ich vermute mal, dass du nun ein anderes AB für deine Hündin bekommen hast. Denn für die unterschiedlichen Erreger gibt es auch unterschiedliches AB. Und da bei Hündinnen die Harnröhre kürzer ist als bei Rüden, ist die Gefahr einer Entzündung sowieso höher. Wurde der Mittelstrahlurin genommen? Auch hier können Egebnisse fehlerhaft sein, wenn gleich zu beginn des Strahls der Urin aufgefangen wird. (Verunreinigung). Auch der Zeitabstand zwischen Urin auffangen und untersuchen ist nicht unerheblich.
Die Symptomatik ist häufig unterschiedlich. Manche Hunde verspüren starken Harndrang, andere wieder zeigen gar keine spezifischen Symptome und "pieseln" normal.

Meine Hündin hatte auch mal eine Blasenentzündung. diese wurde mit AB behandelt. Dadurch bekam sie aber eine Pilzinfektion der Scheide...und so kam es erneut auch wieder zu einer Blasenentzündung. (Kreislauf). Es wird vermutet, dass Antibiotika das Risiko einer Pilzinfektion erhöht. (Aussage meiner Tierärztin damals.) Meine Hündin schleckte sich fürchterlich, aber das AB half nicht.
Lange Rede, kurzer Sinn... Ich traktierte meine Hündin mit Nieren-und Blasentee aus der Apotheke, gab Diätfutter (kein Trockenfutter) und Schüsslersalz Nr. 9 (Natrium phos. D 6) im Wechsel mit Nr. 3 (Ferrum phos. D 12)

Sollte sich bei deiner Hündin nach der erneuten Gabe von AB keine Besserung zeigen, würde ich einen qualifizierten THP oder noch besser einen Tierarzt aufsuchen, der mit der klassischen Homöopathie therapiert.

Ich bin gewiss kein Gegner von AB, aber irgendwann ist mit der Chemie auch mal austherapiert.

Vielleicht kann dir Cosili noch mehr dazu sagen, da sie Tiermedizin studiert. Ich arbeite "nur" in einer Tierarztpraxis.

Gruss

Bettina
 
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