Hamsterterrarium - Durchlüftungsfragen

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  • Hamsterterrarium - Durchlüftungsfragen Beitrag #1
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Soromi

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Hallo Hamsterfreunde...

In 2 Wochen ist es soweit. Von einer Züchterin wird ein kleiner männlicher Chinese zu mir nach Hause einziehen. Da ich als Student meist etwas nachtaktiver arbeite, und tagsüber immer nur für kurze Zeit daheim bin, habe ich mich für die kleinen Pelzkugeln als Haustiere entschieden.
Ich habe lange in diversen Foren, Büchern, Internetseiten etc. recherchiert, um dem kleinen ein schönes Heim zu bieten, damit er mich ein paar Jahre begleitet.
Als Heim bekomme ich von einer Freundin ein 120*40*50 großes altes Aquarium, dazu habe ich dank handwerklich begabter Freunde eine überdachte kleine Brücke zu einem weiteren 100*40*50 großen Aquarium gebaut, die dann beide zusammengestellt werden. Ich dachte mir, zum einen hat er dann etwas mehr bewegung, weniger stress wenn ich immer abwechslend die Aquas reinige, und kann es vielleicht etwas kompensieren, das ich ihn nicht jeden Tag, sondern nur jeden 2. nochmal in einen kleinen Auslauf im Zimmer setzen kann.

Jetzt ist mir jedoch aufgefallen, das gesagt wird, das bei Aquarien, die höher als breit sind, es zu Luftproblemen kommen kann. Da ich natürlich nicht möchte, das mein kleiner in seinen eigenen düften leben muss, wollte ich einmal nachfragen, ob diese 10cm unterschied doch nicht soviel ausmachen, und es erst bei wirklich mehr problematisch wird, oder ob ich lieber eine Seite irgendwie aus diesem Aquarium entfernen sollte und durch Gitter ersetze. Eine weitere möglichkeit die mir in den sinn gekommen wäre ist die, das ich durch Einstreu vielleicht die 10cm ausgleiche. (ich wollte ein Aqua eh etwas dicker bestreuen, damit er buddeln kann) Dafür verliere ich halt in der Höhe etwas Platz, die ich zum klettern verwenden könnte.
(Ein feinmaschiges Gitter kommt eh oben drauf, so das ich wurzeln, Äste und selbstgebautes bis unter den Rand platzieren könnte).

Dann hätte ich nurnoch eine Frage zum Namen. Es ist mir klar, das Hamster viel über gerüche etc. arbeiten, aber anscheinend auch einige Verhaltensmuster aufgrund von Tönen an den Tag legen. Zum Beispiel die klappernde Leckerlikiste, wo einige anscheinend sofort bildlich die Hand ausstrecken und warten :). Ist es jetzt auch so, das Hamster sich an einen Namen gewöhnen könnten? Oder ob ihnen der Name schnurz ist. Bei befreundeten Hundebesitzern habe ich mal aufgeschnappt, das es für die Hunde einfacher ist, sich Namen zu merken, die nur wenige Silben besitzen. Mein Chinese soll auf den Namen "Ladvarian" hören, aber wenn das Probleme geben sollte, muss ich mich halt nochmal hinsetzen :)

Ich bedanke mich auf alle Fälle schonmal für eure Mühe. Wenn der kleine da ist, werde ich versuchen, so schnell wie möglich bilder nachzureichen. Das wird aber vielleicht noch einen Monat dauern, muss dann mal ne Kamera von nem Freund ausleihen ;)
 
  • Hamsterterrarium - Durchlüftungsfragen Beitrag #2
Hallo!
So dramatisch sind die 10cm nicht, eine Seite komplett aus Gitter zu machen wäre ja wegen der Einstreutiefe unpraktisch, man könnte höchstens die Aquas jeweils auf die 50er Seite legen, die dann obere Seite rauszutrennen und an der Seite wieder einzusetzen. Ab 120cm relativiert sich da eh, bei dem großen Aqua hast du also eh kein Problem.
Du solltest dann nur nicht zu viel mit Ebenen überdecken.

Warum hast du eigentlich nicht einfach beide Aquas zusammengesetzt, also jeweils eine 40er Seite rausgetrennt und zusammengeschoben?

Mit der Einrichtung würde ich es so machen, dass man eines der Aquarien hoch einstreut und das andere zum Klettern einrichtet, beides ja für die Chinesen sehr wichtig.

Namen.. naja, ich vergebe Namen nach Lust und Laune und wie sie zum Hamster passen. Die Hälfte der Zeit nenne ich sie eh Knutschkugel, Monster, Hooligan, hübschester Hamster der Welt, Chaotin, Süße, Schöne, Groß/Kleine, mein Lieblingshamster, usw. Wobei ich diese Namen (bis auf Monster und Hooligan) au alle anwende :D
 
  • Hamsterterrarium - Durchlüftungsfragen Beitrag #3
Hallo Soromi (;

Also zunächst einmal toll, dass du eine kleine Fellnase aufnimmst. Zu deinen Fragen:

Das mit den Aquas ist vollkommen ok (auch wenn ich mir das mit der Brücke noch nicht so recht vorstellen kann, aber das wird schon durchdacht sein, denke ich) eines meiner Aquas ist auch 10cm größer, als das andere. Wie du auch schon geschrieben hast, habe ich es auch einfach mit mehr Einstreu kompensiert (;

Was die Namensgebung betrifft, würde ich ihm ruhig den Namen Ladvarian geben, ich denke nicht, dass das ein Problem werden würde. Meine beiden heißen Amber und Elliot und die früheren Speedy, Mr.Jingles und Knut-Horst und alle schienen (wenn auch willkürlich) auf ihre Namen zu reagieren. Aber das das von Buchstabenkombinationen oder Silbenanzahl abhängig ist, glaub ich nicht. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren (;
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Hups, zu spät q:
 
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  • Hamsterterrarium - Durchlüftungsfragen Beitrag #4
Ersteinmal danke euch beiden für die wirklich schnelle Antwort. *auf die Uhr schau* Da sieht man mal wieder, das ich anscheinend zurzeit (Prüfungsphase) den Schlafrythmus eines Hamsters habe. Nachts wird gearbeitet, weil ich da kreativer bin, vormittag uni, nachmittags gibts dann das schläfchen. Zum Glück pendelt sich das ja bald in den Semesterferien alles ein, und ich habe genug Zeit, das der kleine sich an mich und ich mich an ihn gewöhnen kann. :mrgreen:

Zu euren Anmerkungen. Das zusammenbauen der beiden Aquas kam mir eigentlich auch erst in den Sinn, nur dann hab ich mir gedacht...erstens, wie um Himmels willen soll ich irgendwann vielleicht ein über 2Meter großes Aqua herumschleppen...da ist mir die 2er Lösung lieber. Zum anderen passiert es einmal im Jahr, das ich Unitechnisch eine bis zwei wochen ins Gelände muss, und nicht heimkomme. Da wollte ich den kleinen Racker zu einer Freundin schaffen, die ein Streifenhörnchen hat und in alles vernarrt ist, was klein und pelzig ist. Da sie aber selber keine 2. Unterbringungsmöglichkeit hat, hätte ich ihr ein Aqua für die Zeit gegeben. (Keine Sorge, das wäre für den kleinen maximal 15min Bahnfahrt, also auch nicht viel Stress, bis er dann dort ist.)

Das mit den Aquas ist vollkommen ok (auch wenn ich mir das mit der Brücke noch nicht so recht vorstellen kann, aber das wird schon durchdacht sein, denke ich)

Also ich muss zugeben, es ist nicht von mir durchdacht worden. Ich hab einen handwerklich begabten Freund angerufen, herbestellt, ihm von meiner Idee erzählt...ich hab erstmal einen komischen, kritischen Blick geerntet, der zwischen mir und dem Aqua hin und her wanderte, ihn danach mit einer Weinflasche bestochen, und dann hat er sich an die Arbeit gemacht :D Ich vertrau ihm, das er das hinbekommt *g* Der kennt sich mit Holz aus und hat, so wie ich das mitbekommen habe, schon eine Idee. Ich soll mir keine Sorgen machen :)

Und zum Namen, damit steht wohl Ladvarian, sehr schön.

Dann schieb ich gleich noch eine Frage hinterher, wenn ich schon 2 kompetente Frauen hier habe ;). Haben eure Hamster irgendwelche speziellen Buddelmaterialleidenschaften, was ich ihm da anbieten kann? Besonders, wenn ich es hoch aufschütten kann, soll er natürlich die möglichkeit haben, sich richtig auszutoben. Ist da vielleicht so etwas wie Torf/Erde etc. besser als zum beispiel ein Hanfeinstreu?

Liebe Grüße und danke im vorraus :)
 
  • Hamsterterrarium - Durchlüftungsfragen Beitrag #5
Hi,
da ich selber einen Chinsesen habe wollte ich mich kurz einmischen.

Erstmal interessiert es mich auch sehr, wie die Brücke aussehen soll. Es muss auf jeden Fall alles zu sein. Auch müssen die Aquas gut abgedeckt sein, also mit nem Rahmen und Volierendraht. Und dabei darf auch kein allzu großer Spalt zu der Brücke entstehen.
Als ich für Bolle einen neuen EB gebaut habe, hatte der zunächst keinen Deckel. Ich dachte, dass das nicht so schlimm ist. Der war schließlich 60 cm hoch und ich hab erstmal nur wenig Streu reingemacht. Die ganze Nacht bin ich immer wieder aufgesprungen, weil er doch wieder oben auf dem rand balanciert ist. Der ist wie ein Flummi gehüpft,also pass da gut auf!

Wie Antigone schon sagte, braucht ein Chinese viel zum Buddeln und Kletteren. Ich hab die jetzige Behausung auf einer Seite hoch mit normalen Streu und die andere Seite mit Hanfstreu eingetreut. Eigentlich dachte ich, wären die beiden Seiten gut durch eine große Korkröhre getrennt, aber nun arbeitet Bolle daran das Hanfstreu auf die andere Seite zu schaufeln. Keine Ahnung, ob er das durch die Röhre transportiert, aber es scheint eine Menge Arbeit zu sein.
 
  • Hamsterterrarium - Durchlüftungsfragen Beitrag #6
Jetzt muss meine grandiose Bildsprache zu rate gezogen werden, da ich dir nicht meine Paintkünste antun möchte *g* Seine erklärung klang wie folgt:

Zum einen baut er mir einen Rahmen für die Abdeckung mit feinmaschigem Gitter, damit der kleine sich da nicht herausschummeln kann. Das diese Konstruktion ausbruchssicher wird könnte ich schwören, da er das schon ein paar mal machte. Zwar nicht für Zwerghamster, aber da unterscheidet sich ja nur die Gitterdichte. Hinein kommt beim großen Terra noch ein Türchen, so das ich das nicht komplett herunternehmen muss, wenn ich den kleinen Füttere. Wäre zu umständlich, ich denke, das versteht sich. Dieser "Tunnel" wird am hinteren Ende des Aquas angebracht, zusammen mit dem Rennweg, der zusammen mit einem kleinem Plateau (keine Sorge, ich achte darauf, das es nicht größer als 1/3 der grundfläche wird) für Wasserschale und einem kleinen Häuschen. Im Endeffekt wird er nichts weiter sein als ein sehr lang gezogenes n, welches ebenfalls eine genau abgemessene Aussparung erhält. Er hat den Gedanken geäußert, die im Aqua gehaltene Teile des Tunnels direkt in den Holzrahmen zu integrieren, das wirklich kein zwischenraum dazwischen liegt, und das Oberteil wird dann einfach mithilfe von dübeln draufgesetzt, so das ich es ganz einfach trennen kann. Damit der kleine genug Luft bekommt, wird der Tunnel oben offen sein und einfach auch mit feinmaschigem Draht abgeschlossen. Natürlich hoch genug, dass das kleine Wollknäuel oben nicht dran reibt.
So hab ich auch einfach im Blick, ob er da drinn steckt oder irgendwo in Verstecken sitzt, wenn ich die Aquas trennen will.

Und ich weiß, es klingt etwas verwirrend, aber ich hoffe, die Grundidee ist verständlich. Und ich hoffe, er bekommts hin, sonst muss ich ihn treten und mir was anderes einfallen lassen *grummel*

Anmerkung: Oder natürlich wenn ihr aufschreit und sagt, so ein langer Tunnel wäre für den Hamster irgendwie gefährlich oder sonst was. Dann wird der Plan auch verworfen. War für mich und ihn nur die naheliegendste und einfachste Idee, zwei Aquas zu verbinden.

Anmerkung 2: Hab ihn gerade angerufen. Er scheint gerade dran zu arbeiten. Ich bekam nur ein brummelndes: Zeigs ihnen halt, wenns fertig ist... als antwort. Ich bin schlecht im technischen Beschreiben. Meine Stärke liegt eher in Formeln und Naturwissenschaften :p
 
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  • Hamsterterrarium - Durchlüftungsfragen Beitrag #7
Hallo!
Spezielle Buddelmaterialien brauchst du nicht unbedingt, meine Zwerge (Hybrid und Dsungare) haben normales Streu mit Heu und Stroh gemischt, das hält wunderbar, Hanf ist schwerer, da kann man nicht so gut Gänge bauen. Mein Goldi hingegen buddelt kaum in diesem Streu, sondern nur in ihrem Lehmsand.
Ansonsten haben alle meine Hamster neben Sand, der selbstverständlich ist, noch mind. ein zweites Buddelmaterial wie Maisspindegranulat, Hanfstreu, Leinenstreu, Buchenholzgranulat, Aufzuchtserde (Kokosfaserziegel) oder Baumwolleinstreu.

Die Konstruktion hört sich ganz gut an, so ein Tunnel ist auch unbedenklich, wenn er belüftet ist.
 
  • Hamsterterrarium - Durchlüftungsfragen Beitrag #8
Ich schließe mich Antigone an, denke auch (wenn da mein Hirn jetzt richtig mitgekommen ist), dass die Brücke eigentlich unbedenklich ist- auf Fotos bin ich jedenfalls gespannt (;

Mein Goldjunge hier hat eigentlich normale Einstreu, ein riesiges Sandbad und Heu, buddeln tut er allenfalls im Sand. Mein Teddy hat Leinenstreu, Heu, Sand und etwas Baumwolleinstreu, aber auch sie buddelt nicht (;

Ich finde in den Studentenalltag passt ein Hamster super, wenn ich nach Hause komme und lerne oder Fern sehe, wird hier gewuselt und manchmal wenn ich ganz früh zur Uni muss, krieg ich noch ein Guten morgen ^^
 
  • Hamsterterrarium - Durchlüftungsfragen Beitrag #9
Dann freu ich mich schon richtig, wenn das alles fertig ist und der kleine kommt. Bilder gibts dann auf alle Fälle, wie versprochen :)

Danke euch allen.
 
  • Hamsterterrarium - Durchlüftungsfragen Beitrag #10
Luftnot in Aquas

Hi,

ich wundere mich schon seit langem, dass in diesem Forum die Aquas so gepriesen werden. Fand ganz interessant, dass da mal einer das Problem mit der Luftzirkulaton anspricht.
In der Fachliteratur über Tierhaltung findet man immer wieder den Hinweis, Glasbecken dürften nicht für Lungenatmer verwendet werden,
ausser sie haben Belüftungsschlitze - also dann Terrarium genannt.
 
  • Hamsterterrarium - Durchlüftungsfragen Beitrag #11
Also hier in dem Forum wurde das schon oft diskutiert, meist ist die Antwort auf die Frage der Luftzirkulation einfach, dass das Aqua nicht höher als tief sein darf und am besten auch mindestens doppelt so lang und besser noch länger (; Außerdem kann man schön hoch einstreuen, sodass der Abstand nach oben geringer und die Luftzufuhr besser ist... Ich habe bei Amber einen Gitterrahmen drauf, weil sie über die Ebene schonmal versucht auszubrechen. Elliot hat keinen "Deckel", bei ihm habe ich momentan auf der Seite mit der Ebene etwas auf dem Glas liegen ^^

Ich würde immer wieder Aquas oder Terras vorziehen, habe schlechte Erfahrungen mit Gitterkäfigen gemacht (Gitternagen etc) und von Echtholzkäfigen bin ich nicht so überzeugt, da man diese nicht so gut versiegeln kann, sodass man sie dann bei Milbenbefall o.Ä. nicht gut desinfizieren kann...
 
  • Hamsterterrarium - Durchlüftungsfragen Beitrag #12
Terrarium, okay. Aber Aqua? Da hätte ich die Befürchtung,
meine kleinen würden nicht genug frische Luft bekommen.
Ich persönlich bevorzuge Gitter und habe keine Gitternager.
Allerdings halte ich auch Dsungaren. Die haben da scheinbar
sowieso nicht so viele Probleme mit, wie die Goldhamster.
Ich finde Gitter einfach besser, weil die Hamster mehr Abwechslung
durch Gerüche und Luftzüge und Temperaturunterschiede haben.
Dem freien Leben irgendwie ein Stück näher.
Wenn sie wie in Watte gepackt hinter Glas gehalten werden,
macht sie das vielleicht krankheitsanfälliger, weil sie ganz verzärteln.?
 
  • Hamsterterrarium - Durchlüftungsfragen Beitrag #13
Es gibt faktisch keine Belütungsproblem, warum will man sich eines zusammendichten? Christine von diebrain hat dazu z.B. auch Tests gemacht und herausgefunden, dass eben 1/3 der Fläche durchaus mit Ebebnen überbaut werden dürfen und sich die Belüftung verbessert umso länger das Aqua ist (sie spricht von einer deutlichen Besserung ab 120cm).
Es gibt auch keinerlei Vorfälle, die von Belüftungsproblemen zeugen. Ich halte täglich die Nase in/über meine Gehege und die Luft ist absolut normal.
Hamster brauchen hohe Streu und die kann man in einem Gitterkäfig nicht gewährleisten, da erfülle ich lieber die Grundbedürfnisse meines Hamsters, als ihnen Umwelteindrücke zu ermöglichen, deren Nutzen für sie fraglich sind. Mir wäre außerdem eh jeder Gitterkäfig zu klein und da ist halt auch die Frage nach der Artgerechtigkeit.
 
  • Hamsterterrarium - Durchlüftungsfragen Beitrag #14
Ich hätte bei einem kleinen Aquarium auch Bedenken, dass sich die Luft staut, wenn es wesentlich höher als breit ist. Aber bei der hier empfohlenen Mindestlänge von 100cm relativiert sich das durch die Länge wieder und meistens sind es höchstens 5 bis zehn Zentimeter, die die Aquarien höher als breit sind, die machen nicht allzu viel aus. Anders wäre es z.B. wenn die Wände doppelt so hoch wären, was aber generell unpraktisch ist, da man dann wohl auch beim Reinigen ein Problem hätte und nicht nur mit der Durchlüftung;)
 
  • Hamsterterrarium - Durchlüftungsfragen Beitrag #15
Meine Käfige messen 100x50x50, sind über 2 Ebenen gebaut - die 2. ist bis
auf das "Einschlupfloch" so breit wie die untere. Meine Schale ist ohnehin 15 cm
hoch, ich habe sie aber so erhöht (Holzleiste gezogen), dass ich 20 cm einfüllen kann.
Hatte auch mal ein Terrarium. Aber da konnte ich nicht so hoch einfüllen, weil ich die Schlitze damit verbaut hätte. Ist ja Einstellungssache, aber ich fühl mich wohler, seit meine Tiere von Gittern, und somit viel frischer Luft und Gerüchen umgeben sind.
 
  • Hamsterterrarium - Durchlüftungsfragen Beitrag #16
Aber in einem Aqua ist nicht weniger frische Luft, also wo soll das Problem sein?
Du kannst ja weiterhin deine Hamster in Käfigen halten, aber warum Aquarien schlecht reden?
 
  • Hamsterterrarium - Durchlüftungsfragen Beitrag #17
Ich will die gar nicht schlecht reden. Mache mir halt nur so meine Gedanken und wollte noch mal mehr darüber hören. Und bei der Gelegenheit halt noch mal anmerken, das die Einfüllhöhe in Käfigen kein Problem sein sollte, weil man die Schale halt nachträglich beliebig erhöhen kann.
Ich finde es richtig gut, dass sich hier viele große Mühe geben, ihrem Hamster ein wirklich gutes Heim zu bieten. Und im Austausch bekomme ich am Besten neue Ideen, um meinen Rackern Abwechslung zu bieten.
 
  • Hamsterterrarium - Durchlüftungsfragen Beitrag #18
Achso, ja wie gesagt hat Christine das getestet und die Uni Bern sagt, dass Hamster allgemein wenige Probleme mit bedenklichen Gasen haben, daher haben sie da auch Hamster in umgebauten Hamsterkäfigen gehalten, mit 100x50Grundfläche, die aber einen Plexiaufsatz bekamen, der dann 80cm hoch war, alle Hamster haben unterirdisch gelebt und keiner hatte Probleme mit der Luft (die sind ja auch obduziert worden).
Ich finde halt bevor ich einen Käfig umbauen kaufe ich mir für das gleiche Geld ein Aqua, bei dem ich keine störenden Gitterstäbe habe und keine kleinen Türchen, die ich persönlich total unpraktisch finde.
 
  • Hamsterterrarium - Durchlüftungsfragen Beitrag #19
Damit ist dann die Frage nach der Luft ja voll beantwortet. Das hatte mich doch beschäftigt. Vielen Dank auch!;)
 
  • Hamsterterrarium - Durchlüftungsfragen Beitrag #20
Wollte mich nocheinmal kurz melden, um einen Zwischenbericht zu bringen. Ladvarian ist soeben eingezogen.
Ich bin jetzt schon von ihm angetan. Auch wenn er noch total schüchtern und schreckhaft ist, der kleine elfwöchige, hat er sofort das große Aquarium erkundet in einem Tempo, das einem schumrig wurde. Überall sich drangedrückt um das Revier zu markieren, einmal durch den sandkasten, wo sich ein paar mal hin und her geschmissen wurde, ins Haus, raus ausm Haus, aufs Haus, runtergerannt, getrunken, wieder aufs Haus.....

Mittlerweile hat er sich aber unter eine schöne große Wurzel gebuddelt, die ich ihm als Klettermöglichkeit hineingelegt habe, und pennt dort drunter gemütlich. Das Haus mag er wohl doch noch nicht so recht. Naja, mal schaun. Meine große Sorge ist nur, das er jetzt unter der Wurzel bunkert, und ich sie immer hochheben muss. Aber erstmal will ich ihm etwas Ruhe lassen, wenn er heute Nacht weitererkundet werd ich die Wurzel eventuell anders platzieren, das er nichtmehr darunter kommt.

Bilder folgen, wenn ich ne Kamera von nem Freund klauen kann :D
 
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