Unentschlossenheit Beruf

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  • Unentschlossenheit Beruf Beitrag #1
die_ansche

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Hallo,

ich klambüser ja schon ewig und drei Tage mit meiner Berufswahl rum, war jetzt bei einem Test vom Arbeitsamt, der mich sehr enttäuscht hat und habe schon einen explorix-Test gemacht. Derzeit mache ich eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation, aber es ist nicht hundert Prozent meins. Ich werde es trotzdem zu Ende machen, aber soll ich diesen Beruf weiter verfolgen? Ich könnte meine Interessen auch in meiner Freizeit ausleben, aber wäre das der Sinn der Sache?

Mir wäre halt wichtig, dass die Arbeitszeiten ok wären, da wir jetzt einen Hund haben, um den ich mich kümmern muss. Und ein bisschen was rausspringen müsste auch, da ich Auto und Haustiere finanzieren muss, für mich selbst brauche ich kein Geld. Für ein Studium würde ich kein Bafög bekommen.

Ich will nicht, dass hier jmd. für mich Entscheidungen trifft, aber vllt .habt ihr Anregungen, Pros und Kontras, Tipps, Ratschläge oder könnt mir was über die einzelnen Berufe/Studiengänge erzählen.

Hier mal ein paar Daten:

Mein Zeugnis vom Abi:
Leistungen in den beiden Jahrgangsstufen

Deutsch sehr gut
Englisch ausreichend
Musik sehr gut
Erdkunde/Gemeinschaftskunde gut
Geschichte gut
Religionslehre sehr gut
Mathematik ausreichend
Chemie befriedigend
Biologie befriedigend
Sport befriedigend
Psychologie sehr gut

Leistungen in der Abiturprüfung

Deutsch sehr gut
Englisch befriedigend
Mathematik mangelhaft
Geschichte befriedigend
Musik sehr gut

Durchschnittsnote
2,2

Vor Eintritt in die Kursst. abgewählte Fächer mit Noten (davon nur Phsyik freiwillig abgewählt):

Latein befriedigend
Bildende Kunst gut
Physik befriedigend
Russisch befriedigend

Bei dem großen Test kam heute raus, dass ich die meistens Test egtl. überdurchschnittlich gut gemeistert hab und dass ich überdurchschnittlich großes Interesse an Biologie, Natur, Literatur und ein bisschen an Kunst (dazu zählt auch Musik). Super, da hat mir der Explorix ja mehr gebracht...Außerdem hat sie mir ein Studium empfohlen, weil ich auch nicht weiß, ob ich studieren soll oder ob ich noch ´ne Ausbildung mache oder was ganz anderes?

Hier mal Daten vom Explorix-Test:

Was schätzen Sie an ihrem jetzigen Berufs-, Schul- oder Studienalltag am meisten?
Geld
Zuschüsse
geregelter Ablauf

Welches sind Ihre häufigsten Freizeitbschäftigungen?
Tiere/Natur
Musik
lesen

Am Schluss entsteht ja dann so ein Code, wenn man diese ganzen Fragen ausgewertet hat. Den muss man der Reihe nach lesen, also das erste ist am Stärksten:

A (künstlerisch-kreativ)
I (untersuchend-forschend)
C (ordnend-verwaltend)

Berufe, die darauf zutreffen:
Altphiloge (Studium)
Musikausbildung an einem Konservatorium (Studium)
Übersetzer (Ausbildung, Studium)

Ähnliche Codes + Berufe:

ACI

Grafikdesigner (Studium)

IAC

Geschichte (Studium)
Historiker (Studium)
Kriminalwissentschaftler/Kriminologe (Studium)
Musikwissenschaftler (Studium)
Ur- und Frühgeschichtler

ICA

Bevölkerungsstatistiker/Mathematiker (Studium)
Hochschulassistent (Studium
Mathematiker (Studium)
Statistiker (Studium)

CAI

Archivar (Studium)
Denkmalspfleger, Konservator (Studium)
Fremdsprachenkorrespondent (Ausbildung)

CIA

Redaktions-Assistentin (weder Ausbildung noch Beruf)
Web-Master (Ausbildung/Studium)
Wissenschaftlicher Bibliothekar (Studium)

Überhaupt nichts in die Naturrichtung, weil das alles unter handwerklich-technisch stand, was egtl. allg. am wenigsten mein Fall ist.

LG, Antje
 
  • Unentschlossenheit Beruf Beitrag #2
Der einzige akademische Beruf mit geregelten Arbeitszeiten, der mir einfällt, ist Lehrer. Da hast du natürlich gewisse Sicherheiten, immer ein recht ordentliches Gehalt, genug Freizeit etc... Allerdings muss man dazu natürlich auch Lust haben!
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Was ich eigentlich sagen wollte: Wenn du studierst ist es am Anfang meist schwierig zu sagen, wie dein eigentlicher Beruf später mal aussehen wird - auf jeden Fall bei den meisten Studiengängen, die oben genannt sind.
Ich finde man sollte nach Leidenschaft, seinem tatsächlichen Talent (z.B. ist es ja schön und gut, wenn man gerne und gut Klavier spielt, aber man sollte doch überlegen, ob es dann tatsächlich zum Konzertpianisten reicht ;)) und dann natürlich den Vorstellungen vom späteren Leben (z.B. nützt es ja nichts Archäologi zu studieren, wenn man später mal keine Lust hat lange Zeit im Ausland zu verbringen und lieber nachmittags um vier Feierabend haben möchte, um sich um Tiere und Kinder zu kümmern) wählen.

Zu was tendierst du denn selber? Was sind deine eigenen Pro und Contras?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Unentschlossenheit Beruf Beitrag #3
Fragt sich bloß, ob Lehrer egtl. noch ein Job mit Zukunft ist? Und man brauch ziemlich starke Nerve, ich arbeite noch an meiner Kritikfähigkeit, weil ich im Moment unter jeder Kritik zusammenbreche. Durchsetzungsvermögen ist auch so eine Sache, hierzu benötigt man wiederum Selbstbewusstsein.
Das Problem ist eben, dass ich nicht tendiere! Ich bin ein Mensch, der keine Entscheidungen treffen kann! Ich fasse es mal ganz allgemein.

Jetzige Ausbildung weiter machen.

Pro
- schneller mehr Gehalt
- geregelte Arbeitszeiten
- gute Jobchancen

Kontra
- relativ anspruchslos
- nicht richtig mein Ding
- man trifft in dem Beruf sehr selten Leute, die ähnlich sind wie ich

Andere Ausbildung

Pro:
- keine lange Zeit
- evtl. was, was mir Spaß macht
- Praxis
- Einkommen

Kontra:
- wieder geringes Gehalt
- wahrscheinlich schlechtere Jobchancen
- 2. Ausbildung ist nicht immer gern gesehen

Studium

Pro:
- Theorie
- angenehme Zeiten
- anspruchsvoll
- individuell

Kontra:
- kein Einkommen
- Unsicherheit wegen danach
- lange Zeit
 
  • Unentschlossenheit Beruf Beitrag #4
Fragt sich bloß, ob Lehrer egtl. noch ein Job mit Zukunft ist? Und man brauch ziemlich starke Nerve, ich arbeite noch an meiner Kritikfähigkeit, weil ich im Moment unter jeder Kritik zusammenbreche. Durchsetzungsvermögen ist auch so eine Sache, hierzu benötigt man wiederum Selbstbewusstsein.
Das Problem ist eben, dass ich nicht tendiere! Ich bin ein Mensch, der keine Entscheidungen treffen kann! Ich fasse es mal ganz allgemein.

Vor allem Gymnasiallehrer werden ab 2015 händeringend gesucht!
Aber wenn du schon an deinem Selbstbewusstsein und der Durchsetzungsfähigkeit zweifelst, würde ich dir von dem Beruf abraten, weil du ja unter Umständen ganz schön herbe Kritik (von Eltern oder älteren Schülern) zu hören bekommst - wenn sie dann noch unbegründet ist und du dich aufgrund der Höflichkeit nicht rechtfertigen kannst, hast du ganz schön was dran zu knabbern.

Für den Lehrerberuf musst du außerdem ausdauernd, in jeder Situation gelassen und höflich sein und auch neutral bleiben, egal, wie sehr dir ein Schüler auf den Keks geht.

Und einen Beruf erlernen, nur, weil er sicher ist, man viel Freizeit hat und zudem gut bezahlt wird?
Das war für mich sowieso immer ein "no go", wenn ich einen Beruf erlerne, tue ich das, weil ich Spaß daran habe und nicht, weil ich mich bis zur Rente schonen möchte.

*raushuscht*
 
  • Unentschlossenheit Beruf Beitrag #5
Hm, das Problem ist, dass man im Job überall Kritik bekommt. Und ich weiß nicht, wie ich meine Psyche so in den Griff bekomme und auch nicht, wie schnell. Das wäre natürlich sehr hilfreich. Vllt. müsste ich mich auch erstmal psychisch in den Griff bekommen und dann noch mal schauen, was ich will und was ich kann.

Dieses Geld und die Freizeit will ich doch nicht für mich, sondern für meine Tiere!
 
  • Unentschlossenheit Beruf Beitrag #6
Lehrer ist und bleibt ein Job mit Zukunft - die werden ja jetzt schon teilweise händeringend gesucht. Ich habe auch ein Semester Lehramt studiert (Sonderpädagogik), aber habe mich dann dagegen entschieden aus diversen Gründen. Eine Bekannte von mir ist jetzt allerdings gerade fertig geworden und fängt jetzt mit dem Refendariat an und die verdient wirklich ordentlich was...
Wenn es einem aber nicht liegt, nützt es ja überhaupt nichts!!!

Ich persönlich liebe es zu studieren und kann es dir nur empfehlen, weil du ja scheinbar weiterkommen willst und mehr lernen möchtest. Ganz nebenbei gesagt, die meisten, die ich kenne und nach dem Abi mir ner Ausbildung angefangen haben, landen früher oder später wieder an der Uni ;)
 
  • Unentschlossenheit Beruf Beitrag #7
Das ist halt die Frage, woran merkt man, ob es einem liegt? Wie gesagt, vllt. könnte ich es ja, wenn ich nicht die psychischen Probleme hätte, an denen ich aber arbeite.
Und dann ist die Frage, welche Fächer wähle ich? Deutsch wäre klar, aber was noch? Ich war gut in Reli und Musik, bin aber auch interessiert an Bio und Sprachen.

Wie kamst du denn finanziell um die Runden? Oder hast du Bafög bekommen? Ich weiß halt nicht, ob ich nebenher noch jobben könnte wegen dem Hund.
 
  • Unentschlossenheit Beruf Beitrag #8
Huhu,

und fängt jetzt mit dem Refendariat an und die verdient wirklich ordentlich was...
ne, tut sie normalerweise als Refrendarin nicht. 900€ pro Monat während des Refrendariats, dann ist Sense. Muss natürlich jeder selbst wissen, ob er das viel oder wenig findet. :?

Dieses Geld und die Freizeit will ich doch nicht für mich, sondern für meine Tiere!
Sicher.
Ich meinte das jedoch ein wenig anders: Du oder irgendjemand anderes schrieb(st) ja, dass der Beruf "Lehrer" mit einem großen Gehalt, mit viel Freizeit usw. verbunden ist.
Aber genau deswegen, weil man dann eben verhältnismäßig viel frei hat, einen Beruf zu erlernen, egal, für wenn man diese Freizeit aufbringen möchte?
Tut mir leid, aber das ist wirklich nicht so toll - am Ende bist du total gefrustet, weil du nicht mit der Situation zurechtkommst oder eben totunglücklich mit dem Beruf bist. Das bringt es dir doch auch nicht - wo denkst du denn, liegen denn deine Stärken und deine Schwächen; welches Berufsfeld macht dir denn Spaß (ich denke, da sollte man ohnehin ansetzen)?

Um nochmal kurz auf den Lehrerberuf zurückzukommen: Innerhalb des Schuljahres hat ein Lehrer auch nicht so viel frei, wie die liebe Allgemeinheit zu sagen pflegt - man muss nicht nur den Unterricht vorbereiten (ist 'ne Mordsarbeit), sondern auch Arbeiten und Klausuren korrigieren, auf Konferenzen anwesend sein usw.
So 'easy' ist das also auch nicht. ;)

Grüße

Edith:

Bin mal wieder zu lahm gewesen. Wie gesagt, nach deinem Post gilt für mich mein zweiter Abschnitt (von wegen "ich mach' dann mal eben das, weil ich viel frei habe und mir das mal eben so zusagt") nach wie vor - vielleicht noch etwas mehr als eben zuvor. ;)
 
  • Unentschlossenheit Beruf Beitrag #9
Kommt natürlich drauf an, wo man sich in Deutschland befindet, ob 900 Euro viel oder wenig sind ;) Sie kann sich auf jeden Fall Wohnung, Auto und so weiter leisten. Und dafür, dass es ja noch zur Ausbildung zählt, ist es doch ok. Ich meinte auch eher das, was sie nach dem Referendariat als Sonderpädagogin verdienen wird ist echt nicht schlecht.

Zu dem finanziellen: Ich habe halt von meinen Eltern und Großeltern Geld bekommen, aber hätte auch nebenbei arbeiten können, da das Studium nicht sooo anspruchsvoll war (kommt natürlich auch auf die Uni an - hier gab es im 1. Semester 1'er für alle sozusagen :?).

Zu deinen psychischen Problemen: Was hast du denn für Probleme? Und was glaubst du, wäre woanders dann einfacher, als in der Schule?

Ob Lehrer einem liegt: Mag man Kinder/Jugendliche (auch die, die nicht immer "nett und einfach" sind)? Vermittelt man gerne wissen?

Das mit Lehrer hatte ich eigentlich nur so dahin gesagt, weil es wirklich der einzige AKADEMISCHE Beruf ist, der mir so einfällt, wo man Anfang des Studiums schon in etwa seine Arbeitszeiten kennt usw.
Und ich bleibe auch dabei, dass Lehrer verhältnismäßig viel Freizeit haben - natürlich in Bezug auf ihr Gehalt. Wer hat denn sonst bitteschön etwa 12 Wochen Ferien im Jahr?
 
  • Unentschlossenheit Beruf Beitrag #10
Ich zitiere mal kurz seven aus einem anderen Thread, weil sie - in meinen Augen - genau das treffend auf den Punkt bringt, was ich auch gemeint habe:

@Bunni: Danke - endlich mal jemand, der "uns Lehrer" ein bisschen versteht ;)

Es gibt halt natürlich auch bei Lehrern solche und solche - manche, die sich ein laues Leben machen, den Unterricht nur notdürftig vorbereiten und sich auch sonst nicht wirklich engagieren. Die, für die "Lehrer" einfach ein Job ist, den man mal so nebenher macht...
Und dann wieder andere, die ihren Unterricht penibel planen und toll aufbereiten, die sich nebenher noch wer weiß wie engagieren und viel Zeit investieren.... Die, für die "Lehrersein" eine Berufung ist.

Ich war jetzt in den Ferien ein paar Mal in der Schule - einmal, um meinen Klassenraum "umzuziehen" - wir wechseln den Raum, und ich musste meinen persönlichen Kram noch rumräumen.
Dann musste die neue Schulleiterin gewählt werden - die Kollegen, die nicht in Urlaub waren, durften "freiwillig" antreten ;)
Dann war ich da, um den Stundenplan auszuarbeiten.
Naja - und vorgestern halt zur ersten Konferenz.
Das klingt jetzt nicht allzu viel, aber nebenher habe ich halt zu Hause auch noch einiges gemacht, mein Arbeitszimmer umsortiert, Material gesichtet usw... - ups, und da fällt mir ein: Im Klassenbuch müsste ich auch noch ein bisschen was nachtragen ;)
In der ersten Schulwoche ist gleich schon wieder Konferenz, in der 2. Schulwoche ist Elternabend, eine Klassenfahrt möchte auch noch vorbereitet werden...
Nebenher laufen Sonderschul-Testverfahren, Anmeldung der Lernanfänger, Schulgebäudeverschönerungsaktionen, Projektwochen, Wandertage, Fortbildungen, Qualitätssicherungsmaßnahmen, Elternsprechtage, Korrekturen von Klassenarbeiten, etc. pp... Ich hab´ jetzt sicher noch Etliches vergessen ;)

Wer also glaubt, Lehrer hätten vormittags Recht und nachmittags frei - der liegt nur bedingt richtig ;)

Sicherlich gibt es nicht akademische Berufe, in denen die Angestellten körperlich mehr und härter arbeiten müssen, aber ich würde nicht sagen, dass der Beruf Lehrer ein Beruf für Faulenzer und Leuten mit dem Motto "ich verdiene viel, habe viel frei und bin dann auch noch Beamter auf Lebenszeit" ist.

Ich sehe das ähnlich wie seven: Um Lehrer zu "sein", gehört viel, viel mehr als das Studienwissen und das erste und zweite Staatsexamen.
Auch, ja, aber man muss auch Pädagoge sein, ein offenes Ohr haben (und ergo zuhören können), vermitteln (nicht nur den Stoff, sondern auch untereinander, wenn Probleme auftauchen) und nicht zuletzt organisieren können.
Das ist beileibe nicht einfach!

Aber um nochmal kurz "ontopic": Antje, was macht dir denn Spaß? Bist du gern mit Menschen zusammen, bist du kreativ, kannst du gut verwalten etc.?
Da würde ich zumindest ansetzen.

Was hilft mir das, ein großer "Bürohengst" zu sein, wenn mir das überhaupt keinen Spaß macht und ich lieber Landschaftsgärtner geworden wäre?

Möchtest du vielleicht deine Freizeit mit deiner Arbeit verbinden? Dein Hobby zum Beruf machen?

Liebe Grüße
 
  • Unentschlossenheit Beruf Beitrag #11
Hallo!

Ich habe gerade mein Lehramtsstudium beendet (Sonderpädagogik) und fange im Februar mit dem Referendariat an.
Zu Antje kann ich nur sagen, dass sie mit dem Zeugnis locker ein Lehramtsstudium schaffen kann. Allerdings ist es so, dass ein Lehrer wirklich immer was zu tun hat und vor allem: man nimmt die Arbeit mit nach Hause.
Dessen sollte man sich schon bewusst sein. Während viele Menschen in anderen Berufen nach der Arbeit wirklich Feierabend haben, kommen Lehrer von der Schule nach Hause und müssen noch Unterricht vorbereiten , evtl. Elterngespräche am Telefon führen, Materialen herstellen usw usw.
Daher ist es wichtig, dass man sich die Zeit gut selbst einteilen kann.

Antje, zu einem bestimmten Beruf kann die niemand raten. Vielleicht kannst du ja in irgendeine Richtung gehen, in der dir deine bisherige Ausbildung schon von nutzen ist??
Hast du in diese Richtung schon überlegt?

Viele Grüße!
 
  • Unentschlossenheit Beruf Beitrag #12
Es tut mir Leid, wenn ich mich doof ausgedrückt habe ;) Ich meinte überhaupt nicht, dass Lehrer alle faul sind oder nicht arbeiten. Ich meinte wirklich nur das mit den geregelten Arbeitszeiten - und genug Freizeit haben die meisten Lehrer ja nun wirklich (auch die, die engagiert sind). Aber das ist ja eine ganz andere Diskussion :D
 
  • Unentschlossenheit Beruf Beitrag #13
hm mal ehrlich bei der wirtschaftslage wäre ich frph, dass ich was habe und würde erstmal nichts anderes machen
 
  • Unentschlossenheit Beruf Beitrag #14
Naja, man sagt ja, Wissen sei Krisensicher :D
 
  • Unentschlossenheit Beruf Beitrag #15
naja deswegen rennen jetzt ja auch zig in die studienrichtungen und dann ists eh wieder überlaufen, zumal man die studiengebühren nicht unterschätzen sollte
 
  • Unentschlossenheit Beruf Beitrag #16
Ich finde auch das man nicht sooo wählerisch sein sollte. Klar möchte man gern das machen wo man sich für interessiert und was einem Spaß macht. Aber ich gehe von aus, das nur ganz wenige ihren Traumjob haben. Die meisten gehen halt einer geregelten Arbeit nach um sich ernähren zu können. Ob ihnen diese Arbeit Spaß macht, sei dahin gestellt.
Und ich schließe mic hda @dawn an..ehe ich gar nix mache und nur rumsitze würde ich lieber irgendwas machen..egal obs Spaß macht oder nicht...heutzutage sollte man froh sein arbeiten gehen zu dürfen...
 
  • Unentschlossenheit Beruf Beitrag #17
Na ja, meine Ausbildung habe ich ja dann sicher, wenn ich vllt. noch ein paar Jahre Berufserfahrung sammle, hab ich doch nichts verloren oder?

Und Studiengebühren wurden voriges Jahr hier in Hessen abgeschafft, die gibt´s ja nicht überall.

Brillenschlange: Natürlich will ich nicht irgendwas machen, bloß, damit ich viel Freizeit habe! Dafür habe ich den Thread sicherlich nicht eröffnet!
Hm, was macht mir Spaß? Das ist gar nicht so einfach zu sagen. Also auf jeden Fall sind Tiere mein großes Hobby, ich bin auch recht kreativ und hab auch einen Hang zum Perfektionismus, wenn ich nicht gerade psychisch gestört wäre...

Tine: Hm, na ja, meine Eltern oder gar meine Großeltern werden dafür kein Geld übrig haben. Eher noch vllt. ein bisschen mein Mann.
Meinst du jetzt Schule im Sinne von Lehrer oder von Schüler?
Also mein Problem ist, dass ich sehr konfliktscheu und nicht kritikfähig bin. Ich breche egtl. unter jeglicher Kritik zusammen, allerdings habe ich dieses Problem überall, auch in meinem jetzigen Job hat sich das egtl. erst richtig herausgehoben und na ja, ich konnte dann auch nicht mehr zu Arbeit und bin in eine Klinik gegangen.
Außerdem ist bei mir so was wie Selbstbewusstsein egtl. gar nicht vorhanden. Ich war oft schon kurz davor, mich komplett selbst aufzugeben.
Und ich habe eine Zwangsstörung. Ich kann keine Entscheidungen selbst treffen, ich entscheide alles nach einem System aus Buchstaben und Zahlen in meinem Kopf. Deshalb tu ich mich auch hier so schwer, mich zu entscheiden
Hm, da muss ich zugeben, dass mir kleinere Kinder oft eher auf den Sack gehen. Das ist natürlich beschissen. Aber ich vermittle sehr gern Wissen! (Hey, das reimt sich ^^)

Juli: Ja, da fällt mir irgendwie nicht zu viel ein...Höchstens in die Marketing-Richtung, weil das noch recht kreativ ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Unentschlossenheit Beruf Beitrag #18
Ich weiß nicht, ob dir meine Erfahrung weiterhilft.

Mein Traumberuf bzw. Studium war immer: Jurastudium - und anschließend als Rechtsanwalt oder Staatsanwältin arbeiten! Das war mein Traum. Dazu hätte ich aber Abitur gebraucht. Damals als es um den Übertritt ging, hat meine damalige Lehrerin trotz meiner guten Noten auf meine Eltern solange eingeredet, bis sie mich statt aufs Gymnasium auf die Realschule geschickt hatten.
Am Ende der Realschulzeit wollte ich dann weiter aufs Gymnasium ... aber meine Mum meinte damals, ich solle erst einmal einen vernünftigen Beruf erlernen und wenn ich dann möchte, kann ich anschließend mein Abi immer noch nachholen.

Ok, also hab ich mich an die Berufswahl bzw. Berufssuche gemacht. Lernen wollte ich dann immer Kauffrau für Bürokommunikation, Bürokauffrau oder Industriekauffrau - aber niemals Steuerfachangestellte!! Im Jahr 2000/2001 hatten wir aber eine sehr schlechte Lehrstellensituation, d.h. man musste nehmen, was man bekommen kann.
ich bekam dann zwei Stellen zur Auswahl: einmal bei der Telekom ne Azubi-stelle zur Kauffrau für Bürokommunikation und einmal eine Azubi-Stelle als Steuerfachangestellte.

Wieder habe ich solange auf mich einreden lassen, und habe die Steuerfachangestellten Stelle genommen. Anfangs machte mir der Job überhaupt keinen Spaß - die Lehre war der absolute Horror ... Einmal habe ich sie abgebrochen und in einer anderen Kanzlei fortgesetzt ... aber auch dort war es der blanke Horror! Die Kollegen passten nicht, die Materie passte nicht ... einfach alles störte mich!
Nach meiner Lehre blieb ich trotz allem noch über 2 Jahre in meinem Lehrbetrieb bis ich dann endlich das Angebot meines jetzigen AG erhielt!

Und siehe da, seit drei Jahren fühle ich mich richtig wohl in meinem Beruf, werde hier gefördert und gefordert, habe im März diesen Jahres sogar die Weiterbildung zur Steuerfachwirtin mit sehr gutem Erfolg abgeschlossen und stehe jetzt dann kurz davor, die Steuerberaterprüfung zu wagen!! In meinen anderen Stellen hätte ich niemals gedacht, eine Weiterbildung, bzw. geschweige denn die Steuerberaterprüfung abzulegen.

Was ich damit sagen möchte: Mach vielleicht erstmal 2-3 Jahre Berufserfahrung, vielleicht auch bei einem anderen AG, und entscheide dann, ob du dich anders orientieren möchtest. Ich kenne einige, die auch Kauffrau für Bürokommunikation gelernt haben und mittlerweile in Top-Firmen in Top-Positionen arbeiten (in meinem Alter). Einige davon machen nebenher z.B. ein BWL-Studium.

Dir steht mit dem Beruf eigentlich noch alles offen!!
 
  • Unentschlossenheit Beruf Beitrag #19
ansche, eben weil es dir momentan nicht so gut geht, würde ich den gewohnten trott erstmal zu ende machen, in der zeit kräfte sammeln. Du bist noch so jung, die welt steht dir noch offen, aber jetzt nochmehr stress da hab ich angs umd ich das dus nciht seelisch schaffst
 
  • Unentschlossenheit Beruf Beitrag #20
Hallo ich hab nur den Anfangspost gelesen , aber Ich kann dir empfehlen ein STudium der MTD (medzinisch technischer Dient ) zu beginnen.

Die STudienzeit sind geregtelt und man kann sich in deisen Berufen sehr schön selbstständig machen und hat sehr gut Arbeitszeiten.
ich habe ein MTD STudium als Logopädin gemacht/mache, gut Arbeitszeiten, man verdient gut das STudium wird vom STaat sehr gefördert und das STudium ist weder von den Prüfungen her schwer noch dauert es lang (3j)

Schau dich mal um ob dich das interressiert, neben Physio und Ergotherapeut, kann man auch Ausbildungen zum Logopäden, Hebamme, Diätologe, etc machen

LG
 
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