- Fundvogel mit Tumor! Was soll ich tun? Beitrag #1
häschen-86
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Vorgestern habe ich einen Kanarienvogel in unserem Garten entdeckt, den ich gemeinsam mit meiner Mutter einfing.
Der arme Vogel war total ungepflegt, er hatte extrem lange Krallen, die sich schon bogen, Parasiten haben wir auch entdeckt (welche wir gerade behandeln.)
Da wir zwei Katzen zu hause haben, hatten wir vor den Kleinen Kerl beim Tierschutz/Tierheim abzugeben.
Donnerstagabend war niemand zu erreichen.
Freitagmittag erreichte ich den örtlichen Tierschutz. Frau H. erklärte mir, das sie niemanden wüsste, der den Vogel nehmen würde. Ob wir ihn nicht selbst behalten könnten. Ich erzählte von den beiden Katzen. Sie entgegnete sie habe 26! Katzen.
Zur Not würde sie ihn aber nehmen.
Sie würde sich mal umhören und sich dann melden.
Na, ja irgendwie hätte ich mir mehr von dem Anruf erwartet, als dass ich so vertröstet werde.
Der Vogel ist noch bei uns, da ich dachte das es wohl einfacher ist 2 Katzen fern zuhalten als 26.
In mein Zimmer, wo er momentan in einer notdürftigen Behausung lebt, kommen die Katzen eh nie vorbei.
Vorsichtig bin ich trotzdem und achte darauf, das die Türe immer zu ist.
Mittlerweile hatte ich mich gegen Abend entschlossen ihn zu behalten und ihm einen Artgenossen und eine schöne Voliere zu kaufen. (Natürlich auch Freiflug zu gewährleisten, etc. )
Eben entdeckte ich, dass er einen himbeergroßen Tumor /Geschwür im Nacken hat. :silence: Heute Abend hat er auch so komisch "gehustet".
Ich glaube nun zu wissen, warum er ausgesetzt wurde.
Ich bin ganz durch den Wind.
Was soll ich tun? Sicherlich ist es inoperabel.
Vielleicht hat er auch was an den Atemwegen, wenn er so hustet.
Wäre es ratsam sich als Vogelneuling an so einen "harten Fall" zu wagen?
Sollte ich ihn besser doch ins Tierheim geben, zu Leuten die sich auskennen?
(Aber wahrscheinlich denken sie es wäre meiner, den ich zur Urlaubszeit "entsorge" :evil
.
Eigentlich hatte ich das mit der Vogelhaltung schon insgeheim ins Auge gefasst. Wollte damit allerdings warten, bis ich eine eigene Wohnung hätte, da die Katzen bei meinen Eltern bleiben würden, wegen ihrem Revier, etc.)
Aber ehrlich gesagt, schwärme ich für Wellensittiche.
(Könnte ich zwei Wellis als Gesellschaft dazu setzten? Dann wäre er nicht alleine bis er stirbt und hinterher gäbe es keinen trauernden Artgenossen. Oder ist das so schlecht wie die Kombi 1 Kaninchen und 1Meerschweinchen)?
Wäre es okay, wenn ich den Kanarienvogel behalte und ihn seine letzten Tage alleine verleben lasse? Ich weiß das ist nicht artgerecht, aber wer weiß ob nicht noch andere Krankheiten in ihm schlummern.
Kann ich überhaupt einen Artgenossen dazu setzen, wenn er so krank ist? Wegen eventueller Ansteckungsgefahr?
Im Moment wünschte ich wir hätten ihn nie gefangen. :?
Ich bin so hin und her gerissen. Ich möchte dem Tier helfen, weiß aber nicht was das Beste für ihn ist.
Vielen Dank fürs Lesen!
Liebe Grüße
häschen-86
Der arme Vogel war total ungepflegt, er hatte extrem lange Krallen, die sich schon bogen, Parasiten haben wir auch entdeckt (welche wir gerade behandeln.)
Da wir zwei Katzen zu hause haben, hatten wir vor den Kleinen Kerl beim Tierschutz/Tierheim abzugeben.
Donnerstagabend war niemand zu erreichen.
Freitagmittag erreichte ich den örtlichen Tierschutz. Frau H. erklärte mir, das sie niemanden wüsste, der den Vogel nehmen würde. Ob wir ihn nicht selbst behalten könnten. Ich erzählte von den beiden Katzen. Sie entgegnete sie habe 26! Katzen.
Zur Not würde sie ihn aber nehmen.
Sie würde sich mal umhören und sich dann melden.
Na, ja irgendwie hätte ich mir mehr von dem Anruf erwartet, als dass ich so vertröstet werde.
Der Vogel ist noch bei uns, da ich dachte das es wohl einfacher ist 2 Katzen fern zuhalten als 26.
In mein Zimmer, wo er momentan in einer notdürftigen Behausung lebt, kommen die Katzen eh nie vorbei.
Vorsichtig bin ich trotzdem und achte darauf, das die Türe immer zu ist.
Mittlerweile hatte ich mich gegen Abend entschlossen ihn zu behalten und ihm einen Artgenossen und eine schöne Voliere zu kaufen. (Natürlich auch Freiflug zu gewährleisten, etc. )
Eben entdeckte ich, dass er einen himbeergroßen Tumor /Geschwür im Nacken hat. :silence: Heute Abend hat er auch so komisch "gehustet".
Ich glaube nun zu wissen, warum er ausgesetzt wurde.
Ich bin ganz durch den Wind.
Was soll ich tun? Sicherlich ist es inoperabel.
Vielleicht hat er auch was an den Atemwegen, wenn er so hustet.
Wäre es ratsam sich als Vogelneuling an so einen "harten Fall" zu wagen?
Sollte ich ihn besser doch ins Tierheim geben, zu Leuten die sich auskennen?
(Aber wahrscheinlich denken sie es wäre meiner, den ich zur Urlaubszeit "entsorge" :evil
Eigentlich hatte ich das mit der Vogelhaltung schon insgeheim ins Auge gefasst. Wollte damit allerdings warten, bis ich eine eigene Wohnung hätte, da die Katzen bei meinen Eltern bleiben würden, wegen ihrem Revier, etc.)
Aber ehrlich gesagt, schwärme ich für Wellensittiche.
(Könnte ich zwei Wellis als Gesellschaft dazu setzten? Dann wäre er nicht alleine bis er stirbt und hinterher gäbe es keinen trauernden Artgenossen. Oder ist das so schlecht wie die Kombi 1 Kaninchen und 1Meerschweinchen)?
Wäre es okay, wenn ich den Kanarienvogel behalte und ihn seine letzten Tage alleine verleben lasse? Ich weiß das ist nicht artgerecht, aber wer weiß ob nicht noch andere Krankheiten in ihm schlummern.
Kann ich überhaupt einen Artgenossen dazu setzen, wenn er so krank ist? Wegen eventueller Ansteckungsgefahr?
Im Moment wünschte ich wir hätten ihn nie gefangen. :?
Ich bin so hin und her gerissen. Ich möchte dem Tier helfen, weiß aber nicht was das Beste für ihn ist.
Vielen Dank fürs Lesen!
Liebe Grüße
häschen-86