Ärger mit dem Tierarzt/Fehldiagnosen

Diskutiere Ärger mit dem Tierarzt/Fehldiagnosen im Reiterstübchen Forum im Bereich Pferde Forum; Ich weiss nicht mehr weiter, mein Pferd ist in Behandlung, der Tierarzt "wohnt" schon fast bei uns, weil mein Schatzi ständig krank ist,die...
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florett

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Ich weiss nicht mehr weiter,
mein Pferd ist in Behandlung, der Tierarzt "wohnt" schon fast bei uns, weil mein Schatzi ständig krank ist,die Monatlichen Arztrechnungen übersteigen den Boxenpreis,bei jedem Pups rufe ich den Doc,und nun??
Ja, das Tier hat Rehe,tun sie dies,und das wenn es schlechter wird rufen sie an,und lassen sie sie in der Box,jaja in ein Paar tagen ist alles wieder gut,wir haben es früh genug erkannt....
*edit*
Da der gute Mann keine Zeit hatte als ich ihn erneut anrief, holte ich einen anderen Tierarzt,und ich traue meinen Ohren und Augen nicht.
Mein Pferdi hat schwere Chronische Rehe,schon mit Hufbeinrotation,und ist kurz vor dem Hufbeindurchbruch!!
Der neue Arzt versucht sie zu Retten , der Schmied kommt ,und macht ihr
Spezielle Eisen.
Aber kann mir irgendjemand auf dieser Welt erklären,wie es zu so einer Derartigen (mal wieder)Fehldiagnose kommen kann?
Sind denn Tierärzte nur noch unfähig?
Mein Pferd hat echt genug gelitten wegen so einem Scheiss.

Ach, schreien könnte ich, SCHREIEN !

Danke fürs zuhören, wusste nicht mehr weiter, jetzt geht es mir besser.

Liebe unendlich traurige Grüße....


Sorry SHIGI, wegen meiner Ausdrucksweise. War echt auf 1000 wegen dieser erneuten Fehldiagnose,und damit verbunden das mein Pferd eventuell getötet werden Muss.
 
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  • Ärger mit dem Tierarzt/Fehldiagnosen Beitrag #2
Oje. Das ist ärgerlich.
Das kann ich total verstehen, wir haben auch öfter solche Fälle.

Ganz toll ist es, wenn ein TA eine Kuh als trächtig diagnostiziert, obwohl sies garnicht ist. Oder umgekehrt. Das Kalb liegt unten in der Bauchhöhle und der TA spürt es nicht.
-> Die trägt nicht.
Er besamt "drauf" und schon ist am nächsten Tag die Fehlgeburt drausen.
Und das alles soll man dann auch noch bezahlen.

Ich kann deinen ärger total nachvollziehn, vorallem denkst du dir warscheinlich, was du dem Pferd alles ersparen hättes können.



Aber Tierärzte sind auch nur Menschen. Sie gehen in ihrem Kopf ein Schema ab, wenn sie nicht wissen was das Tier hat. Und dann kommt es leicht zu ner Fehldiagnose. Und das schlimme ist ja, wir als "Verbraucher" wissen es auch nicht besser und müssen uns voll auf ihren Rat verlassen.


teff
 
  • Ärger mit dem Tierarzt/Fehldiagnosen Beitrag #3
Hallo Teff,
danke , aber weisst Du, das schlimme ist das es nicht das erste mal Passiert ist,das mein Pferdi schon einmal 3 Jahre lang falsch behandelt wurde von 3 Verschiedenen Ärzten und dann erst in der Tierklinik gerettet wurde.
Von den Kosten mal ganz abgesehen,was ich da bezahlt habe die 3 Jahre und dann die OP,
und das schlimmste ist das die Tiere so darunter leiden müssen.
Die Ärzte können sich glaube ich nicht vorstellen welche Katastrophen sie auslösen.

Liebe Grüsse...
 
  • Ärger mit dem Tierarzt/Fehldiagnosen Beitrag #4
mann das ist echt voll heftig
du arme...:(
 
  • Ärger mit dem Tierarzt/Fehldiagnosen Beitrag #5
...

Oh je... :(
Das hört sich wirklich alles nicht gut...
*EinfachMalInDenArmNehmUndTröst*

Ich wünsche deinem Pferd nun ganz viel Gesundheit und dass alles wieder gut wird!

--
Was die Fehldiagnosen betrifft kann ich selbst leider auch ein Lied davon singen.
Inzwischen weiß ich schon gar nicht mehr zu wem ich noch gehen soll, weil es hier in der Umgebung anscheinend keine wirklich 'guten' Tierärzte zu geben scheint. *seufz* ...doch was soll man machen? Wo soll man hin? ...ich verlasse mich doch auf meinen Tierarzt. Ich versuche es zumindest.
Doch wenn es dann so oft irgendwelche bösen Überraschungen gibt?! :/

Mal drei kurze Geschichten von mir:
Wir waren mit unserem damaligen Kater beim Tierarzt, weil irgendwas mit ihm nicht stimmte. Der Tierarzt verschrieb uns eine Augensalbe, obwohl die Augen vollkommen in Ordnung waren. Ein paar Stunden später entdeckten wir selbst dann ein großes Loch im Katzenkörper, was der Tierarzt bei seiner Untersuchen 'eigentlich' nicht hätte übersehen dürfen.

Mein Kaninchen konnte eine Zeit nach einem Rattenbiss nicht mehr richtig laufen. Es erschien teilweise als ob die beiden Hinterbeine 'zusammengebunden' wären. Zudem kippte es hinten immer mal wieder um. Aber dennoch sprang es lebensfroh noch auf hohe Sachen rauf und wirkte weitestgehend gesund.
Zeitgleich hatte ein Wellensittich eine Verwachsung am Schnabel und beide leichten Durchfall.
Der Arzt versicherte, dass das Kaninchen nicht mehr lange leben würde, aber der Vögel bald wieder ganz gesund wäre. Das Geld für die Untersuchung wurde durchs Fenster angenommen, weil wir die 50 Euro später vorbei brachten.
Ein paar Tage nach dem Tierarztbesuch verstarb der Vogel, während das Kaninchen noch 2 Jahre lebte.

Das Kaninchen... Mit diesem geht das Tierartz-Diagnosen-Spiel dann weiter...
Natürlich konnte mir auch der 3 und 4te Tierarzt hier in der Umgebung nicht sagen, was mein Kaninchen hatte. Aber jeder verschrieb irgendein Medikament 'zum ausprobieren'.
Am Ende konnte das Kaninchen dann schlecht fressen und der Durchfall war wieder verstärkt bei diesem und dem zweiten Kaninchen nun auch. Wieder zum Tierarzt hin. Nach einer Untersuchung wurde wieder irgendwas verschrieben.
Ein paar Tage später kam ich zum Glück selbst auf den Gedanken mal in das Maul vom Kaninchen zu schauen und sah dann, den Grund für das schlechte Fressen. :(
Eigentlich wollte ich schon da nicht mehr zu dem Tierarzt direkt im Ort. Aber ich dachte mir, dass es ja nicht so schwer für einen Tierarzt sein kann, einen Zahn zu kürzen. -.-
Jedoch hatte ich ja auch meine leichten Bedenken geäußert, dass der 'abgebrochene' Zahn, der 'fehlte' vielleicht in den Rachen gerutscht sein könnte. ...Beim Abtasten fand der Tierarzt nicht und ehe ich mich versah, lag mein Kaninchen in Narkose, damit der Tierarzt da besser 'reinschauen' konnte. :/
Das Tier war schon 8-9 Jahre alt und hatte Kreislaufprobleme und war durch die letzten Tage ohnehin schon geschwächt und anfällig.
Aber durch diese verdammte Narkose ist sie dann am nächsten Tag verstorben. :(

- Nächste Geschichte..
Mit meinem neuen Hund aus dem Ausland war ich wegen schlimmen Husten bei einem Tierarzt. Dieser untersuchte den Hund kurz, gab mir ein Antibiotika mit und meinte es wäre nichts schlimmes. Kontakt zu anderen Hunden wäre auch weitestgehend möglich.
Beim nächsten Besuch gab es dann noch zusätzlich Hustensaft mit. Aber es wäre ja alles nicht sooo... schlimm, solange der Hund noch aktiv rumhüpft und frisst.
Eine Woche nach meinem ersten Tierarztbesuch, war mein erster Hund krank, und da diese einen kleinen Herzklappenfehler hatte, traf es sie wesentlich schlimmer, sodass ich Tagelang damit rechnete sie müsste eingeschläfert werden. :(
Inzwischen war aber der Chef-Tierarzt da gewesen, der nicht verstehen konnte, wie der andere Tierarzt den Husten so verharmlosen konnte. :|
Wieder ein paar Wochen später kam dann das Thema 'Würmer' auf. Es wurden also Würmer beim Neuzugang festgestellt. Ich sollte das Medikament abholen, wo mir dann von einem Tierarzt erzählt wurde, ich dürfte das Wurmmittel erst geben, wenn der Stuhlgang relativ 'fest' wäre.
Ein paar Tage später bei dem Chef-Tierarzt erfuhr ich dann, dass der Durchfall von den Würmern käme und ohne das Wurmmittel auch der Durchfall nicht besser werden könnte.

--
Ach je... ...und nun sehe ich grade, dass ich hier eigentlich in der Pferdeecke bin. :/ ...tut mir leid, dass ich jetzt ganz andere Tier-Beispiele hatte... :|

Mein Pferd war zum Glück noch nie so krank, dass ein Tierarzt große Chancen auf Fehldiagnosen haben konnte...

Oder doch...
Bevor ich Susi kaufte, wurde bei ihr von zwei Tierärzten 'kissing spines' per 'vor Ort-Untersuchung' diagnostiziert.
Pferd bekam also die Diagnose "Nicht mehr Reitbar" und damit war sie für meinen Reitstall 'unbrauchbar' und sollte zum Schlachter. -.-
Ich hatte selbst hatte auch nach meinem Kauf keine weiteren Untersuchungen deswegen vorgenommen und dem Pferd einfach ein Jahr Rücken-Schonung verpasst. Danach alles langsam aufgebaut und sie wäre jetzt wieder ganz normal 'reitbar'. ...aber ich gönne ihr ja in erster Linie ihre 'Freiheit'. ;)

Aber ach...
Wegen solcher Fehldiagnosen müssen so viele Tiere sterben oder leiden. :/
Und man selbst verlässt sich auf den Tierarzt, der ja auch ganz menschlich Fehler machen kann. ...aber ach... :/

Letztlich habe ich für mich bemerkt, dass Tierärzte (und auch normale Ärzte) in den meisten Fällen nur dann helfen können, wenn man selbst ganz genau weiß, was das Tier (oder der Mensch) hat und welche Behandlung man sich wünscht. ...
Und dafür bekommt man fast im Bekanntenkreis und Internet mehr Informationen als vom Tierarzt, der nur ein paar Minuten Zeit hat, weil der nächste 'Patient' schon vor der Tür wartet. :(

*seufz* ...
Ich hätte irgendwie gerne etwas aufbauenderes geschrieben... :/
~§~
 
  • Ärger mit dem Tierarzt/Fehldiagnosen Beitrag #6
Ich wurde bisher zum Glück von Fehldiagnosen die meinem Hund geschadet hätten verschont (er ist aber auch wirklich fit).
Dafür habe ich schon die seltsamsten Fehlinformationen von Tierärzten gehört.

Ich glaube es liegt ein großes Problem darin, wenn die Tierärzte nicht zugeben, wenn sie mal nicht weiterwissen, dabei wär das doch eigentlich keine Schande: "Ich bin mir nicht ganz sicher ob es wirklich XY ist, bevor ich aus dem Stegreif behandele möchte ich lieber nochmal in der Fachliteratur nachschlagen." dafür hätte doch jeder Verständnis.
 
  • Ärger mit dem Tierarzt/Fehldiagnosen Beitrag #7
Tja, mich wundert aber was die denn die ganzen Jahre über in Ihrem Studium machen?
Lernen die dort nur Rechnungen zu schreiben?
Wie auch Dying Dream schon schreibt, ist das auch bei meinenTieren nicht das erste mal,und zieht sich durch alle Tierarten die ich habe.Aber alles will ich auch nicht schreiben,von den Ninis den Katzen,und Hunden die durch Fehldiagnosen leiden mussten,aber die Ärzte haben doch alle Geräte und Medikamente,und am Geld soll es doch auch nicht scheitern,
aber die können einfach keine Untersuchungen mehr machen weil sie dauernd in Zeitdruck sind,und Diagnosen zu stellen wo die Tiere ihr Leben lang leiden müssen (so war es bei meiner Hündin Thora) oder jetzt, das mein Pferd beim Nächsten Schub Tot ist.
Weil der vorherige Doc zu Unfähig war,muss mein Pferd, was eh ständig krank ist hat ihre letzten Jahre, Monate ,Tage Schmerzen erleiden die unnötig sind.
Ich bin so dermassen .....

Und ich hoffe nur das nicht irgend so ein Spaziergänger trotz Schilder die Pferde füttert,und sie einen Schub bekommt...
Oder das der Schmied mich ansieht und den Kopf schüttelt mit den Worten,
da ist nichts mehr zu machen.
Sie ist kurz davor Auszuschuhen,so etwas darf doch ein Tierarzt nicht Übersehen.

Ach ich bin so durcheinander,entsetzt,zutiefst traurig,
danke fürs Zuhören
 
  • Ärger mit dem Tierarzt/Fehldiagnosen Beitrag #8
Hallo florett,

ich drücke dir ganz doll die Daumen, das es gut ausgeht.
Ich finde es klasse, was du alles tust.
Ich hoffe, sie schafft das..

Ich hatte bisher Glück, Burani war nicht viel krank- ausser die erste Kolik, da hat er mich sofort in die Klinik geschickt.
Bei der zweiten ging es leider schief, aber er der TA hat trotzdem alles versucht.
 
  • Ärger mit dem Tierarzt/Fehldiagnosen Beitrag #9
...

Wie geht es deinem Pferd denn zur Zeit?

... ja, dass mit den Spaziergängern, die auch trotz Schilder einfach Pferde, etc. füttern... :/ Das gab leider schon so manche böse Überraschung. *seufz*
Doch das Pferd 'einsperren' will man nicht und unter eine 24 Stunden Aufsicht kann man es auch nicht stellen. *seufz*

--
Inzwischen nehmen sich wohl wirklich die wenigsten Tierärzte wirklich Zeit für ihre Patienten/Kunden. :/
Ich will keinen Tierarzt verteufeln. Und ich kann nachvollziehen, dass sie mitunter sehr unter Zeitdruck stehen, wenn das Wartezimmer/der Terminplan voll ist. Irgendwo müssen sie ihr Monatsgehalt ja auch her bekommen. ...und es ist auch nachvollziehbar, dass im Stress leichter eine Fehldiagnose gestellt wird. Oder das schlichtweg eine Krankheit anders gedeutet wird, weil die Symptome bei verschiedenen Krankheiten auch verschiedene Ursachen haben.
Aber ach... :/
Mitunter wäre es einfach hilfreicher, wenn die Sprache der Tiere besser zu verstehen ist. Das ein Tier selbst sagen kann, was es braucht um gesund und munter zu sein und wo seine Wehwehchen stecken... -.-

Doch erschreckend finde ich nach wie vor, dass es so viele Tierärzte sind, die sich keine Zeit mehr nehmen können und das so viele falsche Diagnosen gestellt werden.
~§~
 
  • Ärger mit dem Tierarzt/Fehldiagnosen Beitrag #10
Huhu,
also zur Zeit fahre ich 2 mal am Tag in den Stall um nach ihr zu sehen,morgens und mittags dann nochmal, und abends fährt meine Freundin, um unsere Pferdis in den Stall zu bringen.
Bin echt fertig zur Zeit...
Aber, meine Dicke steht auf einem kleinen Paddock,wo sie den gesamten Hof überblicken kann,undsonnt sich und knabbert Heu.
Es geht ihr etwas besser durch die Schmerzmittel,und morgen kommt der Schmied,weil es vorher aufgrund ihrer Schmerzen nicht möglich war.
Der Doc sagt das wir jetzt 2 Beschläge (8 Wochen) abwarten, und dann weitersehen wie sich alles entwickelt.Aber inzwischen ist er etwas zuversichtlicher....
Jedenfalls knutscht sie wieder mit mir,lässt sich wieder genussvoll Putzen,und kann sogar wieder die Füße heben zum auskratzen.
Ach, ich bin durchaus etwas erleichtert,und der neue Tierarzt ist Prima, weil er mit einer Engelsgeduld alles erklärt,und auch jeden weiteren Schritt mit mir bespricht.
Der andere war so,lala,jaja das wird schon....

Danke Euch für Eure lieben und aufmunternden Worte,und nicht böse sein weil ich nicht gleich schreibe, denn ich muss mich doch um meine "Patientin" kümmern:D

Liebe Grüsse aus dem schön Sonnigen Berlin
 
  • Ärger mit dem Tierarzt/Fehldiagnosen Beitrag #11
Ganz toll ist es, wenn ein TA eine Kuh als trächtig diagnostiziert, obwohl sies garnicht ist. Oder umgekehrt. Das Kalb liegt unten in der Bauchhöhle und der TA spürt es nicht.
-> Die trägt nicht.
Trächtigkeiten erkennen ist echt verdammt schwer. Das braucht JAHRELANGE Erfahrung und Übung und selbst dann passieren da noch Fehldiagnosen. Das ist nicht gut, aber da hab ich, wenn es einem jungen Assistenzarzt hin und wieder passiert, echt Verständnis. Es kann sich kein Arzt leisten einen Assi solang mitzunehmen bis er das wirklich kann.

@Florett: hat der erste TA denn ein Röntgen gemacht?
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Ich glaube es liegt ein großes Problem darin, wenn die Tierärzte nicht zugeben, wenn sie mal nicht weiterwissen, dabei wär das doch eigentlich keine Schande: "Ich bin mir nicht ganz sicher ob es wirklich XY ist, bevor ich aus dem Stegreif behandele möchte ich lieber nochmal in der Fachliteratur nachschlagen." dafür hätte doch jeder Verständnis.
Ich denke auch, dass das ein riesen Problem ist. Viele halten sich für Götter in Weiß, gehen nach Schema F vor und lassen sich nix sagen. Viele haben auch einfach Angst den Respekt vor dem Besitzer zu verlieren, wenn sie ein Buch raus holen.

Tja, mich wundert aber was die denn die ganzen Jahre über in Ihrem Studium machen?
Das frag ich mich auch manchmal. Bei unserer letzten Prüfung haben ernsthaft Leute angekreuzt, dass Pferde kotzen könnten oder dass das Hufbein bei Rehe nach oben rotiert. Da wundert mich nicht woher manche solche Tierärzte kommen.
Aber dennoch muss ich auch noch erwähnen, dass die Masse an Stoff einen schier erschlägt. Es sind nur drei Jahre, um ALLES über Pferde, Rinder, Ziege, Schafe, Hunde, Katzen, Frettchen, Kaninchen, Vögel und so weiter und so fort zu lernen. Natürlich mit allen Viren, Bakterien, Parasiten, Medikamenten usw.
Aber im Großen und Ganzen muss ich euch leider recht geben, denn ich habe derzeit auch das Gefühl, dass 60% meines Semesters (wenn nicht sogar mehr) alles andere als fähige Tierärzte werden. Da wird stur auswendig gelernt ohne fünf Minuten das Gehirn einzuschalten. Steht in der Prüfung irgendwas, das sie noch nicht gehört haben, wird nur gesagt: "Bäh, die bösen Profs, fragen uns Sachen, die nicht im Skript stehen", statt mal zwei Minuten nachzudenken. Vieles kann man sich nämlich tatsächlich erschließen, wenn man die Basics beherrscht. Zu guter letzt geht es halt noch viel um Eigenengagement, Praktika, Zusatzkurse etc.
Die Uni bringt einem das Denken nicht bei, sie vermittelt nur den Stoff. Ein guter und ein schlechter Tierarzt unterscheiden sich nicht im Wissen, sondern darin, ob sie fähig sind zu denken.
 
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  • Ärger mit dem Tierarzt/Fehldiagnosen Beitrag #12
@Apollo: das ist mir durchaus klar, deswegen sag ich ja, es sind auch nur Menschen.... Unser Hoftierarzt ist eine Gemeinschaftspraxis. Da macht nur der ältere (>50) Trächtigkeitsuntersuchungen. Der jüngere, 31 macht das erst gar nicht, weil er sagt er sei sich immer unsicher. Und wenn man eben "drauf besamt" hat man am nächsten Tag den Embryo da liegen.


teff
 
  • Ärger mit dem Tierarzt/Fehldiagnosen Beitrag #13
ja solche fehl Diagnosen kenn ich mein Hotti wäre wegen so einer Fehldiagnose beinah drauf gegangen er hatte eine offene Sehnen Scheide und der tierarzt gab Schmerzmittel ist ja nur ein Kratzer , bis das Bein so dick war das mein armer kleiner damals erst 2 Jahre auf der Wiese lag und nicht mehr aufstehen konnte. ich hab damals ein Super Tierarzt empfohlen bekommen der in einer 8 Stündigen OP mein Pferd operierte dann noch 2 Wochen Klinik aufenthalt mit Medikamenten war ich bei 2500 Euro naja aber er ist gerettet seine Chancen standen 50 zu 50. Also fals du die beste Möglichkeit für dein Pferd möchtest bzw die besten Ärzte empfehele ich Dir die Tierarzt Praxis / Klinik Dr. Millat und Clemens in Mudersbach das sind die Spezialisten für Huf und Bein die kriegen alles wieder hin. Die geben auch kostenlose auskünfte. Die Leute bringen die Pferde von überall her dort hin fals du intressiert bist meld dich doch mal lg
 
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